Vitamin D - Coimbra Protokoll (Therapien)
Ich habe das von einem befreundeten Arzt (kein Neurologe) ganz frisch bekommen.
Habs noch nicht durchgelesen, will das hier mal mit zur Diskussion stellen.
Bisher ist mir das neu.
LG
Uwe
UWE, (vor 3383 Tagen)
Ich habe das von einem befreundeten Arzt (kein Neurologe) ganz frisch bekommen.
Habs noch nicht durchgelesen, will das hier mal mit zur Diskussion stellen.
Bisher ist mir das neu.
LG
Uwe
Bennie, (vor 3383 Tagen) @ UWE
Hallo Uwe,
Hab erst mal vielen Dank.
Ich bin der Meinung, dass hören sich sehr interessant an.
Werde es in den nächsten Zagen noch mal in aller Ruhe durcharbeiten...
Ich persönlich kann nur sagen, dass ich mich besser , Fitter fühle, wenn mein VitaminD Spiegel hoch ist.
Leier fället er schnell wieder ab, wenn ich Dekristol seltener nehme.
LG
Bennie
naseweis
, in meinem Paradies, (vor 3323 Tagen) @ Bennie
Gestern hab ich mir auch mal das lange Interview zum Coimbra-Protokoll gegeben.
Die wollen ja wirklich "alle" Immnunerkrankungen damit 'zumindest' kontrollieren.
Hab auch was von Myasthenia Gravis gelesen.
Da fiel mir ein Freund von der Reha ein, der mittlerweile damit im Herbst berentet wurde. Jetzt hat er Zeit, seinem alten Hobby Geschichte und Archäologie an der Uni zu frönen.
Ausgrabungen macht er wg. seines Allgemeinzustandes nicht.
Wobei dann der Zusammnenhang Vitamin D und Sonne ins Gespräch kam.
Theoretische Überlegung:
Wenn er jetzt doch nach Ägypten zum Ausgraben ginge,
dort den ganzen Tag in der Sonne wäre,
die Sonne ihm Megadosen von Vitamin D produzieren würde,
würde er dann am Ende gesund (oder zumindest stabil) werden?
Wär das nicht die Herausforderung für DRV und KK, ihm den (wesentlich günstigeren) Aufenthalt in Ägypten zu zahlen,
Medikamente (Sonne) for free?
Schlechter als in Bad Gögging (Reha DRV) kann das Essen auch nicht sein . . .
further studies etc. etc.
--
das Geheimnis der Medizin besteht darin,
den Patienten abzulenken,
während die Natur sich selber hilft (Voltaire)
Sisyphos hatte es auch nicht leicht
Wulf-Eberhard, (vor 3323 Tagen) @ naseweis
Wobei dann der Zusammnenhang Vitamin D und Sonne ins Gespräch kam.
Theoretische Überlegung:
Wenn er jetzt doch nach Ägypten zum Ausgraben ginge,
dort den ganzen Tag in der Sonne wäre,
die Sonne ihm Megadosen von Vitamin D produzieren würde,würde er dann am Ende gesund (oder zumindest stabil) werden?
Berechtigte Frage ...., zumal Brasilien auch sehr sonnenreich ist .........
motorschiffbesitzer, (vor 3323 Tagen) @ naseweis
Hab auch was von Myasthenia Gravis gelesen.
Meine Oma ist daran bzw. nach der erfolgreichen Operation gestorben.
Nicht immer sind Rehaktionen oder auch Rehaversuche, weil man das so macht, dem Menschen dienlich. Gerade bei alten Leuten nach schweren Operationen nicht!
Gut, das Umfeld sollte da auch kein zusätzlichen Druck aufbauen. Aber wenn das Mindestmaß an Empathie fehlt, was soll man machen.
--
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Philipp, (vor 3382 Tagen) @ UWE
Die haben mit den IE irgend ein Problem.
800IE ist das, was für Babys empfohlen wird.
Erwachsene sind je nach Gewicht um 5000 bis 10'000 IE pro Tag gut versorgt.
Ich nehme auf Anordnung von Neurologen 15'000 IE täglich.
Philipp
UWE, (vor 3382 Tagen) @ Philipp
Ich habe jetzt schon mal etwas reingelesen.
Das Protokoll gibt es wohl schon seit 2014 oder noch länger. Ging bisher an mir vorbei, obwohl ich mich schon mit Vit D befasst habe.
Die nehmen für eine 70 kg Person 70.000 IE pro Tag, unter ärztlicher Kontrolle der Laborwerte.
- Das ist schon ein Wort, ist aber nach Ansicht meines befreundeten Arztes kein Problem, wenn man bestimmte Laborwerte im Auge behält.
Ich nehme nach dem Sommer/Herbst jetzt wieder 10.000 IE/Tag.
Uwe
agno, (vor 3382 Tagen) @ UWE
Vitamin D / Chakren / Grüner Tee / Nelkenöl / Vitamin B12
Es ist einiges im bzw über das Netzwerk zu finden.
hmmm, Uwe....
Ich nehme auch Vitamin D und bilde mir ein dass es hilft.
Diese Seite weckt bei mir unangenehme Emotionen, weil:
1. Zitat: "Vitamin D – Heilmittel für MS und Autoimmunerkrankungen?" ->
-> Aus Erfahrung: Wer beim Geld ganz viel sichere Rendite verspricht und wer bei MS über Heilung redet, der verfolgt Interessen die für mich nicht von Nutzen sind!
2. Impressum Dr. ... GmbH -> was ist der Zweck dieser GMBH -> Geld verdienen? Mit was?
Zitat:
" ...zu allen Bereichen der Heilung im engeren und weiteren Sinne. Wir schätzen dabei ... Pfeiler der ganzheitlichen Heilung von Körper, Geist und Seele gleichermaßen:*
Wissenschaft und Hochschulmedizin,
Alternativmedizin und Naturheilkunde,
Spirituelle und energetische Verfahren und Heilweisen.
Zu diesem Zweck kooperieren wir mit Partnern und Experten der jeweiligen Fachrichtungen (Ärzte, Heilpraktiker, Yoga-Therapeuten, etc.)..."
UWE, (vor 3382 Tagen) @ agno
Ja, das mit den Heilsversprechen hat auch meinem Ärztefreund nicht so gefallen.
Aber die Beschreibungen im Detail zum Wirkmechanismus kamen Ihm plausibel vor, daher der Link an mich.
Werde jetzt aus der Ärzteliste mal ein paar in Europa (Spanien/Italien) anschreiben und konkret nach Erfolgen bei langjähriger SPMS fragen.
Bin gespannt.
LG
Uwe
agno, (vor 3382 Tagen) @ UWE
UWE, (vor 3382 Tagen) @ agno
Was ist damit?
http://ms-ufos.org/forum/index.php?id=16803
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26053339
https://de.wikipedia.org/wiki/Hypervitaminose_D
Der eine sagt dies, der andere das.
Im Laufe meiner sehr langen "Karriere" habe ich eins gelernt:
- Vertraue auf Dein Gefühl und zieh es durch.
Man kann nicht immer alles bis ins allerletzte Detail durchdenken bevor man tätig wird. Da wird man ja verrückt.
Im konkreten Fall zu dem Vit. D Protokoll hat mir ein Mediziner gesagt, dass das unter ärztl. Kontrolle kein Problem ist und vom prinzipiellen Ansatz her plausibel ist.
Mir reicht das als Voraussetzung für eine generelle Entscheidungsmöglichkeit erst mal aus.
LG
Uwe
Boggy, (vor 3382 Tagen) @ UWE
Zuviel Jubel - das löst bei mir jede Menge Skepsis aus.
Und dies u.a. auch:(Zitat)
"Wissenschaft und Praxis der Vitamin-D-Therapie
Im Moment sind viele Heiler vielleicht zögerlich, da keine klinischen Doppelblind-Studien (RCTs) mit Ihrem Protokoll durchgeführt wurden. Warum ist das der Fall?
Ein grundsätzliches Problem mit RCTs in Bezug auf unser Protokoll ist, dass die therapeutische Effizienz unseres Protokoll nicht auf diese Weise getestet werden kann."
So so ....
So kann man sich auch gegen kritische Überprüfung absicher ...
Ein Narr, wer Schlechtes dabei denkt.
Gruß
Boggy
P.S.: und mal abgesehen davon, so, wie es da steht, sind es erstmal nur ein Reihe von Behauptungen. Wer kann das als Laie denn angemessen überprüfen? Und gibt es irgenwo "Fachleute", die sich mal an eine Überprüfung gemacht haben?
