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Emotionen - Hormone - Entzündungen / regulieren? (Allgemeines)

agno @, Samstag, 12.06.2021, 09:41 (vor 52 Tagen) @ agno

https://www.zeit.de/gesundheit/2021-06/sinn-im-leben-gesundheit-psychologie-adam-kaplin

"...Grundlagen von Multipler Sklerose, Depression und Stress, dass chronischer – nicht akuter – Stress mit dauerhaft sehr hohen Cortisolspiegeln einhergeht. Und das kann dafür sorgen, dass die Rezeptoren für das Stresshormon Cortisol herunterreguliert werden. Cortisol bremst eigentlich das Immunsystem. Wenn nun aber zu wenige Rezeptoren da sind, kann der Körper das nicht mehr. Das Immunsystem dreht durch. Die Folge könnten Entzündungen sein."


Nochmal anders gefragt:
Könnte es sein, dass alle MS-Erkrankten, vor ihrer Diagnose, einen chronischen – nicht akuten – Stress mit dauerhaft sehr hohem Cortisolspiegel hatten?
Ich will jetzt nicht behaupten dass jeder mit diesen Problemen MS bekommen hat. Aber ich stelle die Frage ob jeder MSler so seine Karriere begonnen hat?
Von möglichen Zuspielern wie Genetik, Vitamin-D-Mangel, irgendwelchen Giften o.ä. mal abgesehen, war da immer am Beginn ein dauerhaft, sehr hoher Cortisolspiegel?
Spricht etwas dagegen der Logik von Psychiater Adam Kaplin bzw seinen Erklärungen zu medizinischen Ursachen autoimmuner Prozesse wie z.B. MS, zu folgen?
fragt sich agno

Nur mal so theoretisch als Gedankenspiel
Welche Logik ergäbe sich daraus in der MS-Therapie?
A.) In der Schubtherapie eventuell Cortison?
B.) Gibt es Schlussfolgerungen zur allgemeinen Basistherapie?
Z.B.: Wenn Cortisol nicht mehr an den entsprechenden Rezeptoren andocken kann, um das Immunsystem zu regulieren, ist es dann logisch anderweitig zu regulieren oder gäbe es einen einfacheren Zugang zu den immunologischen Regulatoren?

--
Gschafft ist aber noch nix


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