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Wirkung von Kortison als Fingerzeig für einen wirkungvollen Therapieansatz? (Therapien)

motorschiffbesitzer, (vor 3333 Tagen)

Hallo,

ich vertrage Kortsion sehr gut, sowohl in einem Schub als auch prophylaktisch bei einer typischen Dosis von 3x1000mg.

Schon direkt nach der ersten Infusion stellt sich immer eine deutliche Besserung meines Zustands für mehrere Wochen ein (schweres Kortisonloch mal unbeachtet, sonst ist es mit der deutlichen Verbesserung an dieser Stelle vorbei:-( ).

-------------------------------------------------------------
Ab hier fängt meine Inpretation an.

Da ich nicht glaube, dass diese (schnelle) Verbesserung auf Grund von Beeinflussung von Entzündungsprozessen zurückzuführen ist, suche ich eine andere Erklärung.

Dabei komme ich immer wieder auf die dopende Wirkung von Kortison zurück.
Die deutlich Verbesserung sehe ich vor allem in mehr Muskelkraft bei mir begründet.

Nun meine Idee und Frage:
Kann ich daraus ableiten, dass es Physiotherapiekonzepte/Übungen gibt,
die diesen Effekt nachbilden?

Es ist ja nicht so, dass ich nicht gerade wenig Physiotherapieerfahrung habe, und ich konnte auch Verlangsamungen, Stabilisierungen, temporäre Verbessungen erreichen.
Aber ich stelle immer wieder fest, dass ich so ausgeprägte (vorübergehende) Verbessungen mit PT nie erreichen konnte.

--
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Wirkung von Kortison als Fingerzeig für einen wirkungvollen Therapieansatz?

IceUrmel, (vor 3333 Tagen) @ motorschiffbesitzer

Hallo MSB,

das ist eine interessante Beobachtung.

Ich vermute, dass Cortison haltige Präparate deshalb so gerne als Dopingmittel eingesetzt werden, weil man eben nicht dieselbe Wirkung ohne sie erzielt.

Es kommt wohl nicht von ungefähr, dass erstaunlich viele Profisportler unter Asthma leiden und entsprechende Sprays mit Ausnahmegenehmigung verwenden.

Ein Zitat des ehemaligen Radrennfahrers Thomas Dekker:“ "Doping war überall. In unserem Team und in anderen. Kortison, Blutbeutel, Schlaftabletten - wenn du von Absurdität umgeben bist, glaubst du, dass das normal ist", sagte Dekker und fügte mit Blick auf die Einnahme von Kortison an: "Wir haben jeden Tag Kortison genommen. Ich weiß gar nicht wofür oder wogegen. Aber du konntest in Rennen höhere Belastungen aushalten. Wir hatten Ausnahmegenehmigungen dafür, berichtet Dekker.“

Tja, da hilft auch ein komplett austrainierter gesunder Spitzensportler-Körper nicht, wenn es um das Erreichen der Leistung eines Gedopten geht.

LG

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Wirkung von Kortison als Fingerzeig für einen wirkungvollen Therapieansatz?

Amy, (vor 3333 Tagen) @ IceUrmel

Hallo Ice,

du hast ein breit gefächertes Wissen!

War bisher 2 mal bei der Tortour de France dabei;-)


Als Zuschauerin bequem im Schatten sitzend, am Wegesrand ein paar Kilometer vor dem Ziel, da ist es nicht so überfüllt...


Am landschaftlich schönsten und für die Fahrer am anspruchsvollsten sind die Bergtouren.

In den französischen Alpen gibt es ein paar sehr schöne Strecken mit noch bewaldeten Kehren und toller Aussicht. Ideal für ein langgezogenes Picknick in der Natur mit Life-Unterhaltungsprogramm auch durch die vielen Profi-Fans aus aller Welt die mit Wohnmobilen schon Tage vorher am Streckenrand lagern....:-)

Eintritt frei!;-)

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Wirkung von Kortison als Fingerzeig für einen wirkungvollen Therapieansatz?

IceUrmel, (vor 3333 Tagen) @ Amy


War bisher 2 mal bei der Tortour de France dabei;-)


Als Zuschauerin bequem im Schatten sitzend, am Wegesrand ein paar Kilometer vor dem Ziel, da ist es nicht so überfüllt...

Am landschaftlich schönsten und für die Fahrer am anspruchsvollsten sind die Bergtouren.

