Beobachtungen zur Infektionshäufigkeit (Allgemeines)

UWE, (vor 3366 Tagen)

Ich möchte mal folgende Beobachtung zur Diskussion stellen.

Als ich noch schubförmig war, hatte ich mehrmals im Jahr grippale Infekte, genau wie in meiner Umgebung. Ging etwas herum war ich mit dabei.
- Also kein Unterschied zu nicht MS-lern.

Seit dem Übergang in die progrediente Phase so vor etwa 15 Jahren hatte ich so gut wie keinen grippalen Infekt mehr, egal wie "verrotzt" meine Umgebung gerade war.
- Als ob ich jetzt eine andere Krankheit hätte als früher..

Ich finde solche Beobachtungen finden viel zu wenig Eingang in die Ursachenforschung.
Ist das zu trivial und passt nicht in die abgehobene Ärztewelt?
- Wenn Erfolg zu sehen wäre könnte ich darüber hinwegsehen. Aber unsere "Experten" suchen seit 40 Jahren verzweifelt Lösungen und werden in ihren Ansätzen immer komplizierter.

So, das war mein "Wort zum Sonntag" :-)

LG
Uwe

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Beobachtungen zur Infektionshäufigkeit

W.W., (vor 3366 Tagen) @ UWE

Zunächst einmal gebe ich Ihnen Recht, dass etwas in der MS-Forschung übersehen wird - so wie damals beim Kindbettfieber das Händewaschen. Aber ist es die Infektabwehr?

Es ist ja immer wieder einmal diskutiert worden, ob MSler eine zu starke oder eine zu schwache Infektabwehr hätten. Oder einfacher gesagt: Ob sie häufiger banale Erkältungen haben oder seltener? Oder ob sie besonders zu Fieber neigen oder ganz im Gegenteil?

Ich persönlich glaube nicht daran, und noch schwieriger scheint es mir zu werden, wenn man in dieser Hinsicht die schubförmige Phase von der sekundär progredienten unterscheiden will.

Wenn man mir die Pistole auf die Brust setzen würde, würde ich sagen: Das Verhalten der MSler gegenüber Erkältungen ist ziemlich normal. Es sind eher sehr individuelle Unterschiede, die nichts mit der MS zu tun haben, in dem Sinne, dass manche robuster und andere anfälliger sind, so wie es Menschen geben soll, die heftig auf Kaffee reagieren, sogar schon dann, wenn man nur eine Kaffeebohne vorbeiträgt.

W.W.

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Beobachtungen zur Infektionshäufigkeit

Wulf-Eberhard, (vor 3366 Tagen) @ W.W.

Wenn man mir die Pistole auf die Brust setzen würde, würde ich sagen: Das Verhalten der MSler gegenüber Erkältungen ist ziemlich normal. Es sind eher sehr individuelle Unterschiede, die nichts mit der MS zu tun haben, in dem Sinne, dass manche robuster und andere anfälliger sind, so wie es Menschen geben soll, die heftig auf Kaffee reagieren, sogar schon dann, wenn man nur eine Kaffeebohne vorbeiträgt.

W.W.

Kann es sein, dass Sie die Krankheit 0 verstehen?

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Beobachtungen zur Infektionshäufigkeit

UWE, (vor 3366 Tagen) @ W.W.

Zunächst einmal gebe ich Ihnen Recht, dass etwas in der MS-Forschung übersehen wird - so wie damals beim Kindbettfieber das Händewaschen. Aber ist es die Infektabwehr?

Es ist ja immer wieder einmal diskutiert worden, ob MSler eine zu starke oder eine zu schwache Infektabwehr hätten. Oder einfacher gesagt: Ob sie häufiger banale Erkältungen haben oder seltener? Oder ob sie besonders zu Fieber neigen oder ganz im Gegenteil?

Ich persönlich glaube nicht daran, und noch schwieriger scheint es mir zu werden, wenn man in dieser Hinsicht die schubförmige Phase von der sekundär progredienten unterscheiden will.

