Kopfsache? (Allgemeines)
Wobei die Symptome der eigentlichen Erkrankung (MS), oft als "harmlos" zu bewerten sind. Es ist oft nichts womit man nicht klarkommen könnte, hätte man nicht die "berüchtigten" zwei Buchstaben an der "Backe kleben".Das Wissen darum ist der entscheidende Faktor der den Unterschied macht, leider.
Meine Theorie ist, dass
a) aus oben von Dir beschriebenen Gründen die heutige frühe Diagnosestellung auch ihre Schattenseiten hat... und
b) die übliche Praxis der unmittelbaren Immuntherapie-Empfehlung sich einerseits die Panik vor den berüchtigten zwei Buchstaben zunutze macht, auf dass die meisten ohne Zuwarten einwilligen...
...sodann andererseits die zu klagenden Beschwerden von MS-Symptomen (die ja immer Vorboten noch viel schlimmerer sein könnten!) weg und hin zu Nebenwirkungen der Medikamente lenkt.
Jene unerwünschten Mediwirkungen haben für manchen offenbar was Vorhersehbares, mit dem man halt rechnen musste (Waschzettel!), was man einschätzen zu können meint (anderes Handling?, Dosisreduktion?, Medi B gegen NW von Medi A!?, Wechsel zu ... XY?) und was im besten Fall beweist, dass man sich ja Hochwirksames gegen Madame reinzieht.
Im alten DMSG-Forum wurden nach meinem Empfinden zu 90% jene Klagen geführt betreffend Therapienebenwirkungen, Tipps zum Umgang ausgetauscht oder aber vom Frust geschrieben, dass man das ja hinnehmen müsse... oder halt aussteigen.
jerry