Das echte Leben (Allgemeines)

stefan ⌂, Berlin, (vor 3491 Tagen)

In Auseinandersetzung mit dem Vortrag von Sloterdijk, der hier gepostet wurde, (und ungeachtet, dass das dort erwähnte Werk von Hans Saner eher "Geburt und Phantasie" und nicht wie behauptet "Geburt und Ironie" lautet,) ein paar Ideen dazu:

Der Traum von der Vollständigkeit unseres Lebens, „Gesundheit“ als idealer Zustand, phantasierter Ort - ein Vorstellung, eigener Unbezwingbarkeit, die Idee, wir könnten überhaupt vollständig makellos, "gesund", fehlerfrei sein - diese Idee:


ermöglicht bei spezifischer Betrachtung erst das Trauma, den Weckruf –krank!

Viele Diagnosen sich allein als solche noch viel schrecklicher als die Krankheit selbst. Krebs – ich spüre nichts, habe keine Beschwerden, und trotzdem wirkt diese Diagnose oft schon wie ein Todesurteil – ist eine Verhexung, ein böser Fluch, von dem sich zu befreien quasi fast – unmöglich scheint.

Wie solch einem Flucht entkommen? Mu!lti!ple! Sk!le!ro!se! – hat sicher vielfach eine ganz ähnliche Wirkung, die Krankheit MS beginnt in dem Moment, wo ich die Diagnose erhalte, wo sie einen Namen bekommt, ein Zauber nimmt seinen Lauf – und wie könnte mich ihm wieder entwinden?

Wer davon hört „MS!“, oh weh, so höre, erlebe ich es oft, macht daraufhin meist ein traurig entsetztes Gesicht, muss sich oft erstmal setzen, erholen, schützen – wir Betroffenen sind verhext und werden weiter verhext, das Damoklesschwert schwerster Behinderungen schwebt über uns, es ist mir anzusehen, an weiteren Beispielen mangelt es nicht.

Der Versuch mittels dagegen Anrufen – die MS ist angeblich besser als gedacht! (der eigenen Tochter würde man von der Heirat mit einem MS-Verhexten dennoch dringend abraten?“), das scheint mir völlig unzureichend, sich selbst weit überschätzend, ob der Strahlkraft des bösen Zaubers, den die MS in unserer Welt allenthalben längst erlangt hat. Ein mehr oder weniger einsames Rufen im Walde, Ausgangspunkt einer kleinen Sekte, die ebenfalls weiterhin den Traum an die Vollständigkeit unseres menschlichen Lebens noch nicht aufgeben konnte – so schlimm wird es schon nicht werden, die MS brennt aus, sie stoppt. So, so. rofl


Das Leben indes brennt erst ganz am Ende aus, es stoppt erst mit unserem Tod, und bis dahin eine beständige Reise, wir sammeln Narben, Verletzungen, Gebrechen und wir gewinnen an Strategien, diese Einschränkungen zu kompensieren.

Wie also können wir noch anders diesem bösen Fluch „MS“ entkommen, ihm uns entwinden?


Überhaupt nicht, glaube ich, weil das Leben eben kein Wunschkonzert ist, und ich es mir dann doch anders, ohne all diese Beschwerden wünschen würde.


Aber ich kann mir bei all der Pein und Frustration klarmachen, dass es nunmal eh nur ein Traum ist, das eigene Leben als vollständig, unbeschwert oder "gesund" zu phantasieren.

Ich kann mich in meinem Umfeld, mit meinen Freunden, Kontakten eine möglichst wertschätzende, unterstützende Atmosphäre einrichten versuchen, vielfältig Ressourcen generieren, ausheben, teilen - und dann ist diese MS immer noch da, all die Einschränkungen, Verletzungen, Narben, aber wer hat denn überhaupt die Idee von dem Heil sein, von "Gesundheit", Unbeschwertheit in die Welt gesetzt, wer promotet solche Ideen weiter und in welchem Interesse, welche Industrie steckt dahinter und wer also Bücher und Ideen mit Titeln "Gesundheit", "Heilung"... verkauft und bewirbt, wer Menschen in das eigene Wartezimmer lockt, mit der Idee, wieder komplett heile zu werden, körperlich und oder "psychisch" gesund, der macht sich verdächtig, vor allem eigene Interessen zu bewerben.