In den französischen Alpen gibt es ein paar sehr schöne Strecken mit noch bewaldeten Kehren und toller Aussicht. Ideal für ein langgezogenes Picknick in der Natur mit Life-Unterhaltungsprogramm auch durch die vielen Profi-Fans aus aller Welt die mit Wohnmobilen schon Tage vorher am Streckenrand lagern....:-)

Eintritt frei!;-)


Hi Amy,

das hört sich in der Tat verlockend an. Vermutlich übt der Radsport auch deswegen auf viele trotz Doping-Problematik noch immer so eine hohe Anziehungskraft aus.

Obwohl, ich fürchte im Profisport gibt es keine Sportart (mit der viel Geld zu holen ist) in der nicht gedopt wird.

LG

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Wirkung von Kortison als Fingerzeig für einen wirkungvollen Therapieansatz?

Philipp, (vor 3333 Tagen) @ motorschiffbesitzer

Ich brauche viel Schlaf und Eiweiss, so wie du Kortison.

lg

Philipp

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Wirkung von Kortison als Fingerzeig für einen wirkungvollen Therapieansatz?

motorschiffbesitzer, (vor 3333 Tagen) @ Philipp

Ich brauche viel Schlaf und Eiweiss, so wie du Kortison.

Viel Schlaf - wenn er tief ist - hilft mir auch sehr gut. Es gibt noch einige psychologische Faktoren, die mir definitiv auch helfen, z.B. dass ich weiß was mich am nächsten Tag erwartet.

(Viel) Eiweiss, da bin ich mir unsicher, ob das gut für mich ist.

Kortison täglich (bzw. der Zustand der dadurch bei mir ausgelöst wird) gerne.
Davor rate ich aber dringenst ab!

--
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Wirkung von Kortison als Fingerzeig für einen wirkungvollen Therapieansatz?

Philipp, (vor 3333 Tagen) @ motorschiffbesitzer

Ich täglich in riesen Mengen Kurkuma, wird vom Körper aber nur zusammen mit Pfeffer aufgenommen.

Wirkt wie Kortison, aber ohne die Nebenwirkungen.

Philipp

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Wirkung von Kortison als Fingerzeig für einen wirkungvollen Therapieansatz?

Amy, (vor 3333 Tagen) @ Philipp

Ich brauche viel Schlaf und Eiweiss, so wie du Kortison.

lg

Philipp

Und spritzen sie nicht auch seit vielen Jahren 66,6 % oder 75% der Standard-Wirkdosis von Betaferon?
Die Liste ihrer NEMs hab ich nicht mehr im Kopf ;-)


Das sie kein Corti einsetzen wundert mich, vertragen sie es nicht, oder bringt es keine Leistungssteigerung?

Habe schon Eigentests mit der oralen Gabe von Dexamethason (3 -5 Tage lang 24mg) gemacht und sofortige Verbesserung der Beweglichkeit und des Durchhaltevermögens feststellen können.


Die Wirkung lässt leider nach ein paar Wochen nach (wie msb es auch beschrieben hat.


Eine dauerhafte Einnahme in Intervallen , wie bei der üblichen i.v. Cortison-Pulstherapie mit den für meinen sensiblen Körper zu heftigen Overkill-Dosen, möchte ich derzeit allerdings nicht.


Sollte meine Progredienz sich plötzlich dramatisch verschlechtern, ziehe ich allerdings meine persönliche moderate Dosierungsart mit Dexa in Erwägung. Bei meinen 2 Tests hielten sich die NW in Grenzen.


Bin jetzt 50 und habe nicht unbedingt vor 90 oder 100 zu werden....;-)

Physiotherapie ist für mich seit vielen Jahren das erste Mittel der Wahl, wie überhaupt Bewegung in jeglicher für mich noch möglicher Form.
Bin mir sicher, dss ich meine Progredienz dadurch verlangsamen kann, ganz aufhalten oder zum Stillstand bringen wäre schön...
Und von Verbesserungen träume ich auch noch!
Insofern finde ich die Fragestellung von msb sehr interessant!

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Kortison bei MS ???

Edithelfriede, Nordhessen, (vor 3333 Tagen) @ motorschiffbesitzer

Lieber motorschiffbesitzer
Kortison wurde mir reichlich gegeben als Infusionen aber mein früherer Neurologe hielt nichts davon und hatte mir 1994 bei meiner halbseitiger Erblindung ja nur auf meinen Wunsch hin 48 mg ausschleichend gegeben. Nach weniger als einer Woche hatte ich dann wieder alles sehen können aber ich habe die Einahme langsam ausschleichen lassen müssen!
Meine Basistherapie war "Eversdiät" dh Ernährung nur aus Obst, rohen Gemüse und manchen Saaten (angkeimte Weizenkörner und andere Keimlinge).

