die Universität Würzburg konstatiert:
"Patienten mit Multipler Sklerose werden beim Ausbruch der Krankheit meist „ins Blaue hinein“ behandelt. "

"Bislang ist die Multiple Sklerose unheilbar . . .„Wir können nicht einmal vorhersagen, wann ein Patient einen nächsten Schub entwickeln wird oder ob nach einem ersten Schub überhaupt eine MS entsteht“, sagt Stefanie Kürten, Professorin für Anatomie und Zellbiologie an der Universität Würzburg"

"Kürtens Team ist es jetzt gelungen, erstmals einen Biomarker für die MS zu entwickeln: Mit einer Blutanalyse lässt sich womöglich entscheiden, welcher der beiden „Therapie-Klassiker“ in der Frühphase der Krankheit zum Einsatz kommen sollte. Demnach müssten Patienten mit autoreaktiven B-Zellen im Blut mit Copaxone behandelt werden, wogegen Patienten ohne diese B-Zellen eher von einer Therapie mit IFN-beta profitieren dürften. "


(Pressemeldung der Universität Würzburg vom 06.11.2015)