ARD-Sendung zum Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2016 (Allgemeines)
die verachtung, die w.w. offenbar für homos (männer im besonderen)empfindet, ist widerlich. oder hat er angst vor eigenen homosexuellen gefühlen?
Manchmal ahne ich, was kommen muss!
Und manchmal neigen Gutmenschen auch dazu, Andersdenkende (z.B. Fleischfresser) zu pathologisieren. Noch einmal: Ich halte es für eine große Gefahr, wenn man wegen lauter political correctness nicht mehr zum Ausdruck bringen darf, wie man denkt.
Und: Ja, ich schätze Thomas Mann sehr (ich halte ihn neben Goethe für den besten Stilisten der deutschen Sprache), und ja, mir bereitet auch seine latente Homosexualität Probleme, und ich will auch nicht abstreiten, dass es mir lieber gewesen wäre, wenn Oscar Wilde und Alan Turing nicht homosexuell gewesen wären.
Natürlich ist das einerseits lächerlich und bringt andererseits meine Hochachtung den Homosexuellen gegenüber zum Ausdruck, was ich aber will, ist einfach dies: Wenn jemand persönlich Bedenken gegen Homosexualität hat, dann sollte niemand daher kommen und ihm politisch oder psychologisch etwas zu unterstellen. Man kann es ja auch einfach so stehenlassen, wenn jemand so denkt, ohne missionieren zu wollen.
W.W.