Homöopathie - ja oder nein? (Allgemeines)
Mal wieder ein Thema mit so vielen Ambivalenzen, Uneindeutigkeiten, und Glaubensfragen ...
Als meine MS noch nicht als MS diagnostiziert war, es mir aber schon ausreichend dreckig ging, war ich rund zwei Jahre bei einer Ärztin in Behandlung, die auch Homöopathin war, und die mich homöopathisch behandelt hat.
Es ist nichts passiert, also keine Besserungen.
Was aber passierte, und was immer passiert, wenn ich mal wieder zur Homöopathie greife, war, daß ich nach der Einnahme der Kügelchen ein deutliches Gefühl der Benommenheit hatte.
Tja, und dann nehme ich öfter, wenn ich einen grippalen Infekt habe, mein homöopathischen Hausmittelchen: Infludo oder Ferrum phosphoricum Comp. von Weleda.
Warum? Weil ich mich einfach ein bißchen besser fühle, wenn ich das Gefühl habe, ich habe etwas für mich getan.
Auch hier wieder: anfgangs mehr Benommenheit.
Aber ansonsten habe ich bisher nicht den Eindruck, daß es wirklich in den Heilungsprozeß eingreift. Kommt mir vor, als würde etwas an der Oberfläche verändert, - was mir auch schon recht ist, aber mehr is nicht.
Gruß
Boggy
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Um unserer persönlichen und gesellschaftlichen Freiheit willen müssen wir immer wieder die Saat des kritischen Verstandes und des begründeten Zweifels säen.