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<title>Forum der MS-ufoS - 100 pro....</title>
<link>https://ms-ufos.org/</link>
<description>unabhängige freie online Selbsthilfe</description>
<language>de</language>
<item>
<title>100 pro.... (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Ich hatte mal einen Radiologen nach dem MRT Gehirn gefragt, ob denn auch Stress Schübe oder sogar Läsionen im Hirn ausbilden können und er bejahte das. Da ist er ein Einzelfall.....alle anderen Neurologen zb , die ich konsultiert hatte, verneinten das nämlich.......</p>
</blockquote><p>Das ist auch meine Beobachtung.<br />
Die Schulmedizin lehnt diesen Gedanken weitgehend ab. In letzter Zeit begegnete ich jedoch einigen Schulmedizinern, die mir berichteten, dass ihre Patienten verstärkt von solchen Zusammenhängen erzählen. Die Schulmediziner betonten jedoch: Die Patienten erzählten zwar davon, aber wissenschaftlich gesichert sei gar nichts.....</p>
<blockquote><p>Ich weiß, bis dato nicht so wirklich was ein Schub ist, aber immer wenn ich mich überanstrengt habe oder wenn mich etwas massivst stresst, bekomme ich Lähmungserscheinungen und bin mit einem Schlag müde und das wirkt dann bis zum nächsten Tag.......der Schlaf ist dann wie der eines Toten, die Welt könnte untergehen, ich würde nichts mitbekommen.....</p>
</blockquote><p>Das ist FÜR MICH kein Schub, da zu kurzfristig. An anderer Stelle habe ich definiert: </p>
<p>Als Schub ordne ich es ein, wenn sich die Symptome über WENIGE Tage hin zu einem Tiefpunkt entwickeln, und sich dann langsam über VIELE Tage oder Wochen ganz oder teilweise zurückentwickeln.<br />
Diese Definition fand ich übrigens auch in vielen Lehrbüchern.</p>
<blockquote><p>Erlaube dir, deinem Bauchgefühl zu trauen und zu glauben - das ist wichtig.</p>
</blockquote><p>Ja, ich versuche, meinem Bauchgefühl zu vertrauen.<br />
Wobei, Bauch-G e f ü h l ????</p>
<p>Das klingt eigentlich viel zu zaghaft.</p>
<p>Denn wenn ich die überdeutlichen Zusammenhänge zwischen Überlastung und Schub BEI MIR nicht sehen würde, wäre mein Brett vor dem Kopf meterdick und mir wäre nicht mehr zu helfen <img src="https://ms-ufos.org/images/smilies/no.gif" alt=":no:" />  <img src="https://ms-ufos.org/images/smilies/wink.png" alt=";-)" /></p>
]]></content:encoded>
<link>https://ms-ufos.org/index.php?id=54600</link>
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<pubDate>Wed, 14 Aug 2019 05:47:11 +0000</pubDate>
<category>Symptome</category><dc:creator>Nalini</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Haare (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>dem Scharlatan mit seiner sanften Stimme und seinen graumelierten Haaren.&lt;</p>
</blockquote><p>Viel sogenannten Coaches oder Gurus haben noch nicht mal graumelierte Haare</p>
]]></content:encoded>
<link>https://ms-ufos.org/index.php?id=54599</link>
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<pubDate>Wed, 14 Aug 2019 00:50:27 +0000</pubDate>
<category>Symptome</category><dc:creator>Wolkenblume</dc:creator>
</item>
<item>
<title>vom Menschenbild und von Krankheit (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><blockquote><p>Mein Gedankengang ist folgender:</p>
<p>&quot;Voraussetzung&quot; für den Ausbruch einer MS-Erkrankung scheint eine genetische Disposition zu sein: Entweder gibt es eine Art von MS-Gen im Erbgut, oder man gehört einem bestimmten Konstitutionstyp an, der eine Neigung zu Nervenerkrankungen hat.</p>
<p>Die genetische Disposition wäre damit Voraussetzung, aber nicht Ursache und selbstverständlich auch nicht Auslöser.</p>
</blockquote></blockquote><p>
 </p>
<blockquote><p>Ich fürchte, wenn man zu akademisch zwischen &quot;Ursache&quot; und &quot;auslösender Ursache&quot; unterscheidet, dann übersieht man, dass es ein wesentlicher Vorteil sein kann, wenn man aufhört zu rauchen. </p>
</blockquote><p><br />
ist Ursache und auslösende Ursache nicht ein und dasselbe ? </p>
<blockquote><p><br />
Und ich denke, es kann auch bei der MS ein wesentlicher Vorteil sein, wenn man die Botschaft wahrnimmt: &quot;Ich habe MS, also muss ich etwas dafür tun, dass sich die MS in mir gut benimmt.&quot;</p>
<p>Ist das unsinnig, weil verniedlichend? Stimmt es nicht, weil es in einem von 10 Fällen nicht stimmt? Reicht es nicht, wenn es in vielen Fällen stimmt? Und werden nicht gerade die am lautesten rufen, dass solche Lebensregeln falsch sind, bei denen sie aus irgendwelchen Gründen nicht zutreffen? Haben die die Wahrheit gepachtet?</p>
<p>Aber - und das muss ich zugeben: Man kann sich nicht wie auf Rezept verordnen: &quot;So, jetzt lebe ich stressfrei!&quot; </p>
</blockquote><p><br />
Nein, so geht das nicht, aber man kann schauen, wo sind die Baustellen, die stressig sind, welche davon kann ich schließen ? </p>
<blockquote><p>Ich halte das Leben für eine ziemlich schwierige Arena, auch wenn man es im Überlebenskampf oft gar nicht so merkt. Wie schwierig kann es sein, den Beruf und die Arbeitsstelle zu finden, wo es Spaß macht? </p>
</blockquote><p><br />
Dann haben Sie noch nicht ums Überleben gekämpft, wenn Sie nicht bemerkt haben, dass das Leben manchmal ziemlich schwierig und heftig ist.und das hat nicht unbedingt etwas mit Job und Spass zu tun.</p>
