Kritiker sprechen von Pseudostudien, die nur dem Marketing dienen. Dennoch beteiligt sich jeder zehnte niedergelassene Arzt an so genannten Anwendungsbeobachtungen.

Trotz anhaltender Kritik setzt die Pharma-Industrie weiter auf die umstrittenen "Anwendungsbeobachtungen" von bereits zugelassenen Medikamenten. Im vergangenen Jahr liefen bundesweit etwa 600 solcher Studien, mehr als 150 wurden neu begonnen. Das geht aus einer Recherche von NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung in Zusammenarbeit mit dem gemeinnützigen Recherchebüro Correctiv hervor.

AWBs, die von den Unternehmen freiwillig begonnen werden, sind eine "legale Form der Korruption" und sollten verboten werden, sagt der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach.

Den ganzen Artikel von Kim Björn Becker und Markus Grill lest ihr in der Süddeutschen Zeitung