Wo steht die MS-Forschung? (Allgemeines)

Boggy, Dienstag, 13.04.2021, 10:16 (vor 28 Tagen) @ W.W.

Ich glaube sogar, dass dies, auch wenn es zutreffend wäre, niemals statistisch nachgewiesen werden könnte. Vielleicht entzieht sich ja die Ursache der MS dem naturwissenschaftlichen Ansatz.:confused:


Was für ein Ansatz schwebt Ihnen denn sonst vor?
Ein magisch-esoterischer? Ein dichterisch-poetischer?


Ich wollte nur darauf hinweisen, dass Studien daran scheitern können, dass es partout nicht gelingen will, das wirklich Wichtige messbar zu machen.

Wir kennen ja alle die Surrogat-Kriterien in der Betainterferon-Therapie. Die Schubzahl ist anscheinend sehr gut messbar, darum galt sie als gutes Kriterium dafür, ob die Betainterferone wirksam sind. (...)
Ich fürchte, dass man Fragen wie "Was ist Glück?" oder "Was ist Stress?" nicht messbar machen kann und somit daran scheitern könnte, sie naturwissenschaftlich zu beantworten.

Aber die naturwissenschaftlich-medizinische Forschung zur MS reduziert sich doch nicht auf statistische Untersuchungen zu Medikamentenwirksamkeit; nehmen Sie z.B. die Forschungen zu den humanen endogenen Retroviren (HERV), oder zu pathologischen Prozessen in der Grauen Substanz.

Und nochmal, wenn Sie schreiben "Vielleicht entzieht sich ja die Ursache der MS dem naturwissenschaftlichen Ansatz", wollen Sie damit sagen, daß sich die MS vielleicht jeglicher Erkenntnismöglichkeit entzieht? Oder haben Sie doch andere "Erkenntiswege" im Sinn, also vielleicht doch z.B. einen magisch-esoterischen?

Gruß
Boggy

P.S. Die Frage "was ist tatsächlich meßbar?" ist in einigen Fällen durchaus berechtigt und sinnvoll. Aber wissenschaftliche Erkenntnisgewinnung ist weit mehr als "Meßbarkeit" - das ist nur ein Aspekt unter vielen.

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Um unserer persönlichen und gesellschaftlichen Freiheit willen müssen wir immer wieder die Saat des kritischen Verstandes und des begründeten Zweifels säen.


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