<blockquote><p><br />
Und wie schwierig ist es mit der Partnersuche? Jeder hat doch eine Eigenheiten, Stärken und Fehler. Wie soll man sich sicher sein, den oder die Richtige gefunden zu haben? Welche Kompromisse kann man eingehen? Gibt es nicht jemanden, der viel besser zu einem passt?</p>
<p>Alle diese Schwierigkeiten und Unsicherheiten gehören zum Leben dazu und sich nicht vermeidbar, aber wie macht man das, wenn man eine MS hat? Geht man allen Schwierigkeiten aus dem Weg oder kämpft man trotzdem? Kann man überhaupt sein Leben darauf einstellen, dass man chronisch krank ist? Und sollte man es?</p>
</blockquote><p><br />
Manchmal hat man keine andere Wahl als zu kämpfen. oder gibt man einfach auf, weil man MS oder sonstigen Krankheit hat ? Wenn man Single und kinderlos ist, evt.....aber wenn man Kinder hat, dann kann man doch nicht einfach aufgeben.........ok, es gibt immer mal Ausnahmen, aber da finde ich es unbegreiflich, dass sich diese Personen dann nicht vorher Hilfe gesucht haben</p>
<blockquote><p><br />
Wir der, der viel überlegt, es weit bringen? Oder bringt es der am Weitesten, der sich nicht so viel Gedanken macht?</p>
</blockquote><p>hm, keine Ahnung......vielleicht kommt ja der am Weitesten, der sich nicht soviel Gedanken macht, weil er dann sofort und gleich handelt, weil er nicht erst mal die verschiedensten Möglichkeiten und Folgen durch exerziert.......aber fehlt demjenigen, der gleich handelt, dann nicht Empathie ?</p>
]]></content:encoded>
<link>https://ms-ufos.org/index.php?id=54598</link>
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<pubDate>Wed, 14 Aug 2019 00:42:47 +0000</pubDate>
<category>Symptome</category><dc:creator>Wolkenblume</dc:creator>
</item>
<item>
<title>der Überlastung stressigster Teil (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><blockquote><blockquote><p><em>Auslösen </em>kann man nur etwas, das bereits vorhanden ist.<br />
Wenn etwas aus dem Nichtvorhandensein erst noch enstehen soll, dann braucht es eine <em>Ursache</em>.</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p><br />
Und wenn es nun tatsächlich ein Ursachen-GEFLECHT geben sollte? <img src="https://ms-ufos.org/images/smilies/tongue.png" alt=":-P" /> </p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
Immer wieder dasselbe, alte Spiel ...</p>
</blockquote><p>ich bin noch nicht so lange dabei und kenne das &quot;alte&quot; Spiel noch nicht.</p>
<blockquote><p><br />
Mal abgesehen davon, daß wir uns darüber unterhalten müßten, was wir denn unter einem Ursachen&quot;geflecht&quot; verstehen wollen,</p>
</blockquote><p><br />
Ein Ursachen-Geflecht ist ein Zusammenkommen von mehreren Ursachen, die entweder aus derselben Kategorie sind oder aus anderen. </p>
<blockquote><p>bleibt die Tatsache, daß auch ein &#039;Ursachen&quot;geflecht&quot;&#039;<br />
kein <em>Auslöser </em>ist.</p>
<p><img src="https://ms-ufos.org/images/smilies/smile.png" alt=":-)" /></p>
</blockquote><p><br />
Wie können Sie so etwas behaupten?</p>
]]></content:encoded>
<link>https://ms-ufos.org/index.php?id=54597</link>
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<pubDate>Wed, 14 Aug 2019 00:24:54 +0000</pubDate>
<category>Symptome</category><dc:creator>Wolkenblume</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Überlastungs- und Stresshypothese, Teil xxx @W.W. (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><blockquote><p><a href="https://www.swr.de/swr1/bw/swr1leute/Arzt-Prof,claas-lahmann-100.html">https://www.swr.de/swr1/bw/swr1leute/Arzt-Prof,claas-lahmann-100.html</a><br />
Nur zwei Sätze.<br />
MS-Schübe werden durch Stress schlimmer aber ausgelöst wird die MS nicht durch Stress, meint Prof. Claas Lahmann gegen Ende des Interviews.</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
Wenn ein Herpes Zoster oder eine Tuberkulose oder AIDS unter ungünstigen Lebensumständen auftreten, darf man dann annehmen, dass die Ursachen dieser Erkrankungen nichts mit diesen ungünstigen Lebensumständen zu tun haben?</p>
<p>Hat der schlimme Autounfall, den jemand erlitten hat, im Wesentlichen nichts damit zu tun, dass er ein paar Gläser Bier getrunken hatte, er es eilig hatte, sich mit seiner Frau gestritten hatte und es neblig war? War die eigentliche Ursache die regennasse Straße und das Profil seiner Reifen?</p>
<p>Wenn ich trotz meiner MS auf eine Safari in Afrika reise, mich vorsichtshalber gegen Gelbfieber impfen lasse und ich einen Schub bekomme, dann ist vermutlich nichts davon die Ursache der MS.</p>
<p>Was ist eigentlich eine Ursache? Die berühmte conditio sine qua non? Oder ist das ein ziemlich akademischer Begriff? Hat die Wissenschaft es gar so an sich, dass sie wenig mit dem grauen Alltag zu tun hat?</p>
<p>W.W.</p>
</blockquote><p>Vielleicht sollte da jeder in seine Eigenverantwortung gehen und schauen wie das bei sich ist? <br />
Keiner hier, weiß wie die Lebensumstände waren oder sind, welches Leid wer erfahren hat und noch erfährt.....<br />
Wer sich bis zum Erbrechen verbogen hat und sich selber aufgegeben hat oder es noch tut</p>