Als Test meine MS sekundär chronisch progredient und ich berentet war im Novemer 2007 wegen den unter UAW 144 430 und oft Kortisoninfusionen dh 3 mal 1000mg bekommen hatte gab man mir in der Klinik dann noch über mehrere Tage Infusionen mit 500mg was natürlich nur ein Argument für die Eskalationtherapie war.

Kortison und auch Mitox hilft bei oder gegen MS nicht!!!
Aber das ist nur meine Erfahrung aber/und bei meinen Vater (gestorben 1995) hatte es auch nichts geholfen.

lg e

--
Angst die Hoffnung zu verlieren soll nicht mein Leben bestimmen!
Sommer 2o19 bewußtlos ins ins Krankenhaus war nach vier Wochen wieder heim unter Betreuung meiner Tochter.

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Kortison bei MS ???

motorschiffbesitzer, (vor 3333 Tagen) @ Edithelfriede

Kortison wurde mir reichlich gegeben als Infusionen aber mein früherer Neurologe hielt nichts davon

Hallo Edithelfriede,

ich verfolge bei Kortion als MS-Therapie den Ansatz / Eigenschaft, die immunsupressive Wirkung.

Wenn man mit diesem Ansatz aber grundsätzlich nicht d'accord geht, bringt Kortison für die Therapie nichts, verständlicherweise.

--
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Kortison bei MS ???

UWE, (vor 3333 Tagen) @ Edithelfriede

Also mir hat Cortison etliche unbeschwerte Jahre beschert in denen ich alles machen konnte.
Man sollte Neudiagnostizierte, sofern sie sich hierher verirren, nicht erschrecken.

LG
Uwe

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Whats the Plan?

agno, (vor 3333 Tagen) @ motorschiffbesitzer

Vor langer Zeit redete ich mit einem alten Bauern.

Ich erzählte ihm dass ich mit Hilfe von lieben und klugen Ärzten immer die neueste Therapie machen würde, aber irgendwie in einer Schleife gefangen wäre.
Da erzählte der alte Mann:
Als die Bauernhöfe immer größer wurden, da verlangten die Milchwerke immer bessere Milch mit weniger Keimen. Zuerst begann ich die Zitzen vor dem Melken zu waschen, dann gab es eine moderne Melkmaschine. Dann eine Absauganlage die nach dem abpumpen die frische Milch, diese direkt in einen Edelstahlbehälter beförderte.
Dann gab es für jede Kuh einen Keimtest, der auf Entzündungen prüfte.
Dann kam regelmäßig der Tierarzt und verordnete vielen Kühen eine Antibiotikatherapie.
Je mehr wir machten desto mehr Probleme gab es.

Irgendwann begannen Wir wieder ganz von vorne.
Ohne übertriebene Hygiene und bei Problemen, da gab es keine Antibiotikatherapie sondern Kamillebäder. (Wo das nicht reichte, wurde die Kuh verkauft -> Keine Energie in verlorenes Terrain)
Drei Monate später war wieder alles gut.

agno

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Whats the Plan?

motorschiffbesitzer, (vor 3333 Tagen) @ agno

Whats the Plan?

Nun meine Idee und Frage:
Kann ich daraus ableiten, dass es Physiotherapiekonzepte/Übungen gibt, die diesen Effekt nachbilden?

Nicht offensichtlich genug?
Unbestritten hilft mir Kortison temporär!
Ich möchte aber die Chemie zurückschrauben und die natürlichen Möglichkeiten optimieren!

--
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Die ideale Physio?

agno, (vor 3333 Tagen) @ motorschiffbesitzer

Whats the Plan?

...

Ich möchte aber die Chemie zurückschrauben und die natürlichen Möglichkeiten optimieren!

Die Chemiekeule ist so schnell, dass diese zusammen mit der Dopingwirkung einen besser spürbaren Erfolg präsentiert. Sechs Monate später müsste nach meiner Einschätzung jedes Physiotherapiekonzept siegen.

Nach meiner bescheidenen Meinung solltest Du alle zwei Jahre zu einem anderen Spezialisten wechseln.
1. Feldenkrais
2. Qigong
3. Einen Sportfreak
4. Diverse Rehatechniken von Schlaganfallpatienten

Ich bin mir sicher, dass Du nach 10 Jahren mit jedem X-beliebigen Therapeuten deine idealen Ergebnisse erzielst.

Aber vor der idealen Therapie, liegt imho das Leben.
Das Leben ist zu Kurz, um alles perfekt zu tun.

agno

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der sinnvolle Tag, ideales Leben ?

Philipp, (vor 3333 Tagen) @ agno

Genau, darum war ich heute mit dem Sohnemann im Fitnesstraining.