Zum echten Leben gehören Einschränkungen, Kränkungen, Probleme mit dazu.

Glücklich, wer Wege finde, möglichst gemeinsam mit anderen hilfreich damit umzugehen.

Das verzweifelte Rufen nach Heilung, die Fokussierung von Krankheit, eine spezifische Debatte um Psychosomatik erachte ich eher als kontraproduktiv.

Das echte Leben - das gibt es nur im Austausch und der Auseinandersetzung mit anderen, Aggression und Zärtlichkeit, Verletzungen und großartige Momente, die Welt - facettenreich und bunt

:-)

--
Alles was lebt ist heilig.

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Das echte Leben- eine vorläufige Zusammenfassung in 7 Thesen

stefan ⌂, Berlin, (vor 3490 Tagen) @ stefan

Eine Zusammenfassung der entscheidenen Thesen:

1. Gesundheit - ist ein Gerücht, eine Phantasie und hat mit Leben nicht viel zu tun.

2. Krankheit, das Gefühl von Defizit entsteht gerade auch oft erst, weil Menschen verführt werden, diverse Einschränkungen nicht als völlig normal zu betrachten.

3. Alle sind mehr oder weniger gesund oder krank.

4. Wer sich zu sehr einreden läßt, er/sie/es könnte geheilt werden, ("Psychosomatik...") - ist auf dem Holzweg.

5. Wer das Haar in der Suppe sucht, verpasst oft die leckere Suppe. (Das Leben).

6. Das echte Leben - das ist immer eine Frage von Beziehung . (zu sich selbst, zu anderen, zu der Welt, Gott, zu dem, was wir lieben oder hassen.

7. Es könnte alles anders sein. Die Welt ist bunt.

--
Alles was lebt ist heilig.

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Das echte Leben- eine vorläufige Zusammenfassung in 7 Thesen

Marc, (vor 3490 Tagen) @ stefan

Hallo Stefan,

Eine weitere These könnte sein: "habe ich als "nicht-völlig-gesunder" auch das Recht auf mich stolz zu sein da ich trotz aller Herausforderungen, die der Alltag mir gibt, jeden Morgen aufzustehen kann um den neuen Tag zu meistern?"

Eine Statistik sagt, dass jeder Fünfte im Laufe seines/ihres Lebens eine offensichtliche Behinderung erfahren wird. In den USA mobilisieren sich daher derzeit gesellschaftliche Kräfte um eine "Disabled Pride" Bewegung in die öffentliche Diskussion zu bringen.

Die New York Times hat eine Themenserie zum Leben mit Behinderungen gestartet und veröffentlicht Rückläufe mit der Perspektive von Betroffenen auf ihrer Facebook Seite. Anbei sind zwei Links. Ich hoffe, man kommt damit an der Paywall vorbei.

http://www.nytimes.com/2016/08/21/opinion/sunday/becoming-disabled.html?emc=eta1

Kommentare sind hier:

http://www.nytimes.com/2016/08/25/opinion/what-disability-means.html?action=click&c...

Die geschilderten Situationen von Betroffenen sind (natürlich) genauso bunt wie das Leben. Natürlich gibt's einige MSler. Aber eben nicht nur. Und jeder/jede hat seine/ihre persönliche Lebensgeschichte, Wut, Verzweiflung, und Plan für die Zukunft...

