Stammzelltransplantation (Allgemeines)
Natalie Bessler hat in der TAG Trier einen guten Artikel über die Stammzellen-Transplantation veröffentlicht: http://tag-trier.de/?p=367. Ich habe das in Sallys Café gelesen, und ich denke, wir sollten auch darüber diskutieren.
Das Problem scheint mir zu sein, dass die Prozedur so belastend und so teuer ist, dass sich nur im äußersten Notfall Patienten bzw. Krankenkassen bereit finden, so etwas mit sich machen zu lassen.
Nehmen wir einmal an, man täte das nur bei sehr schweren Verläufen, und die Todesrate würde 4% betragen und die zu erwartende Krebsrate möglicherweise noch einmal 10%. Dann käme alles auf die Heilungsrate an. Aber was ist in diesem Fall Heilung? Vermutlich immer eine Defektheilung, also eine 'Heilung', die daran gemessen wird, dass die Behandelten zwar im Rollstuhl sitzen, aber keine Schübe mehr haben.
Und würden wirklich alle Versuche veröffentlicht? Oder nur die, bei denen es ralativ gut gegangen ist? Ich spüre, wie meine Abneigung Studien gegenüber zunimmt - und seien sie noch so gut. Ich glaube, hier könnte sich wieder einmal zeigen, wie begrenzt die Aussagekraft von Studien ist.
W.W.


Aber so ganz sicher bin ich mir nicht. Eine (geradezu neurotische) Angst bei mir ist, ich würde, wenn es zu Ende geht, noch künstlich ernährt. Mir macht Hungern nichts.
(oder vielleicht doch?
und dann in die Sonne