Hallo,Koryphäen? (Allgemeines)

Jakobine, (vor 3542 Tagen) @ naseweis

Hallo,
MS und Psychotherapie? Ist das hier die Frage?
Eine Psychoanalyse würde ich diesem Zusammenhang nicht unbedingt empfehlen. Ich weiß nicht, ob die Psychoanalytiker mit Krankheiten gut umgehen können? Sicher kann man das nicht generalisieren.
Als ich mich vor vielen Jahren für eine Psychoanalyse entschieden hatte, war für mich das Argutment, dass die Psychoananlytiker am besten ausgebildet sind vor allen anderen Psychotherapeuten. Das war der alleinige Grund. Auch hatte ich mich theoretisch sehr intensiv mit der Psychoanalyse beschäftigt, insbesondere auch kritisch mit dem Thema Freud und sein Verhältnis zu Frauen (u. a. Margarete Mitscherlich-Nielsen). Auch zu Zeiten Freuds gab es spannende andere Psychoanlytiker zum Beispiel Grottek, der sich zum Thema Gebärneid von Männern gegenüber Frauen geäußert hatte und noch sehr alte Patienten analysiert hat.
Ich finde die Psychoanalyse hat nicht abgewirtschaftet. Mittlerweile gibt es eine wisschenschaftliche Disskussion zwischen der Hirnforschung und der Psychoanalyse. Allerdings würde ich keine Psychoanalyse mehr machen. Das dauert zu lange und man oder frau ist mit sich selbst zu stark beschäftigt, das führt möglicherweise vom Leben weg. Allerdings gibt es auch nicht mehr so lange Psychoanalysen.
Ich finde die Bücher von Psychonalytikern, was die Psyche betrifft, die Besten, die ich je gelesen habe. Ich schlage da immer mal nach, zum beispiel u. a. bei W. Schmidbauer, Die subjektive Krankheit, Angst vor Nähe, Die Hilflosen Helfer. Da gebe es noch viele Namen zu erwähnen. Für mich sind es die besten, eben Analytiker. Ich passe jedoch sehr auf, wie sie was deuten. Da ich einen eigenen Kopf habe und mich auch mit anderen Therapieformen und Veröffentlichungen befasst habe, habe ich keine Probleme mit der Psychonanalyse. Grüße Jakobine

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