<p>etc.....man kann das noch sehr viel weiter ausführen</p>
<p>Nur man selber, kann sich selber reflektieren und kann sehen, was in seinem Leben vorgefallen ist, welches Leid oder Aufopferung oder Selbstverlust etc. man erlebt hat, um sich darüber bewusst zu werden, damit man erkennt und dann etwas ändern kann. </p>
<p>DAS ist die Eigenverantwortung.....dass DAS kein leichter Weg ist....sollte klar sein....</p>
<p>Der leichteste Weg ist der, sich in die Hände der Ärzte zu begeben und sich Angst einreden zu lassen und zu vertrauen, dass der werte Herr Doc, es schon richten wird........</p>
<p><br />
richten wird.........ganz schön markaber......</p>
]]></content:encoded>
<link>https://ms-ufos.org/index.php?id=54596</link>
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<pubDate>Wed, 14 Aug 2019 00:18:43 +0000</pubDate>
<category>Symptome</category><dc:creator>Wolkenblume</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Überlastungs- und Stresshypothese, Teil xxx @W.W. (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><br />
Für sie scheint die Ursache des Schubs wichtiger, sie kennen den Grund für sich subjektiv seit langem (Stress/Überlastung) aber ziehen keine Konsequenzen aus ihrer eigenen Erfahrung und ihrem Wissen. </p>
</blockquote><p><br />
Vielleicht kann sie da auch nicht wirklich eine Konsequenz ziehen, um Stress zu reduzieren.....</p>
<p>Bei mir zb. ich mache das <strong>NIEMALS</strong> so wie meine Mutter,hatte auch die Diagnose MS,  dass ich meine Kinder abschiebe zu ihren Vätern, die sich bis dato auch nicht um sie gekümmert haben - so wie das meine Mutter mit mir gemacht hat, als sie sich auf die Suche nach dem heiligen Gral begeben hat - über Jahre....und mich abgeschoben hat zu meinem Vater, der mich systematisch fertig gemacht hat. .........</p>
<p>Ich werde meinen Kindern dies NIEMALS antun - den Stress kann ich demnach also auch nicht reduzieren....Kinder sind Kinder oder Pubertiere....so what ?</p>
<p>und einfach mal davon ausgehen, dass bei anderen andere Voraussetzungen gegeben sind oder andere Lebensumstände.....nicht jeder MS&#039;ler ist Single und kinderlos....</p>
]]></content:encoded>
<link>https://ms-ufos.org/index.php?id=54595</link>
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<pubDate>Wed, 14 Aug 2019 00:11:01 +0000</pubDate>
<category>Symptome</category><dc:creator>Wolkenblume</dc:creator>
</item>
<item>
<title>100 pro.... (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Lieber W.W.,</p>
<p>leider kann und mag ich in der Öffentlichkeit des Internet nicht zu detailliert auf persönliche Angelegenheiten eingehen.</p>
<p>Aber so weit bin ich mir sicher: Es war in beiden Fällen die relativ anstrengende Reise (ich bin das Reisen leider etwas &quot;entwöhnt&quot;), eine ungewohnte, für mich etwas anstrengende Umgebung (da nicht barrierefrei), die Aufgaben dort, die unter Termindruck erledigt werden mussten, und ein wenig Psychostress wegen kleinen Streitereien. Und beim zweiten Schub vielleicht noch der Umstand, dass der erste Schub noch nicht komplett ausgeheilt war, und der alte Entzündungsherd wieder aufgeflackert ist.</p>
<p>Diese Interpretation von mir habe ich mit einigen vertrauten Bezugspersonen in meinem Umfeld besprochen, die mich und die Erkrankung kennen. Diese Personen stimmten mir alle zu, unter anderem meine Hausärztin, eine alte Schulfreundin, die sich mit Autoimmunkrankheiten auskennt.</p>
<p>So bin ich mir sicher, dass eine Form von Überlastung der Schubauslöser war. Geschätzt mindestens 70 Prozent meiner inzwischen zahlreichen Schübe resultierten aus irgendeiner Form von Überlastung von Körper und/oder Seele.</p>
</blockquote><p>------</p>
<p>ich habe jetzt nur den 2. Kommentar gelesen - es ist fast 2 Uhr, ich kann nicht schlafen und muss mich dazu mal äußern.</p>
<p>Ich hatte mal einen Radiologen nach dem MRT Gehirn gefragt, ob denn auch Stress Schübe oder sogar Läsionen im Hirn ausbilden können und er bejahte das. Da ist er ein Einzelfall.....alle anderen Neurologen zb , die ich konsultiert hatte, verneinten das nämlich.......</p>
<p>Ich weiß, bis dato nicht so wirklich was ein Schub ist, aber immer wenn ich mich überanstrengt habe oder wenn mich etwas massivst stresst, bekomme ich Lähmungserscheinungen und bin mit einem Schlag müde und das wirkt dann bis zum nächsten Tag.......der Schlaf ist dann wie der eines Toten, die Welt könnte untergehen, ich würde nichts mitbekommen.....</p>
<p>Ich bin mir zu 100 % sicher, dass MS auch durch psychischen und emotionalen Stress ausgelöst wird. </p>
<p> <br />
Erlaube dir, deinem Bauchgefühl zu trauen und zu glauben - das ist wichtig.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://ms-ufos.org/index.php?id=54594</link>
<guid>https://ms-ufos.org/index.php?id=54594</guid>
<pubDate>Tue, 13 Aug 2019 23:55:54 +0000</pubDate>
<category>Symptome</category><dc:creator>Wolkenblume</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Schuf Gott den Zweifel? (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Wikipedia: Glauben<br />
