Glück tut nicht weh! (Straßencafé)

W.W. @, Donnerstag, 16.09.2021, 21:45 (vor 41 Tagen) @ Boggy

Ich räume ein, dass ich zwiegespalten bin.

Sie vertreten wohl die Ansicht, wenn man sich klarer ausdrücken würde und sauberer belegen würde, warum man diese oder jene Ansicht hat, dann könnte man leichter miteinander umgehen.

Wie könnte ich dem widersprechen?:confused: Eigentlich nicht!:-( Ihre klaren Ansprüche scheinen selbstverständlich zu sein und Menschen, die wie ich, drumherum reden zu scheinen, das Thema verfehlen, bewusst oder unbewusst rhetorische Tricks einfließen lassen, also solche Leute wie ich stehen da als Menschen, die sich mit allen Kniffen davor retten wollen, dass man ihnen ans Leder geht.

Ich sehe, wie ich mich winde und wende, damit nicht der Eindruck entsteht, ich wolle denen, die von der MS betroffen sind, einreden, sie trügen an ihrer Erkrankung Mitverantwortung.

Tatsächlich glaube ich daran, dass wir in schwer zu durchschauender Weise in einem Netzwerk wie in einem Spinnennetz zappeln, und dass es falsch wäre, das, was wir unter Krankheit verstehen, zu genetisch oder biochemisch zu verstehen.

Ich sehe das Problem, bin aber hin- und hergerissen und kann das Problem nicht lösen - nicht, weil Sie Unrecht und ich Recht haben, sondern weil hier zwei Weltanschauungen aufeinanderprallen, die nichts mit Logik zu tun haben, sondern mit einer Weltanschauung.

Ich nehme an, dass Sie in vielen Punkten Recht haben - from a logical point of view, also aus logischer Sicht -, dass aber möglicherweise ein Kategorienirrtum vorliegt, weil wir das, was weltanschaulich ist, nicht logisch lösen können.

W.W.

PS: Die Länge und das Umständliche in meinem Beitrags soll ein inneres Ringen zum Ausdruck bringen.


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