Heilungsdiäten auf dem Prüfstand / Link SZ
Nalini, (vor 3297 Tagen) @ agno
Ernährung allein kann nicht heilen, aber sie kann heilend wirken. Ist also ein essentieller Baustein zur Verbesserung des Wohlbefindens.
Ich spüre es deutlich an meinem Fall. Wenn ich mich schlecht und nachlässig ernähre, steigt das Risiko von Infekten und Entzündungen gewaltig, z.B. Entzündungen der Blase.
Heilungsdiäten auf dem Prüfstand / Link SZ
Boggy, (vor 3297 Tagen) @ agno
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Um unserer persönlichen und gesellschaftlichen Freiheit willen müssen wir immer wieder die Saat des kritischen Verstandes und des begründeten Zweifels säen.
Heilungsdiäten auf dem Prüfstand / Link SZ
Edithelfriede, Nordhessen, (vor 3296 Tagen) @ Boggy
Liebe Boggy und agno
Vielen Dank für den Artikel!
1990 konnte er im Fachmagazin The Lancet beachtliche Erfolge vermelden: 95 Prozent der Patienten, die seine Ernährungsregeln befolgt hatten, mussten kaum Behinderungen ertragen, einige lebten sogar fast unbeeinträchtigt.
Diese Erkenntnisse sollten unseren Nedizinern bekannt sein und mein früherer Neurologe hatte mir Eversdiär also lactovegane Ernährung dringend empfohlen.
Aber mein sehr "unkluger" Hausarzt gab mir Eisen und motivierte mich Fleisch zu essen und selbstverständlich bekam ich davon MS Schübe bzw meine MS wurde sekundär chronisch progredient!
2010 hatte ich meinen letzten Schub znter Mitoxantron also Eskalationstherapie aber ich bin sehr zuversichtlich und mag es auch noch viel länger dauern bis ich wieder gesund bin dann sollten sich die Mediz besser informieren!
Gerne informiere ich sie aber sie müssen noch viel lernen!
Eine ehemalige Oberstufekollegin hatte mich mal gebeten für sie eine Medizinklausur (Erstsemester) zu schreiben aber sowas habe ich natürlich nicht gemacht.
Erwerbsunfähig berentet nöchte ich mich auch nicht einschreiben müssen!
lg e
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Angst die Hoffnung zu verlieren soll nicht mein Leben bestimmen!
Sommer 2o19 bewußtlos ins ins Krankenhaus war nach vier Wochen wieder heim unter Betreuung meiner Tochter.
Wichtiger Aspekt
Boggy, (vor 3296 Tagen) @ agno
Erstaunlich wenig Reaktion auf agnos Artikel-link. Deshalb mal ein Zitat daraus, das einen Aspekt beleuchtet, der hier in den Diskussionen bei unterschiedlichen Themen auch schon eine besondere Rolle gespielt hat.
"Der Wunsch nach Kontrolle
Das sei überaus verständlich, meint Angelos Kassianos, Verhaltensforscher am University College London. "Es fällt Menschen leichter, Geschichten Glauben zu schenken als wissenschaftlichen Daten.
Eine Geschichte ist einfacher zu begreifen, es gibt darin eine Person, mit der sie sich identifizieren können."
Kassianos erforscht psychologische Mechanismen, die Krebspatienten dazu treiben, ihre Ernährung umzustellen. Entscheidend sei dabei der Wunsch nach Kontrolle.
"Die Diagnose führt zu einem überwältigenden Gefühl des Kontrollverlustes", erklärt der Forscher. "Dieser Ohnmacht wollen die Patienten entkommen.
Und auf kaum etwas können sie so unmittelbar Einfluss nehmen wie auf ihre Essgewohnheiten." Der Entschluss, das eigene Schicksal in die Hand zu nehmen, könne Patienten durchaus seelisch stärken, meint die Psychoonkologin Ute Goerling von der Berliner Charité – könne sie aber auch unter Druck setzen: "Wenn sie glauben, dass sie den Verlauf der Krankheit selbst beeinflussen können, suchen sie im schlimmsten Fall auch die Schuld bei sich, wenn die Krankheit fortschreitet."
