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auf der Suche nach dem angeblichen Patientenwillen (Allgemeines)

agno, (vor 3343 Tagen)

http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2017/02/21/auf_der_suche_nach_dem_mutmasslich...

Auf der Suche nach dem mutmaßlichen Patientenwillen
Patienten stufen ihre eigene Lebensqualität oft deutlich höher ein, als ihre Angehörigen es tun
Interview mit Prof. Andreas Hermann, Oberarzt an der Klinik und Poliklinik für Neurologie, Universitätsklinik Dresden.

Beginn erst ab 4:20

gruß agno

P.S.: Hat mich sehr beeindruckt!

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auf der Suche nach dem angeblichen Patientenwillen

moritz, (vor 3343 Tagen) @ agno

mir hat das angst gemacht.
ich fürchte, dass solche studien zum anlass genommen werden, dem arzt wieder mehr macht zu geben, wenn es um den mutmasslichen willen des pat. geht.

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auf der Suche nach dem angeblichen Patientenwillen

agno, (vor 3343 Tagen) @ moritz

mir hat das angst gemacht.
ich fürchte, dass solche studien zum anlass genommen werden, dem arzt wieder mehr macht zu geben, wenn es um den mutmasslichen willen des pat. geht.

Meine primären Gedanken waren da ganz woanders (siehe unten),
Aber es stimmt! So zwischen den Zeilen der Worte des Arztes, klang das so durch.

Bewegungsunfähige Patienten mit ALS sollen einiges glücklicher sein als durchschnittlich-gesunde Menschen.
Gesundheit und Sport spielen keine Rolle dazu, hieß es.

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auf der Suche nach dem angeblichen Patientenwillen

Nalini, (vor 3343 Tagen) @ agno

Bewegungsunfähige Patienten mit ALS sollen einiges glücklicher sein als durchschnittlich-gesunde Menschen.
Gesundheit und Sport spielen keine Rolle dazu, hieß es.

Besagte ALS-Patienten stufen ihre Lebensqualität bei "80" ein, während sie bei ihren gesunden Angehörigen nur bei "60" liegt. Das ist schon interessant. Ist Glück und empfundene Lebensqualität wirklich so eine höchst subjektive Angelegenheit?

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auf der Suche nach dem angeblichen Patientenwillen

moritz, (vor 3343 Tagen) @ Nalini

könnte es nicht sein, dass die angehörigen mehr leiden als der pat.?
interessant wäre auch, wenn man dieselben angehörigen längere zeit nach dem tod des als-pat. nach ihrer lebensqualität fragte.

horribile dictu: vielleicht geht es den angehörigen dann besser ...

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auf der Suche nach dem angeblichen Patientenwillen

agno, (vor 3343 Tagen) @ moritz

könnte es nicht sein, dass die angehörigen mehr leiden als der pat.?
interessant wäre auch, wenn man dieselben angehörigen längere zeit nach dem tod des als-pat. nach ihrer lebensqualität fragte.

horribile dictu: vielleicht geht es den angehörigen dann besser ...

*seufz*
Im Idealfall ist:
Der bewegungsunfähiger ALS-Patient zum gesunden Angehörigen.
Imho eine ähnliche Paarung wie MS-Patient zum Neurologen.
Der betreute Patient wird zwar so optimal, wie es die Logik des Behandlers ermöglicht, behandelt,
trotzdem verkörpert der Kranke alle Ängste des Entscheiders.

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