"reiner Max" von Tretmühlen befreit (Allgemeines)

W.W., (vor 3434 Tagen) @ Max

Meine Überlegungen gingen ganz klar und eindeutig davon aus, dass man die MS Erkrankung bereits hat.
Um bei der Metapher Tretmühlen zu bleiben, diese können nach meiner Einschätzung, keine MS begründen(auslösen), können allerdings eine positive Krankheitsbewältigung erheblich behindern.

Gut, dass Sie das noch einmal klarstellen.

Ich schwanke zwischen 'begründen' und 'auslösen'. Wenn jemand den Keim einer MS in sich trägt, er aber nie ausgelöst wird, ist dann diese etwaige genetische Anlage die Begründung für die MS?

Ich frage das nicht so nebenbei. Im Laufe der Diskussion denke ich mehr und mehr: Die MS könnte eine Anlage bzw. eine Neigung oder Bereitschaft sein zu erkranken. Dann würde diese Bereitschaft 'ausgelöst' durch eine Tretmühle bzw. die Herabsetzung der Immunabwehr in einer Tretmühle.

Um es klar zu sagen: Vermutlich haben viele Menschen eine (genetische?) Anlage für eine MS, aber sie bekommen sie nicht, wenn sie das Glück haben, mehr oder weniger glücklich zu sein. Wenn sie aber Pech haben, dann kommt das Immunsystem ins Spiel und aus der Anlage kann eine manifeste MS werden. (Und ich würde sogar so weit gehen zu behaupten: Wenn man dann beim 1. Schub merkt, dass man zu einer MS neigt, könnte man sdas weitere Fortschreiten der Erkrankung vielleicht verhindern. Das ist eigentlich in der Essenz das, was ich meine - und was mir übelgenommen wird.:-( )

Ich neige mehr und mehr auch dazu, das so zu sehen und hoffe, dass ich Sie nicht missverstehe, weil es sich um ein vermintes Feld handelt.

W.W.

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