Siponimod bei SPMS - Aus dem Amselbeitrag
motorschiffbesitzer, (vor 3487 Tagen) @ Philipp
Idefix hatte im anderen Forum einen Amsel - Beitrag dazu gepostet.
Aufhorchenlassend finde ich dort diese Passage
Siponimod ist ein selektiver S1P1- und S1P5-Rezeptor-Modulator der zweiten Generation, eine Weiterentwicklung des zugelassenen Novartis-MS-Medikamentes Gilenya (Wirkstoff Fingolimod), das in Europa 2011 zur verlaufsmodifizierenden Therapie der hoch-aktiven schubförmigen MS zugelassen wurde. Auch Siponimod wird als Kapsel verabreicht.
Weiterentwicklung oder besser noch konsequente Weiterentwicklung hat für mich oft was vertriebshaftes. Da muss nicht viel hinterstehen.
Das läßt mich gleich gedanklich abschweifen. "Fragen" ergeben sich.
- Fingolimod ist ja nicht das erfolgreichste Mittel in der Eskalationtherapie.
- Wird es von andere Stelle zurückgepfiffen oder laufen Patente aus, hat man schon was Neues in der Pipeline.
- Vielleicht wird es ein Allrounder sowohl für Eskalation als auch für SPMS
Ich finde spekulieren ist noch erlaubt, den
Die vollständigen Daten zur Studie würden am 17. September am Kongress ECTRIMS in London vorgestellt, heißt es in der Herstellermeldung weiter.
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Siponimod bei SPMS - Aus dem Amselbeitrag
W.W., (vor 3487 Tagen) @ motorschiffbesitzer
Ich finde spekulieren ist noch erlaubt, den
Die vollständigen Daten zur Studie würden am 17. September am Kongress ECTRIMS in London vorgestellt, heißt es in der Herstellermeldung weiter.
Ich finde, das sind sehr kluge Überlegungen!
W.W.
Siponimod bei SPMS - Aus dem Amselbeitrag
Philipp, (vor 3487 Tagen) @ motorschiffbesitzer
Wenn irgend wann 50% SPMS werden, ist das ein riesen Markt.
Ich bleibe da bei Betaferon halbe Wirkdosis und Vit. D.
Philipp
Siponimod bei SPMS - Aus dem Amselbeitrag
Idefix, Körbchen, wenn ich nicht gerade rumflitze, (vor 3487 Tagen) @ Philipp
Ich habe bei der Geschichte einfach das Gefühl hier ist einfach die Abschöpfung der Konsumentenrente im Vordergrund.
Gebt den Progredienten das Gefühl, man würde sich auch über sie den Kopf zerbrechen... Ein Schelm, der Böses dabei denkt...
Ich weiß das ist gemein, aber was die Pharmas in den letzten Jahren so gebracht haben ... Sanofi läßt grüßen... Lassen für mich keinen anderen Schluß zu...
Ziemlich ernüchternd das Ganze... Das heititei nehm ich denen einfach nicht ab, lange hieß es für die Progredientn gibt es keine Therapie... Das ist ebenso... Und jetzt soll ein erfogloses Eskalationsmedi den Progredienten abgeboten... Weiterentwicklung interpretiere ich genauso wie MSB
Vielleicht sollten wir doch ein Pfeiffchen rauchen... Wir sind ja schon alt genug
Liebe Grüße
Idefix
Geh erst mal frühstücken ohne mir Gedanken über MS zu machen 
Siponimod bei SPMS - Aus dem Amselbeitrag
W.W., (vor 3486 Tagen) @ Idefix
Ich habe bei der Geschichte einfach das Gefühl hier ist einfach die Abschöpfung der Konsumentenrente im Vordergrund.
Gebt den Progredienten das Gefühl, man würde sich auch über sie den Kopf zerbrechen... Ein Schelm, der Böses dabei denkt...Ich weiß das ist gemein, aber was die Pharmas in den letzten Jahren so gebracht haben ... Sanofi läßt grüßen... Lassen für mich keinen anderen Schluß zu...
Ich denke ganz ähnlich wie Sie.
Vielleicht wäre es ehrlicher, wenn man sagen würde: Gegen die Schübe kann man ja vielleicht etwas machen, weil das Schubartige etwas Besonderes ist, was auf besondere Auslöser hindeutet, aber wenn die MS nicht mehr schubförmig ist, dann ist es etwas ganz anderes.
Auch wenn die MS eine autoimmune Ursache hätte, was ich nicht glaube, wäre die progrediente MS nicht mehr autoimmun, sondern degenerativ, also narbenbedingt.
Es könnte ein hornochsenmäßiger Fehler sein, wenn man die Progredienz einer MS mit denselben Mitteln behandeln wollte, wie man versucht, ihre Schübe zu verhindern.
W.W.
PS: Warum tun sich die MS-Experten so schwer zu sagen, dass die MS-Schübe nichts, aber auch gar nichts mit der Progredienz zu tun haben? Höchstens das, dass die Progredienz manchmal die Folge der Schübe ist.
Siponimod bei SPMS - Aus dem Amselbeitrag
Hitman, (vor 3486 Tagen) @ W.W.
Es könnte ein hornochsenmäßiger Fehler sein, wenn man die Progredienz einer MS mit denselben Mitteln behandeln wollte, wie man versucht, ihre Schübe zu verhindern.
Die Zulassung einiger Interferone für beide Verläufe, SPMS und RRMS, ist vermutlich genau so ein Fehler und soll nur den Gewinn der Branche puschen.