<em>Unter Glauben versteht man ein Fürwahrhalten ohne methodische Begründung. Glauben in diesem Sinne bedeutet, dass ein Sachverhalt für scheinbar (hypothetisch) wahr oder wahrscheinlich gehalten wird. Darin unterscheidet sich „Glauben“ im weiteren Sinne einerseits vom religiösen Glauben im engeren Sinne, indem der religiöse Glaube stets auf dem Willen zum Glauben beruht und die absolute Wahrheit des Glaubensinhalts (z. B. der Existenz Gottes) unterstellt; andererseits unterscheidet sich Glauben von Wissen, das als wahre und gerechtfertigte Tatsache verstanden werden kann.</em></p>
<p><em>Glauben im alltäglichen Sprachgebrauch ist also eine Vermutung oder Hypothese, welche die Wahrheit des vermuteten Sachverhalts zwar annimmt, aber zugleich die Möglichkeit einer Widerlegung offenlässt, falls sich die Vermutung durch Tatsachen oder neue Erkenntnisse als ungerechtfer1tigt herausstellen sollte.</em> </p>
<p>Insofern halte ich Zweifel für einen notwendigen Bestandteil des Glaubens.<br />
LG agno</p>
]]></content:encoded>
<link>https://ms-ufos.org/index.php?id=54588</link>
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<pubDate>Tue, 13 Aug 2019 16:42:57 +0000</pubDate>
<category>Symptome</category><dc:creator>agno</dc:creator>
</item>
<item>
<title>vom Menschenbild und von Krankheit (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>und nun, die Frage der Fragen:<br />
Können Artisten des Alltags den Dratseilakt des Lebens so gehen, dass die Kaskade der Katastrophen unterbrochen wird?</p>
<p>Wenn ja?<br />
Sind das besonders begabte Artisten?<br />
Sind das besonders fleißige &quot;Alles-richtig-Macher&quot;<br />
Sind das besonders kluge Beobachter?<br />
oder<br />
Glückspilze mit einem besonders kleinen &quot;Knaks&quot; vom &quot;Klirr&amp;Schepper&quot;?<br />
Glückspilze mit einem besonders beruhigten Lebensseil?<br />
Glückspilze mit einer besonders robusten Lebensmut?</p>
<p>Sind diese Fragen an die Glückspilze tendenziell übergriffig?<br />
Tendieren die fleißig-klug-Begabten zum Allmächtigkeitskomplex?<br />
Tendiert die Population derer bei denen es nicht so gut läuft, dazu die Anderen entweder zurück in den Hoffnungslosigkeitsmoloch zu ziehen oder angriffig als MSMickimäuse zu diskreditieren?</p>
</blockquote><p>Hallo agno,</p>
<p>wenn du hier nun fragst, ob wir unsere Schubfrequenz und damit dann auch unseren Krankheitsverlauf möglicherweise beeinflussen können, z.B. durch Stressvermeidung .......</p>
<p>dann gilt das doch nur, wenn ich dich richtig verstehe, für den schubförmigen Verlauf.</p>
<p>Was ist aber mit den vielen Betroffenen mit progredienten Verläufen (primär, sekundär)? Bei dieser Verlaufsform sind offensichtlich andere Mechanismen am Werk. Für diese gilt das Gesagte nicht. Oder siehst du das anders?</p>
]]></content:encoded>
<link>https://ms-ufos.org/index.php?id=54587</link>
<guid>https://ms-ufos.org/index.php?id=54587</guid>
<pubDate>Tue, 13 Aug 2019 16:33:33 +0000</pubDate>
<category>Symptome</category><dc:creator>Nalini</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Schuf ein weiser oder sogar ein  weißer Gott den Zweifel? (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Wort des Sir Peter Ustinov: <em>„Was ist ein schlagenderer Beweis für den Wahnsinn als die Unfähigkeit zu zweifeln.&quot;</em> </p>
<p>Mein Vertrauen haben meine behandelnden Neurologen insbesondere dadurch gewonnen, dass sie (wie du) noch einige Zweifel an der heiligen Autoimmunhypothese hatten und dies ganz gelassen aussprachen <img src="https://ms-ufos.org/images/smilies/biggrin.png" alt=":-D" /> </p>
<p>( Zu der Zeit hatte ich noch keine Kenntnis von deinem hilfreichen Buch.)<br />
<img src="https://ms-ufos.org/images/smilies/wink.gif" alt=":wink:" /> Zoe</p>
]]></content:encoded>
<link>https://ms-ufos.org/index.php?id=54585</link>
<guid>https://ms-ufos.org/index.php?id=54585</guid>
<pubDate>Tue, 13 Aug 2019 15:30:38 +0000</pubDate>
<category>Symptome</category><dc:creator>Zoe</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Am 8. Tag schuf Gott den Zweifel (owT) (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber agno,<br />
ich hatte mich unklar ausgedrückt, obwohl es denen, die der Diskussion zwischen Boggy und mir ab und zu zugehört haben, klar sein müsste: Boggy und ich schwanken, wem und was wir trauen können!<img src="https://ms-ufos.org/images/smilies/frown.png" alt=":-(" /> Boggy glaubt manchmal an Koans und Sprüche von indischen Meistern, ich glaube manchmal an Hölderlin, Heidegger, Wittgenstein, Popper und Harald Lesch. </p>
<p>Das zerrt uns hin und her, aber Boggy scheint die Lösung gefunden zu haben: Wir sollten nur das glauben, was uns selbst einleuchtet! </p>
<p>Ich würde das gerne glauben, aber ich habe mich so oft selbst in die Irre geführt.<img src="https://ms-ufos.org/images/smilies/frown.png" alt=":-(" /></p>
<p>Boggy meint vermutlich, das sei menschlich und nicht weiter schlimm. Und ich sollte mich nicht so wichtig nehmen!<img src="https://ms-ufos.org/images/smilies/wink.png" alt=";-)" /> </p>
<p>Hier steh ich nun, ich alter Tor, und bin so klug als wie zuvor.<img src="https://ms-ufos.org/images/smilies/frown.png" alt=":-(" /> <img src="https://ms-ufos.org/images/smilies/frown.png" alt=":-(" /> <img src="https://ms-ufos.org/images/smilies/frown.png" alt=":-(" />   </p>
