Das bei aggressiven Formen der Multiplen Sklerose (MS) verabreichte Medikament Mitoxantron könnte mit einem erhöhten Risiko für Darmkrebs einhergehen, so die Ergebnisse einer Studie von Forschern des Universitätsklinikum Würzburg (UKW), die in der Onlineausgabe der Fachzeitschrift Neurology veröffentlicht wurde. In der Studie wurden unter der Leitung des Würzburger Mediziners und MS-Experten PD Dr. Mathias Buttmann retrospektiv 676 MS Patienten untersucht, die Mitoxantron zur Behandlung ihrer MS Erkrankung zwischen 1994 und 2007 verabreicht bekamen. Mitoxantron unterdrückt das Immunsystem und wurde zunächst als chemotherapeutisches Präparat für bestimmte Krebsformen entwickelt.

den ganzen Artikel lest ihr im JournalMED

Quelle: Universitätsklinikum Würzburg


Eine hervorragende Fernsehsendung in der ARD mit dem Titel 'Der gekaufte Patient?'

geld gier kredit schulden opfer banker dollar agnes karikaturen gratis free clipart comic cartoon zeichnung c mediumBildautor: www.Live-Karikaturen.ch, Lizenz: CC BY-SA 4.0 international

Wers nicht gesehen hat, kann das hier anschauen

# DasErste, Quelle: ARD
Bild zur Sendung Reportage / Dokumentation, Quelle: Das Erste
Die Story im Ersten: Der gekaufte Patient?
09.05.2016 | 43 Min. | Verfügbar bis 10.05.2017 | Quelle: Das Erste # # Inhalt der Sendung:

--->> 2013 bringt der Pharmakonzern Sanofi ein neues Medikament gegen Multiple Sklerose auf den Markt. Das Medikament Lemtrada ist extrem teuer: 12 Milligramm kosten mehr als 10.000 Euro. Gleichzeitig schnellen die Spenden des Konzerns an den Patientenverband Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft in den Jahren 2013 und 2014 in die Höhe. Ein Zusammenhang? <<---

Darin gab Jutta Scheiderbauer wichtige Informationen, war wie gewohnt sachlich und klar - und nahm kein Blatt vor den Mund, ohne jedoch aggressiv zu werden. Ein ausgezeichneter Beitrag!


Es könnte eine kleine medizinische Sensation sein. Wissenschaftler der Universität Duisburg-Essen verkünden einen Durchbruch bei der Frage, wodurch Multiple Sklerose ausgelöst wird.

. . . Blutgerinnung im Fokus . . .

Den ganzen Artikel lest ihr hier beim WDR

(Es geht aber immer noch irgendwie um den Autoimmungedanken)

 

PS: Jede(r) hat ihren/seinen eigenen Kopf, idealerweise zum DENKEN


Keine vorschnellen Diagnosen bei atypischen MS-Zeichen - das fordern Neurologen. Die Selbstkritik ist berechtigt: Bei vielen Patienten wird fälschlicherweise Multiple Sklerose diagnostiziert.

70 Prozent der Patienten mit falscher MS-Diagnose haben eine Therapie mit Immunmodulatoren erhalten, 36 Prozent mehr als ein Präparat, 13 Prozent Alemtuzumab, einige auch Zytostatika wie Mitoxantron oder Cyclophosphamid. 30 Prozent wurden damit drei bis neun Jahre behandelt, ebenso viele zehn und mehr Jahre.

Hier weiterlesen bei der Ärztezeitung


Multiple Sklerose-Patienten leiden häufig unter Lähmungserscheinungen oder Sehstörungen.

Eine Fasten-ähnliche Diät führte zu einer Reduzierung von MS-Symptomen.
Die Studienergebnisse legten auch nahe, dass die Fastenkur die Regeneration von Myelin fördert. :hungry:

Wie und warum das nicht nur bei der Maus was bringen kann, lest ihr hier in den News von Doccheck

Den Original-Abstract findet ihr hier bei Sciencedaily

Und hier kommt die Maus


In wenigen Stunden wird es erstmals ein über 160-seitiges und farbiges ePaper für Menschen mit Behinderung geben, das sich wie eine Zeitschrift blättern und lesen lässt: ROLLINGPLANET inclousiv. „Es war eine ganz spontane Idee, die wir schon seit Jahren im Hinterkopf haben, für die wir aber nie ausreichend Zeit und Muße fanden“, erklärt Lothar Epe, Mitglied der Chefredaktion, der wie alle anderen ROLLINGPLANET-Macher/innen ehrenamtlich tätig ist. Textchef Max Kramer betont: „Innerhalb von weniger als fünf Tagen haben wir das nun aber spontan realisiert. Ein echter Kraftakt.“

ROLLINGPLANET inclousiv (links schon mal ein Blick auf das Titelblatt) können Sie ab Freitagabend (13. Mai 2016) kostenlos von dieser Webseite herunterladen.

