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Zu viel versprochen? Stammzellen (Allgemeines)

naseweis ⌂ @, in meinem Paradies, Mittwoch, 29.07.2020, 23:10 (vor 6 Tagen)

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In der SZ vom 30.07.2020:
Zu viel versprochen

2 Auszüge aus dem Artikel

*Vor allem schwerstkranke Menschen setzen ihre letzte Hoffnung häufig auf experimentelle Stammzelltherapien. Sogar gegen Covid- 19 bieten zwielichtige Kliniken inzwischen Behandlungen an.*

*Besonders große Sorgen bereitet Studienautor Imitola jedoch, dass 25 Prozent der Neurologen über schwere Komplikationen der Stammzelltherapien bei ihren Patienten berichteten, Hirnentzündungen etwa, Querschnittslähmungen, Blutvergiftung und Rückenmarkstumoren. Den Informationen der Ärzte zufolge müssen die Patienten die Eingriffe vor Ort oft bar bezahlen, dokumentiert werden die Einzelheiten der vermeintlichen Behandlungen nicht.*

http://sz.de/1.4982830

Hinter Aboschranke.
KOSTENLOSES 14 Tage-Testabo möglich.
14 Tage sollten für den Artikel aber reichen ;-)

--
...---... # s t a y _ a t _ h o m e
# f l a t t e n _ t h e _ c u r v e ...---...

Disclaimer:
Ich sprech nur für mich, lass meine Gedanken raus, gebe keine Empfehlungen.
Jede(r) hat ihren/seinen eigenen Kopf, idealerweise zum DENKEN

ab nach Heidelberg

fRAUb @, Donnerstag, 30.07.2020, 06:56 (vor 6 Tagen) @ naseweis

Moin moin,

hier (m)ein kurzes, plattes Statement.

Ich habe viel gutes über die Onkologie in Heidelberg gelesen. Hinsichtlich individualisierter Therapie und Epigenetik macht denen so schnell keiner was vor.
Orientiert euch lieber dort entlang.

Das geht auch.

PS: für Stefan: Bestellung beim Universum befindet sich in der Warteschleife.
Glaubst Du, dass das Universum unsere Gedanken und Gefühle kennt? Und wenn ja, würde es dich beunruhigen?

LG

Geheimnisse

stefan ⌂ @, Berlin, Donnerstag, 30.07.2020, 08:05 (vor 6 Tagen) @ fRAUb


PS: für Stefan: Bestellung beim Universum befindet sich in der Warteschleife.
Glaubst Du, dass das Universum unsere Gedanken und Gefühle kennt? Und wenn ja, würde es dich beunruhigen?

LG

Guten Morgen!

Wenn du von dem Buch von Bärbel Mohr sprichst, das habe ich inzwischen längst vergessen. Meiner Erfahrung nach ist eine bewusste Bestellung oft gar nicht nötig bzw. zu anstrengend.

Wenn ich zum Beispiel regelmäßig sonntags zum Flohmarkt gegangen bin, dann auch in freudiger Erwartung, ich bin gespannt, was ich heute möglicherweise geschenkt oder angeboten bekomme, gerade ohne dass ich mir vorher große Gedanken darüber gemacht habe.

Um deine Frage zu beantworten: ich glaube also, es geht noch viel weiter! Meine Gedanken sind vergleichsweise oberflächlich und dahinter verbirgt sich noch ein Universum selbst mir noch gar nicht bekannte Wünsche, Möglichkeiten, Ideen. ... mein „Wesen“.

Auf die Idee, meine Gedanken/Gefühle könnten an dieser Stelle „geheim“ sein, darauf bin ich noch nie gekommen, das erstaunt mich gerade.

--
Alles was lebt ist heilig.

Das verwunschene Tor

Karo, Donnerstag, 30.07.2020, 08:47 (vor 6 Tagen) @ stefan


PS: für Stefan: Bestellung beim Universum befindet sich in der Warteschleife.
Glaubst Du, dass das Universum unsere Gedanken und Gefühle kennt? Und wenn ja, würde es dich beunruhigen?

LG


Guten Morgen!

Wenn du von dem Buch von Bärbel Mohr sprichst, das habe ich inzwischen längst vergessen. Meiner Erfahrung nach ist eine bewusste Bestellung oft gar nicht nötig bzw. zu anstrengend.