Manchmal kommt mir der Begriff "MS Forum" daher viel zu eng gesteckt Anbetracht dem was da Draußen sonst so ist. Natürlich kann man sich bei Therapien und Symptombehandlung gerne auf MS beschränken. Danach gibt's aber Gemeinsamkeiten mit vielen Anderen... Gab's nicht mal so einen Spruch: "Zusammen sind wir stark"

Vielleicht gibt's sowas auch schon und ich habe nicht ausreichend recherchiert. Und überhaupt, wer würde so ein großes Forum überhaupt moderieren wollen. Man kann sich aber mal wenigstens manchmal vergegenwärtigen, wieviele Andere vor den gleichen Herausforderungen stehen wie wir und wieviel Kraft und Wille jeden Tag in der gesamten Bevölkerung dafür aufgeht. Vielleicht auch mal ein Grund stolz auf sich selbst zu sein..und nicht nur besorgt darüber dass "man nicht reinpasst".

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Das echte Leben- eine vorläufige Zusammenfassung in 7 Thesen

stefan ⌂, Berlin, (vor 3490 Tagen) @ Marc

Hallo Stefan,

Eine weitere These könnte sein: "habe ich als "nicht-völlig-gesunder" auch das Recht auf mich stolz zu sein da ich trotz aller Herausforderungen, die der Alltag mir gibt, jeden Morgen aufzustehen kann um den neuen Tag zu meistern?"

Eine Statistik sagt, dass jeder Fünfte im Laufe seines/ihres Lebens eine offensichtliche Behinderung erfahren wird.

Hallo Marc;

die Thesen hier sind radikaler:

Es gibt gar niemand, der völlig gesund ist. Allenfalls haben Ärzte oder andere entsprechende Berufsgruppen nicht lange genug gesucht, und wer also gesund zu sein glaubt, der ist entweder blind, völlig überheblich auf Drogen oder tot.

Ob nun jedeR fünfte, dritte... eine offensichtliche Behinderung erfahren wird: was hilft da zählen oder dieses Sortieren in ja oder nein?

Jeder Mensch ist eigen.

Einschränkungen sind oft sehr unangenehm, und in Solidarität sie gemeinsam zu meistern ist oft ein Fest.


Die geschilderten Situationen von Betroffenen sind (natürlich) genauso bunt wie das Leben. Natürlich gibt's einige MSler. Aber eben nicht nur. Und jeder/jede hat seine/ihre persönliche Lebensgeschichte, Wut, Verzweiflung, und Plan für die Zukunft...


Das gilt genauso für alle Menschen. Wo sind die Unterschiede?


Manchmal kommt mir der Begriff "MS Forum" daher viel zu eng gesteckt Anbetracht dem was da Draußen sonst so ist. Natürlich kann man sich bei Therapien und Symptombehandlung gerne auf MS beschränken. Danach gibt's aber Gemeinsamkeiten mit vielen Anderen... Gab's nicht mal so einen Spruch: "Zusammen sind wir stark"


Mir geht diese Ausgrenzung anderer - "Hast Du überhaupt MS?" "Richtig" MS... MS light..., die MS ist gar nicht so schlimm... ziemlich gegen den Strich.


Bei jedem "Wir",ist die Ausgrenzung schon vorprogrammiert. Wir UfoS - was könnte denn hier ein "Wir" bedeuten?

Wo schon geheim gehalten wird, welche Mächte die UfoS überhaupt initiert haben...


Vielleicht gibt's sowas auch schon und ich habe nicht ausreichend recherchiert. Und überhaupt, wer würde so ein großes Forum überhaupt moderieren wollen. Man kann sich aber mal wenigstens manchmal vergegenwärtigen, wieviele Andere vor den gleichen Herausforderungen stehen wie wir und wieviel Kraft und Wille jeden Tag in der gesamten Bevölkerung dafür aufgeht. Vielleicht auch mal ein Grund stolz auf sich selbst zu sein..und nicht nur besorgt darüber dass "man nicht reinpasst".

