Was eine gute MS-Theorie leisten müsste! (Allgemeines)

W.W., (vor 3122 Tagen) @ W.W.

Ich sehe es auch so wie Agno und Karo: Wir suchen nur dort, wo wir etwas zu finden meinen, was dem Gleichnis von dem Betrunkenen und der Straßenlaterne entspricht. Und deshalb wird weiter und immer weiter das EAE-Modell erforscht.

Und wenn man erst einmal anfängt zu recherchieren, dann kommt man vom Hundertsten ins Tausendste. Darum habe ich vor diesem Thread gewarnt. Für viele ist er lächerlich oder Gift. (Für beide Fraktionen gibt es Beispiele!)

Ich bleibe noch einmal bei einer Idee, die von Karo kommt: Man wird dusselig im Kopf, wenn man sich immer tiefer in die MS-Literatur vergräbt. Über die Häufigkeit der MS (und darüber wie skandalös mickrig unser Wissen über die Häufigkeit der MS ist) habe ich bereits gesprochen.

Der zweite Punkt ist: Sind die MS-Herde zufällig verteilt? Zwei Meinungen stehen einander gegenüber: a) Das Verteilöungsmuster der MS-Herde ist zufällig. 2. Die MS-Herde haben Vorzugslokalisationen oder Prädilektionsstellen, was praktisch dasselbe ist.

Auch hier scheint es um harte Fakten zu gehen. Aber wie ist es mit der Zahl und Lokalisation der MS-Herde, wenn man das Gehirn mit 1,5 oder mit 5 Tesla untersucht? Gibt es nicht MS-Herde, die bei höheren Magnetfeldstärken auf einmal sichtbar werden? Sog. normal appearing White matter lesions? Und wie ist es mit klitzekleinen MS-Herden im Cortex des Gehirns?

W.W.

Eintrag gesperrt
1376 Views

gesamter Thread:

 RSS-Feed dieser Diskussion