Hi Stellanova,
eigene Erfahrungen habe ich damit nicht, im Wikipedia-Artikel ist folgendes zu finden:
Bei Durchführung der Neuraltherapie nach Huneke kann es zu Verletzungen der Patienten kommen. Mögliche Komplikationen und Fälle, die zum Teil von Huneke selbst, zum Teil von anderen beschrieben wurden, sind: Verletzung nach Stellatum-Injektion, Hirnblutung nach Injektion in die Arteria vertebralis, Verletzung der Bauchspeicheldrüse, Perforation des Augapfels, Überempfindlichkeit gegenüber Procain, allergische Reaktionen.
Stöhr und Mayer (1976) und andere Autoren berichteten über fünf Patienten, die Nervenwurzelläsionen nach paravertebraler Injektion von Neuraltherapeutika erlitten hatten. In einem Falle kam es zu einer lebensbedrohlichen Hirnblutung nach Neuraltherapie.
In der Neuraltherapie kommt dem Lokalanästhetikum Procain traditionellerweise eine herausgehobene Rolle zu. In der klinischen Anästhesie hat diese Substanz jedoch an Bedeutung verloren, da sie einige ungünstige Eigenschaften besitzt. Zum einen breitet sie sich im Vergleich zu anderen Lokalanästhetika schlecht im Gewebe aus, darüber hinaus gehört sie zur Gruppe der Aminoester, bei deren Abbau durch die ubiquitär vorkommende Pseudocholinesterase Paraaminobenzoesäure entsteht. Auf dieses Abbauprodukt reagieren einige Patienten allergisch. Zusätzlich können bei Anwendung von Procain (wie bei jedem anderen Lokalanästhetikum) die typischen Nebenwirkungen dieser Substanzgruppe wie Herzrhythmusstörungen und ZNS-Symptome bis hin zum generalisierten Krampfanfall auftreten.
https://de.wikipedia.org/wiki/Neuraltherapie
Liebe Grüße und gute Besserung!