1 gräucherte Forelle als Eiweisslieferant habe ich mir im Nachgang gegönnt.

Schön, so macht es spass.

Jetzt Beine in die Stützstrümpfe und bei Jungelcamp zusammen entspannen, bevor es an die Hausaufgaben geht.

lg

Philipp

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Die ideale Physio?

motorschiffbesitzer, (vor 3333 Tagen) @ agno

Nach meiner bescheidenen Meinung solltest Du alle zwei Jahre zu einem anderen Spezialisten wechseln.
4. Diverse Rehatechniken von Schlaganfallpatienten

Ja!

Aber vor der idealen Therapie, liegt imho das Leben.
Das Leben ist zu Kurz, um alles perfekt zu tun.

Ich ergebe mich nicht der Illusion eine ideale/perfekte Therapie für mich zufinden.

Da ich aber praktisch sehe, was bei mir möglich ist, weiß ich was das Ziel (in abgeschwächter Form) sein könnte.

Die Erkenntnis, dass das Ziel (bei mir) über die Jahre immer Anpassungen unterlegen ist, halte ich für trivial.

Dadurch darf ich mich auch nicht zu voreilligen Schlüßen hinreißen lassen, dass Vorgängertherapien besser waren.
Ein Teufelskreis.;-)

--
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W.W., (vor 3333 Tagen) @ agno

Eine sehr schöne Geschichte!!!Mich macht all das moderne Gedöns verrückt! Es wird nicht besser dadurch. Es wird komplizierter und schlechter. Nur verdienen immer mehr Menschen daran. Aber zum Schluss kriegen die Bauern kaum noch etwas, um ihre Höfe weiter führen zu können.

W.W.

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agno, (vor 3333 Tagen) @ W.W.

ach lieber W.W.
Die Geschichte ist sooooooo alt.
Das war noch der Vorgänger der Vorgängergeneration, von moderner Milchwirtschaft ungefähr Steinzeit.

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Amy, (vor 3333 Tagen) @ W.W.

Aber zum Schluss kriegen die Bauern kaum noch etwas, um ihre Höfe weiter führen zu können.

W.W.


Das liegt aber m.E. hauptsächlich an den Dumpingpreisen für Milch, die Discounter wie Aldi und Co. zu verantworten haben.

Wer für einen Liter frischer Milch nur 55 cent bezahlen will, macht sich mitverantwortlich.

Genauso Vielfleischesser, die es immer nur möglichst billig haben wollen.

Jeder Verbraucher kann durch sein Konsum-Kauf-Verhalten Einfluss darauf nehmen....


Worum ging es eigentlich ursprünglich in diesem Thread?;-)

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Zoe, tieef im Weeeeesten, (vor 3333 Tagen) @ agno

Da erzählte der alte Mann:
Als die Bauernhöfe immer größer wurden, da verlangten die Milchwerke immer bessere Milch mit weniger Keimen. Zuerst begann ich die Zitzen vor dem Melken zu waschen, dann gab es eine moderne Melkmaschine. Dann eine Absauganlage die nach dem abpumpen die frische Milch, diese direkt in einen Edelstahlbehälter beförderte.
Dann gab es für jede Kuh einen Keimtest, der auf Entzündungen prüfte.
Dann kam regelmäßig der Tierarzt und verordnete vielen Kühen eine Antibiotikatherapie.
Je mehr wir machten desto mehr Probleme gab es.

Irgendwann begannen Wir wieder ganz von vorne.
Ohne übertriebene Hygiene und bei Problemen, da gab es keine Antibiotikatherapie sondern Kamillebäder. (Wo das nicht reichte, wurde die Kuh verkauft -> Keine Energie in verlorenes Terrain)
Drei Monate später war wieder alles gut.
(Agno)


Kluger Alter
--- nur der Kuh-Verkauf lässt sich nicht so leicht bewerkstelligen...
:wink: Zoe

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W.W., (vor 3332 Tagen) @ agno

Ich glaube, ich kann die Geschichte toppen:

In einem Hafen an einer westlichen Küste Europas liegt ein ärmlich gekleideter Mann in seinem Fischerboot und döst. Ein schick angezogener Tourist legt eben einen neuen Farbfilm in seinen Fotoapparat, um das idyllische Bild zu fotografieren: blauer Himmel, grüne See mit friedlichen schneeweißen Wellenkämmen, schwarzes Boot, rote Fischermütze. ... Durch jenes kaum messbare, nie nachweisbare Zuviel an flinker Höflichkeit ist eine gereizte Verlegenheit entstanden, die der Tourist - der Landessprache mächtig - durch ein Gespräch zu überbrücken versucht.

