Neudiagnostiziert: Soll ich mich spritzen? (Allgemeines)

W.W., (vor 3387 Tagen)

Ich habe diesen Text im AMSEL-Forum gefunden.

http://www.amsel.de/multiple-sklerose-forum/index.php?kategorie=forum&kategorie2=fo...

Ich finde ihn sehr gut und würde ihn gern in meiner Neuauflage verwenden, weil er sehr authentisch zum Ausdruck bringt, wie es jemandem zu Beginn seiner MS geht!.

W.W.

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Neudiagnostiziert: Soll ich mich spritzen?

agno, (vor 3387 Tagen) @ W.W.

Es gibt keinen Ausweg.
Der Patient sollte sich wohl fühlen und die Natur einfach gelassen ihren Job tun lassen.
Wenn der Neurologe von der Pharma beraten wird,
wenn Angst als gefügig machendes Hilfsmittel benutzt wird,
weil der Neurologe der zuständige Fachmann für die MS-Diagnose ist,
deshalb gibt es nur zwei Möglichkeiten:

1. Alles ist richtig.
2. Alles ist verloren.

agno

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Neudiagnostiziert: Soll ich mich spritzen?

W.W., (vor 3387 Tagen) @ agno

Es gibt keinen Ausweg.
Der Patient sollte sich wohl fühlen und die Natur einfach gelassen ihren Job tun lassen.
Wenn der Neurologe von der Pharma beraten wird,
wenn Angst als gefügig machendes Hilfsmittel benutzt wird,
weil der Neurologe der zuständige Fachmann für die MS-Diagnose ist,
deshalb gibt es nur zwei Möglichkeiten:

1. Alles ist richtig.
2. Alles ist verloren.

???

Ich verstehe Sie nicht!:-(

W.W.

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Neudiagnostiziert: Soll ich mich spritzen?

agno, (vor 3387 Tagen) @ W.W.

Ich verstehe Sie nicht!:-( > > W.W.

Ein möglicher Ablauf, zur Verdeutlichung satirisch überspitzt:

Weil der Neurologe der zuständige Fachmann für die MS-Diagnose ist,
geht der MS-Patient zum Neurologen.

Ich bin der Meinung dass der Idealfall zwei Jahre Auszeit und Ausbildung bei einem buddhistschen Mönch in Tibet wäre. Das ist natürlich absolut unmöglich.

Nun ist der Neurologe von der Pharma beraten und ausgebildet.
Es fehlt eine bewertende Zwischenschicht zwischen der monitär fixierten Pharma und dem Patienten.
Der Patient hat ein inneres Gefühl dafür was gut für ihn ist. (abwiegen und gelassen weiter leben)
Dieses wird vom Neurologen durch Panikmache aufgebrochen.
Jetzt ist der Patient gefügig für die vermeintlich notwendige Basistherapie.
Die Ausgangssituation: Panischer Patient und Neurologe mit vielen Hochrisikotherapeutika.

Die zweitbeste Lösung wäre nach meiner Meinung ein Patient der sich beim Arzt aufgehoben und entspannt fühlt während dieser die vermeintlich ruhige MS mit dem kleinen Werkzeugkasten behandelt. ;-)

Außer wenn der Patient eine MS mit einem ganz üblen Grundverlauf hat.
Wenn dem Patienten bewusst wäre dass er die Hochrisikoschine nicht verlassen darf, dann sind wir ganz nah dabei den vermuteten Rest des nun gehfähigen Lebens an Mephisto zu vertickern. Leben in Angst zwischen den Neurologiebesuchen. :-(

agno

P.S.: Dies ist natürlich eine hypothetische Satire die es nie in Wirklichkeit geben wird.

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Nur ein Beispiel von vielen

zabiga, Gelsenkirchen, (vor 3386 Tagen) @ W.W.

Hallo Herr Weihe, dies ist ein Beispiel von vielen. Jeder reagiert anders. Ich lese da etwas von Gelassenheit und nicht viel darüber nachdenken, das war bei mir ganz anders. Ich konnte es eigentlich gar nicht abwarten um nach meinem Krankenhausaufenthalt zum Facharzt und zur Basistherapie zu kommen. Bei mir war da mal garnicht mit Gelassenheit und nicht viel über die Krankheit nachdenken.

Das hat sich mittlerweile zum Glück geändert. :-D

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Nur ein Beispiel von vielen, aber ein Gutes !

naseweis ⌂, in meinem Paradies, (vor 3386 Tagen) @ zabiga

Hallo Herr Weihe, dies ist ein Beispiel von vielen. Jeder reagiert anders. Ich lese da etwas von Gelassenheit und nicht viel darüber nachdenken, das war bei mir ganz anders. Ich konnte es eigentlich gar nicht abwarten um nach meinem Krankenhausaufenthalt zum Facharzt und zur Basistherapie zu kommen. Bei mir war da mal garnicht mit Gelassenheit und nicht viel über die Krankheit nachdenken.