Die virtuelle MS-Szene ist ziemlich armselig (offensichtlich). Das ist eben so und auch nicht weiter tragisch.

So richtig Rock ´n Roll erlebe ich hier und anderswo eher selten. Das hindert mich aber trotzdem nicht, nach Lust und Laune meinen Senf auch abzugeben.

Hier und da ist es gemeinsam eben doch sehr lebendig. Q.e.d. und hoffentlich noch öfters

:-)

:herzle:

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Das echte Leben- eine vorläufige Zusammenfassung in 7 Thesen

Jakobine, (vor 3490 Tagen) @ stefan

Für die Menschen im Mittelalter gab es den Begriff der Gesundheit nicht. Die Gebrechen, Krankheiten waren sichtbar, das war wohl normal. Auch gab es die moderne Medizin nicht und der Mensch war nicht viel wert (u. a. Leibeigenschaft).
In unserer Gegenwart wird alles bestimmt vom Funktionieren, Konkurrieren und Vergleichen. Alles unterliegt dem ökonomischen Prinzip, dem Prinzip der Verwertung. Ist der Mensch gebrechlich oder krank, ist er für unsere moderne Welt nicht mehr wertvoll bzw. verwertbar. Eigentlich müsste er ausgemustert werden.
Heil zu werden ist sicher ein Wunsch jedes Menschen, ich denke mal das kommt aus der Religion und wird gut in die Gesundheitsdiskussion eingebracht.
Das glatte, jugendliche Äußere, die egalitären Körper und Gesichter derer die sich anpassen und möglichst gesund sein wollen bis zum Tod, spricht Bände. Das Sein ist Schein und Marketing. Auch die Krankenkassen nennen sich Gesundheitskassen, was soll das eigentlich. Trotzdem explodieren die Kosten für das "Gesundheitssystem". Verdrängung ist alles, der Tod ist ein Tabu, wie die Behinderung und die Auseinandersetzung mit schweren Erkrankungen. Grüße Jakobine

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Wahl der Wertschätzung

stefan ⌂, Berlin, (vor 3490 Tagen) @ Jakobine

Für die Menschen im Mittelalter gab es den Begriff der Gesundheit nicht. Die Gebrechen, Krankheiten waren sichtbar, das war wohl normal. Auch gab es die moderne Medizin nicht und der Mensch war nicht viel wert (u. a. Leibeigenschaft).
In unserer Gegenwart wird alles bestimmt vom Funktionieren, Konkurrieren und Vergleichen. Alles unterliegt dem ökonomischen Prinzip, dem Prinzip der Verwertung. Ist der Mensch gebrechlich oder krank, ist er für unsere moderne Welt nicht mehr wertvoll bzw. verwertbar. Eigentlich müsste er ausgemustert werden.
Heil zu werden ist sicher ein Wunsch jedes Menschen, ich denke mal das kommt aus der Religion und wird gut in die Gesundheitsdiskussion eingebracht.
Das glatte, jugendliche Äußere, die egalitären Körper und Gesichter derer die sich anpassen und möglichst gesund sein wollen bis zum Tod, spricht Bände. Das Sein ist Schein und Marketing. Auch die Krankenkassen nennen sich Gesundheitskassen, was soll das eigentlich. Trotzdem explodieren die Kosten für das "Gesundheitssystem". Verdrängung ist alles, der Tod ist ein Tabu, wie die Behinderung und die Auseinandersetzung mit schweren Erkrankungen. Grüße Jakobine

Hallo Jakobine;

Vielen Dank für Dein Statement.

Für unsere Zeit ist mir das zu eindimensional.

Teilweise hast Du ganz sicher recht, und auch hier wird vielfach von Heilung geträumt, eine Form von Psychosomatik propagiert, die sehr holzschnittartig in Gut und Böse, gesund und krank unterscheidet, aber, es gibt auch andere Welten, und z.B. in der Reha habe ich erlebt, dass diese Vergleichsaspekte deutlich in den Hintergrund getreten sind.

