Back Again (MS, Corona, Impfung und WW) (Allgemeines)

W.W. @, Mittwoch, 05.05.2021, 10:08 (vor 46 Tagen) @ Peter

Wie schön, dass Peter zurückgekehrt ist. Und wie schön, dass es ihm so gut geht. Ich denke, er ist ein ermutigendes Beispiel!

Ob man sich impfen lassen sollte? Ich persönlich würde mich nicht impfen lassen. Meine Frau tut es natürlich. Sie gibt Klavierunterricht. Meine Tochter (Altenpflegerin in der Diakonie) hat es auch getan, und ich habe ihr zugeraten (im Grunde genommen, weil ich nicht wollte, dass sie aus der Reihe tanzte, dass es also sozusagen eine Pflicht sein könnte dem Arbeitgeber gegenüber).

Auch wenn ich es meiner Tochter nahegelegt habe, obwohl sie sicher nicht auf meinen Rat angewiesen ist, ist meine Einstellung der Impfung gegenüber eher negativ. Erstens habe ich Angst, von einer Welle mit geschwemmt zu werden, die ich für irrational halte (die Corona-Pandemie ist nicht mit einer Polio- oder Pockenpandemie zu vergleichen, sondern eher mit der jährlichen Grippe), zweitens fürchte ich, dass es beim ein- oder zweimaligem Impfen nicht bleibt und regelmäßige Auffrischungs- oder sogar Neuimpfungen notwendig sein werden, drittens leuchten mir die Risikoberechnungen nicht ein (Wie groß ist mein Risiko an einer schweren Covid-Infektion zu erkranken im Vergleich zu den seltenen, aber erheblichen Nebenwirkungen?), anders gesagt, ich persönlich will das Risiko einer Hirnvenenthrombose nicht eingehen, wenn es sehr wahrscheinlich ist, dass ich, wenn das Coronavirus mich trifft, ich nicht wirklich oder harmlos erkranke.

Viertens habe ich Angst vor den ungeheuren Kosten, die auf uns zukommen werden, vor der Vernichtung von Existenzen und vor einer gewissen Freudlosigkeit, die sich breit gemacht hat. Fünftens traue ich der Moral der Impfindustrie nicht (Sie profitiert zu sehr, um wirklich objektiv zu sein!), sechstens habe ich ein ganz merkwürdiges Gefühl, wenn man mir einreden will, es gehe ja nicht um meine eigene Gesundheit, sondern um den Schutz meiner Mitmenschen, siebtens fühle ich mich von Zahlen erschlagen, die ich nicht mehr verstehe, und achtens ist mir die Einmütigkeit der Politik und der öffentlich-rechtlichen Medien suspekt. Ich frage mich auch, warum das schwedische Modell so verächtlich behandelt wurde, und warum so wenig von Übersterblichkeit die Rede ist.

Und was die 'besondere Immunlage bei behandelten und unbehandelten MS-Betroffenen anbelangt: Ich halte das Terrain für umstritten, darum habe ich immer dafür plädiert, sich als MS-Betroffener nicht gegen die Grippe impfen zu lassen. Ganz sicher würde ich es wohl nicht tun, wenn ich immunmodulierende Medikamente einnehmen würde.

Das war so aus dem Bauch heraus das, was ich von der Corona-Impfung halte, und war eher ehrlich als wissenschaftlich. Jeden Punkt könnte man sicherlich gründlicher diskutieren und abwägen, aber ich bin ja kein gelehrtes Buch, sondern ein Mensch in seinem Widerspruch!

Lieber Peter, ich freue mich, dass Sie wieder da sind!

W.W.


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