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Immunsuppressiva und lange Behandlungsdauer erhöhen das Risiko (Therapien)

naseweis ⌂, in meinem Paradies, (vor 3048 Tagen)

Medscape Deutschland berichtet heute über die Daten von 4 großen Beobachtungsstudien mit 37.249 Patienten:

Multiple Sklerose, Natalizumab und das PML-Risiko:
Immunsuppressiva und lange Behandlungsdauer erhöhen das Risiko

Wer hätte das gedacht, dass es da tatsächlich Risiken geben könnte.

Wer will, kann hier über die Schlüsse lesen, die Dr. Pei-Ran Ho und Kollegen von der Firma Biogen, Cambridge, Massachusetts, aus ihren Beobachtungen ziehen.

Leichte Kost ist das nicht gerade.

Das zahlenmäßige Update zu Tysabri hatten wir ja schon am 23.10.2017 veröffentlicht

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das Geheimnis der Medizin besteht darin,
den Patienten abzulenken,
während die Natur sich selber hilft (Voltaire)

Sisyphos hatte es auch nicht leicht

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Immunsuppressiva und lange Behandlungsdauer erhöhen das Risiko

Faxe, (vor 3019 Tagen) @ naseweis

Aktuell dazu:

PML-Risiko steigt mit jeder Natalizumab-Infusion: neue Daten zur Risikostratifizierung

Gemeinsame Pressemitteilung der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) und des Krankheitsbezogenen Kompetenznetzes Multiple Sklerose (KKNMS)

Das Risiko, unter Natalizumab eine virusinduzierte progressive multifokale Leukenzephalopathie (PML) zu entwickeln, steigt für Multiple-Sklerose-Patienten, die eine immunsuppressive Therapie benötigen, mit jeder Infusion des Medikaments. Dies zeigt eine retrospektive Datenanalyse, die im Fachmagazin „Lancet Neurology“ veröffentlicht wurde. Die Publikation stellt ein neues Protokoll für eine individuelle Risikobewertung für die PML vor...

Langsam bringt der große Feldversuch am MSler ja doch Ergebnisse, leider solche. :-(

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