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<title>Forum der MS-ufoS - Depression II / Gelöst</title>
<link>https://ms-ufos.org/</link>
<description>unabhängige freie online Selbsthilfe</description>
<language>de</language>
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<title>Depression II / Gelöst (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Die Lösung wurde schon gefunden!<br />
Depressive Menschen müssen &quot;getropft&quot; werden.<br />
agno<br />
P.S.: Der Wirkstoff Atropin ein  Tropan-Alkaloidin der Tollkirsche, das als unselektiver Muskarinrezeptor-Antagonist, in Form von Augentropfen zur Pupillenerweiterung benutzt werden kann.<img src="https://ms-ufos.org/images/smilies/wink.png" alt=";-)" /></p>
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<pubDate>Thu, 17 Dec 2020 16:00:30 +0000</pubDate>
<category>Allgemeines</category><dc:creator>agno</dc:creator>
</item>
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<title>Depression II (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>.<br />
 Oha,<br />
da kriegt &quot;schau mir in die Augen Kleines&quot; eine ganz neue Dimension.... <img src="https://ms-ufos.org/images/smilies/shades_smile.gif" alt="shades" /></p>
<p>[das war mal eine echte Steilvorlage]</p>
<p>Klingt aber sehr interessant <img src="https://ms-ufos.org/images/smilies/ok.gif" alt=":ok:" /></p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Thu, 17 Dec 2020 15:06:04 +0000</pubDate>
<category>Allgemeines</category><dc:creator>naseweis</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Depression II (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Was es nicht so alles gibt?!</p>
<p>&quot;Depression <br />
Forschende belegen Zusammenhang zwischen Erweiterung der Pupille als Reaktion auf eine zu erwartende Belohnung und Schweregrad der Erkrankung.<br />
(...)<br />
Können Menschen etwas gewinnen oder verlieren, so erweitert sich ihre Pupille leicht. Forscher haben herausgefunden, dass diese Erweiterung bei akut depressiven Patienten geringer ausfällt als bei Gesunden. <br />
Je schwerer die Patienten erkrankt waren, desto weniger weitete sich sogar das Augeninnere. Diese Erkenntnis könnte <strong>langfristig zu einer fundierteren Diagnose</strong> führen, die nicht nur auf den Aussagen der Patienten basiert, sondern <strong>biologisch </strong><strong>begründet </strong>ist.<br />
<span style="color:#c00;">(??? - Boggys Fragezeichen)</span></p>
<p>Seit Jahrzehnten versuchen Wissenschaftler herauszufinden, ob depressive Patienten <strong>Belohnungen weniger wertschätzen</strong> als nicht-depressive Probanden. Studienteilnehmer im Max-Planck-Institut für Psychiatrie absolvierten jetzt im Magnetresonanztomographen (MRT) ein einfaches Spiel, bei dem sie einen kleinen Geldbetrag gewinnen konnten. Ein klarer Anreiz, der bei Gesunden zur Erweiterung der Pupille führt.<br />
(...)<br />
Die Studie zeigt, dass die <strong>Aussicht auf eine Belohnung</strong> bei schwer depressiven Patienten nicht zur gleichen <strong>Verhaltensaktivierung </strong>führt wie bei Gesunden. Ihr Nervensystem kann sich selbst bei so einer positiven Erwartung weniger stark aktivieren.&quot;</p>
<p><span style="color:#060;">Tja, vielleicht hat man ja auch als schwer depressiv erktankter Mensch überhaupt keinen Grund, sich in dieser Lebensituation über die &quot;Belohnung&quot; in einem Spielchen unter MRT-Bedingungen &quot;zu freuen&quot; und mit einer mühsamen &quot;Verhaltensaktivierung&quot; zu reagieren. - Wäre das ein Einwand gegen &quot;Meßbarkeit&quot;?<br />