Wenn ich zum Beispiel regelmäßig sonntags zum Flohmarkt gegangen bin, dann auch in freudiger Erwartung, ich bin gespannt, was ich heute möglicherweise geschenkt oder angeboten bekomme, gerade ohne dass ich mir vorher große Gedanken darüber gemacht habe.

Um deine Frage zu beantworten: ich glaube also, es geht noch viel weiter! Meine Gedanken sind vergleichsweise oberflächlich und dahinter verbirgt sich noch ein Universum selbst mir noch gar nicht bekannte Wünsche, Möglichkeiten, Ideen. ... mein „Wesen“.

Auf die Idee, meine Gedanken/Gefühle könnten an dieser Stelle „geheim“ sein, darauf bin ich noch nie gekommen, das erstaunt mich gerade.

Das Geheimnisvolle könnte ja auch das Offensichtliche sein, dem niemand Aufmerksamkeit schenkt. Das ist wie ein verwunschenes Tor, halb versteckt hinter wucherndem Gebüsch; jeden Tag läuft man vorbei, ohne es zu beachten, hastig auf dem Weg zu Bus und Bahn, zur Arbeit, zum Einkaufen.

Aber vielleicht ist es klug, nicht stehen zu bleiben und das Tor nicht aufzustoßen. Es könnte das Tor zur Hölle sein.

Das verwunschene Tor

W.W. @, Donnerstag, 30.07.2020, 08:58 (vor 6 Tagen) @ Karo

Das Geheimnisvolle könnte ja auch das Offensichtliche sein, dem niemand Aufmerksamkeit schenkt. Das ist wie ein verwunschenes Tor, halb versteckt hinter wucherndem Gebüsch; jeden Tag läuft man vorbei, ohne es zu beachten, hastig auf dem Weg zu Bus und Bahn, zur Arbeit, zum Einkaufen.

Aber vielleicht ist es klug, nicht stehen zu bleiben und das Tor nicht aufzustoßen. Es könnte das Tor zur Hölle sein.

Interessant! Sehr interessant! Ein verwunschenes Tor ist oft ein verwunschenes Tor, und es ist besser, es hinter wucherndem Gebüsch zu lassen. Die Stammzellen-Therapie ist mir immer suspekt gewesen!:-( Es wird niemals ein Medikament oder ein technisches Verfahren gegen die MS geben.

W.W.

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Das verwunschene Tor

Sandy85 @, Köln, Donnerstag, 30.07.2020, 11:37 (vor 6 Tagen) @ W.W.

Interessant! Sehr interessant! Ein verwunschenes Tor ist oft ein verwunschenes Tor, und es ist besser, es hinter wucherndem Gebüsch zu lassen. Die Stammzellen-Therapie ist mir immer suspekt gewesen!:-( Es wird niemals ein Medikament oder ein technisches Verfahren gegen die MS geben.

W.W.

Mit ihrer Meinung sind sie in bester Gesellschaft... ;-)
https://horstgraebner.de/die-top-ten-der-groessten-irrtuemer-aller-zeiten.html

Grüße Sandro

--
Niemals gelben Schnee essen

Das verwunschene Tor

W.W. @, Donnerstag, 30.07.2020, 12:51 (vor 6 Tagen) @ Sandy85

Mit ihrer Meinung sind sie in bester Gesellschaft... ;-)

Ich danke Ihnen!:-) Je äter ich werde, desto unsicherer werde ich mir mit meiner Meinung.

W.W.

Am Strand

stefan ⌂ @, Berlin, Donnerstag, 30.07.2020, 09:11 (vor 6 Tagen) @ Karo

Mein Wesen - ich empfinde das eher wie ein Strand.

Ich bin sicher, unter den ersten kleinen (schon hier unzählig vielen) Sandsteinchen sind weitere, und egal welches davon ich genauer betrachte, es ist faszinierend.

Darunter, darüber, daneben sind weitere... andere Steine sind schwerer, offensichtlicher…

ich habe eine gewisse Wahl, mich damit zu beschäftigen, die Art und Weise, wie ich mich damit beschäftige, es besteht auch die Möglichkeit, mich selbst damit zu überfordern, das könnte dann so eine Art „Hölle“ werden, aber warum?!