--
Um unserer persönlichen und gesellschaftlichen Freiheit willen müssen wir immer wieder die Saat des kritischen Verstandes und des begründeten Zweifels säen.
Philipp, (vor 3382 Tagen) @ Boggy
Im Mai 2016 22nmol/l, jetzt nach täglich 10'000 I.E. bis 15'000 I.E. 71nmol/l.
Nach Neurologie soll ich weiter D3 nehmen bis zur Verlaufskontrolle im Mai 2017.
Philipp
UWE, (vor 3382 Tagen) @ Boggy
P.S.: und mal abgesehen davon, so, wie es da steht, sind es erstmal nur ein Reihe von Behauptungen. Wer kann das als Laie denn angemessen überprüfen? Und gibt es irgenwo "Fachleute", die sich mal an eine Überprüfung gemacht haben?
Ich sehe das Ganze durchaus nicht unkritisch.
Daher werde ich einige Ärzte auf der Ärzteliste https://vitaminadporumaoutraterapia.wordpress.com/contatos-de-medicos/ der HP anschreiben und mal versuchen herauszufinden wie denn die konkreten Erfolge bei langjähriger SPMS sind. (Die Erfolge bei RRMS interessieren mich, leider, nicht mehr)
Vielleicht macht ja jemand mit die europäischen Ärzte anzusprechen.
LG
Uwe
Doro, (vor 3382 Tagen) @ UWE
Hallo Uwe,
bevor du Ärzte anschreibst, schau dich doch mal in der Facebook-Gruppe "Vitamin D und MS - Coimbraprotokoll" um. Da gibt es in den Dateien schon einiges zu lesen.
Mich überzeugt das alles aber nicht. Ich kann mir nicht vorstellen, daß Dosen von 200.000 IE/Tag und mehr, nicht langfristig gravierende Folgen haben wird.
Mein Bauchgefühl sagt bei dieser Sache ganz laut NEIN.
Doro
--
"Lerne zuhören, und du wirst auch von denjenigen Nutzen ziehen, die nur dummes Zeug reden." Platon
UWE, (vor 3382 Tagen) @ Doro
Hallo Uwe,
bevor du Ärzte anschreibst, schau dich doch mal in der Facebook-Gruppe "Vitamin D und MS - Coimbraprotokoll" um. Da gibt es in den Dateien schon einiges zu lesen.
Mich überzeugt das alles aber nicht. Ich kann mir nicht vorstellen, daß Dosen von 200.000 IE/Tag und mehr, nicht langfristig gravierende Folgen haben wird.
Mein Bauchgefühl sagt bei dieser Sache ganz laut NEIN.
Doro
Danke für den Facebook Tipp. Werde der Gruppe beitreten.
Zur Dosierung.
Also ich habe gelesen 1.000 IE pro kg Körpergewicht. Bin aber noch nicht durch.
Wiegst Du 200 kg ?
Uwe
Doro, (vor 3382 Tagen) @ UWE
Wiegst Du 200 kg ?
Uwe
Ganz sicher nicht. Aber lies dir mal die Erfahrungsberichte in der Facebook-Gruppe durch.
Eine Patientin berichtet dort, daß sie auf 100.000 IE täglich eingestellt wurde. Ihr erschien das viel, aber für die Ärzte in São Paulo war das eine mittelhohe Dosis.
Also.....mir wäre nicht wohl dabei.
Doro
--
"Lerne zuhören, und du wirst auch von denjenigen Nutzen ziehen, die nur dummes Zeug reden." Platon
agno, (vor 3382 Tagen) @ Doro
Meine Suche: magnesium vitamin d wechselwirkung
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vielleicht so?
hmm oder so?
vielleicht auch so?
Ich habe die verlinkten Quellen nicht auf Seriösität probegelesen!
Hiermit distanziere ich mich von allen Texten in den verlinkten Seiten!
Idefix, Körbchen, wenn ich nicht gerade rumflitze, (vor 3382 Tagen) @ UWE
Ich bin auch mal schnell in diese Gruppe aber die Dosierungen finde ich schon abenteuerlich. Unter Einbeziehung meiner anderen Baustellen bin ich doch sehr skeptisch. So ein Experiment würde ich nur unter kontinuierlicher ärztlicher Kontrolle wagen. Va. Die Reaktionen von Individuen ist mir bei allem zu ungenau untersucht.
Das erinnert mich so an Hebener. Ich fiel bei Fortecortin aus wg Osteoporose aber später wurde mir bewußt, daß die Leutchen von denen er mir berichtete, jeden Tag ne zusätzliche Portion Corti bekamen. Ich bekam damals die Superdröhnung Omega3 in Kombi mit Vit E das ist auch nicht ohne. Wie bei allem die Dosis macht das Gift.
Wenn immer nach dem Motto viel hilft viel verfahren wird bekomm ich die Krise. Jeder tickt anders und ich sowieso. Was anderen gut tut nützt mir noch lange nicht 
So ab ins Körbchen, der Tag war stressig
Taps.... flitz
Idefix
Abby, (vor 3381 Tagen) @ Idefix
Hallo Idefix .....mal eine Vitamin Frage.
Vor 3 Wochen war ich zur OP im Krankenhaus weil mir 4 Lendenwirbel gebrochen waren - verursacht durch eine nicht entdeckte Osteoporose. Nun sollte ich ein Medikament nehmen was aber irre Nebenwirkungen hat. Nix für mich, zumal ich nicht weiß was meine MS dazu sagt. Was kann ich zur Knochenstärke nehmen und was bzw. welche Menge ist vertretbar ?
Nehme jetzt Calcium, Vitamin D3, Vitamin K2, Magnesium.
Edithelfriede, Nordhessen, (vor 3381 Tagen) @ Abby
Liebe Abby,
Meine Schwester Jg 1957 hat letztes Jahr auch 4 oder 5 Lendenwinbel geschraubt bekommen da ihr Krankengymnastik nicht mehr helfen konnte.
Da sie dann nicht mehr als Krankenschwester arbeiten kann hofft sie auf eine Umschulung denn krankschreiben geht ja nicht bis zur Rente.
Sie ist eine sehr kompetente und berufserfahrene Schwester so folgte sie dem Rat ihres Orthopäden und ließ sich operieren. Mengenmäßig viel starke Schmerzmittel sind auf Dauer auch schädigend und Ärzte die zur Rente raten ...
Mir hatten die Arbeitsagentur auch als ich nach meinen Kindererziehungszeiten wieder arbeiten wollte und keine Stelle fand mit nur einmaliger glücklicherweise reversibler halbseitiger Erblindung zur Rente geraten.
Als Inhaberin eines Schwerbehindertenausweis hatte ich eine Stelle im öffentlichen Dienst bekommen doch als ich wegen des Behandlungsfehlers UAW 144 430 wieder MS Schübe bekommen hatte und es meinen Kollegen unzumutbar war stellte ich meinen Rentenantrag.
Mit nur 43 Jahren wurde ich erwerbsunfähig berentet und wieder arbeiten mit nun heute 53 Jahren kann ich trotz oder besser wegen der schulmedizinischen Behandlung immer noch nicht wieder!
Jeden Mediziner der mir erklärt das ich unheilbar krank bin und bleibe suche ich nicht mehr auf, dh zu Ärzten außer dem der mir Dronabinol verschreibt gehen bzw rolle ich nicht mehr.
Kennen Sie eine gute Therapie bei der ich wieder arbeitsfähig werden könnte?
Felkdenkrais oder/und Sowitherapie halben mir (etwas)und Physio ist auch sehr gut.
Selbst die Eskalationtherapie mit Mitox brachte mir nichts außer Nebenwirkungen!
Welche Erfahrungen haben Sie gemacht?
lg e
--
Angst die Hoffnung zu verlieren soll nicht mein Leben bestimmen!
Sommer 2o19 bewußtlos ins ins Krankenhaus war nach vier Wochen wieder heim unter Betreuung meiner Tochter.
Abby, (vor 3381 Tagen) @ Edithelfriede
Hallo Elfriede,
meine MS habe ich seit 6 Jahren. Da war ich 55 Jahre alt. Hatte ein Schub und dann ging es innerhalb eines Jahres steil bergab ( EDSS 7 ) Mache keine Therapie und bekomme wegen der Spastik und Schmerzen nur intrathekales Cortison. Esse kein Fleisch und alles ist seit 2010 so geblieben. Kein Schub und keine Verschlechterung.....denke aber dass alles Zeit braucht und ich wieder eines Tages besser laufen kann. Nehme diese Erkrankung nicht als gegeben an .....
