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Expertenstreit zum Cannabis-Gesetz: Blüten versus Fertigarznei – was ist für die Verordnung besser (Allgemeines)

naseweis ⌂, in meinem Paradies, (vor 3384 Tagen)

Viele Schmerzmediziner begrüßen den Gesetzentwurf zur vereinfachten Nutzung Cannabis-haltiger Arzneien als medizinischen Fortschritt. Allerdings gibt es unterschiedliche Auffassungen darüber, ob Cannabis als Blüte, Extrakt oder Fertigarznei verschrieben werden sollte.

Ein aktuelles Positionspapier von Deutscher Gesellschaft für Schmerzmedizin (DGS) und Deutscher Schmerzliga (DSL) spricht sich für eine Bevorzugung von Fertigarzneimitteln gegenüber Cannabis-haltigen Extrakten, Rezepturarzneien sowie getrockneten Cannabisblüten aus. . . .

„Keine einseitige Bevorzugung eines Medikaments“

. . . Das sieht der Vorsitzende des Berufsverband der Ärzte und Psychologischen Psychotherapeuten in der Schmerz- und Palliativmedizin in Deutschland, Prof. Dr. Dr. Joachim Nadstawek anders: „Der Gesetzesentwurf lässt auch Fertigarzneien zu und schränkt den Gebrauch nicht ein. Alle Cannabis-Medikamente sollten auch zur Verfügung stehen.

Die ganze Diskussion könnt ihr hier bei medscape deutschland verfolgen.

In einem differenzierten Kommentar von Dr. Thomas Georg Schaetzler:
Bundestag und manche Fachgesellschaften teilweise "stoned"? auf der verlinkten Seite,
könnte Edithelfriede auch eine Rezeptur- und Dosierungsempfehlung finden.

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das Geheimnis der Medizin besteht darin,
den Patienten abzulenken,
während die Natur sich selber hilft (Voltaire)

Sisyphos hatte es auch nicht leicht

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Expertenstreit zum Cannabis-Gesetz: Blüten versus Fertigarznei – was ist für die Verordnung besser

Idefix, Körbchen, wenn ich nicht gerade rumflitze, (vor 3383 Tagen) @ naseweis

Hallo Naseweis,
Sorry ich bin ib Hekruk aber mit fällt da eine Szenemit meinem Psychater ein.

Als ich nach Chemo und Co so heftge Depris hatte, fragte ich ihn ob nich hochdosiertes Johanniskraut nicht gut ieine gute Idee wäre. Als Alternatve zu einem klassischen AD.
Seine Antwort war: prinzipiell halte ich viel von Johanniskraut, aber bei ihrem Medi-Cocktail getraue ich es mir nicht, nicht daß sich unerwartete Wechsell- und Nebenwirkungen entwikeln.
Das sind dann chemische Reaktionen... Sind Naturmittel bis ins letzte analysier??? Ich glaube nicht. De ganzen skundären Pflanzenstoffe geraten jetzt erst ins Analyse-Visier...

Flitz
:rocket:

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Expertenstreit zum Cannabis-Gesetz: Blüten versus Fertigarznei – was ist für die Verordnung besser

Edithelfriede, Nordhessen, (vor 3383 Tagen) @ naseweis

Liebe/r naseweis
Als Dronabinoltröpfchen nehmende auf Kassenkosten waren bei mir die Spastiken, Schmerzkrämpfe weg, aber bei Infektionen mit Viren wie bei https://de.wikipedia.org/wiki/Humane_Noroviren halfen mir Johanniskrauttees oder -öle.

Selbst produziert als Tee auch preiswert fürs Vieh ist das besser als jedes Mittel aus der Apotheke!

Bei MS habe ich die Info von ua Dr Franjo Grothenhermen http://www.swisshempshop.com/cannabis/hanf/p400/franjo_grotenhermen.html das Cannabis Ruderalis am besten wirkt.
Hanf in der beim MSler wirksamen Dosis rief bei mir nie Nebenwirkungen hervor und es kann auch gut gegen die Nebenwirkungen der Immunsuppressiva helfen.

Von den schärfstem Gifte wie mir in etwa dreimonatigen Abstand infundiertes Mitox habe ich keine supraventrikuläre tachykardie lt des Kardiologen im Oktober diesen Jahres.
Also soll mein Herz gesund sein und wenn ich bei Anstrengung umfalle liegst an meiner MS?

Eventuell müßte ich mal zu einem wahren Profi gehen der mir Joints verkauft bzw dreht wenn ich die MS wirklich loswerden wollte aber Rauchen kann ich nicht mit meiner zitternden Hand.
Mein Hausarzt sagte mir zuletzt sogar dass ich nicht mehr zu Neurologen gehen brauche und als ich ihn fragt WARUM deutete er nur an das diese mir doch nichts genutzt hätten.

So habe ich beschlossen wie als ich noch gesund gar nicht mehr zu Ärzten zu gehen aber zu meiner Zahnärztin einmal jährlich zur Kontrolle ist sinnvoll oder?

lg e

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Angst die Hoffnung zu verlieren soll nicht mein Leben bestimmen!
Sommer 2o19 bewußtlos ins ins Krankenhaus war nach vier Wochen wieder heim unter Betreuung meiner Tochter.

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Expertenstreit zum Cannabis-Gesetz: Blüten versus Fertigarznei – was ist für die Verordnung bes

Idefix, Körbchen, wenn ich nicht gerade rumflitze, (vor 3383 Tagen) @ Edithelfriede

Liebe Edithelfriede,

ich habe 6 Chemos gegen Brustkrebs bekommen bei einer heftigeren Kombination als a bissele Mitox und ohne Herzschäden und normaler Ernährung und das sogar als Spargeltarzanmit einer minmalen Insffizienz anallen 4 Herzklappen (Übrigens das ist nicht unnormal)

Du argumentierst immer so als wärst Du das Maß aller Dinge. Das sind weder Du noch ich. Ich habe während der Chemo und während Corti viele kennengelernt, die einfach froh waren, daß es Chemos gibt. Viele haben dadurch einach ein bischen Lebenszeit gewonnen haben.

Bekanntermaßen bin auch ich skeptisch gegenüber Immunsupressiva, aber wat mut dat mut. Wenn Du zwischen Tod und Leben eine Entscheidung treffen müßt für was entscheidest Du Dich??? Klar auch eine Chemo gibt nicht Garantir für Heilung ab evt. eröffnet die Chance auf Heilung evt. Verlängerung des Lebens.

Bei mir wirkt Fampyra seit Jahren ohne NW. Es wird Betroffene geben bei denen es Neben- und Wechselwirkungen gibt.

Eine Joint rauchem... was ist mit den enstehenden Nebenprodukte....


:rocket:

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