Wenn man mir die Pistole auf die Brust setzen würde, würde ich sagen: Das Verhalten der MSler gegenüber Erkältungen ist ziemlich normal. Es sind eher sehr individuelle Unterschiede, die nichts mit der MS zu tun haben, in dem Sinne, dass manche robuster und andere anfälliger sind, so wie es Menschen geben soll, die heftig auf Kaffee reagieren, sogar schon dann, wenn man nur eine Kaffeebohne vorbeiträgt.

W.W.

Da ist was dran.

Uwe

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motorschiffbesitzer, (vor 3366 Tagen) @ UWE

Bei mir habe ich den Eindruck, dass sowohl in der schubförmigen Zeit als auch in der progredienten Zeit meine Infektionsanfälligkeit im vergleich zu "davor" abgenommen hat.

Selbst in Zeiten, in denen mein Immunsystem stark geschwächt war/ist (ein Glück).

"Aber irgendwie ist da doch was." Mir geht es oft körperlich schlecht, ohne dass ich das primär auf MS schiebe. Machnchmal ist da leichter Schnupfen oder Husten mit dabei.

Bei mir habe ich für die "progrediente - und immunschwache Zeit" einen Erklärungsansatz. --> Einen bewussteren Umgang mit Hygiene.

--
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Beobachtungen zur Infektionshäufigkeit

Boggy, (vor 3366 Tagen) @ UWE

Sorry Leute,
ich habe mit ppMS über die Jahre mehr grippale Infekte, häufiger, und ich kireg sie auch schlechter wieder los.

Gruß
Boggy

--
Um unserer persönlichen und gesellschaftlichen Freiheit willen müssen wir immer wieder die Saat des kritischen Verstandes und des begründeten Zweifels säen.

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Beobachtungen zur Infektionshäufigkeit

Amy, (vor 3366 Tagen) @ Boggy

Ich hatte erst ein einziges mal in meinem Leben einen grippalen Infekt mit Fieber , das war wor 2 Jahren.

Husten, Schnupfen, Heiserkeit eher selten.


Ausser der MS bin ich quasi gesund....:-)

Was die an Symptomen zu bieten hat reicht vollauf.

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UWE, (vor 3366 Tagen) @ Boggy

Sorry Leute,
ich habe mit ppMS über die Jahre mehr grippale Infekte, häufiger, und ich kireg sie auch schlechter wieder los.

Gruß
Boggy

Wahrscheinlich hat der Doc recht und die Infektanfälligkeit ist höchst individuell und hat nichts mit MS zu tun.

Uwe

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Beobachtungen zur Infektionshäufigkeit

Nalini, (vor 3366 Tagen) @ UWE

Wahrscheinlich hat der Doc recht und die Infektanfälligkeit ist höchst individuell und hat nichts mit MS zu tun.

Uwe

Hallo Uwe,

gerade wollte ich das auch schreiben, da warst du schon schneller.

Nach meinen eigenen Erfahrungen und nach den Erfahrungen in meinem mittlerweile schon großen MS-Bekanntenkreis ist die Infektanfälligkeit individuell.

Genauso, wie es individuell höchst verschieden ist bei der Häufigkeit von Schüben nach einem Infekt. Eine Person bekommt nach einem Infekt einen Schub, die andere nicht. Warum das so ist, ist mir noch nicht transparent.

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Beobachtungen zur Infektionshäufigkeit

Wulf-Eberhard, (vor 3366 Tagen) @ Nalini

Wahrscheinlich hat der Doc recht und die Infektanfälligkeit ist höchst individuell und hat nichts mit MS zu tun.

Mir ist jetzt nicht verständlich, was ihr mit der Infektanfälligkeit habt.
Sie ist eine Folge dessen, das alles in A... geht.
Erst ist sie normal, dann besonders anfällig um dann ggfls. völlig
aus dem Ruder zu laufen und mit keinem Infekt reagiert.