Edithelfriede, Nordhessen, (vor 3379 Tagen) @ Abby
Liebe Abby,
Herzlichen Dank das Sie Ihren Beitrag schrieben!
Cortison schadet mir mehr als es nutzt auch wenn die Ärzte in der Uniklinik es mir 2007 noch mal vor der Eskalationstherapie mit Mitox bis 2009 noch mal gegeben hatten.
Als ich mir in 2010 bei einem erneuten Schub noch dreimal 1000 mg mal ambulant hatte geben lassen waren die Nebenwirkungen so heftig und in der Klinik war ich im Januar 2010 nicht eingeplant gewesen dh sie hatten ein freies Bett erst im Februar 2010 zur nächsten Mitoxinfusion.
Geholfen haben mir weder Mitox noch Kortisoninfusionen aber Dronabinol plus vegetarische Ernahrung. Den Hausarzt der mir das Eisen plus Korti ab 2003 bis zu meiner Berentung mit nur 43 Jahren infundiert hatte war halt kein Neuro und zu seiner Entschuldigung kann ich nur vorbringen das er nicht wußte was er tat.
Leider scheint das in Arztkreisen so üblich zu sein das sie etwas Schädligendes tun einfach weil der "dummee" Patient es ihnen mangels Widerspruch quasi erlaubt.
Meine MS ist den Medizinern seit 1994 bekannt als ich zum Glück reversibel halbseitig erblindet gewesen war aber durch die Eversdiät bzw vegetarische Ernährung war ich wieder erwerbsfähig und -tätig geworden.
Minimengen Dronabinol für ca fast 1000 € monatlich reichen nicht aus um alle MS Schäden zu beseitigen aber zum Glück habe ich damit keine Krämpfe und Schmerzen mehr.
Sie schrieben ja auch das Sie sich fleischfrei ernähren das schützt besser als Kortison vor einem Schub!
Mit EDSS7 sind Sie berentet oder arbeiten Sie noch?
Was ich eigentlich wissen will wie arbeits- oder erwerbsfähig-fähig sind Sie?
Meine Behinderungen sind nicht nur zitterndes Sehen und motorische im rechten Arm und Bein sondern auch Schwierigkeiten beim Schlucken von Getränken und Nahrung.
Ohne es zu wollen magere ich (Jahrgang 1963, zwei studierende vegane Kinder) daher immer mehr. Heute morgen wog ich noch 53 kg bei 1,67 m Größe. Blach holes habe ich in allen Hirnarealen in MRT Aufnahmen.
lg e
--
Angst die Hoffnung zu verlieren soll nicht mein Leben bestimmen!
Sommer 2o19 bewußtlos ins ins Krankenhaus war nach vier Wochen wieder heim unter Betreuung meiner Tochter.
Abby, (vor 3379 Tagen) @ Edithelfriede
Nein ....ich kann nicht mehr arbeiten. Kann ja nicht mehr freigängig laufen. Kurze Strecken am Rollator ansonsten Rollstuhl. Bei mir ist nur das rechte Bein betroffen und meine rechte Hand ist schwächer. Sonst habe ich keine Einschränkungen.
Darüber bin ich sehr froh. Denke auch dass fleischlos gut ist. Bin Pescetarier.... heißt ich esse Fisch.
Edithelfriede, Nordhessen, (vor 3378 Tagen) @ Abby
Liebe Abby
Bis vor über fast drei Jahrzehnten als die (Meeres)fische noch nicht auf Wurmfreiheit kontrolliert worden sind habe ich auch gern Kabeljau oder Rotbarsch gegessen aber dann war meinleckeres TK Fischfilet von Würmern oder auch nur einem befallen.
Seitdem habe ich keinen Fisch mehr gegessen!
Fischfutter also Grünalgen getrocknet enthalten auch all die wichtigen Nährstoffe und schmecken auch wie Fisch. Unsere Meere sind überfischt und wenn man dann noch die Verschmutzung der Meere betrachtet brauche ich weder Fischfutter noch Fische.
Es wäre interessant zu wissen wieviel Arachidonsäure im menschlichen Stoffwechsel aus einer Fischmalzeit gebildet wird aber lesen Sie selbst http://www.urgeschmack.de/ist-arachidonsaure-ungesund/ über Eicosanoide und haben direkt oder indirekt Einfluss auf Entzündungsreaktionen im Körper.
Weiterlesen bei Urgeschmack: Ist Arachidonsäure ungesund? - http://www.urgeschmack.de/ist-arachidonsaure-ungesund/
Als früherer Fleischesser war ich MSler nach der Verletzung meiner Blut/Hirnschranke geworden, ohne Fleisch und Fisch war ich gesünder!
Es könnte natürlich auch so gewesen sein das das nur für meinen Stoffwechsel zutrifft aber zb Profes Rheumatologe O. Adam und Neurologe Rohit Bakshi hatten richtungsweisendere Forschungsergebnisse.
MS als Stoffwechselkrankheit zu betrachten könnte Erklärungsmöglichkeiten aufzeigen aber ich bin kein Mediziner oder Biologe.
lg e
--
Angst die Hoffnung zu verlieren soll nicht mein Leben bestimmen!
Sommer 2o19 bewußtlos ins ins Krankenhaus war nach vier Wochen wieder heim unter Betreuung meiner Tochter.
naseweis
, in meinem Paradies, (vor 3378 Tagen) @ Edithelfriede
. . . aber dann war mein leckeres TK Fischfilet von Würmern oder auch nur einem befallen.
Seitdem habe ich keinen Fisch mehr gegessen!
Das kann ich verstehn,
da wär es mir wohl auch vergangen
--
das Geheimnis der Medizin besteht darin,
den Patienten abzulenken,
während die Natur sich selber hilft (Voltaire)
Sisyphos hatte es auch nicht leicht
Abby, (vor 3378 Tagen) @ Edithelfriede
Wäre mir das passiert dann hätte ich die Firma verklagt. Sowas habe ich weder gehört ..noch erlebt. Ich achte schon darauf wo der Fisch herkommt.
naseweis
, in meinem Paradies, (vor 3378 Tagen) @ Abby
Wäre mir das passiert dann hätte ich die Firma verklagt. Sowas habe ich weder gehört ..noch erlebt. Ich achte schon darauf wo der Fisch herkommt.
Wurm im Fisch . . .
Wenn jetzt der Wurm Vitamin D liefern würde,
wäre der Kreislauf des Threads geschlossen.
Ich erinnere:
Uwe startet
mit Vitamin D
dann gehts über
Osteoporose zum Training
und dann schlägts einen Bogen zum Wurm.
hat Parallelen zu einem Lied aus dem letzten Jahrtausend:
Willi der Wurm war lang wie ein Aal
der Storch hat Kohldampf für Willi fatal
der Storch bringt die kleinen Kinder,
das weiss jedes Mädchen jeder Bua
die kleinen Kinder die ham Würmer
des ist der Kreislauf der Natur
--
das Geheimnis der Medizin besteht darin,
den Patienten abzulenken,
während die Natur sich selber hilft (Voltaire)
Sisyphos hatte es auch nicht leicht
moritz, (vor 3381 Tagen) @ Abby
ich bin nicht idefix, aber zur osteoporose-therapie bekomme ich seit sept.11 alle 6 monate prolia subcutan. die osteoporose ist nicht nur stillgestanden, sogar deutlich weniger geworden. das ist für mich wichtig, da ich bereits vor der 2. spondylodese mit dekompression und bandscheibenentfernung stehe.
nebenwirkungen hatte ich nie und werde weitermachen, so lange die ärzte das richtig finden.
vitamin D3, einmal im monat ca. 30'000 IE.
welches medi steht bei dir zur debatte?
gruss moritz
Abby, (vor 3381 Tagen) @ moritz
Danke für die Info .....es handelt sich hier um Bisphosphonate....
moritz, (vor 3381 Tagen) @ Abby
ich verstehe deine bedenken, prolia soll seltener diese schweren nebenwirkungen haben. du hast wirbelfrakturen gehabt, da würde ich es wagen.
eine freundin bekommt das auch, sie ist krebspatientin und hatte trotz dieser ungünstigen konstellation auch noch nie probleme.
ich möchte dich wirklich ermuntern, prolia zu versuchen.
alles gute moritz
Abby, (vor 3381 Tagen) @ moritz
Danke dir.....