"Sie werden heute einen guten Fang machen."
Kopfschütteln des Fischers.

"Aber man hat mir gesagt, daß das Wetter günstig ist."
Kopfnicken des Fischers.

"Sie werden also nicht ausfahren?"
Kopfschütteln des Fischers, steigende Nervosität des Touristen. Gewiß liegt ihm das Wohl des ärmlich gekleideten Menschen am Herzen, nagt an ihm die Trauer über die verpaßte Gelegenheit.

"Oh, Sie fühlen sich nicht wohl?"
Endlich geht der Fischer von der Zeichensprache zum wahrhaft gesprochenen Wort über. "Ich fühle mich großartig", sagt er. "Ich habe mich nie besser gefühlt." Er steht auf, reckt sich, als wolle er demonstrieren, wie athletisch er gebaut ist. "Ich fühle mich phantastisch."

Der Gesichtsausdruck des Touristen wird immer unglücklicher, er kann die Frage nicht mehr unterdrücken, die ihm sozusagen das Herz zu sprengen droht: "Aber warum fahren Sie dann nicht aus?"
Die Antwort kommt prompt und knapp. "Weil ich heute morgen schon ausgefahren bin."

"War der Fang gut?"
"Er war so gut, daß ich nicht noch einmal auszufahren brauche, ich habe vier Hummer in meinen Körben gehabt, fast zwei Dutzend Makrelen gefangen..." Der Fischer, endlich erwacht, taut jetzt auf und klopft dem Touristen beruhigend auf die Schultern. Dessen besorgter Gesichtsausdruck erscheint ihm als ein Ausdruck zwar unangebrachter, doch rührender Kümmernis.
"Ich habe sogar für morgen und übermorgen genug", sagt er, um des Fremden Seele zu erleichtern. "Rauchen Sie eine von meinen?"
"Ja, danke."

Zigaretten werden in die Münder gesteckt, ein fünftes Klick, der Fremde setzt sich kopfschüttelnd auf den Bootsrand, legt die Kamera aus der Hand, denn er braucht jetzt beide Hände, um seiner Rede Nachdruck zu verleihen.

"Ich will mich ja nicht in Ihre persönlichen Angelegenheiten mischen", sagt er, "aber stellen Sie sich mal vor, Sie führen heute ein zweites, ein drittes, vielleicht sogar ein viertes Mal aus, und Sie würden drei, vier, fünf, vielleicht gar zehn Dutzend Makrelen fangen - stellen Sie sich das mal vor."
Der Fischer nickt.

"Sie würden", fährt der Tourist fort, "nicht nur heute, sondern morgen, übermorgen, ja, an jedem günstigen Tag zwei-, dreimal, vielleicht viermal ausfahren - wissen Sie, was geschehen würde?"
Der Fischer schüttelt den Kopf.

"Sie würden sich spätestens in einem Jahr einen Motor kaufen können, in zwei Jahren ein zweites Boot, in drei oder vier Jahren vielleicht einen kleinen Kutter haben, mit zwei Booten und dem Kutter würden Sie natürlich viel mehr fangen - eines Tages würden Sie zwei Kutter haben, Sie würden...", die Begeisterung verschlägt ihm für ein paar Augenblicke die Stimme, "Sie würden ein kleines Kühlhaus bauen, vielleicht eine Räucherei, später eine Marinadenfabrik, mit einem eigenen Hubschrauber rundfliegen, die Fischschwärme ausmachen und Ihren Kuttern per Funk Anweisungen geben. Sie könnten die Lachsrechte erwerben, ein Fischrestaurant eröffnen, den Hummer ohne Zwischenhändler direkt nach Paris exportieren - und dann...", wieder verschlägt die Begeisterung dem Fremden die Sprache.

Kopfschüttelnd, im tiefsten Herzen betrübt, seiner Urlaubsfreude schon fast verlustig, blickt er auf die friedlich hereinrollende Flut, in der die ungefangenen Fische munter springen. "Und dann", sagt er, aber wieder verschlägt ihm die Erregung die Sprache.
Der Fischer klopft ihm auf den Rücken, wie einem Kind, das sich verschluckt hat.
"Was dann?" fragt er leise.

"Dann", sagt der Fremde mit stiller Begeisterung, "dann könnten Sie beruhigt hier im Hafen sitzen, in der Sonne dösen - und auf das herrliche Meer blicken."

"Aber das tu' ich ja schon jetzt", sagt der Fischer, "ich sitze beruhigt am Hafen und döse, nur Ihr Klicken hat mich dabei gestört."

