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Welt-MS-Tag -- "Voll im Leben" (?) (Allgemeines)

agno @, Freitag, 08.04.2022, 17:58 (vor 46 Tagen) @ Boggy

Ich mag diese Sprüche nicht.
Sie betreffen nicht meine Lebenswirklichkeit.
Sie haben etwas Verharmlosendes, das das Leidvolle in meinem Leben, das es auch gibt, verschleiert und verdrängt.
Damit werde ich nicht ernstgenommen. Ein Teil von mir wird gestrichen. Das mache ich nicht mit.

Ich glaube nicht, daß ich überempfindlich bin ... oder ? ... further studies ... ;-)

Gruß
Boggy

P.S. Wenn man das Leidvolle als Teil des Lebens betrachtet (was ich tue), dann stehe ich natürlich voll im Leben, aber ich bezweifle, daß die Erfinder des Mottos dies im Sinn hatten.

schwierig
Ich habe da wunderbare Erfahrungen gemacht, viel gelernt und sehr nette Menschen getroffen.
Aber diese "Aktionen" sind meistens irgendwie gekünstelt, verkrampft und am Thema vorbei.
Halt mehr von Werbefuzzi als vom Betroffenen in seinen Bedürfnissen.
Wenn ich mir vorstellen würde, ich müsste etwas organisieren was die Nöte der MSler so lindert, wie damals die Kriegsversehrtenhilfe?
Ich hätte keine Ahnung :-(
Vermutlich ist es das ewige Dilemma, in dem auch der ukrainische Außenminister hängt.
Entweder man ist nett, dann gibt es Krümel und nette Worte. Siehe Stichwort "Beifall" bei Corona.
Oder man fordert notwendige Hilfe massiv ein? Dann wird man zur "bösen Person" erklärt und bekommt vielleicht dafür dass man weniger nervt, etwas mehr.

agno

--
Weiß nicht, woher ich komm, weiß nicht, wie lang ich bleib, weiß nicht, wohin ich geh, mich wundert, dass ich glücklich bin ...


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