Avatar

Woran erkennt man einen Arzt, der es NICHT gut mit einem meint? (Allgemeines)

agno, (vor 3281 Tagen) @ Nalini

Mir fällt es leichter, das Positivbeispiel zu beschreiben, also den Arzt, der es mutmaßlich "gut" mit mir meint, dem ich also vertrauen kann. Folgende Dinge wären dabei für mich zu klären.

Sehr wichtig ist für mich, dass er glaubwürdig argumentiert. Und dabei ein ausreichendes Wissen und Erfahrung zum Ausdruck kommt. Geht er auf Einwände von mir ausreichend ein, und ist er auch dabei überzeugend in seiner Argumentation?

Ich habe viele gehört, kenne aber keinen der diesen Ansprüchen. entsprechend meinen Erfahrungen, gerecht wird.

Mein Ideal läge nahe am Börsenbroker der Sparkasse.
1. Gibt eine Empfehlung aus.
2. Sagt dass er nicht sicher ist & dass die Börse generell gefährlich ist.
3. Begleitet mich auf meinem Weg.
4. Sagt dass auch mein Weg mit Risiken behaftet ist.
Alles nett, aber wo bleibt dann mein Placeboeffekt?

Lässt er mich ausreichend zu Wort kommen, wobei natürlich auch ich mich bemühe, in meinen Redebeiträgen möglichst kurz und prägnant zu bleiben? Ist er offen und freundlich? Wie geht er mit Angestellten, Kollegen und sog. "Untergebenen" um? Gehört er zu einem Typus Mensch, mit dem ich normalerweise einigermaßen klar komme? Ein Negativbeispiel wäre für mich der Typus rücksichtsloser Raser im Straßenverkehr, mit einem teuren Luxusschlitten. (Positivbeispiel W.W., der hier mal berichtet hat, dass er einen ... fährt ;-) :-) ) Und all diese Kriterien führen zu einem entsprechenden Bauchgefühl, zur Intuition, wie sie beetle beschrieben hat.

W.W. als gesunder Arzt wäre genial.
Die Erfahrungen eines alten Mannes im Kopf eines leistungsfähigen jungen Denkers?
Nur, ich bin mir sicher dass auch ein W.W. nicht für jeden Patienten passen bzw nicht jeder Argumentation standhalten würde. (Das Leben an sich ist nicht gerade)

lG agno

P.S.: Ein Spruch analog zum Titelthema: "Gut gemeint ist schlecht getan" :-(

Eintrag gesperrt
2243 Views

gesamter Thread:

 RSS-Feed dieser Diskussion