Tatsächlich zog der solcherlei belehrte Tourist nachdenklich von dannen, denn früher hatte er auch einmal geglaubt, er arbeite, um eines Tages einmal nicht mehr arbeiten zu müssen, und es blieb keine Spur von Mitleid mit dem ärmlich gekleideten Fischer in ihm zurück, nur ein wenig Neid.

(Heinrich Böll)

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W.W., (vor 3332 Tagen) @ W.W.

Und - falls es gefällt - kann ich die Geschichte noch einmal toppen:


Vor zweieinhalb Jahrtausenden hat z.B. der chinesische Weise DSCHUANG DSI schon von den Gefahren des Maschinengebrauchs für den Menschen gesprochen,...:

„Als Dsi Gung durch die Gegend nördlich des Han-Flusses kam, sah er einen alten Mann, der in seinem Gemüsegarten beschäftigt war. Er hatte Gräben gezogen zur Bewässerung. Er steig selbst in den Brunnen hinunter und brachte in seinen Armen ein Gefäß voll Wasser herauf, das er ausgoß. Er mühte sich aufs äußerste ab und brachte doch wenig zustande.

Dsi Gung sprach: Da gibt es eine Einrichtung, mit der man an einem Tag hundert Gräben bewässern kann. Mit wenig Mühe wird viel erreicht. Möchtet ihr die nicht anwenden?

Der Gärtner richtete sich auf, sah ihn an und sprach: Und was wäre das?

Dsi Gung sprach: Man nimmt einen hölzernen Hebelarm, der hinten beschwert und vorne leicht ist. Auf diese Weise kann man das Wasser schöpfen, dass es nur so sprudelt. Man nennt das einen Ziehbrunnen.

Da stieg dem Alten der Ärger ins Gesicht, und er sagte lachend: Ich habe meinen Lehrer sagen hören: Wenn einer Maschinen benutzt, dann betreibt er alle seine Geschäfte maschinenmäßig; wer seine Geschäfte maschinenmäßig betreibt, der bekommt ein Maschinenherz. Wenn aber einer ein Maschinenherz in der Brust hat, dem geht die reine Einfalt verloren. Bei wem die reine Einfalt hin ist, der wird ungewiß in den Regungen seines Geistes. Ungewißheit in den Regungen des Geistes ist etwas, das sich mit dem wahren Sinn nicht verträgt. Nicht dass ich solche Dinge nicht kennte, ich schäme mich, sie anzuwenden.“

(Eigentlich nur für Boggy. Wen sollten diese alten Geschichten sonst interessieren?)

W.W.

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Dao / Tao

Boggy, (vor 3332 Tagen) @ W.W.

Vor zweieinhalb Jahrtausenden hat z.B. der chinesische Weise DSCHUANG DSI schon von den Gefahren des Maschinengebrauchs für den Menschen gesprochen,...:

(Eigentlich nur für Boggy. Wen sollten diese alten Geschichten sonst interessieren?)

Erstaunlich! :-)
Ja, ich liebe Dschuang Dsi (Zhuangzi), und ich habe ausführlich sein "Wahres Buch vom südlichen Blütenland" gelesen, wie auch Laotse und auch das I Ging (Yi Jing). Die Lehre vom Tao (Daoismus) finde ich sehr hilfreich und lehrreich, auch in unserer Zeit.

Zen wurde übrigens in China vom Daoismus beeinflußt.

Also, außer Boggy und WW dürften diese Geschichten auch noch sehr viele andere Foristen und Foristinnen und andere gute Menschen interessieren. :-)

Gruß
Boggy
flowers

--
Um unserer persönlichen und gesellschaftlichen Freiheit willen müssen wir immer wieder die Saat des kritischen Verstandes und des begründeten Zweifels säen.

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Dao / Tao

W.W., (vor 3332 Tagen) @ Boggy

Also, außer Boggy und WW dürften diese Geschichten auch noch sehr viele andere Foristen und Foristinnen und andere gute Menschen interessieren. :-)

Das ist sehr zu hoffen:-), obwohl die Menschen dazu neigen, sich für das zu interessieren, was sie lieben.

W.W.

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Nalini, (vor 3332 Tagen) @ W.W.

"Dann", sagt der Fremde mit stiller Begeisterung, "dann könnten Sie beruhigt hier im Hafen sitzen, in der Sonne dösen - und auf das herrliche Meer blicken."

"Aber das tu' ich ja schon jetzt", sagt der Fischer, "ich sitze beruhigt am Hafen und döse, nur Ihr Klicken hat mich dabei gestört."

Diese Geschichte hatte ich schon einmal gehört. Eine nette kleine Geschichte mit philosophischem Hintergrund.