<p>W.W.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://ms-ufos.org/index.php?id=54583</link>
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<pubDate>Tue, 13 Aug 2019 13:06:13 +0000</pubDate>
<category>Symptome</category><dc:creator>W.W.</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Am 8. Tag schuf Gott den Zweifel (owT) (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Leer</p>
]]></content:encoded>
<link>https://ms-ufos.org/index.php?id=54582</link>
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<pubDate>Tue, 13 Aug 2019 11:39:59 +0000</pubDate>
<category>Symptome</category><dc:creator>agno</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Klarheit (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Nun habe ich fast mein Weltbild dargelegt. </p>
</blockquote><p>Ich stimme Ihnen ja weitgehend zu!<img src="https://ms-ufos.org/images/smilies/smile.png" alt=":-)" /> Vielleicht drücke ich mich jetzt auf die Agnosche Art, indem ich etwas erzähle: Vor vielen Jahren hörte ich in Göttingen einen Vortrag von Carl-Friedrich von Weizsäcker. Es war so voll, dass ich nur in einem Gedränge von Menschen im Gang stehen konnte. Es ist egal, worüber er sprach, aber er sagte zum Schluss, er könne dies abschließend nur in Worten sagen, die er selbst nicht deuten könne.</p>
<p>Ich fand es beschämend und erschreckend. Er hätte es klarer sagen können, wenn er sich nur bemüht hätte! Ich hatte den Eindruck, er wollte tiefsinniger erscheinen, als er in Wirklichkeit war. </p>
<p>Ich glaube das immer noch, dass in diesem &quot;Raunen&quot; etwas verborgen sein kann, das uns in die Irre führen will. Man muss auf der Hut sein!<img src="https://ms-ufos.org/images/smilies/frown.png" alt=":-(" /> Und dennoch bin ich hin- und hergerissen, zwischen dem Wort des Dichters, der uns etwas Tiefes und Unaussprechliches andeuten will, und dem Scharlatan mit seiner sanften Stimme und seinen graumelierten Haaren.</p>
<p>W.W.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://ms-ufos.org/index.php?id=54581</link>
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<pubDate>Tue, 13 Aug 2019 10:13:41 +0000</pubDate>
<category>Symptome</category><dc:creator>W.W.</dc:creator>
</item>
<item>
<title>da gehäuft sind rings, um Klarheit, ... (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Friedrich Hölderlin</strong></p>
<p><br />
[Vorstufe einer späteren Fassung]</p>
<p><strong>Patmos</strong><br />
Dem Landgrafen von Homburg</p>
<p><br />
Voll Güt ist. Keiner aber fasset</p>
<p>Allein Gott.</p>
<p>Wo aber Gefahr ist, wächst</p>
<p>Das Rettende auch.</p>
<p>Im Finstern wohnen</p>
<p>Die Adler und furchtlos gehn</p>
<p>Die Söhne der Alpen über den Abgrund weg</p>
<p>Auf leichtgebaueten Brücken.</p>
<p>Drum, da gehäuft sind rings, um Klarheit,</p>
<p>Die Gipfel der Zeit,</p>
<p>Und die Liebsten nahe wohnen, ermattend auf</p>
<p>Getrenntesten Bergen,</p>
<p>So gib unschuldig Wasser,</p>
<p>O Fittige gib uns, treuesten Sinns</p>
<p>Hinüberzugehn und wiederzukehren.</p>
<p><br />
So sprach ich, da entführte</p>
<p>Mich unermeßlicher, denn ich vermutet,</p>
<p>Und weit, wohin ich nimmer</p>
<p>Zu kommen gedacht, ein Genius mich</p>
<p>Vom eigenen Haus. Es kleideten sich</p>
<p>Im Zwielicht Menschen ähnlich, da ich ging,</p>
<p>Der schattige Wald</p>
<p>Und die sehnsüchtigen Bäche</p>
<p>Der Heimat; nimmer kannt ich die Länder;</p>
<p>Doch bald, in frischem Glanze,</p>
<p>Geheimnisvoll</p>
<p>Im goldenen Rauche blühte</p>
<p>Schnellaufgewachsen</p>
<p>Mit Schritten der Sonne</p>
<p>Von tausend Tischen duftend</p>
<p><br />
Mir Asia auf, und geblendet ganz</p>
<p>Sucht eins ich, das ich kennete, denn ungewohnt</p>
<p>War ich der breiten Gassen, wo herab</p>
<p>Vom Tmolus fährt</p>
<p>Der goldgeschmückte Paktol</p>
<p>Und Taurus stehet und Messogis,</p>
<p>Und schläfrig fast von Blumen der Garten,</p>
<p>Ein stilles Feuer, aber im Lichte</p>
<p>Hoch blüht der silberne Schnee,</p>
<p>Und Zeug unsterblichen Lebens</p>
<p>An unzugangbaren Wänden</p>
<p>Uralt der Efeu wächst und von lebenden Säulen</p>
<p>Getragen sind, von Zedern und Lorbeern,</p>
<p>Die felsenharten,</p>
<p>Die göttlichgebauten Paläste.<br />
(...)</p>
]]></content:encoded>
<link>https://ms-ufos.org/index.php?id=54579</link>
<guid>https://ms-ufos.org/index.php?id=54579</guid>
<pubDate>Tue, 13 Aug 2019 09:50:13 +0000</pubDate>
<category>Symptome</category><dc:creator>Boggy</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Klarheit (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Sie sprechen etwas an, das mich in letzter Zeit sehr bewegt: Täuschen uns nicht die Begriffe eine größere Klarheit vor, als wir haben? </p>
</blockquote><p>Aus meiner Sicht ist das möglich, aber es ist nicht notwendigerweise so. Wir müssen &quot;nur&quot; im Bewußtsein behalten, daß dies möglich ist. Und immer wieder übrprüfen.<br />
 </p>
<blockquote><p>Das ist das eine. Ich weiß nicht so genau, was &quot;Ursache&quot; oder &quot;Krankheit&quot; oder &quot;Schub&quot; ist, obwohl das viele für klar, weil definiert halten. </p>