Habe genügend Erfahrungsberichte gelesen und das ist mir zu heftig. Ich kenne leider nur Leute mit schweren Problemen und selbst im Krankenhaus war meine Bettnachbarin involviert und hat mir abgeraten. Sie ist fast hopps gegangen und nimmt nur noch Vitamine. Meine Osteoporose ist mittelschwer und ich vertrage eh nicht alles und somit lass ich es. Ich bin kein Fan von Medis
es muss auch anders gehen
Nalini, (vor 3380 Tagen) @ Abby
Hallo Abby,
gut, dass du das Thema Knochendichte und Therapie hier mal ansprichst. Bei MS sind Knochenprobleme häufiger, wegen Bewegungseinschränkungen, Kortison, Medikamenten usw. Eigentlich dürfen viele betroffen sein.
Ich habe auch eine verringerte Knochendichte und soll laut einiger Ärzte Bisphosphonate nehmen. Mir geht es aber wie dir. Ich habe auch ziemlich Befürchten wegen der Nebenwirkungen, vor allem bei längerer Einnahme ... Kiefernekrosen, atypische Knochenbrüche, u.a.m. Und so habe ich bisher keine Knochenmedikamente genommen.
Es gibt wohl auch einige, die die Medikamente nehmen und gut damit klarkommen. Wie hier z.B. Moritz, aber auch einige Leute in meinem Bekanntenkreis. Ich aber habe zuviel Respekt wegen der Nebenwirkungen.
Was war denn bei deiner Bekannten im Krankenhaus? Worin lag die Komplikation? Würde mich interessieren, da ich mich schon länger mit dem Thema beschäftige. Vielleicht kannst du berichten?
In irgendeinem Osteoporosebuch habe ich gelesen, jede Bewegung sei besser als eine Tablette. Eigentlich eine gute Nachricht. Nur was macht man, wenn man krankheitsbedingt sich nicht mehr so bewegen kann wie man gerne möchte? Tennis spielen, Bergwandern, das wäre gut. Mit MS aber oft nicht mehr möglich. .. 
Philipp, (vor 3380 Tagen) @ Nalini
Hallo Nalini
Ich habe gerade den Boxsack von meinem Sohn bearbeitet.
Das geht auch mit steifen Beinen.
Links bin ich schwach, immer wenn ich resignieren möchte kommt mein Sohn (13) und sagt mir gib nicht auf, trainiere für mich.
Das was auf einem zukommt, wenn man sich nicht bewegt ist schlimmer als sich mit
training bewegen.
Boxen baut auch sonst Körperspannung ab, auch irgend wie Frust.
Philipp
motorschiffbesitzer, (vor 3380 Tagen) @ Philipp
Ich habe gerade den Boxsack von meinem Sohn bearbeitet.
Das geht auch mit steifen Beinen.
Du mußt da auch richtig gegenhauen, dass er nach vorne schnellt (und zurückkommt).
--
Syntax error on line 1492
Abby, (vor 3380 Tagen) @ Nalini
Danke für dein Interesse.....sie hatte die Tabletten nicht vertragen und bekam dann eine Spritze, die dann halbjährlich gegeben wird. Danach schwere Atemnot und mit dem Notarztwagen ins Krankenhaus. Dort lag sie dann ein paar Wochen und bekam dann zusätzlich noch den Klinikkeim .....es hat Monate gedauert bis es ihr wieder gut ging.
Ich weiß auch, dass Bewegung gut ist und habe mir vorgenommen mehr mit dem Motomed zu fahren.
Philipp, (vor 3380 Tagen) @ Abby
Das Motomed ist eine gute Idee.
Irgend wie bremst immer die Fatigue, Spastik oder sonst etwas.
Es ist ein Teufelskreis, ich kenne das.
Am Besten währe ein Personaltrainer, der zu mir nach hause kommen würde.
Gut, mein Sohn lässt nicht locker und möchte immer mit mir trainieren, auch die
Physiotherapeutin spornt mich immer an, komm, noch 3 Mal, komm noch einmal 10 Meter gehen, komm noch einmal mit mir auf die Treppe.
Irgend wie habe ich so viele gute >Menschen um mich rum kaum verdient.
P.S. ich habe glatt meine Frau nicht erwähnt
Bei ihr empfinde ich das Gleiche als stressig
Philipp
Nalini, (vor 3380 Tagen) @ Philipp
Auch die
Physiotherapeutin spornt mich immer an, komm, noch 3 Mal, komm noch einmal 10 Meter gehen, komm noch einmal mit mir auf die Treppe.
Hallo Philipp,
dein Engagement in Ehren. Das ist schon gut. Nur ist das nicht Beachten der persönlichen Grenzen und Überforderung meines Wissens auch kontraproduktiv. Richtig fix und alle zu sein, ist nicht gut für die Knochen. Habe ich gelesen. Auf das richtige Maß kommt es an.
Und: Was macht eigentlich jemand, der oder die sich aufgrund von Lähmungen kaum mehr bewegen kann?
Philipp, (vor 3380 Tagen) @ Nalini
Hallo Nalini
Ich hatte genau darum nach 13 Jahren die Physiotherapie gewechselt.
Die haben über 13 Jahre die Physiotherapie meinen Fähigkeiten entlang nach unten angepasst, am Schluss lag ich nur noch auf der Liege.
Nach so langer Zeit wechseln war für mich sehr schwierig, aber ich spürte , jetzt
oder nie, sonst besuchen die mich bald zu hause.
Was Andere machen, weiss ich nicht, ich habe selber so viel mit mir zu tun und gehe jetzt einfach meinen Weg und das funktioniert.
Philipp
Nalini, (vor 3380 Tagen) @ Philipp
Hallo Philipp,
wie muss ich deine Antwort verstehen?
Plädierst du dafür, sich ruhig regelmäßig kräftig zu verausgaben, über die Leistungsgrenze hinaus?
Oder plädierst du so wie ich für ein angepasstes Training?
Philipp, (vor 3379 Tagen) @ Nalini
Hallo Nalini
Nie trainieren unter aktivem Herd, gereizten Nerven, Nerven die unter Zug / Stress geraten, Nerven kann man nicht trainieren, höchstens schädigen.
Als 1. sollte der Physiotherapeut enge Stellen wo die Nerven durchgehen "gängig" machen. Damit meine ich verklebtes Bindegewebe lösen, Muskulatur entspannen, mit Streckübungen die Nerven bewegen, ohne dass es die Nerven reizt, sie unter Zug kommen.
Wirbelgelenke lösen, Lymphen entwässern, Lymphdrainage machen.
Dann kann es los gehen mit dem Training von Muskeln mit Koordinationsübungen.
So lange man noch kriechen kann, kann man mit Faszienrollen und Triggerpointrollen zu hause selber viel machen und auf dem Motomed Stützstrümpfe anziehen und genug trinken, damit die Lymphdrainage funktioniert.
Sitzen auf einem Sitzball, am Boden auf einem Noppensitzkissen, das lockert die Beckenmuskulatur aktiv.
Philipp
naseweis
, in meinem Paradies, (vor 3379 Tagen) @ Nalini
Plädierst du dafür, sich ruhig regelmäßig kräftig zu verausgaben, über die Leistungsgrenze hinaus?
Oder plädierst du so wie ich für ein angepasstes Training?
Sorry Nalini,
ich bin nicht Philipp,
berichte aber gerne über meinen Umgang mit Bewegung und Training:
"verausgaben"
"über die Leistungsgrenze hinaus"
scheint mir aus meiner Erfahrung heraus nicht das ideale Ziel.
Zielführender scheint mir "an die Leistungsgrenze heran!"
und vor allem "regelmässig"
Es hilft m.E. wenig, ab und zu zu powern, dass nix mehr geht, dass du ewig zum regenieren brauchst, das zehrt mehr, als es bringt.
Jeden Tag 20 min. bringt mehr als 1x im Quartal bis zum Umfallen
Ich erinnere mich an meinen Beginn mit der Physio, ich war jedesmal durchgeschwitzt. Mittlerweile ist das Üben nicht mehr so anstrengend.
Aber meine Physio zaubert immer wieder neue Herausforderungen aus dem Hut, kommt immer wieder mit neuen Übungen von Fortbildungen.
Ich versuch die Übungen/Bewegungsabläufe wie angesagt zu machen, meine Physio weiss aber, wenn ich "Ende" signalisiere ist Ende.
. . . und dieser Tage war definitiv wieder mal Ende, ich sass viel zu lange im Zug und hatte sehr intensive Tage und jetzt war ich halt seit Mittwoch ziemlich plattttt . . .
PS: Dass Wissen um etwas ist halt immer nur die eine Seite der Medaille,
der Wunsch, was ganz bestimmtes noch mit zu nehmen ist was ganz was anderes.
.