Die No. 1 von ROLLINGPLANET inclousiv ist zunächst einmal ein sogenannter „One Shot“, also ein einmaliger Test. Ob daraus in naher Zukunft ein regelmäßiges Projekt wird? Das entscheiden unsere Kapazitäten, unsere Lust – und Ihre Resonanz.

Download oder Lesen von ROLLINGPLANET inclousiv


Die aktuelle MS-Leitlinie „Diagnose und Therapie der Multiplen Sklerose“ von Januar 2012 mit Ergänzung von August 2014, herausgegeben von der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN), wird vom Krankheitsbezogenen Kompetenznetz Multiple Sklerose (KKNMS) und dem Ärztlichen Beirat der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG) zur generellen Anwendung empfohlen. Auf diese Weise ist für eine breite Anwendung der Leitlinie in der medizinischen Versorgung von MS-Patienten gesorgt. Aber kann man sich als Neurologe wirklich auf die Leitlinienempfehlungen verlassen?

Jutta Scheiderbauer und Nathalie Bessler setzen sich bei Tag-trier.de damit auseinander

 

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Seit etwa 20 Jahren üben die so genannten „MS-Schwestern“ ihre Tätigkeit aus und könnten Patienten „erste Hilfe“ in Bezug auf die Überforderung und Sorgen leisten. Dies gelingt aber oft nicht, so berichten es viele Betroffene. Grund dafür ist die bislang nicht primär patientenorientierte Art der Ausbildung zur MS-Schwester.

Den ganzen Artikel von Jutta Scheiderbauer und Nathalie Beßler lest ihr hier bei tag-trier.de

 

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Forscher hoffen auf Pflanzenpeptid zur Behandlung von MS

Multiple Sklerose ist nicht heilbar. Forscher aus Österreich haben nun einen neuen Wirkstoff entdeckt, in den sie große Hoffnungen setzen. Er lässt sich aus Pflanzen gewinnen.

Hier gehts zum ganzen Artikel

 

 

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Hoher Kaffeekonsum könnte das MS-Risiko senken

Eine gute Nachricht für Kaffeetrinker: Regelmäßig viel Kaffee zu trinken soll das Risiko, an Multipler Sklerose zu erkranken, senken. Das hat eine Studie herausgefunden.

zum ganzen Artikel in der Ausgburger Allgemeinen

direkt zur englischsprachigen Studie bei Journal of Neurolgy Neurosurgerey Psychiatry:

"High consumption of coffee is associated with decreased multiple sclerosis risk; results from two independent studies"

 

 

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  • Patienten haben das Recht auf vollständige Einsicht in die Behandlungsunterlagen ihres Arztes - egal, ob der Patient die Behandlung schon bezahlt hat oder nicht.
  • Auch die Versicherung darf die Patientenakte einsehen, um zu klären, ob ein Anspruch auf Schadensersatz besteht.

    Den Bericht zum Urteil beim Amtsgericht München  gibts hier in der Süddeutschen Zeitung von Ekkehard Müller-Jentsch

 

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Wie viele MS-Betroffene brechen ihre Basistherapie wieder ab?

 Von Jutta Scheiderbauer und Christiane Jung

Neue Studie veröffentlicht: „Adherence to Disease Modifying Drugs among Patients with Multiple Sclerosis in Germany: A Retrospective Cohort Study“, Hansen et al., PLOS ONE 2015

„Gefühlt“, in Gesprächen mit anderen Betroffenen und in MS-Foren im Internet, sind es durchaus einige Betroffene, die eine Immuntherapie wieder abbrechen, und danach auch keine zweite Therapie mehr aufnehmen. Interessanterweise wurde dennoch bisher kaum der Fragestellung nachgegangen, wie viele es genau sind und was sie dazu bewogen hat, geschweige denn, was aus ihnen wurde. Schlechte Adhärenz wird grundsätzlich verdammt, basta.

den ganzen Artikel lesen sie hier bei TAG – Trierer Aktionsgruppe Multiple Sklerose

 

 

Bei Tag-Tier ist gerade ein neuer Artikel erschienen.

Er betrifft den zweiten Schwerpunkt von TAG-TRIER, die Arzt-Patienten-Kommunikation unter besonderer Berücksichtigung der Diagnoseübermittlung.

Lest selber, der Artikel ist hier zu finden.

 

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Die TU erhält die größte Zuwendung ihrer Geschichte und baut ein Zentrum zur Erforschung der Multiplen Sklerose

Hoffnungsvoller Auszug aus dem Artikel:

. . . Was dann geschieht, kann sehr vielschichtig sein - auf keinen Fall endet MS für den Patienten immer und unwiderruflich im Rollstuhl.
Es ist sogar eine vollständige Heilung mit keinen oder nur wenigen zurückbleibenden Behinderungen möglich. . . .

 

den ganzen Artikel gibts hier in der Süddeutschen Zeitung zu lesen

 

 

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