Das hat sich mittlerweile zum Glück geändert. :-D

Ja Zabiga,
ein Beispiel von vielen, ein wunderbares, wünschenswertes Beispiel:

. . . von Beruf bin ich Gesundheits- und Krankenpflegerin . . .
Da hat sie wohl in der Ausbildung und im aktiven Dienst vertrauenswürdige Medizinmänner oder -Frauen kennengelernt, denen sie vertraut.

Wenn die ihr dann sagen:
. . . dass das mit Glück und gar nicht so unwahrscheinlich mein erster und einziger Schub bleibt . . .

dann ist das grandios, was ganz anderes, als gleich "den-Rollstuhl-in-5-Jahren" zu prognostizieren. Ich glaub schon, dass frau mit diesem Vertrauen viel ruhiger an die Krankheit herangehen kann.

Dass ihr Neuro dann die Peitsche rausholt: "mein Neurologe rät mir jetzt so um Weihnachten rum mit der Medikation anzufangen" (und sie sich davon Druck machen lässt) ist böse.

:caution: Da sollte frau über die Beziehung zu diesem Doc nachdenken . . .
Das könnte eine kraftraubende, ungesunde Beziehung sein
krankheitsfördernd statt heilend . . :caution:

--
das Geheimnis der Medizin besteht darin,
den Patienten abzulenken,
während die Natur sich selber hilft (Voltaire)

Sisyphos hatte es auch nicht leicht

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Nur ein Beispiel von vielen

W.W., (vor 3386 Tagen) @ zabiga

Das freut mich!:-) Irgendwie soll das Buch ja auch dieses Gefühl vermitteln: Warte doch erst einmal ab und denke in aller Ruhe nach! Auch wenn die Neurologen in allen zertifizierten MS-Ambulanzen in dasselbe Horn stoßen, dann vielleicht ja deswegen, weil das die Vorbedingung für jede Zertifizierung ist.

Oder glauben Sie, dass eine Praxis oder MS-Ambulanz zertifiziert werden könnte, die skeptisch gegenüber der Basistherapie ist?

So ein Buch könnte die Nachdenklichkeit mit guten Gründen fördern, wenn es gelingt, den Zeigefinger des Besserwissers zu vermeiden!!!

W.W.

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Neudiagnostiziert: Soll ich mich spritzen?

Philipp, (vor 3386 Tagen) @ W.W.

Man sollte doch dieser Person antworten, wenn man so lebenswichtige und vor MS und Medikamenten rettendes Wissen hat.

Hier als Unterhaltung ist das ja schön, aber für die Einen ist es zu spät, für die Anderen nicht relevant.

Ganz entspannt (no Spastik).

Philipp

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Neudiagnostiziert: Soll ich mich spritzen?

zabiga, Gelsenkirchen, (vor 3386 Tagen) @ Philipp

Ich habe nur eigene Erfahrungen, aber kein Wissen!

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Neudiagnostiziert: Soll ich mich spritzen? best Praxis

Philipp, (vor 3385 Tagen) @ zabiga

Hallo zabiga

Mich interessierten nur Erfahrungswerte.

Best Praxis, Erfolge aus der Praxis mit gleichem Verlauf .

Das hat mich gerettet vor dem Rollstuhl !

Zusätzlich das nicht mehr Anklicken der Unheilbotschaften-Bewirtschafter.

Unheilboten, Negativschreiber sind für MS Betroffene schlimmer als jeder Pharmaassistent, sie sind MS-Assistenten, damit ja keine Zuversicht aufkommen mag, kein Versuch des Entrinnens gestartet wird.

Philipp

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Neudiagnostiziert: Soll ich mich spritzen? best Praxis

Nalini, (vor 3385 Tagen) @ Philipp

Unheilboten, Negativschreiber sind für MS Betroffene schlimmer als jeder Pharmaassistent, sie sind MS-Assistenten, damit ja keine Zuversicht aufkommen mag, kein Versuch des Entrinnens gestartet wird.

Philipp

Hallo Philipp,

es gefällt mir, wie du das geschrieben hast. Das sehe ich genauso. Wir müssen uns einen gewissen Optimismus und Zuversicht bewahren, und immer wieder, mit soviel Elan wie halt möglich, neue Wege versuchen und Experimente machen, mit dem Ziel, dass wir vielleicht doch wieder Verbesserungen haben. Auch wenn es Momente gibt, in denen wir so gar nicht daran glauben.

