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MS & Krankengymnastik (Allgemeines)

agno @, Donnerstag, 25.03.2021, 10:04 (vor 49 Tagen) @ agno

Hi Julili
So möchte ich das Thema Krankengymnastik, meinerseits ungern stehen lassen.

1. Gehen ist ein sehr komplexer Vorgang.
Es war bisher klug, wenn es gut lief, nicht daran zu drehen.

2. MS-Ausfälle sind sehr differenziert.

Es ist mir mehrfach passiert, dass ich sehr lange sehr unvorteilhaft zu Fuß unterwegs war, mich dann ein Schub vorübergehend direkt in den Rollstuhl gesetzt hat und als ich dann nachher mühevoll das Gehen wieder erlernt hatte, dass es dann eigentlich viel hübscher war. Nunja, kürzer halt. Wenn man der Marionette immer mal wieder einen Faden kappt. :-(

3. Ist die Standard-MS-Krankengymnastik, egal mit welcher Zusatzausbildung, nur bei besonderen Therapieengeln, in Verbindung mit Patienten die bereit sind das neue MS-System zu lernen, supereffizient.

Im Endeffekt heißt es Seiltanzen lernen. Die Beine über alle Kanäle ansprechen, die der Körper her gibt. Nicht zuviel auf Ausdauer trainieren. Immer wieder neu probieren und was ich für extrem wichtig halte, deinem Gehapperat Regenerationsphasen zugestehen und diese sinnvoll nutzen.

3a. Wenn es nicht supereffizient ist, bleibt auch das normale manuelle Therapiehandwerk wichtig. Das bietet Dir eine Möglichkeit die Gefahr von Dauerschmerzen und Gelenkschäden zu minimieren.

*grübeld* ich schreibe später weiter...
lG agno

P.S.: Wenn das Krankheitsgeschehen im Kleinhirn abläuft, dann ist das eher negativ. Imho spricht das mehr für manuelle Therapie, als für aufgeben.

--
Gschafft ist aber noch nix


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