</blockquote><p>Sie könnten sich für sich selbst auf eine Definition einigen, und die mit anderen vergleichen. Und im Gespräch die Unterschiede benennen, eventuell begründen und durcharbeiten.</p>
<blockquote><p>Aber gerade durch unsere Definitionen wird ja das, was wir meinen, vorurteilsbeladen, denn wie könnten wir ohne Urteile und Vorurteile definieren. </p>
</blockquote><p>Ja, das ist richtig. Wir prägen durch unsere Definitionen unsere Wahrnehmung vor. Das ist unvermeidbar. Wir sollten deshalb so aufrichtig und gewissenhaft wie möglich unsere Urteile und Vorurteile reflektieren. Das hat natürlich menschliche Grenzen, aber im Dialog (oder Diskurs) ist noch einiges möglich.<br />
 </p>
<blockquote><p>Das andere ist so etwas wie das Numinose oder der Mythos. Oder ein Hölderlin-Gedicht. Ist das Klare, wenn man sich Mühe gibt, immer so klar sagbar, wie Wittgenstein I meinte? Oder beginnt das, was wirklich wichtig ist, erst dann, wenn alles, was naturwissenschaftlich und logisch gesagt werden kann, gesagt ist?</p>
</blockquote><p>Nach meinem Verständnis schließt das eine das andere nicht aus. Es sind nur unterschiedliche Bereiche, die gleichberechtigt nebeneinander stehen, und die sich manchmal sogar überlagern. Und in denen ihre jeweils eigenen &quot;Gesetzmäßigkeiten&quot; gelten. Unser Menschsein umfaßt das alles, und drückt sich auch in alldem aus.</p>
<p>Ein Hölderlin-Gedicht (es kommt jetzt eigentlich darauf an, von welchem wir sprechen; nehmen wir z.B. &quot;Patmos&quot;) muß für mich nicht naturwissenschaftlich klar sein. Mit so einer Haltung begegne ich ihm nicht. Hier ist mir wichtig: was bewirkt es in mir? Was erlebe ich? Egal, ob ich dies in klare Aussagesätze fassen kann, oder ob es mich in eine ganz bestimmte innere Verfassung versetzt, die ich nicht benennen kann, die mich aber erfüllt, berührt und erweitert. usw.<br />
(Wenn ich auch kognitiv-analytisch einen Zugang zu einem Gedicht finde, ist das gut, und erweitert mein Verständnis, mein Erleben, auch den &quot;Genuß&quot;.)<br />
Weites Feld ...<br />
 </p>
<blockquote><p>Meine Befürchtung ist, dass es in der Welt gar nicht naturwissenschaftlich und logisch zugeht, </p>
</blockquote><p>Meine Ansicht: nicht nur, aber auch - es existiert vieles gleichzeitig. Das ist kein Problem.</p>
<blockquote><p>obwohl wir die Welt - wie das Ding an sich - nur logisch erfassen können. </p>
</blockquote><p>Das &quot;nur&quot; bezweifle ich. Einerseits, in bestimmten Bereichen: naturwissenschaftlich-logisch; andererseits, in anderen Bereichen: erlebensmäßg-&quot;ganzeitlich&quot;, mythisch, mystisch, &quot;inutitiv&quot; ... usw. und machmal sowohl als auch ...</p>
<blockquote><p>Wir können nicht anders denken, als wir denken, so, wie wir nur mit unseren Augen sehen können. </p>
</blockquote><p>Da wäre ich mir nicht sicher ...<br />
 </p>
<blockquote><p>Hinsichtlich der MS scheinen diese Gedanken eine besondere Rolle zu spielen, weil es sein könnte, dass wir die MS zu naturwissenschaftlich sehen.</p>
</blockquote><p>Ich erwarte von meinen Ärzten, daß sie die MS naturwissenschaftlich sehen. Ich will auf verläßlicher, d.h. auch überprüfbarer, Basis behandelt werden.</p>
<p>Wenn man über das &quot;zu naturwissenschaftlich&quot; weiter gehen will, dann kann man schnell in gefährlichen Gebieten landen (z.B. bei den Scharlatanen oder Schwarzen Psychosomatikern, Heilsbringern, oder Möchte-gern-Gurus usw.).</p>
<p>Aber vielleicht wollen Sie das konkretisieren?</p>
<p>Nun habe ich fast mein Weltbild dargelegt. </p>
<p>Gruß<br />
Boggy</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Tue, 13 Aug 2019 08:49:26 +0000</pubDate>
<category>Symptome</category><dc:creator>Boggy</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Klarheit (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Wenn wir keine klaren (geklärten) Begriffe verwenden, können wir auch nicht zu klarer Erkenntnis kommen. Verschwommener Begriffsgebrauch führt zu verschwommenen, unklaren Erkenntnissen, die leicht in mehr Verwirrung führen, oder falsche Annahmen.</p>
<p>Man könnte vielleicht sagen: wir schauen durch unsere Begriffe auf die Dinge. Sind unsere Begiffe getrübt, sehen wir auch nur undeutlich und verschwommen.</p>
<p>Diese Überlegungen schließen ein, daß wir u.U. klar durch einen klaren Begriff erkennen, daß wir in diesem oder jenen Fall zu keiner klaren Erkenntnis gelangen.</p>
<p>Mir geht es nicht darum, auf Klarheit zu bestehen, wo es keine gibt.</p>
</blockquote><p>Sie sprechen etwas an, das mich in letzter Zeit sehr bewegt: Täuschen uns nicht die Begriffe eine größere Klarheit vor, als wir haben? </p>
<p>Das ist das eine. Ich weiß nicht so genau, was &quot;Ursache&quot; oder &quot;Krankheit&quot; oder &quot;Schub&quot; ist, obwohl das viele für klar, weil definiert halten. Aber gerade durch unsere Definitionen wird ja das, was wir meinen, vorurteilsbeladen, denn wie könnten wir ohne Urteile und Vorurteile definieren. </p>