Exkurs zum Thema:
letzthin hatte ich Besuch von nem ganz lieben Freund im Rollstuhl,
so durch die S-bahn und über den Marienplatz und zum Rathausturm hoch (mit Lift) war das ja ganz easy
- aber dann wollte er unbedingt in dem Geschäft, das keinen Aufzug hatte in den Keller zum Kreiselsortiment . . .
Ja, wir waren da unten,
der ist dann einfach auf
dem Hosenboden runtergerutscht
ich glaub, der war danach so platt wie ich, aber bei d e r Auswahl schien er ziemlich glücklich, 
danach sassen wir dann "Mitte November" im Sonnenschein am Viktualienmarkt bei Leberkäs und Bier . . .
beim Kräfte sammeln . . .
Ja, danke der Nachfrage,
wir sind auch wieder heim gekommen . . .
--
das Geheimnis der Medizin besteht darin,
den Patienten abzulenken,
während die Natur sich selber hilft (Voltaire)
Sisyphos hatte es auch nicht leicht
Nalini, (vor 3379 Tagen) @ naseweis
Zielführender scheint mir "an die Leistungsgrenze heran!"
und vor allem "regelmässig"
Hallo naseweis,
mit obigem Zitat hast du es m.M.n. gut auf den Punkt gebracht. Ich ergänze noch: So an die Leistungsgrenze herangehen, dass man sich nach einem gewissen Zeitraum, sagen wir ein oder maximal zwei Stunden, wieder regeneriert hat. Manche Empfehlungen zum Thema MS und Training sagen auch, nach einer halben Stunde sollte man sich von der Anstrengung erholt haben, aber das scheint mir sehr kurz. Sagen wir also irgendwas zwischen 30 und 120 Minuten.
Ursprünglich hatte mich besonders Philipps Meinung zu dem Thema interessiert, da er in seinen Beiträgen immer sehr kernig rüberkommt (hallo Philipp, Grüße). Aber auch deine Meinung interessiert mich. Dieses Thema, mit welcher Intensität man (mit MS) am sinnvollsten trainiert, interessiert mich immer und ist bei mir ein Dauerbrenner.
Ja, wir waren da unten,
der ist dann einfach auf
dem Hosenboden runtergerutscht
Huch, wie soll das gehen? Keine Vorstellung.
Aber man sieht wieder, ohne Motivation geht gar nichts.
Am Viktualienmarkt in der Sonne ein Bierle und ein Schmankerl genießen, dass würde einem Saupreissn wie mir auch gefallen 
agno, (vor 3379 Tagen) @ Nalini
Ich weiß nicht.
Auch im Bezug auf GG
Zwischen meiner Begeisterung für Jerrys wilde Touren,
Meinem Respekt für die Disziplin von Naseweis.
Und meiner Ehrerbietung für das analytische verteilen von Energie bei MSB.
Ich glaube dass ein hormondurchfluteter Körper mehr Energie hat.
Wenn man mal die Grenze überschreitet, solange man sich den Luxus leisten kann sich so lange zu regenerieren wie das eben dauert, solange ist das gut imho.
gruß agno
P.S.: Das Ziel von Sport sollte Spass sein. Dann kommt der therapeutische Effekt mit "Wumm".
motorschiffbesitzer, (vor 3379 Tagen) @ agno
Die Tage wurde ich überrascht. Zwar konnte ich kurz vorher erahnen, dass es gleich zur Sache geht, und es wurde mir zu Beginn gesagt inkl. dem Hinweis, dass ich jederzeit abbrechen kann, aber mein Ehrgeiz ... .
Wenn das Beschriebene teilweise nebulös erscheint, dann ist das so.
Auf jeden Fall kann man nicht nur körperlich, sondern auch kognitiv über die Grenzen seiner Leistungsfähigkeit gehen. Eine lange Regenerationphase sollte reserviert werden!
Was ist passiert? Ich habe einen "Kranken - Kognition - Test" gemacht, der auf 3 Stunden (in Worten drei) ausgelegt war. Erahnen konnte ich das 10 min vorher. Wissen, wußte ich das zu Beginn.
Alter Bock, so matschig ist meine Birne nach dem schlimmsten Arbeitstag im Jahr nicht.
Wenn ich öfters solche Arbeitstage hätte, würde ich gleich die komplette Rente beantragen.
--
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Nalini, (vor 3379 Tagen) @ agno
Hallo agno,
Ich glaube dass ein hormondurchfluteter Körper mehr Energie hat.
Klingt gut. Denkst du, dass sportliche Bewegung vor allem den Hormonhaushalt (positiv) beeinflusst?
Wenn man mal die Grenze überschreitet, solange man sich den Luxus leisten kann sich so lange zu regenerieren wie das eben dauert, solange ist das gut imho.
Naja. Bei mir eher nicht. Aus zwei Gründen.
1. Oft kann ichs mir nicht leisten, endlos herumzuhängen, um von Überschreitungen zu regenerieren. Meine Aufgaben, der Alltag, Haushalt, Verpflegung usw. Ich mag es nicht, wenn das alles lange liegenbleibt.
2. Der zweite Grund ist noch viel gewichtiger. Da ich in der Vergangenheit einige Schübe hatte wegen körperlicher !! Überanstrengung, versuche ich natürlich penibel drauf zu achten, dass sich das nicht wiederholt.
P.S.: Das Ziel von Sport sollte Spass sein. Dann kommt der therapeutische Effekt mit "Wumm".
Jaaa
klar. Die Bewegung sollte Freude machen, sonst hat das keinen Sinn.
naseweis
, in meinem Paradies, (vor 3379 Tagen) @ Nalini
Zielführender scheint mir "an die Leistungsgrenze heran!"
und vor allem "regelmässig"
Sagen wir also irgendwas zwischen 30 und 120 Minuten.
Ich sitz üblicherweise nach der Physio auch erstmal ne Stunde in der Bücherei ums Eck von der Physio
Ja, wir waren da unten,
der ist dann einfach auf
dem Hosenboden runtergerutscht
Treppsche för Treppsche . . .
Aber man sieht wieder, ohne Motivation geht gar nichts.
Am Viktualienmarkt in der Sonne ein Bierle und ein Schmankerl genießen, dass würde einem Saupreissn wie mir auch gefallen
Ja meld dich halt, wennste mal in der Nähe bist.
Wo geniesst du so dein Sonnenschmankerl?
--
das Geheimnis der Medizin besteht darin,
den Patienten abzulenken,
während die Natur sich selber hilft (Voltaire)
Sisyphos hatte es auch nicht leicht
Nalini, (vor 3378 Tagen) @ naseweis
Ich sitz üblicherweise nach der Physio auch erstmal ne Stunde in der Bücherei ums Eck von der Physio
Ein realistischer Durchschnittswert, etwa eine Stunde.
Ja, wir waren da unten,
der ist dann einfach auf dem Hosenboden ...
Irre. Was eine Initiative
Ja meld dich halt, wennste mal in der Nähe bist.
Wo geniesst du so dein Sonnenschmankerl?
Ja, gerne. Schaun mer amoi.
Hier gibt's auch schöne Orte, so ist das nicht: Biergärten, Cafes, Pizzerias, schöne Wochenmärkte.
Es ist nur so, dass bei München bei mir immer alle Glöckchen läuten. München ist für mich ein Traum, die Stadt, die Lage, die Nähe von Starnberger See und Ammersee, die Nähe der Berge.
Nur was ich nicht so brauche dort, sind die immensen Preise und das Schicki Micki.
naseweis
, in meinem Paradies, (vor 3378 Tagen) @ Nalini
> Nur was ich nicht so brauche dort, sind die immensen Preise
na dann gemmer in die Bücherei neben der Physio,
da kost der Kapsel-Lavazza aus dem Automat nur 70 ct.
Und WIFI (for free) gibts dazu und warme Sitzplätze bis 18.00 und barrierefrei und Bücher bis zum Abwinken
Das ist ein Paradies,
- da gibts ein Pressreader-display für internationale Zeitungen, da sitzt Donnerstags nach der Physio immer der gleiche Mann, der Zeitung aus Ex-Jugoslawien liest und dabei seinen Kaffee schlürft . .
- da sitzen Rentner und Schüler und Hausfrauen mit Laptops (teilweis Uralt-Modelle)und Tablets (Steckdose vorhanden), da sind gg. Mittag alle Tische besetzt . .