Denn wie heißt es in dem uns allen bekannten Buch ;-), Hoffnung heilt, Verzweiflung tötet.
Ein sehr schöner Spruch übrigens, den ich schon oft zitiert habe.

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Neudiagnostiziert: Soll ich mich spritzen? best Praxis

Philipp, (vor 3385 Tagen) @ Nalini

Hoffnung heilt, ganz sicher die Seele :-)

Das ist wie wenn ich in die Stadt fahre und im Kopf habe, es ist immer Rot und hat nie Parkplätze.

Philipp

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Neudiagnostiziert: Soll ich mich spritzen? best Praxis

Edithelfriede, Nordhessen, (vor 3385 Tagen) @ Philipp

Lieber Philipp,

Wenn der behandelnde Arzt weiß was wirklich die Ursache Ihrer Beschwerden ist dies Ihnen glaubhaft belegen kann und noch anonymisiert andere MSler benennen lann dann und nur dann würde ich es in Erwägung ziehen zuzulassen das ich mich durch die so teuer beworbenen Gifte und nichts anderes sind Immunsupressiva behandeln lies.

Als Nichtmedizinern empfehle ich Ihnen Neudiagnostizierten das was mir mein schon länger berenter Neurologe 1994 empfohlen hatte die "Eversdiät" oder einfach fleischlose Ernährung.

Dieser Arzt war schon älter und weiser und da ich keinen Kontakt mehr zu ihm habe und hatte als mir mein Hausarzt den Behandlungsfehler UAW 144 430 antat der meine MS sekundär chronisch progredient gemacht hatte durch Eiseninfusionen und ärztlich angeratenen Fleischverzehr.

Aber ich wiederhole mich immer nur und besser sind doch positive Nachrichten von wieder gesund bzw gesünder gewordenen.

Leider sind mir keine MSler bekannt und ich kenne bzw kannte einige von denen ein kurzer Kontakt mit jemanden der nachdem seine MS diagnostiziert worden war Joints graucht hatte.

Als er wieder gesund geworden war hatte er natürlich kein Gras mehr dabei.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/hanf-therapie-cannabis-hilft-patienten-mit-mu...

Dronabinol von der THCP HARM half mir auch das von Ärzten mir infundierte Mitoxantron zu überleben aber jetzt bin ich zwar schmerzfrei aber da meine Behinderungen so massiv nach den Eisen- und Cortisoninfusionen waren bin ich immer noch ziemlich schwerbehindert.
lg e

--
Angst die Hoffnung zu verlieren soll nicht mein Leben bestimmen!
Sommer 2o19 bewußtlos ins ins Krankenhaus war nach vier Wochen wieder heim unter Betreuung meiner Tochter.

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Neudiagnostiziert: Soll ich mich spritzen? best Praxis

Philipp, (vor 3385 Tagen) @ Edithelfriede

Liebe Edith

Ich konzentriere mich auf mich, damit habe ich bereits genug zu tun.

Nach 14 Jahren MS erlaubt mir mein IQ, genug über MS und Basistherapien zu wissen um für mich selber Entscheidungen zu treffen.

So viele BT gibt es jetzt ja auch nicht, das ist zu bewältigen auch bei durchschnittlicher geistiger Begabung.

Ich bin auch überzeugt, dass MS nicht dumm macht, MS kriegen einfach auch Menschen die gesund bereits nicht viel mitbekommen haben.

Wer was jetzt macht ist mir heute unwichtig, ich brauche das auch nicht mehr zu wissen,
auch was MS ist, wieviel ein Arzt verdient, darüber bin ich hinweg, das ist für mich nicht von nutzen.

Philipp

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Neudiagnostiziert: Soll ich mich spritzen? best Praxis

Hitman, (vor 3381 Tagen) @ Philipp

Unheilboten, Negativschreiber sind für MS Betroffene schlimmer als jeder Pharmaassistent, sie sind MS-Assistenten, damit ja keine Zuversicht aufkommen mag, kein Versuch des Entrinnens gestartet wird.

Meinst du Leute die so etwas hier Posten?

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Neudiagnostiziert: Soll ich mich spritzen?

Amy, (vor 3385 Tagen) @ W.W.

wie wäre es, wenn sie mal in MS-Foren schreiben, wo wirklich Neudiagnostizierte posten?

(ich gehe davon aus, dass hier keine schreiben)

"Heimspiele" sind ihnen scheinbar lieber...


M.E. ziemlich feige und bequem...


;-) :-D :-P

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