Die Epigenetik kommt dem Lamarckismus recht nahe! (Allgemeines)

W.W. @, Montag, 03.05.2021, 19:22 (vor 5 Tagen) @ agno

Ich bin ziemlich sicher, dass der Lamarckismus eine ernsthafte Forschungsrichtung ist. Meiner Ansicht nach kommt ihm die Epigenetik ziemlich nahe, was wohl auch ein Grund ist, warum sie von vielen mit einem gewissen Widerwillen betrachtet wird.

Wolfgang

PS: Barbara McClintock hat bewiesen, dass erworbene Eigenschaften vererbt werden. Oder etwa nicht?


Zitat:
" eine Debatte zwischen Neodarwinisten und Neolamarckisten. Dieser Streit wurde nicht allein auf wissenschaftlicher, sondern auch auf gesellschaftspolitischer Ebene bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts ausgefochten"

So wie das in der Historie aus der Wikipedia beschrieben wird, kommt das bei mir religiös an.
Für mich ist Wissenschaft emotionsfrei.
Sobald die Worte so klingen als ob da ein weiterer theoretischer Gottesbeweis unterwegs wäre, bin ich draußen.
agno

P.S.: Diese verflixte Epigenetik...
Leider unterscheiden die Diskutanten in den von mir gelesenen Texten nur unzureichend von der sozialen Vererbung.

Ist das jetzt ernst gemeint?! Für mich bedeutet es immer eine Riesenanstrengung eine einigermaßen brauchbare Antwort zu geben, darum tue ich mich schwer auf nicht Ernstgemeintes, locker daher Gesagtes oder nur Ironisches zu antworten.

Lamarckismus heißt: Dadurch, dass etwas auf Dauer gebraucht oder nicht gebraucht wird, entsteht eine vererbbare Eigenschaft. Genau das ist bei der Epigenetik der Fall. Meine ich!?

Wolfgang


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