Gruß
Boggy
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Um unserer persönlichen und gesellschaftlichen Freiheit willen müssen wir immer wieder die Saat des kritischen Verstandes und des begründeten Zweifels säen.
Wichtiger Aspekt
Bennie, (vor 3296 Tagen) @ Boggy
Oh ja, Boggy da geb ich Dir Recht.
Ich mache auch viel über Ernährung und Sport (das versuche ich zumindest).
Da ich ein ehrgeiziger Mensch bin, werde ich schnell ungnädig zu mir wenn ich es mal nicht so einhalte...
Ich muss sehr aufpassen, dabei nicht exsessiv zu werden.
...Auch dann, wenn es nicht so wirkt, wie ich mir das vorstelle 
Bennie
Wichtiger Aspekt
agno, (vor 3296 Tagen) @ Boggy
Lieber Boggy
Nach meinem dafürhalten ist es komplizierter als beschrieben.
Ich glaube dass fast jeder, um sich zu berappeln, einen "Halt in Hoffnung" braucht.
Intuitiv glaube ich dass es unmoralisch ist, dort mit der Rasierklinge der Wahrheit, aufzudröseln.
Aber so mit den Jahrzehnten der Forenerfahrung glaube ich dass dort wo Wahrheit schadet, diese nicht ankommt.
gruß agno
Wichtiger Aspekt
Jakobine, (vor 3296 Tagen) @ agno
Hallo,
der Wunsch nach Kontrolle beim Essen und Trinken ist sicher ein sehr wichtiger Aspekt. Allein beim Alkohol, wenn es aus dem Ruder läuft, sagt man immer, sie oder er hat die Kontrolle verloren. Ist das eigentlich schlimm?
Einen anderen Aspekt im Zusammenhang mit der Ernährung ist der Begriff der Ersatzreligion, heute tritt die Ernährung bei manchen anstelle der Religion. Deshalb finde ich es unerträglich.
Ich denke beim Essen und Trinken geht es auch um den Genuss. Schuldgefühle bei der Ernährung sollte man nicht haben, auch sollte man sich nicht kasteien - Nähe zur Religion.
Dass man mit Fleischmengen täglich, Fastfood, Berge von Süßem sich schadet, ist sicher klar. Da die Entstehung von Krankheit sehr komplex ist, kann man mit der Ernährung sowieso nur an einer Stellschraube drehen. Grüße Jakobine
Wichtiger Aspekt
moritz, (vor 3296 Tagen) @ Jakobine
Dass man mit Fleischmengen täglich, Fastfood, Berge von Süßem sich schadet, ist sicher klar. Da die Entstehung von Krankheit sehr komplex ist, kann man mit der Ernährung sowieso nur an einer Stellschraube drehen. Grüße Jakobine
1 stellschraube. besser könnte man es nicht ausdrücken.
Wichtiger Aspekt
Boggy, (vor 3296 Tagen) @ agno
Lieber Boggy
Nach meinem dafürhalten ist es komplizierter als beschrieben.
Lieber agno,
wahrscheinlich hast Du recht.
Ich glaube dass fast jeder, um sich zu berappeln, einen "Halt in Hoffnung" braucht.
Ich halte es auch für außerordentlich wichtig, daß man nicht in Gefühlen von Machtlosigkeit stecken bleibt.
Aber es ist ratsam, sehr genau darauf zu achten, womit man sich aus dem Gefühl und der ja auch realen Erfahrung von Ohnmacht und Machtlosigkeit herausmanövriert.
Daß man nicht zu Mitteln, Methoden, Handlungen, Behandlungen usw. greift, die kurz-, mittel- und lanfristig mehr zusätzlich schädliche Wirkungen haben.