- ich hock eher hinten bei den Zeitschriften (Chip, PC-Welt, Aktiv radfahren und so)
und immer wieder gehts mal in die Zentralbibliothek mit meiner Lieben,
da gibts dann viel mehr zur Auswahl:
- Landlust für den Schatz
- Kajakmagazin für mich
- Eulenspiegel
- Finanzest
- Ökotest
- Sonnenenergie
- Spiegel
-
-
-
da gibts ne Wahnsinnsauswahl,
vieles was man mal schnell durchblättert,
anderes wo man sich festliest und gar nimmer wegkommt
--
das Geheimnis der Medizin besteht darin,
den Patienten abzulenken,
während die Natur sich selber hilft (Voltaire)
Sisyphos hatte es auch nicht leicht
Nalini, (vor 3378 Tagen) @ naseweis
> Nur was ich nicht so brauche dort, sind die immensen Preise
na dann gemmer in die Bücherei neben der Physio,
da kost der Kapsel-Lavazza aus dem Automat nur 70 ct.
Na ja, ein Schmankerl auf dem Viktualienmarkt gibt mein Konto noch her.
Aber die Immo- und Mietpreise ...
Ach übrigens, auch hier bei den Preissn gibts schöne Stadtbibliotheken.
Philipp, (vor 3378 Tagen) @ Nalini
Hallo Nalini
Danke !
Mir zeigen meine Trainingsmöglichkeiten, dass mein peripheres Nervensystem sich
wieder sehr gut regeneriert hat. Auch das Bindegewebe ist nicht mehr verklebt.
Ich persönlich mag meinen Körper sehr, wenn die Muskulatur sich schön abzeichnet.
Nur weil ich MS habe muss ich ja nicht schwabbelig sein, wenn es auch anders geht, mir
tut das in der Seele gut.
Ja, die Physiotherapeutin und ich, sie strahlt immer sehr, wenn ich angehinkt komme, das motiviert mich auch gut mitzumachen, diese junge Lebensfreude steckt an.
Mit meinem Sohn habe ich den 2. Motivator um zu trainieren, ich asse mich von den Jungen mitreissen.
Philipp
Marc, (vor 3379 Tagen) @ Nalini
Hallo Philipp,
wie muss ich deine Antwort verstehen?
Plädierst du dafür, sich ruhig regelmäßig kräftig zu verausgaben, über die Leistungsgrenze hinaus?
Oder plädierst du so wie ich für ein angepasstes Training?
Hallo Nalini,
deine Frage ist sehr allgemein und wird bei Manchen fast so kontrovers wie "Basistherapie ja/nein?" angesehen.
Ich habe zumindest mal hierzu abendfüllende Diskussionen während meiner ReHa erlebt.
Man ist sich schon einig, dass regelmässige Bewegung gut tut.
Wieviel und Wovon wird aber nunmal stark von deinem persönlichen Verlauf und deinen Umständen abhängen.
Eine aus der Runde organisiert z.B. regelmässig mit einem Therapeuten namens Klaas Stechmann Faszien Trainings die von der AMSEL in BaWü angeboten werden und sieht Physiotherapie als maximal förderlich für jeden Verlauf: je mehr, je instensiver, je besser. Damit konnte sie wohl auch die ersten 16 Jahre seit ihrer Diagnose erfolgreich "weghauen". Das sagte aber eine, die selber schon immer ein kleines Kraftwerk war (mental und körperlich).
Auf der anderen Seite gab's z.B. einen, der nach etwa 20 Jahren aufgrund seiner Spastiken schon glücklich war 10-15 Minuten am Stück zu trainieren - unabhängig davon ob er noch Kondition oder Kraft für mehr gehabt hätte. Für ihn war jede Woche allein die Idee an 2 * 30 Min. Physio eine Herausforderung.
Die Kontrastbreite war/ist also groß. Aber natürlich hat man es dann einfacher, den Standpunkt der Gegenseite zu verstehen wenn alle in einen Raum zusammensitzen und sich persönlich kennengelernt haben. Daher waren das letztendlich sehr produktive Diskussionen wo jede(r) für sich neue Erkenntnisse gewinnen konnte.
Persönlich sind für mich erfolgreiche 25 Minuten Physiotherapie wenn ich mich danach wenigstens für ein paar Stunden besser fühle well ich irgendwelche Bewegungs/Dehnungsübungen nach Volta, PNF, Bobath,.. gemacht habe. Dazu gibt's idR "Hausaufgaben" die ich abends, am Wochenende, oder sonstwann machen soll wenn ich es mir kräftemäßig einteilen kann. Wenn es eine Doppelstunde gibt, machen wir noch an den Geräten (Ergo, SRT,..) was.
Dein tägliches Training wird also immer ein Kompromiss sein aus dem wie du dich fühlst und was du "tun solltest".
Das kannst nur du jeden Morgen entscheiden.
Viele Grüße,
Marc
Philipp, (vor 3379 Tagen) @ Marc
Ich sehe das rein organisch.
Nerven müssen mit Nährstoffen versorgt werden und das geht über Blut, Schlacke und Abbauprodukte müssen abtransportiert werden.
Wenn ich täglich aus Klo möchte muss der Darm in Bewegung sein, soll die Blase halten muss das Bodenbecken kräftig sein.
Zuerst muss aber ein auf neurologische Fälle ausgebildeter Physiotherapeut die Grundlagen schaffen, damit die Nerven sich in den Gliedern bewegen können und nicht gereizt oder gedrückt werden. Sonst kommt rasch das Ziehen, elektrische Schläge, das Ameisenlaufen und der Rest vom ganzen Zirkus hervor.
Man kann auch am Boden kriechen und rollen wie eine Raupe, so was geht und angenehm ist.
Genug Trinken ich meine Tee und Wasser !
Philipp
Nalini, (vor 3379 Tagen) @ Marc
Hallo Marc,
Ich habe zumindest mal hierzu abendfüllende Diskussionen während meiner ReHa erlebt.
Das glaube ich dir sofort.
Auch im Internet wird das diskutiert, z.B. in Foren für Fitnessstudiobesucher und Bodybuilder. Dort hatte ich bei meinen Recherchen zur Frage "Wieviel Training und wie verteilt" auch Besuche abgestattet (gehe auch ins Fitnessstudio, wenn mich die Alltagstätigkeiten nicht zu sehr beanspruchen).
: je mehr, je instensiver, je besser.
Das ist sicher gut, wenns der Körper verträgt und es einen nicht zu sehr auspowert.
Nur muss halt noch Kraft für den manchmal anstrengenden Alltag übrig bleiben, bei mir ein Problem.
Dein tägliches Training wird also immer ein Kompromiss sein aus dem wie du dich fühlst und was du "tun solltest".
Das kannst nur du jeden Morgen entscheiden.![]()
Als Kommentar dazu nutze ich ein Wort, das es beinahe geschafft hätte, zum Wort des Jahres in der Jugendsprache zu werden:
Isso (Zustimmung)
(Bin selbst aus dem Jugendalter schon heraus, leider oder Gott sei Dank, wie mans sieht)
Nalini, (vor 3380 Tagen) @ Abby
Hallo Abby,
danke für die schnelle Antwort. Also letztlich Unverträglichkeit von beidem, den Tabletten und der Spritze
Kommt bei Knochenmedikamenten wohl öfter mal vor.
@Abby @ Philipp Ja, halt Bewegen so gut es eben geht, auf dem eigenen persönlichen Niveau. .........
Oder hat jemand noch eine andere Idee? Ich wäre interessiert an einer weiteren Diskussion.
IceUrmel, (vor 3380 Tagen) @ Nalini
Hallo Nalini,
ich kann Dir bloß allgemeine Ernährungstipps geben, die Du vermutlich bereits kennst – mache es aber trotzdem
Wichtig ist Vitamin D3 zusammen mit einer kalziumhaltigen Ernährung für den Knochenaufbau. Bekanntermaßen ist die Substitution von Vitamin D mittels Tabletten o.ä. kein Problem und kalziumreiche Ernährung recht einfach (diverse Milchprodukte, Broccoli, Spinat, Mandeln, Haselnüsse, Grünkohl etc.).
Kalziumräuber wie Phosphate (z. B. in Wurst und Limonade), Koffein, Nikotin, zu viel Salz und Nahrungsfette sind zu meiden bzw. zu reduzieren.
Die folgende Seite ist vom Informationsportal Osteoporose: http://www.osd-ev.org/osteoporose-therapie/osteoporose-ernaehrung/index.php
Dort gibt es noch zig weitere Tipps, die Dir vielleicht weiterhelfen.
LG
Nalini, (vor 3380 Tagen) @ IceUrmel
Danke, IceUrmel.
Aber du hast Recht, in der Theorie (was soll man machen usw.) kenne ich mich mittlerweile gut aus. Ich habe schon einiges hoch und runter gelesen, Schulmedizin, Naturheilverfahren.