Im Garten der Erinnerung

Karo, Donnerstag, 30.07.2020, 15:05 (vor 6 Tagen) @ stefan

ich habe eine gewisse Wahl, mich damit zu beschäftigen, die Art und Weise, wie ich mich damit beschäftige, es besteht auch die Möglichkeit, mich selbst damit zu überfordern, das könnte dann so eine Art „Hölle“ werden, aber warum?!

Gestern erst bin ich an einem solchen verwunschenen Tor vorbeigelaufen, hastig, auf dem Weg zur S-Bahn. Ich bin stehen geblieben, habe, wie könnte es anders sein, ein Foto gemacht und darüber nachgedacht, was sich wohl hinter diesem Tor befindet. Ob ich mal die Klinke runterdrücken sollte? Einen Blick hineinwerfen? Oder sogar eintreten und mich verzaubern lassen?

Es war verlockend. Aber ich wollte die Bahn nicht verpassen, und dann tauchten auch noch Zweifel auf, ob hinter dem Tor wirklich das Paradies auf mich wartet.

Was, wenn es die Hölle ist?

Irgendwo habe ich mal gelesen, dass es die Hölle sein muss, wenn ein Mensch sich an alles erinnern kann, was ihm je widerfahren ist. Das kann ich gut nachempfinden. Also müsste es, wenn ich in den Garten der Erinnerung hinter dem verwunschenen Tor eintrete, ja darum gehen, Erinnerungen zu löschen? Ist das überhaupt möglich?

Natürlich ist es möglich, nicht jeden Stein am Strand aufzuheben und sich im Faszinosum seiner glitzernden Oberfläche zu verlieren. Aber könnte es nicht auch so sein, dass ein einziges, winziges Steinchen ausreicht, weil jedes Steinchen, sei es noch so winzig, immer schon das ganze Universum in sich trägt?


P.S.: Ich glaube, den Satz mit der Hölle der Erinnerung habe ich bei Heinz Czechowski gelesen, in Die Pole der Erinnerung. Autobiographie. Düsseldorf: Grupello 2006, aber ich kann die Stelle im Moment nicht finden.

Im Garten der Erinnerung

stefan ⌂ @, Berlin, Donnerstag, 30.07.2020, 16:50 (vor 6 Tagen) @ Karo


Irgendwo habe ich mal gelesen, dass es die Hölle sein muss, wenn ein Mensch sich an alles erinnern kann, was ihm je widerfahren ist.

Und ich kenne den Satz, wir können uns an überhaupt nichts erinnern, wir vergessen aber auch nichts. Ich finde das sehr einleuchtend.

Vergessen und so

Stille Post und die Farben des Himmels

Karo, Donnerstag, 30.07.2020, 18:14 (vor 6 Tagen) @ stefan

Irgendwo habe ich mal gelesen, dass es die Hölle sein muss, wenn ein Mensch sich an alles erinnern kann, was ihm je widerfahren ist.

Und ich kenne den Satz, wir können uns an überhaupt nichts erinnern, wir vergessen aber auch nichts. Ich finde das sehr einleuchtend.

Interessant. Aber müsste es nicht vielmehr heißen:

Ich kann mich an überhaupt nichts erinnern, ich vergesse aber auch nichts.

Oder:

Ich vergesse alles (gemeint: mir entgeht das Wesentliche), weil ich mich ständig erinnere.

Beispiel:

Ich habe die Diagnose MS am [Datum] erhalten. Jedes Jahr am [Datum] rufe ich mir detailliert ins Gedächtnis, was sich damals wann, wie, wo genau abgespielt hat und wie das Wetter war, wie der Arzt hieß usw. Eine Erzählung, die aus lauter Daten besteht, obwohl ich nichts aufschreibe und niemandem etwas erzähle, sondern einfach nur memoriere. Das scheint mir eine einsame, qualvolle Angelegenheit zu sein.

Ich könnte anders vorgehen und alles aufschreiben, was ich am [Datum] erlebt habe. Jedes Jahr zum [Datum] schreibe ich die Geschichte neu auf, ohne einen Blick in den Text des jeweils vergangenen Jahres zu werfen. Nach zehn Jahren lese ich die zehn Geschichten nach - was wohl dabei herausgekommen ist?

