autologe Stammzelltransplantation. Studienzusammenfassung im Ärzteblatt. (Therapien)

Marc @, Mittwoch, 22.02.2017, 15:14 (vor 1536 Tagen) @ agno

@ marc
Ich lese da einen Mischmasch von verschiedenen Therapien an vorwiegend schwerstbetroffenen MSlern.
Je niedriger die Gefahr, um so größer das Risiko dass die MS wieder zu werkeln beginnt.

@agno

nunja, der Artikel ist zwar etwas verwirrend geschrieben, das beschriebene Protokoll aber eigentlich standard: Chemo und danach Neubildung durch körpereigene Stammzellen.

Bei einer zunehmenden Anzahl von Prozeduren kommen dann eben gewisse allgemeine Erkentnisse raus: je besser du dein Immunsystem platt machst, desdo "reiner" wird dein "zurückgestelltes" Ersatzimmmunsystem mit weniger anschliessender Progression.

Andererseits wird dein Zeitfenster bis zum Aufbau des neuen Immunsystems immer länger und du hast damit eine größere Wahrscheinlichkeit, opportunistischen Infektionen schutzlos ausgelefert zu sein - was u.U. auch zum Exitus führen kann..

Daher wird diese Prozedur eher Patienten nahegelegt bei einem aggressiven Verlauf mit schneller Progression in den Anfangsjahren.

Als ich vor etwa sieben Jahren ein Gespräch hatte mit jmd., der diese Prozedur durchführt, kamen wir zur gemeinsamen Erkenntnis, dass ich schon aus dem Behandlungsfenster heraus war bzw. dass ich dabei noch zuviel zu verlieren hätte..


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