Remyelinisierung und Ursachenausschaltung (Allgemeines)

Edithelfriede, Nordhessen, (vor 3340 Tagen) @ Wulf-Eberhard

Lieber Wulf-Eberhard,
Ursachenfindung und Remyelieserung sind aus meiner Patientensicht gleichbedeutend wichtig!
Von den MSverläufen meines Onkels (1923 - 1990) und meines Vaters 1934 - 1995) habe ich erfahren wie schlimm die MS ist und war sehr froh als mir mein Neurologe nach ein paar reversiblen Schüben 1994 nach der durch MRT gesicherten MS Diagnose als Basiostherapie die Eversdiät empfohlen hatte. Obst, viel rohes Gemüse und sonst alles außer Fleisch zu essen ist schmackhaft und war für mich so heilsam das ich wieder in meinem Beruf arbeiten konnte.
Aber leider war mein Neurologe 1993 schwer verunglückt und mein damaliger Hausarzt gab mir bei sehr leichten Schüben Cortison- und Eiseninfusionen so das meine MS sekundär chronisch progredient geworden war und ich wurde 2007 berentet.
Etliche Male Cortison, die Eskalationstherapie mit Mitoxantron halfen nicht und allein Dronabinol half mir die spastischen Krämpfe und Schmerzen zu verlieren!

Aber wie in http://www.multiple-sklerose-rw.de/EDSS-Skala.697.0.html aufgeführt habe ich den EDSS 7.0 so das mein Gehirn der Remyelinsierung bedarf.
Könnten meine Black holes verschwinden oder durch welches Mittel von der Uni in Göttingen wachsen neue Myelinscheiden und Axone?
lg e

--
Angst die Hoffnung zu verlieren soll nicht mein Leben bestimmen!
Sommer 2o19 bewußtlos ins ins Krankenhaus war nach vier Wochen wieder heim unter Betreuung meiner Tochter.

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