Ich könnte die Sache komplizierter gestalten und so vorgehen, dass ich die Geschichte im zehnten Jahr als Rückblick auf die Geschichten jeweils vergangenen Jahre verfasse, also in Geschichte #10 rückblickend mutmaße, was ich wohl in Geschichte #9, in Geschichte #8, in Geschichte #7 etc. geschrieben habe. Das ist dann wie das Kinderspiel "Stille Post".

Obwohl ich wohl so tief in mich hineinhorchen kann, dass ich #1 einigermaßen so wiedergebe, wie ich die Geschichte damals geschrieben habe? Oder komplett anders, schon weil ich mich ja anders ausdrücke, einen Schub heute anders beschreibe als damals und die Farben des Himmels sowieso?

:rauch:

Vergessen und so

Schöner Link, danke!

flowers

Stille Post und die Farben des Himmels

Mimmi, Donnerstag, 30.07.2020, 18:58 (vor 6 Tagen) @ Karo

Warum so kompliziert? Wozu gibt es Jahresweiser ;-)

Eine tolle Sache, wenn jemand so diszipliniert ist und täglich ein paar Sätze einträgt...

Meine Erinnergungsstütze sind meine Fotobücher.

Die Farbe des Himmels erzählen

Karo, Donnerstag, 30.07.2020, 20:20 (vor 5 Tagen) @ Mimmi

Warum so kompliziert? Wozu gibt es Jahresweiser ;-)

Eine tolle Sache, wenn jemand so diszipliniert ist und täglich ein paar Sätze einträgt...

Täglich ein paar Sätze, das ist viel. Ich dachte nicht an täglich ein paar Sätze und das zehn Jahre lang, sondern zehn Jahre lang jeweils immer zum Jahrestag der Diagnose 1 Eintrag, der immer das Thema hat, wie die Diagnosemitteilung abgelaufen ist.

Meine Erinnerungsstütze sind meine Fotobücher.

Früher haben Fotos sich verändert, die Farben sind vergilbt etc. Heute muss man wohl darauf achten, dass die Daten rechtzeitig migriert werden, das heißt von späteren Datenträgern auch noch gelesen werden können. Andernfalls ist alles futsch.

Das Entscheidende scheint aber die Erzählung zu sein. Ich knipse heute ein Foto, schreibe was dazu auf oder diktiere was dazu, schaue es mir am 30. Juli 2021 wieder an und schreibe was dazu, am 30. Juli 2022 noch mal usw.

Auf dem Foto bleibt die Farbe des Himmels immer gleich, in meiner Erzählung nicht.

flowers

Stille Post und die Farben des Himmels

stefan ⌂ @, Berlin, Donnerstag, 30.07.2020, 19:46 (vor 5 Tagen) @ Karo

Mir scheint das von Dir hier beschriebene Experiment hat deutlich wenig lebensfrohe Aspekte.

https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/wie-fotos-unsere-erinnerungen-manipulieren-koennen-a-1113050.html

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Stille Post und die Farben des Himmels

agno @, Donnerstag, 30.07.2020, 19:58 (vor 5 Tagen) @ stefan

Mir scheint das von Dir hier beschriebene Experiment hat deutlich wenig lebensfrohe Aspekte.

Doch!
Ich mache das ähnlich wie Karo und schaue meine Geschichte immer entspannter.
agno

--
Gschafft ist aber noch nix

Stille Post und die Farben des Himmels

Karo, Donnerstag, 30.07.2020, 20:22 (vor 5 Tagen) @ agno

Mir scheint das von Dir hier beschriebene Experiment hat deutlich wenig lebensfrohe Aspekte.


Doch!
Ich mache das ähnlich wie Karo und schaue meine Geschichte immer entspannter.

Ja! So stelle ich mir das auch vor, dass die Geschichte immer entspannter wird. Lebensfroh, ganz eindeutig!

flowers

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Stille Post und die Farben des Himmels

agno @, Sonntag, 02.08.2020, 12:04 (vor 3 Tagen) @ Karo

Ich glaube dass man mir der eigenen Lebensgeschichte einen Frieden finden sollte.
Dieser Film. dessen, was geschah und was das auslöst, würde ich unter mentalisieren einordnen.
Mentalisieren ist wie ein Mantel, der unsere Gefühle temperiert... ;-)
Gruß agno

--
Gschafft ist aber noch nix

Im Garten der Erinnerung

W.W. @, Donnerstag, 30.07.2020, 17:07 (vor 6 Tagen) @ Karo

Irgendwo habe ich mal gelesen, dass es die Hölle sein muss, wenn ein Mensch sich an alles erinnern kann, was ihm je widerfahren ist...