Der Fischer ist klüger als ich es damals war. Wie gut hätte ich es mir gehen lassen können in der Zeit, bevor die Erkrankung ausbrach. Ich hatte (fast) alles, was ich zum Glücklichsein gebraucht hätte. Aber das habe ich alles wegen einer verrückten Kurzsichtigkeit der Dinge gar nicht wirklich geschätzt.

Das soll mir, wenns geht, nicht nochmal passieren.

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W.W., (vor 3332 Tagen) @ Nalini

"Dann", sagt der Fremde mit stiller Begeisterung, "dann könnten Sie beruhigt hier im Hafen sitzen, in der Sonne dösen - und auf das herrliche Meer blicken."

"Aber das tu' ich ja schon jetzt", sagt der Fischer, "ich sitze beruhigt am Hafen und döse, nur Ihr Klicken hat mich dabei gestört."


Diese Geschichte hatte ich schon einmal gehört. Eine nette kleine Geschichte mit philosophischem Hintergrund.

Der Fischer ist klüger als ich es damals war. Wie gut hätte ich es mir gehen lassen können in der Zeit, bevor die Erkrankung ausbrach. Ich hatte (fast) alles, was ich zum Glücklichsein gebraucht hätte. Aber das habe ich alles wegen einer verrückten Kurzsichtigkeit der Dinge gar nicht wirklich geschätzt.

Das soll mir, wenns geht, nicht nochmal passieren.

Liebe Nalini,

niemand (außer vielleicht Boggy!?) könnte normal leben, und es, so wie es ist, genießen. Man genießt immer die Sonnenuntergänge, die vorbei sind. Eine 2. Ausnahme könnte natürlich Philipp sein!:confused:

W.W.

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zabiga, Gelsenkirchen, (vor 3332 Tagen) @ W.W.

Schön wie Sie die Menschen mir nichts dir nichts klassifizieren können.
:-D

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Philipp, (vor 3332 Tagen) @ W.W.

Lieber Herr W.W.

Ich bin eventuell hier eine Ausnahme, aber nicht im realen Leben.

Es hat Menschen, die täglich auch mit Behinderungen das Leben geniessen und mit Freude an sich arbeiten.

Auch Gesunde müssen an sich arbeiten, das ist eigentlich normal, nichts tun ist die Ausnahme und befriedigt auch nicht in allen Fällen.

Heute mache ich einen Relaxtag, mein Körper braucht Erholung.

Das heisst Stützstrümpfe an, und Fymnastik, Turnen, Dehnen usw.

Philipp

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agno, (vor 3332 Tagen) @ Nalini

...wegen einer verrückten Kurzsichtigkeit der Dinge gar nicht wirklich geschätzt.
Das soll mir, wenns geht, nicht nochmal passieren.

Liebe Nalini
Ich hoffe dass Du weiterhin Verrücktheiten produzierst.
Vor seeeehhr langer Zeit, als ich meine Diagnose organisierte, die MS weiter brannte....
Irgendwann hatte ich unter einem lieben Chef eine stressfreie Arbeit.
(Davor war ich für alles zuständig, was eigentlich nicht geht)
Ich war so unglücklich :-( ... und die MS brannte weiter.

agno

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Nalini, (vor 3331 Tagen) @ agno

Ich hoffe dass Du weiterhin Verrücktheiten produzierst.

Lieber agno,
Verrücktheiten ja. Immer nur vernünftig leben, wie ein gut programmierter Rechner, das geht gar nicht und ist wahrscheinlich schrecklich langweilig.
Aber nicht mehr diese Kurzsichtigkeit, imho ;-). Sondern etwas mehr philosophische Weitsichtigkeit, für mich.

Vor seeeehhr langer Zeit, als ich meine Diagnose organisierte, die MS weiter brannte....
Irgendwann hatte ich unter einem lieben Chef eine stressfreie Arbeit.
(Davor war ich für alles zuständig, was eigentlich nicht geht)
Ich war so unglücklich :-( ... und die MS brannte weiter.

Mist, agno, ich verstehe es nicht. Was ist die Botschaft? Irgendwann hattest du eine bessere, stressfreie Arbeit. Unglücksein, MS?
P.S. Ich würde deine Botschaft sehr gerne verstehen.

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agno, (vor 3331 Tagen) @ Nalini

P.S. Ich würde deine Botschaft sehr gerne verstehen.

