Recherche statt Schlaf? (Allgemeines)
zu welchen Zeiten recherchierst du? Das ist aber gaŕrrrrr nicht gesund!
Wo wir uns doch sooooo um gesunde Lebensweise kümmern!
Liebe Kerstin,
was es wohl war?
Hat mich der Wind in der Nacht aus dem Bett getrieben?
Ich weiss es nicht.
Ich weiss nur, dass ich mittlerweile viel seltener den Schlaf unterbrechen muss, als z.B. während der Unsicherheit im Laufe des Rentenverfahrens. Da war fast jede Nacht Gedankenkarusell angesagt,
- was ist,
- was wird,
- was muss im Widerspruch drin stehn,
- was mach ich, wenn der Widerspruch (wie geschehen) abgelehnt wird,
Damals waren es wohl drei bis vier Nächte pro Woche, wo es mich dann noch vor dem grausigen Morgengrauen aus dem Bett trieb, Lesen hat nichts geholfen.
Es lag dann auf der Hand, dass ich am PC mitten in der Nacht die Fragmente (zum Antrag, zum Widerspruch) sortierte, die Gedanken am Bildschirm in Ordnung brachte.
Half das Alles nichts, - dann war andere Ablenkung angesagt.
Manchmal bin ich Nachts um 3 ne Runde um den Block oder naus zum Baggerweiher. . .
Da bin ich richtig froh und erleichtert, dass in aktuellen Zeoiten die Schlafpausen im Schnitt nur noch so alle 14 Tage auftreten.
Es gibt doch bestimmt Untersuchungen zur Bedeutung der Schlafphasen ( jetzt ist es geschafft, mein tablet schreibt: Schlaffphasen , Schaffhausen, Schaffphasen ...)
Also zu Schlaffphasen kann ich ja gaaaaaar nix sagen . . .
Schlafpausen würd ich das nennen.
Da gibt's nen guten Artikel dazu, aus dem ich grad nen extra Beitrag gemacht hab:
Die Nacht ist nicht nur zum Schlafen da
"Gesichert aber sei, dass die meisten Menschen Westeuropas bis zum Ende der frühen Neuzeit in den meisten Nächten in zwei längeren Zeitabschnitten schliefen, die von einer mindestens einstündigen Wachphase meist irgendwann nach Mitternacht unterbrochen war - "um zu rauchen
, nach der Zeit zu sehen oder das Feuer zu versorgen"
Irgendwo hab gab es letzthin nochmal ein Feature zu Polyphasischem Schlaf. Da fand ich sogar Hinweise darauf, dass Menschen in früheren Zeiten sich auch in der Nacht nach dem ersten Schlaf getroffen/besucht haben, zum Spielen, Rauchen, Essen, Feiern . . . (den Artikel hab ich jetzt leider auf die Schnelle (noch) nicht wiedergefunden.
Soviel also zu den guten Vorsätzen!
Wenn man sich gut fühlt, Vorsätze zu fassen . . .
Ich darf (hoffentlich
) Doro aus dem Nachbarforum zum Thema "Fasten - oder nicht" (sinngemäss) zitieren:
"Ich muß doch durch die MS schon auf so vieles verzichten. Das ist Fasten für den ganzen Rest meines Lebens."
Danke Doro, das ist passend!
(und Danke für die Zitaterlaubnis!)
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das Geheimnis der Medizin besteht darin,
den Patienten abzulenken,
während die Natur sich selber hilft (Voltaire)
Sisyphos hatte es auch nicht leicht