Ist dies hier ein Forum für Psychotherapiegegner? (Therapien)
Mich würde interessieren, ob die Mehrheit der Foristen hier mit Dr. Weihe übereinstimmt und Psychotherapie grundsätzlich für sinnlos oder gar gefährlich hält.
Da einige Diskussionen hier die Tendenz haben etwas wirr und unklar zu werden, würde ich mich über direkte und klare Statements freuen.
Diskussionsgrund für mich ist dieser Beitrag von W.W., dessen Wissen über Psychologie und Psychotherapie scheinbar in Freuds Zeiten stehen geblieben ist:
"Was ist das Problem mit der Psychotherapie? Sie klingt doch so einleuchtend!
Das Problem sind nicht die problematischen sexualistischen Grundannahmen - das mag angehen, wenn man in einer Zeit geschrieben hat, die entsetzlich, fürchterlich, grauenhaft war, was die Sexualität anbelangt -, das Problem ist auch nicht, dass das Unbewusste Herr in unseren Köpfen ist, denn das würde ich auch meinen, das Problem ist, dass die Psychotherapie droht zu einer Krankheit zu werden, obwohl sie ja die Krankheit bekämpfen will.
Das Problem der Psychotherapie ist meiner Meinung nach, dass die Menschen, wenn sie sich erst einmal daran gewöhnt haben, zu gern zu ihrem Psychotherapeuten gehen und aufhören, sich selbst zu ändern! Ich glaube, dass man während einer zu langen Psychotherapie verblödet.
Das gibt natürlich kein Mensch zu, sondern jeder wird mit tränenerstickter Stimme beteuern, ihn habe es besonders hart getroffen und darum brauche man Jahre und Jahrzehnte, um alles, was schiefgelaufen ist, wieder in Ordnung zu bringen.
Ich fürchte sogar, dass Psychotherapeuten keine Ahnung von dem Übel haben, das sie anrichten. Sie sind ebenso blind wie ihre Klienten: eine folie à deux."
@Dr. Weihe: Haben sie jemals selbst irgendeine eine PT gemacht? Ansonsten befürchte ich, sie wissen wirklich nicht, wovon sie reden...
freue ich mich !