Mich würde ein Erfahrungsaustausch interessieren. Also, mit welchen Methoden wurde was erreicht. So ähnlich, wie Moritz das geschrieben hat.
Aber ich weiß nicht, ob das in einem öffentlichen Forum wie diesem hier überhaupt machbar ist. Denn es ist ja auch ein sehr persönliches Thema, und nicht jeder ist so unbekümmert, davon öffentlich zu schreiben. Ich ja auch nur mit Vorbehalten.
Evtl. mit PN??
Mal sehen.
motorschiffbesitzer, (vor 3380 Tagen) @ Abby
Ich weiß auch, dass Bewegung gut ist und habe mir vorgenommen mehr mit dem Motomed zu fahren.
Ich war nie der Poweranwender, habe aber festgestellt, dass ich in den letzten zwei Monaten noch viel weniger den Bewegungstrainer (motomed, thera, etc.) benutze.
Geht dir/anderen das auch so, dass man regelrecht einen ungefähren Zeitpunkt angeben kann, ab dem die Aktivität deutlich nachgelassen hat, obwohl man eigentlich will?
--
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moritz, (vor 3379 Tagen) @ motorschiffbesitzer
ich habe vor ca. 1 jahr mit dem regelmässigen motomed-training aufgehört.ich gehe nur noch regelmässig ins bad zum gehen, schwimmen geht bei 2 stark geschwächten beinen und 1 gelähmten arm nicht mehr.
physio hab ich schon länger aufgegeben, da ich danach nur erschöpft war und keine andere aktivität mehr möglich war. die physios (ich habe mehr als nur 1 person ausprobiert) waren trotz spezialisierung auf ms ziemlich hilflos.
viele foris sind ärzte- und pharma-skeptisch, ich traue auch den physios und ergos, soweit es mich betrifft, nicht viel zu.
agno, (vor 3379 Tagen) @ moritz
...viele foris sind ärzte- und pharma-skeptisch, ich traue auch den physios und ergos, soweit es mich betrifft, nicht viel zu.
Es sind immer Menschen und davon gibt es vielerlei,
Klug und weniger klug,
gebildet und weniger gebildet,
bequem und weniger bequem.
Die Standardausbildung scheint mir nicht grundsätzlich perfekt und vollständig.
Der Patient mit MS hat seinen Weg noch nicht gefunden und ergibt somit eine perfekte Projektionsfläche.
Imho spätestens nach einem Jahr Therapeutenwechsel.
Und sonst, imho ein Teil Muskelerhalt, ein Teil Beweglichkeit und ein Teil Körperbewusstsein.
Nach der KG 90 Minuten Erholung und dann heim und ausruhen.
Womit wir wieder beim von MSB angedeuteten Problem wären. (Organisation)
Mündet somit in das Agno-MS-Paradoxon -> Krank -> bekommt weniger auf die Reihe -> braucht Krankengymnastik und Auszeit um vom aufgestauten Soll zumindest ein Bruchteil davon abzuarbeiten.
gruß agno
kerstin, (vor 3379 Tagen) @ moritz
Das ist ja schade Moritz, dass du niemanden gefunden hast.
Ich gehe einmal wöchentlich zu einer Physiotherapeutin um 1 Stunde Feldenkreis ( oder schreibt Mosche sich mit ai?) in der Gruppe zu machen, natürlich bezahle ich und nicht die Krankenkasse.
Dann gehe ich 1x wöchentlich in eine Praxis zur sanosacralen Behandlung (Tiefenentspannung) und danach Akkupunktmassage und andere Massage. Natürlich zahl ich auch da dazu, ist es mir aber wert.
Meine eigene Aktivierung über (eingeschränke) Gartenarbeiten, Kinderwagen schieben (Enkeltochter) , E- Bike fahren oder Yoga können immer ausgebaut werden ...
Da ich noch ( eingeschränkt) berufstätig bin, muss ich mich sowieso bewegen, mehr schaffe ich nicht und manchmal hänge ich einen Tag nur auf dem Sofa rum, weil ich gar keine Energie mehr habe.
Aber die Behandlungen geben mir Kraft und danachkann ich mich besser bewegen.
Liebe Grüße
Kerstin
GG, (vor 3379 Tagen) @ kerstin
hänge ich einen Tag nur auf dem Sofa rum, weil ich gar keine Energie mehr habe.
Obwohl ich nicht mehr berufstätig bin, schwindet die Energie.
Wo geht sie hin ? Auch die Erholungsphasen werden länger. Ist schon eine blöde Krankheit.
War heute auf dem Weihnachtsmarkt, durch die erweiterte Fußgängerzone, ist sie sehr groß geworden, leider sind
die Parkplätze verschwunden.
Habe nur einen kleinen Teil gesehen, die Kraft.............
G
--
Mut ist nicht die Abwesenheit von Angst,sondern die Erkenntnis, dass es etwas gibt,das wichtiger als die Angst ist
Michael27, (vor 3379 Tagen) @ kerstin
Ich gehe einmal wöchentlich zu einer Physiotherapeutin um 1 Stunde Feldenkreis ( oder schreibt Mosche sich mit ai?) in der Gruppe zu machen, natürlich bezahle ich und nicht die Krankenkasse.
Dann gehe ich 1x wöchentlich in eine Praxis zur sanosacralen Behandlung (Tiefenentspannung) und danach Akkupunktmassage und andere Massage. Natürlich zahl ich auch da dazu, ist es mir aber wert.
Meine eigene Aktivierung über (eingeschränke) Gartenarbeiten, Kinderwagen schieben (Enkeltochter) , E- Bike fahren oder Yoga können immer ausgebaut werden ...
Hallo Kerstin,
ich lese schon seit einer Weile hier im Forum immer wieder mal mit. Jetzt habe ich deinen Beitrag gelesen und das hat dermaßen viele Parallelen zu dem, was ich mache, dass mich das glatt umgehauen hat und ich mich spontan registriert habe zu diesem Forum.
Ich mache auch alle 1-2 Wochen 1 Stunde Feldenkrais. Ich habe jedoch Individual-Termine bei einer Physio-Therapeutin, die diese als klassische Physiotherapie der Kasse gegenüber abrechnet.
Statt "sanosacral" meinst du vermutlich "craniosacral" ("sanosacral" habe ich nicht gefunden über eine Suchmaschine). Craniosacral-Sitzungen habe ich etwa alle 3 Wochen je 1 Stunde - derzeit auf eigene Kosten, da meine Therapeutin Heilpraktikerin ist.
Eingeschränkte Gartenarbeiten mache ich auch mit nach wie vor viel Enthusiasmus in unserem Garten, der mir viel bedeutet. Fahrrad fahre ich soviel wie noch möglich - nächstes Jahr ist ein E-Bike in der Planung. Individual-Yoga-Termine habe ich alle 4 Wochen - auf eigene Kosten.
Nur mit Enkeln kann ich noch nicht dienen
Ich bin zwar schon 62, unser Sohn aber erst 18.
Aber es sind einfach unglaublich viele Parallelen - Wahnsinn !
Viele Grüße
Michael
kerstin, (vor 3378 Tagen) @ Michael27
Guten Morgen Michael,
herzlich willkommen
und schön zu sehen, dass jemand ähnliche Wege geht.
Mit craniosacral hast du natürlich recht, das Wort konnte ich mir noch nie merken!
Ein E-bike ist wirklich eine wunderbare Erfindung, endlich kann ich wieder flott fahren, nur das Starten bei den vielen Ampeln und Autos bedarf hoher Konzentration, zumal so ein Fahrrad ja auch einiges wiegt.
Na mit der Gartenarbeit hab ich wohl etwas angegeben, da war mal wieder "der Wunsch der Vater des Gedankens". Im Grunde genommen kann ich nur noch meine Hochbeete selber versorgen, ansonsten bin ich auf Hilfe angewiesen. Neulich wollte ich Verblühtes rausreißen, bin umgefallen und lag hinter einem Eichenbalken im Dreck wie ein Maikäfer auf dem Rücken. Zum Glück kam meine Tochter vorbei und half mir auf,sonst hätte es gedauert ...
Für mich ist es immer wieder dieses Thema: wo sind meine Grenzen, wovon muss ich wirklich Abschied nehmen, ich muss es immer wieder testen um es herauszufinden. Nachdem ich jetzt ein Jahr Strickzeug liegen habe und 5 Zentimeter weiter gekommen bin, kann ich wohl sagen: lass es einfach sein. Aber dann denke ich wieder: mach mal wieder Fingerübungen, ich habe aber gar keine Lust dazu!?