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Beobachtungen zur Infektionshäufigkeit

Nalini, (vor 3366 Tagen) @ Wulf-Eberhard

Mir ist jetzt nicht verständlich, was ihr mit der Infektanfälligkeit habt.
Sie ist eine Folge dessen, das alles in A... geht.
Erst ist sie normal, dann besonders anfällig um dann ggfls. völlig
aus dem Ruder zu laufen und mit keinem Infekt reagiert.

Immer schön konstruktiv bleiben, bitte ... :-D

Ich fühle gerade ein Deja-Vu :lookaround:

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Beobachtungen zur Infektionshäufigkeit

Wulf-Eberhard, (vor 3366 Tagen) @ Nalini

Mir ist jetzt nicht verständlich, was ihr mit der Infektanfälligkeit habt.
Sie ist eine Folge dessen, das alles in A... geht.
Erst ist sie normal, dann besonders anfällig um dann ggfls. völlig
aus dem Ruder zu laufen und mit keinem Infekt reagiert.


Immer schön konstruktiv bleiben, bitte ... :-D

Ich fühle gerade ein Deja-Vu :lookaround:

Die Antwort ist doch recht konstruktiv .... so konstruktiv, das man die Zusammenhänge deuten kann.
Was denn für ein Deja-Vu - hattest Du schon mal MS?

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Beobachtungen zur Infektionshäufigkeit

motorschiffbesitzer, (vor 3366 Tagen) @ Wulf-Eberhard

Mir ist jetzt nicht verständlich, was ihr mit der Infektanfälligkeit habt.
Sie ist eine Folge dessen, das alles in A... geht.
Erst ist sie normal, dann besonders anfällig um dann ggfls. völlig
aus dem Ruder zu laufen und mit keinem Infekt reagiert.

Es gab bei mir Phasen, da hätte ich subjektivgesehen nichts dagegen sagen können (meint dass ich auf Grund meiner subjektivbewerteten Erfahrung eigentlich zustimmen müßte), wenn einer erklärt, durch MS-Medikamente sinkt zunächst die Infektionsanfälligkeit.

--
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Beobachtungen zur Infektionshäufigkeit

Zoe, tieef im Weeeeesten, (vor 3366 Tagen) @ UWE

Um mich herum arbeiten jetzt viele jüngere Kolleg/innen zwischen 30-45 (Eltern kleiner Kinder). Die sind genauso oft erkältet, wie ich , als ich noch in deren Alter war - evt. hab´ ich jetzt auch ein gewisses Keimspektrum "durch" (bzw. erwachsene Kinder)- evt. gibt es entsprechende Alterskurven. Außerdem habe ich zahlenmäßig nur noch halb so viel Kundenkontakt wie vor meiner Erkrankung, was mich schützen könnte - die Infektionsbedingungen sind also sehr schwierig zu überblicken.
msb, stimme ich zu: in Grippezeiten kann häufiges :clap: Händewaschen etc. durchaus hilfreich sein....

Bei uns im Rheinland :note: ist die :schampus: Karnevalszeit :wink: die große Viren-Umverteil-Aktion zum Saisonende - Aber das gucke ich mir vorwiegen im TV an - große Menschenmengen sind sowieso nicht so meins...
Allerdings hat mich alte Schachtel vor ein paar Jahren ein völlig unbekannter junger Mann aus dem örtlichen Karnevalszug vor unserem Haus herzhaft auf die Wange gebützt (geküsst).:lookaround: (DER muss wohl ziemlich angetrunken gewesen sein..?) Karneval ist eben unberechenbar! :-D
Zoe

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Beobachtungen zur Infektionshäufigkeit

ulma, (vor 3366 Tagen) @ Zoe

Als Kind habe ich jeden Infekt bzw auch jede sogenannte Kinderkrankheit mitgenommen, dann jahrzehntelang kaum erkältet, geschweige denn Fieber. Seit einigen Jahren wieder häufig verschnupft u auch einmal Fieber, übrigens in dieser Zeit keine spürbare Aktivität bzw Verschlechterung der MS

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