&quot;Kann&quot; sich das Nervensystem nicht so stark aktivieren? &quot;Will&quot; <strong>es</strong> nicht? Kann/will der Patient nicht? Soviele Fragen ...</span></p>
<p><span style="color:#060;">Meint kritisch nachdenkend<br />
Boggy (verhaltensaktiviert durch den Bericht)</span><br />
<img src="https://ms-ufos.org/images/smilies/wink.png" alt=";-)" /> </p>
<p>Quellen:<br />
direkt zitiert aus:<br />
<a href="https://www.mpg.de/16072044/1126-pskl-depression-in-der-pupille-sehen-153150?c=2191">https://www.mpg.de/16072044/1126-pskl-depression</a></p>
<p>Die Originalstudie (muß ich mir demnächst mal in Ruhe ansehen):<br />
<a href="https://www.mdpi.com/2076-3425/10/12/906/htm">https://www.mdpi.com/2076-3425/10/12/906/htm</a></p>
<p>(Beide Quellen in neuem Fenster/tab)</p>
]]></content:encoded>
<link>https://ms-ufos.org/index.php?id=69222</link>
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<pubDate>Thu, 17 Dec 2020 13:56:36 +0000</pubDate>
<category>Allgemeines</category><dc:creator>Boggy</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Depression</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>&quot;Was führt dazu, dass ein Mensch depressiv wird? Häufig hört man folgende Erklärung: Im Gehirn Depressiver herrsche ein Mangel an dem Botenstoff Serotonin. Das bedinge die Niedergeschlagenheit, die bei Depression auftritt – und Medikamente, die die Serotoninkonzentration erhöhen, würden das Ungleichgewicht korrigieren und so die Stimmung der Betroffenen heben. Diese »<strong>Serotonin<span style="color:#c00;">hypothese</span></strong>« stammt aus dem Jahr 1969.<br />
(...)<br />
Das Modell ging in die medizinischen Fachbücher ein. Es wird immer noch von vielen Seiten zitiert – und das, obwohl mittlerweile klar ist, dass die verlockend einfache <strong>Erklärung falsch ist</strong>.<br />
(...)<br />
1980 fasste der schwedische Mediziner Carl-Gerhard Gottfries, damals an der Universität Göteborg, die Erkenntnisse mehrerer Studien zusammen. Überraschenderweise zeigen die Daten im Gehirn von Verstorbenen keinen Zusammenhang zwischen der Menge an Serotonin und Depression.<br />
(...)<br />
Wie sich die Patienten fühlten, spiegelte sich allerdings in keiner Weise in den Serotoninwerten wider. Die Autoren der Studie fassten den damaligen Stand der Forschung daher folgendermaßen zusammen: »Bisher konnte keine Studie überzeugend einen Mangel an Serotonin bei Depression nachweisen.« Das hat sich bis heute nicht wesentlich verändert.<br />
(...)<br />
Dass Serotonin maßgeblich die Gefühlslage beeinflussen kann, ist unumstritten.<br />
(...)<br />
»Die Sache ist natürlich viel komplexer als nur ein einziger Botenstoff«, erklärt er.<br />
(...)<br />
Die Serotoninhypothese erklärt ebenso wenig, weshalb Antidepressiva nur bei einem Teil der Erkrankten anschlagen. Insgesamt helfen sie knapp zwei Dritteln der Menschen mit mittelschweren bis schweren Depressionen. <br />
(...)<br />
Bei leichten Depressionen schneiden die Mittel besonders schlecht ab.&quot;</p>
<p><em>Der Artikel ist lang. Ich beende hier die Zitate.</em><br />
Quelle:<br />
<a href="https://www.spektrum.de/news/depression-mythos-serotonin-mangel/1798331?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE">https://www.spektrum.de/news/depression-mythos-serotonin-mangel</a></p>
<p>Gruß<br />
Boggy</p>
]]></content:encoded>
<link>https://ms-ufos.org/index.php?id=69206</link>
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<pubDate>Tue, 15 Dec 2020 10:18:10 +0000</pubDate>
<category>Allgemeines</category><dc:creator>Boggy</dc:creator>
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