Keine Botschaft!
Manchmal ist das Leben einfach so wie es ist.
Ich glaube dass man wenn die Basics organisiert sind, einfach aushalten muss, dass es so kommt wie es kommt.
lG agno

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Boggy, (vor 3331 Tagen) @ agno

Keine Botschaft!
Manchmal ist das Leben einfach so wie es ist.
Ich glaube dass man wenn die Basics organisiert sind, einfach aushalten muss, dass es so kommt wie es kommt.

Hi agno,
wie schön, daß wir hier einer Meinung sind! :-)

Gruß
Boggy

P.S. Und so gut wir können, machen wir das Beste draus. So gut es eben geht ... und mehr geht dann eben nicht ...

--
Um unserer persönlichen und gesellschaftlichen Freiheit willen müssen wir immer wieder die Saat des kritischen Verstandes und des begründeten Zweifels säen.

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Das is der Plan !

naseweis ⌂, in meinem Paradies, (vor 3331 Tagen) @ Boggy

Manchmal ist das Leben einfach so wie es ist.

Ich glaube dass man wenn die Basics organisiert sind, einfach aushalten muss, dass es so kommt wie es kommt.

P.S. Und so gut wir können, machen wir das Beste draus.
So gut es eben geht ... und mehr geht dann eben nicht ...

und draussen scheint grad die Sonne !

--
das Geheimnis der Medizin besteht darin,
den Patienten abzulenken,
während die Natur sich selber hilft (Voltaire)

Sisyphos hatte es auch nicht leicht

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Nalini, (vor 3331 Tagen) @ agno

Keine Botschaft!
Manchmal ist das Leben einfach so wie es ist.
Ich glaube dass man wenn die Basics organisiert sind, einfach aushalten muss, dass es so kommt wie es kommt.
lG agno

agno, jetzt verstehe ich, wie du meinst.
Das Leben kommt, wie es eben kommen muss. Das Schicksal nimmt seinen Lauf, auch wenn wir meinen, bestens "aufgestellt" zu sein.
Da stimme ich dir glatt zu.
Was nicht heißt, dass man nicht zumindest ein bisschen versuchen kann, aus vergangenen Fehlern zu lernen ;-)

P.S. Vielleicht ist ja etwas dran an der (esoterischen) Philosophie, dass der Mensch hier auf Erden ist, um zu lernen??

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Auf Erden um zu Lernen ?

naseweis ⌂, in meinem Paradies, (vor 3331 Tagen) @ Nalini

agno, jetzt verstehe ich, wie du meinst.
Das Leben kommt, wie es eben kommen muss. Das Schicksal nimmt seinen Lauf, auch wenn wir meinen, bestens "aufgestellt" zu sein.
Da stimme ich dir glatt zu.
Was nicht heißt, dass man nicht zumindest ein bisschen versuchen kann, aus vergangenen Fehlern zu lernen ;-)

P.S. Vielleicht ist ja etwas dran an der (esoterischen) Philosophie, dass der Mensch hier auf Erden ist, um zu lernen??

Jetzt haste ja was gelernt -

das Wichtigste ist, dass es im Leben keine Noten gibt,
fast wie bei 'Waldorfs' -

wenn du Hulahoop kreisen,
oder deinen Namen tanzen
oder in der Tiefgarage Fahrrad
fahren kannst, oder Ouzo mit dem
Strohhalm oder 'Lagavulin' aus dem Fingerhut trinken,
oder mit dem Rolli durch den gekiesten Biergarten sliden,
oder Eislochschwimmen oder auch einfach 'Extrem-couching" ist es OK ! rofl

Das Leben 'an sich' ist lebenswert!

PS: Da oben steht immer nur "oder",
du musst nicht Alle Bedingungen erfüllen,
"Extrem-couching" kann auch schon genug sein ! :-D

--
das Geheimnis der Medizin besteht darin,
den Patienten abzulenken,
während die Natur sich selber hilft (Voltaire)

Sisyphos hatte es auch nicht leicht

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Auf Erden um zu Lernen ?

Nalini, (vor 3331 Tagen) @ naseweis

Jetzt haste ja was gelernt -

Vielleicht musste ich ja gar nichts mehr lernen.
Ausser agnos Botschaft für mich zu entschlüsseln ;-)

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Whats the Plan?

W.W., (vor 3331 Tagen) @ Nalini

Was nicht heißt, dass man nicht zumindest ein bisschen versuchen kann, aus vergangenen Fehlern zu lernen ;-)

Das versuche ich immer damit zum Ausdruck zu bringen, dass man sein Haus ja nicht unbedingt in einem erdbebengefährdeten Gebiert bauen muss. Oder dorthin, wo es von einer Lawine getroffen werden kann.

So ganz zufällig fällt einem der Himmel nicht auf den Kopf.

W.W.

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