<p>Das andere ist so etwas wie das Numinose oder der Mythos. Oder ein Hölderlin-Gedicht. Ist das Klare, wenn man sich Mühe gibt, immer so klar sagbar, wie Wittgenstein I meinte? Oder beginnt das, was wirklich wichtig ist, erst dann, wenn alles, was naturwissenschaftlich und logisch gesagt werden kann, gesagt ist?</p>
<p>Meine Befürchtung ist, dass es in der Welt gar nicht naturwissenschaftlich und logisch zugeht, obwohl wir die Welt - wie das Ding an sich - nur logisch erfassen können. Wir können nicht anders denken, als wir denken, so, wie wir nur mit unseren Augen sehen können. </p>
<p>Hinsichtlich der MS scheinen diese Gedanken eine besondere Rolle zu spielen, weil es sein könnte, dass wir die MS zu naturwissenschaftlich sehen.</p>
<p>W.W.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Tue, 13 Aug 2019 08:03:59 +0000</pubDate>
<category>Symptome</category><dc:creator>W.W.</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Klarheit (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Ja, wenn man es genau nimmt, haben Sie recht. Mein Problem ist, dass es nicht so genau zugeht in der Welt. (...)<br />
Vielleicht könnte man es ja - in aller Vorsicht - so sagen: Wenn ich 30 Zigaretten am Tag rauche, erhöhe ich die Wahrscheinlichkeit, dass ich einen Lungenkrebs bekomme, und wenn ich in einer Situation voller Stress bin, erhöhe ich die Wahrscheinlichkeit, einen MS-Schub zu bekommen. <br />
Oder ist auch das zu tollkühn formuliert?</p>
</blockquote><p>Wahrscheinlich haben Sie recht.</p>
<p>Mir geht es hauptsächlich um begriffliche Klarheit.<br />
Wenn wir keine klaren (geklärten) Begriffe verwenden, können wir auch nicht zu klarer Erkenntnis kommen. Verschwommener Begriffsgebrauch führt zu verschwommenen, unklaren Erkenntnissen, die leicht in mehr Verwirrung führen, oder falsche Annahmen.</p>
<p>Man könnte vielleicht sagen: wir schauen durch unsere Begriffe auf die Dinge. Sind unsere Begiffe getrübt, sehen wir auch nur undeutlich und verschwommen.</p>
<p>Diese Überlegungen schließen ein, daß wir u.U. klar durch einen klaren Begriff erkennen, daß wir in diesem oder jenen Fall zu keiner klaren Erkenntnis gelangen.</p>
<p>Mir geht es nicht darum, auf Klarheit zu bestehen, wo es keine gibt.</p>
<p>Gruß<br />
Boggy</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Tue, 13 Aug 2019 07:42:03 +0000</pubDate>
<category>Symptome</category><dc:creator>Boggy</dc:creator>
</item>
<item>
<title>vom Menschenbild und von Krankheit (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Mein Gedankengang ist folgender:</p>
<p>&quot;Voraussetzung&quot; für den Ausbruch einer MS-Erkrankung scheint eine genetische Disposition zu sein: Entweder gibt es eine Art von MS-Gen im Erbgut, oder man gehört einem bestimmten Konstitutionstyp an, der eine Neigung zu Nervenerkrankungen hat.</p>
<p>Die genetische Disposition wäre damit Voraussetzung, aber nicht Ursache und selbstverständlich auch nicht Auslöser.</p>
<p>Das Leben kann es gut mit einem meinen, und es kommt niemals zu einem &quot;zuviel mal dumm gelaufen&quot;. Dann kommt es auch nicht zu dem &quot;Klirr&amp;Schepper&quot;, und der glückliche Kandidat bleibt trotz Veranlagung ein Leben lang MS-frei.</p>
</blockquote><p>Ich kann dem nur zustimmen!<img src="https://ms-ufos.org/images/smilies/smile.png" alt=":-)" /> <br />
 </p>
<blockquote><p>Bei &quot;zuviel mal dumm gelaufen&quot; kommt es irgendwann zum Ausbruch der Erkrankung - entweder in einer milden oder einer aggressiveren Variante. Solch ein &quot;zuviel mal dumm gelaufen&quot; könnte das obige Beispiel von W.W. sein: eine anstrengende Afrikareise, Hitze, und eine Impfung, die das Immunsystem durcheinander bringt. Und es kommt zum &quot;klirr&amp;schepper&quot;.</p>
<p>Oder auch, um noch ein zweites Beispiel zu nennen: eine langanhaltende außergewöhnliche Stressphase, die das Immunsystem durcheinander bringt (Psychoneuroimmunologie!), andauernder Vitamin-D-Mangel, vielleicht noch Ernährungsdefizite - und der Karren MS setzt sich in Gang. (So sieht das interessanterweise auch Coimbra <img src="https://ms-ufos.org/images/smilies/smile.png" alt=":-)" />  )</p>
<p>Es gibt nicht wenige Foristinnen und Foristen, die von ihrem Eindruck berichten, das &quot;Fass&quot; sei irgendwann &quot;übergelaufen&quot;, und die Krankheit wurde aktiv. Auch solche Berichte wären eine Bestätigung für dein Bild vom &quot;zuviel mal dumm gelaufen&quot;.</p>
</blockquote><p>Ich fürchte, wenn man zu akademisch zwischen &quot;Ursache&quot; und &quot;auslösender Ursache&quot; unterscheidet, dann übersieht man, dass es ein wesentlicher Vorteil sein kann, wenn man aufhört zu rauchen. </p>
<p>Und ich denke, es kann auch bei der MS ein wesentlicher Vorteil sein, wenn man die Botschaft wahrnimmt: &quot;Ich habe MS, also muss ich etwas dafür tun, dass sich die MS in mir gut benimmt.&quot;</p>
<p>Ist das unsinnig, weil verniedlichend? Stimmt es nicht, weil es in einem von 10 Fällen nicht stimmt? Reicht es nicht, wenn es in vielen Fällen stimmt? Und werden nicht gerade die am lautesten rufen, dass solche Lebensregeln falsch sind, bei denen sie aus irgendwelchen Gründen nicht zutreffen? Haben die die Wahrheit gepachtet?</p>
<p>Aber - und das muss ich zugeben: Man kann sich nicht wie auf Rezept verordnen: &quot;So, jetzt lebe ich stressfrei!&quot; </p>