Nicht den Teufel mit Beelzebub austreiben.
Aber so mit den Jahrzehnten der Forenerfahrung glaube ich dass dort wo Wahrheit schadet, diese nicht ankommt.
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Das wäre beruhigend.
Gruß
Boggy
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Um unserer persönlichen und gesellschaftlichen Freiheit willen müssen wir immer wieder die Saat des kritischen Verstandes und des begründeten Zweifels säen.
Krebsgeschichten! Vegane Ernährung
Edithelfriede, Nordhessen, (vor 3295 Tagen) @ Boggy
Liebe/r Boggy und alle anderen
Berichten über erfolgreiche Krebstherapien will ich nur über zb die Großmutter meiner Tochter die im ersten WK geboren wurde und dabei ihre Eltern verloren hatte, im zweiten WK in Hannover ausgebombt worden war und schon früh Kenntnisse von http://www.waldorfschule.de/waldorfpaedagogik/anthroposophie/rudolf-steiner/ also seiner veganen Ernährungslehre hatte. Im 2WK hatte ihr ein Arzt gesagt das sie nicht mehr lang zu leben hätte wegen ihrem Herz. Die Krebsmasse in ihrem Bauch lies sie sich erst mit über 70 oder 80 entfernen aber die ihr angebotene Chemo lehnte sie natürlich ab.
In Bremen starb wurde sie dann mit nur 97 Jahren.
Von der Polio ihrer älteren Schwester die auch durch vegane Ernährung ihre Lähmungen erfolgreich überwunden hatte kann ich nicht so ausführlich schreiben und sie war schon unter oder mit knapp 90 verstorben!
Anders als MS wird Krebs zu spät erkannt also sollte man sich frühzeitig schützen durch vegane Ernährung wie meine nun erwachsenen Kinder!
Wenn Sie zum Nachweis meiner Behauptungen die Grabstätten sehen möchten könnte ich sie in Niedersachsen benennen.
Der Vater meiner Tochter ist mit 78 noch sehr fit!
lg e
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Angst die Hoffnung zu verlieren soll nicht mein Leben bestimmen!
Sommer 2o19 bewußtlos ins ins Krankenhaus war nach vier Wochen wieder heim unter Betreuung meiner Tochter.
Vegane Ernährung
kerstin, (vor 3295 Tagen) @ Edithelfriede
Hallo Edith,
du berichtest von:
"rudolf-steiner/ also seiner veganen Ernährung"
Also ich habe jetzt nicht die Muße, den Text durchzulesen, den du verschickt hast. Wie Rudolf Steiner sich ernährt hat, weiß ich nicht, aber als Mutter von zwei Kindern, die im Waldorfkindergarten und auch etliche Jahre in der entsprechenden Schule waren, kann ich nur berichten, im Kindergarten gab es vegetarisches Mittagessen, aber keinesfalls vegane Ernährung. Später in der Schule gab es auch Fleischgerichte und es wurde nicht vegan gekocht. Die biologisch-dynamische Landwirtschaft, auch in den Grundzügen von Steiner entwickelt, bezieht die Milchwirtschaft und Tierhaltung ( auch zur Fleischproduktion) mit ein.
Deiner These, anthroposophische Ernährungslehre würde sich auf vegane Lebensmittel beziehen, kann ich nur ausdrücklich widersprechen.
Vielmehr geht es darum, ganzheitliche Aspekte in der Landwirtschaft zu berücksichtigen, z.B. die Nahrungsmittel für die eigenen Tiere selbst zu produzieren. Und eben nicht nur biologisch, sondern im weiteren Sinne biologisch-dynamisch zu produzieren.
Und natürlich geht es immer auch darum, frische und regionale Produkte einzusetzen und schonend mit den Lebensmitteln umzugehen, wenig Zucker, Vollkornprodukte usw.
Aber es geht immer auch darum, mit Genuss zu essen und keineswegs tierische Produkte ganz wegzulassen.
Grüße von Kerstin