Mit dem Kinderwagen schieben, das finde ich echt chic, der hat für mich die Funktion eines Rollators und sieht aber gar nicht danach aus! Nur allzu lange geht das ja nicht mehr... Eine meiner beiden Töchter hat übrigens schon mit 20 ihr erstes Kind bekommen, das war erst mal ein großer Schreck für mich, jetzt ist er 10 Jahre alt und es ist einfach wunderbar, dass es ihn gibt. Für mich ist es überhaupt klasse, diese Kinder (auch wenn sie manchmal nerven) um mich zu haben.
Ich wünsche dir einen schönen Sonntag, aus Ermangelung von zwei Kerzen, gibt es einen ganzen
Viele Grüße
Kerstin
Michael27, (vor 3378 Tagen) @ kerstin
Guten Tag, Kerstin,
ich kommentiere mal im Text:
Ein E-bike ist wirklich eine wunderbare Erfindung, endlich kann ich wieder flott fahren, nur das Starten bei den vielen Ampeln und Autos bedarf hoher Konzentration, zumal so ein Fahrrad ja auch einiges wiegt.
Wegen dem Gewicht und meiner Gleichgewichtsprobleme (ich fahre zwar noch mit einem normalen Rad mit Tiefeinstieg im wesentlichen in der Stadt, fühle mich aber beim Anhalten/Anfahren vor allem auf der Straße zunehmend unsicher) liebäugele ich für nächstes Jahr mit diesem Rad
https://www.aktivshop.de/7-gang-tiefeinsteiger-elektro-sesselrad-20-zoll
Das hätte die Kombination Dreirad, Akku, Komfort und ein bisschen "Easy-Rider-Gefühl".
Das einzig Störende ist der Preis - aber das könnte ich mir schon leisten.
Na mit der Gartenarbeit hab ich wohl etwas angegeben, da war mal wieder "der Wunsch der Vater des Gedankens". Im Grunde genommen kann ich nur noch meine Hochbeete selber versorgen, ansonsten bin ich auf Hilfe angewiesen.
Da mache ich relativ viel auf den Knien (Unkrautjäten, Pflanzen, Säen). Meinen Knien geht es gut (toi toi toi), so dass ich auch mal 2 Stunden lang auf den Knien arbeiten kann. Ich muss nur einen Stock mitnehmen, weil ich sonst danach kaum wieder ins Stehen komme und ganz wacklig/steif beim Gehen bin.
Mit dem Kinderwagen schieben, das finde ich echt chic, der hat für mich die Funktion eines Rollators und sieht aber gar nicht danach aus!
So geht es mir beim Einkaufen mit dem Einkaufswagen. Nie habe ich Einkaufswägen so geliebt wie in den letzten 2 Jahren. Auch wenn ich nur 2,3 Sachen einkaufe, nehme ich natürlich im Geschäft nie einen Einkaufskorb, sondern immer einen Wagen.
Ansonsten habe ich Walking-Stöcke schätzen gelernt. Die bieten Gleichgewichts-Unterstützung, erhöhen massiv meine mögliche Gehstrecke und signalisieren anderen, dass ich Unterstützung für meinen Gang brauche. Beim Gehen ohne Hilfsmittel schaut einen ja immer wieder der eine oder die andere aufgrund des schwankenden Gangs etwas merkwürdig an.
Da die Auswahl an Smileys hier nicht so groß ist, schicke ich im Vorgriff auf übermorgen einen Nikolaus.
Zumindest soll das einer sein !
Viele Grüße
Michael
kerstin, (vor 3376 Tagen) @ Michael27
Auf die Schnelle, fahre gleich nach Hamburg zu einer Heilpraktikerin, da geht der ganze Tag drauf.
Benutzt du Knieschützer und wenn welche?
Ja mit dem Hochkommen, das ist mein Problem, ich brauche dann irgendetwas an dem ich mich hochziehen kann.
Eilige Grüße
Kerstin
motorschiffbesitzer, (vor 3379 Tagen) @ moritz
Ein Glück kann mein Thera - Bewegungstrainer (genauso wie das Motomedmodell) selbstständig "treten", und ich mache nur die Bewegung mit. Bei 15 min Bewegungstrainer komme ich derzeit nur auf 1 Minute selbständiges treten.
Aquafitness - also Poolnudel + Beine bewegen - mag ich sehr gerne. Da meine körperliche Belastung aber arg eingeschränkt ist, ist mir der Aufwand (An/Abreise, umziehen, rein/raus aus dem Wasser) meistens zu groß.
--
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Idefix, Körbchen, wenn ich nicht gerade rumflitze, (vor 3378 Tagen) @ Abby
Hallo Abby,
sorry, daß ich erst jetzt antworte. Bin von unserer Renovierung überrollt worden.
Gegen meine Osteoporose habe ich zunächst 1x pro Wo Alendronsäure probiert. Die schlug mir so heftig auf den Magen, daß ich es wieder beendete.
Inzwischen nehm ich Pro Tag 2000IE Vit D3, 1200mg Ca und Vit K über grüne Gemüse. Vit K sorgt für den Einbau von Calcium in den Knochen. Bewegung ist total wichtig.
Ich schiebe meine frühzeitige Erkrankung nicht auf irgendwelche Behandlungsfehler, sondern meine eigene Schusseligkeit, weil während meiner Chemo einfach zuviel anstand und das Thema Osteoporose mit Mitte 30 damalsnoch unterschätzt wurde... auch Ärzte lernen dazu aber auch sie wissen nicht immer alles, va wennsie noch relativ am Anfang ihrer Tätigkeit stehen...
Da mein D3 Spiegel dieses Jahr ziemlich im Keller ist soll ich ölbsiertes D3 nehmen. Übrigens soll man D3 abends nach dem Abendessen nehmen...
Liebe Grüße
Idefix
Abby, (vor 3377 Tagen) @ Idefix
Danke für die Rückmeldung. Woher sind die einzelnen Werte bzw. hat ein Arzt das so angeordnet ? Bin noch immer verunsichert, denn soviel nehme ich nicht. Habe meine Info von www. Zentrum der Gesundheit.....ist ein großer Bericht drin über Osteoporose. Falls es interessiert.
Amy, (vor 3382 Tagen) @ Doro
Mich überzeugt das alles aber nicht. Ich kann mir nicht vorstellen, daß Dosen von 200.000 IE/Tag und mehr, nicht langfristig gravierende Folgen haben wird.
Mein Bauchgefühl sagt bei dieser Sache ganz laut NEIN.
Doro
Hi Doro,
schliesse mich deinem Bauchgefühl an! Diese extrem hohen Dosen sind mir nicht geheuer.
Dann lieber Magnesium (oral und transdermal) in moderater Menge und B12 subkutan
In den Wintermonaten nehme ich 20.000 I.E. Dekristol einmal wöchentlich.
Nach dem letzten Winter war mein Vit-D-Spiegel sehr niedrig.
Dani, (vor 3366 Tagen) @ UWE
Hallo Uwe,
danke für diese Informationen.
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass ich seit einem Jahr schubfrei bin. Damals habe ich angefangen, hohe Dosen Vit. D3 einzunehmen (10.000 i.E. täglich). Nach diesem Jahr habe ich meinen Vit.D-Wert von einem Allgemeinmediziner überprüfen lassen. Er war im Normalbereich....
Ich bin davon überzeugt, dass es viele MS-Auslöser geben muss. Der niedrige Vitamin-D-Spiegel könnte einer davon sein.
Dani
Philipp, (vor 3366 Tagen) @ Dani
Wie bei mir, täglich 10'000 I.E.
Der Vit. D. Spiegel baut sich rasch wieder ab, man sollte weiterhin den Vit. D. Spiegel kontrollieren, so nach 3 Monaten währe es Zeit dazu.
Philipp
Nalini, (vor 3366 Tagen) @ Dani
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass ich seit einem Jahr schubfrei bin. Damals habe ich angefangen, hohe Dosen Vit. D3 einzunehmen (10.000 i.E. täglich). Nach diesem Jahr habe ich meinen Vit.D-Wert von einem Allgemeinmediziner überprüfen lassen. Er war im Normalbereich....
Hallo Dani,
meine Erfahrung ist ähnlich wie deine.
Ich bin davon überzeugt, dass es viele MS-Auslöser geben muss. Der niedrige Vitamin-D-Spiegel könnte einer davon sein.
Ich denke auch, es gibt mehrere oder sogar viele Auslöser. D-Mangel ist einer, da bin ich mittlerweile ziemlich sicher.