<p>Ich halte das Leben für eine ziemlich schwierige Arena, auch wenn man es im Überlebenskampf oft gar nicht so merkt. Wie schwierig kann es sein, den Beruf und die Arbeitsstelle zu finden, wo es Spaß macht? </p>
<p>Und wie schwierig ist es mit der Partnersuche? Jeder hat doch eine Eigenheiten, Stärken und Fehler. Wie soll man sich sicher sein, den oder die Richtige gefunden zu haben? Welche Kompromisse kann man eingehen? Gibt es nicht jemanden, der viel besser zu einem passt?</p>
<p>Alle diese Schwierigkeiten und Unsicherheiten gehören zum Leben dazu und sich nicht vermeidbar, aber wie macht man das, wenn man eine MS hat? Geht man allen Schwierigkeiten aus dem Weg oder kämpft man trotzdem? Kann man überhaupt sein Leben darauf einstellen, dass man chronisch krank ist? Und sollte man es?</p>
<p>Wir der, der viel überlegt, es weit bringen? Oder bringt es der am Weitesten, der sich nicht so viel Gedanken macht?</p>
<p>W.W.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://ms-ufos.org/index.php?id=54575</link>
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<pubDate>Tue, 13 Aug 2019 07:32:50 +0000</pubDate>
<category>Symptome</category><dc:creator>W.W.</dc:creator>
</item>
<item>
<title>vom Menschenbild und von Krankheit (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo agno,</p>
<p>deine Überlegungen kommen meinen Überlegungen zur &quot;Ursache&quot; der Erkrankung ziemlich nahe.</p>
<p>Mein Gedankengang ist folgender:</p>
<p>&quot;Voraussetzung&quot; für den Ausbruch einer MS-Erkrankung scheint eine genetische Disposition zu sein: Entweder gibt es eine Art von MS-Gen im Erbgut, oder man gehört einem bestimmten Konstitutionstyp an, der eine Neigung zu Nervenerkrankungen hat.</p>
<p>Die genetische Disposition wäre damit Voraussetzung, aber nicht Ursache und selbstverständlich auch nicht Auslöser.</p>
<p>Das Leben kann es gut mit einem meinen, und es kommt niemals zu einem &quot;zuviel mal dumm gelaufen&quot;. Dann kommt es auch nicht zu dem &quot;Klirr&amp;Schepper&quot;, und der glückliche Kandidat bleibt trotz Veranlagung ein Leben lang MS-frei.</p>
<p>Bei &quot;zuviel mal dumm gelaufen&quot; kommt es irgendwann zum Ausbruch der Erkrankung - entweder in einer milden oder einer aggressiveren Variante. Solch ein &quot;zuviel mal dumm gelaufen&quot; könnte das obige Beispiel von W.W. sein: eine anstrengende Afrikareise, Hitze, und eine Impfung, die das Immunsystem durcheinander bringt. Und es kommt zum &quot;klirr&amp;schepper&quot;.</p>
<p>Oder auch, um noch ein zweites Beispiel zu nennen: eine langanhaltende außergewöhnliche Stressphase, die das Immunsystem durcheinander bringt (Psychoneuroimmunologie!), andauernder Vitamin-D-Mangel, vielleicht noch Ernährungsdefizite - und der Karren MS setzt sich in Gang. (So sieht das interessanterweise auch Coimbra <img src="https://ms-ufos.org/images/smilies/smile.png" alt=":-)" />  )</p>
<p>Es gibt nicht wenige Foristinnen und Foristen, die von ihrem Eindruck berichten, das &quot;Fass&quot; sei irgendwann &quot;übergelaufen&quot;, und die Krankheit wurde aktiv. Auch solche Berichte wären eine Bestätigung für dein Bild vom &quot;zuviel mal dumm gelaufen&quot;.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://ms-ufos.org/index.php?id=54574</link>
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<pubDate>Tue, 13 Aug 2019 07:08:29 +0000</pubDate>
<category>Symptome</category><dc:creator>Nalini</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Kann Stress ein wesentlicher Faktor sein? (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><em>Auslösen </em>kann man nur etwas, das bereits vorhanden ist.<br />
Wenn etwas aus dem Nichtvorhandensein erst noch enstehen soll, dann braucht es eine <em>Ursache</em>.</p>
</blockquote><p>Ja, wenn man es genau nimmt, haben Sie recht. Mein Problem ist, dass es nicht so genau zugeht in der Welt. Da sagt man leicht einmal, das Rauchen sei die Ursache von Lungenkrebs, obwohl das so nicht stimmt, und vielleicht der Lungenkrebs etwas anderes ist als ein Bronchialkarzinom.</p>
<p>Und natürlich ist der Stress nicht die Ursache der MS. Und eine regennasse Straße nicht die Ursache für einen Unfall. Und dennoch sind Rauchen, regennasse Straße, Alkohol, Streit, Zeitdruck wesentliche Faktoren dafür, dass sich etwas in die falsche Richtung entwickelt. Aber wenn man es zu genau nimmt, kommt man in Deubels Küche.<img src="https://ms-ufos.org/images/smilies/frown.png" alt=":-(" />  </p>
<p>Vielleicht könnte man es ja - in aller Vorsicht - so sagen: Wenn ich 30 Zigaretten am Tag rauche, erhöhe ich die Wahrscheinlichkeit, dass ich einen Lungenkrebs bekomme, und wenn ich in einer Situation voller Stress bin, erhöhe ich die Wahrscheinlichkeit, einen MS-Schub zu bekommen. </p>
<p>Oder ist auch das zu tollkühn formuliert?</p>
<p>W.W.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://ms-ufos.org/index.php?id=54573</link>
<guid>https://ms-ufos.org/index.php?id=54573</guid>
<pubDate>Tue, 13 Aug 2019 07:05:06 +0000</pubDate>
<category>Symptome</category><dc:creator>W.W.</dc:creator>
</item>
</channel>
</rss>
