"Risikofaktoren"? (Allgemeines)

Boggy, Mittwoch, 07.04.2021, 12:14 (vor 37 Tagen) @ MO

https://www.aerztezeitung.de/Medizin/MS-Praevalenz-steigt-weltweit-liegt-es-an-der-Ernaehrung-297799.html

Ich finde die Erkenntnisse aus Japan, Australien und Neuseeland widersprechen unserer MRT Hypothese, was meint ihr?

Für mich ist der entscheidende Satz in dem Artikel:

"Über die Ursachen dieser Entwicklung wird munter spekuliert."

Diese Suche nach sogenannten "Risikofaktoren" erinnert mich an die alchimistische Suche nach dem Stein der Weisen.

Was kaum thematisiert wird, ist, daß ja jeweils die ganze, untersuchte Bevölkerung den gleichen Risikofaktoren ausgesetzt ist, aber nur eine kleine Anzahl der Menschen an MS erkrankt.

Welche Bedeutung kann man diesen "Risikofaktoren" dann zuschreiben?

Und die Frage nach der Aussagekraft der jeweils zitierten Studien, deren Beschränkungen und Verzerrungen ist ja nochmal eine ganz andere und hinreichend bekannte Angelegenheit.
Da müßte jemand sich schon eine Menge Mühe machen, das konkret kritisch zu untersuchen, für eine verläßliche Aussage. Die Frage nach Vergleichbarkeit mit eingeschlossen.

Und schließlich: es wird nur der "Faktor" untersucht, der gerade ins Blickfeld gerät, aus unterschiedlichsten (auch medizin-"modischen" oder "ideologischen" Gründen?), und das, was nicht im Blickfeld liegt, wird logischerweise auch nicht untersucht.

Was, wenn z.B. nicht der "Breitengrad" der entscheidenden Faktor war, sondern ein anderes verbindendes Element, an das niemand dachte?

Gruß
Boggy

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Um unserer persönlichen und gesellschaftlichen Freiheit willen müssen wir immer wieder die Saat des kritischen Verstandes und des begründeten Zweifels säen.


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