Wie teuer darf ein Hilfsmittel sein? (am Beispiel Ness L 300 Orthese) [Urteil vom LSG Stuttgart] 

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Krankenkassen müssen technisch aufwändiges Fußheber-System Ness L 300 bezahlen

Zwei an fortgeschrittener Multipler Sklerose leidende Versicherte haben Anspruch darauf, von ihren jeweiligen Krankenkassen mit einem modernen, technisch aufwändigen Fußheber-System Ness L 300 versorgt zu werden.

Weder stehen dem Wirtschaftlichkeitsgesichtspunkte entgegen, noch, dass der Gemeinsame Bundesausschuss keine positive Empfehlung abgegeben hat, befanden die Richterinnen und Richter des Landessozialgerichts in Stuttgart in zwei vor wenigen Tagen getroffenen Entscheidungen.

Urteil vom 15.06.2018, Az. L 4 KR 531/17Urteil vom 19.06.2018, Az. L 11 KR 1996/17

Hier die ausführliche Pressemeldung dazu beim Landessozialgericht Baden-Württemberg

Das ist ein wegweisendes Urteil zu einer anständigen Versorgung