Gerade die SchlaganfallspatientInnen, die zählten zu jenen, die das überhaupt überlebt hatten, (sehr viele andere haben das nicht...), und so haben sich die Perspektiven wohl etwas verschoben.

Das Sein als Schein, wir könnten es auch schon erfahren haben, so eine Show, da wird der Mensch schnell zum Hamster im Rad. Wachkoma, sich ganz zu befreien ist wohl sehr schwierig, aber gewisse Freiheitsgrade schaden da selten :-)

Zudem sind in einer kapitalistischen Gesellschaft auch Konsumenten nützlich, d.h. es braucht Abnehmer für all die Produkte, und hier und da wird ja schon (wieder/öferts)Helikoptergeld thematisiert, Hauptsache der Konsum gerät nicht ins Stocken...

Ich "konsumiere" Begegnungen, Ideen, Texte, Musik.. soo viele interessante, attraktive Menschen, und ob nun "behindert" oder nicht, ..., das spielt da für mich keine große Rolle mit meinen gefühlt 93 Jahren oder so... und eine gewisse Wahl haben wir schon was unsere Einschätzung und Wertschätzung für andere Menschen angeht

:-)

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Wahl der Wertschätzung

Jakobine, (vor 3490 Tagen) @ stefan

Hallo Stefan,
ich verstehe nicht, was Du sagen willst. Grüße Jakobine

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Wahl der Wertschätzung

stefan ⌂, Berlin, (vor 3490 Tagen) @ Jakobine

Hallo Stefan,
ich verstehe nicht, was Du sagen willst. Grüße Jakobine

Sowas kommt vor :-(

In unserer Gegenwart wird alles bestimmt vom Funktionieren, Konkurrieren und Vergleichen. Alles unterliegt dem ökonomischen Prinzip, dem Prinzip der Verwertung. Ist der Mensch gebrechlich oder krank, ist er für unsere moderne Welt nicht mehr wertvoll bzw. verwertbar. Eigentlich müsste er ausgemustert werden.

Ich wollte sagen, dass ich da wichtige Alternativen sehe, und dass ich denke, jedeR hat eine Wahl.

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Wahl der Wertschätzung

motorschiffbesitzer, (vor 3490 Tagen) @ stefan

In unserer Gegenwart wird alles bestimmt vom Funktionieren, Konkurrieren und Vergleichen. Alles unterliegt dem ökonomischen Prinzip, dem Prinzip der Verwertung. Ist der Mensch gebrechlich oder krank, ist er für unsere moderne Welt nicht mehr wertvoll bzw. verwertbar. Eigentlich müsste er ausgemustert werden.


Ich wollte sagen, dass ich da wichtige Alternativen sehe, und dass ich denke, jedeR hat eine Wahl.

Hast du da was erprobt Konkretes? Erzähl mal. Vielleicht kann sich die/der eine oder die/der andere abgucken.

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Wertschätzung nach Konsumierbarkeit?

agno, (vor 3489 Tagen) @ stefan

Ich "konsumiere" Begegnungen, Menschen...

Ist das der Grund warum Du an manchen Orten nicht gerne gesehen wirst?
agno

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Das echte Leben- eine vorläufige Zusammenfassung in 7 Thesen

motorschiffbesitzer, (vor 3490 Tagen) @ Jakobine

Ich stimme 100% zu.

Die Ansicht kann zwar falsch sein (was ich nicht glaube), aber von dem Standpunkt aus kann man wenigstens sein Leben gestalten. In einem System / in einer Gesellschaft, was / die nicht für MS- Kranke gedacht ist. Wobei ich die Gesundheitsversorgung für MS-Kranke in Deutschland für OK halte. Da gibt es auch andere Beispiele.

Sehr unwahrscheinlich, dass es gestaltet werden kann nachdem man gesund ist.

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