Jorge Luis Borges?

W.W.

Spiel, keine Zweifel

Karo, Donnerstag, 30.07.2020, 17:38 (vor 6 Tagen) @ W.W.

Irgendwo habe ich mal gelesen, dass es die Hölle sein muss, wenn ein Mensch sich an alles erinnern kann, was ihm je widerfahren ist...


Jorge Luis Borges?

Das würde passen, ich bin mir aber ziemlich sicher, dass es die Autobiografie von Heinz Czechowski war, Haupttitel: Die Pole der Erinnerung. Ich kann mich noch lebhaft an die Kaufsituation in der Buchhandlung meines Vertrauens erinnern, ich habe das Buch kurz durchgeblättert, war an dem Satz hängen geblieben und fand ihn so anregend, das ich das Buch kurz entschlossen gekauft habe.

Nur den Satz kann ich nicht mehr finden, obwohl ich aufs Neue geblättert habe.

So ist das mit der Erinnerung.

Gut, dass es in diesem Fall und hier in der Schreibsituation im Forum gar nicht sooo relevant ist, ob der Satz nachprüfbar von Czechowski stammt. Es dreht sich hier ja eher um ein anregendes Spiel mit Erinnerungssplittern und um die Art und Weise des Erinnerns, mal sehen, was dabei rauskommt.

Auch Borges ist ein schöner Einsatz in diesem Spiel.

P.S.: Wie entstehen eigentlich Zweifel an einer Erinnerung? Ich war mir felsenfest sicher, der Satz muss bei Czechowski zu finden sein. Ich finde ihn aber nicht. Trotzdem würde ich nach wie vor unter Eid aussagen, dass ich ihn dort gelesen habe. Aber eigentlich müsste ich doch zweifeln?

Spiel, keine Zweifel

W.W. @, Donnerstag, 30.07.2020, 18:39 (vor 6 Tagen) @ Karo

P.S.: Wie entstehen eigentlich Zweifel an einer Erinnerung? Ich war mir felsenfest sicher, der Satz muss bei Czechowski zu finden sein. Ich finde ihn aber nicht. Trotzdem würde ich nach wie vor unter Eid aussagen, dass ich ihn dort gelesen habe. Aber eigentlich müsste ich doch zweifeln?

Ich denke, dass es in diesem Forum ab und zu so ist, dass man etwas schreibt, bei dem man sich ziemlich sicher ist, es irgendwo so gelesen zu haben. Oder dass es so ähnlich ist wie etwas, das man irgendwo gelesen hat.

Ich denke sogar, dass es manchmal so weit geht, dass man meint, man würde auf den Gedanken, den ein anderer gehabt hat, eingehen, aber der andere stellt fest, dass man ihn missverstanden hat, und auf etwas antwortet, was er selbst nie gemeint hat.

Ich halte beide Vorkommnisse für nicht ganz selten, und ich weiß auch, dass man mir oft den Vorwurf macht, ich würde etwas nicht genau zitieren, oder ich würde an einem Thema vorbeireden.

Man hätte wohl auch ganz gern, ich würde mich mehr "zusammenreißen" und "disziplinierter" sein. Allerdings muss ich gestehen, dass das Ungefähre, was andere verrückt macht, zu einer guten Kommunikation dazugehört, weil es ein Irrtum sein könnte, man könnte beim Thema bleiben und müsse dringend vermeiden, von Höxken auf Stöckschen zu kommen.

Wir sollten bei einem Gespräch versuchen, sich durch empathisches Nachfragen dem Gemeinten zu nähern. Das Hundertprozentige ist meiner Ansicht nach oft kleinkariert.

W.W.

Die Sache mit der Genauigkeit

Karo, Donnerstag, 30.07.2020, 20:05 (vor 5 Tagen) @ W.W.

P.S.: Wie entstehen eigentlich Zweifel an einer Erinnerung? Ich war mir felsenfest sicher, der Satz muss bei Czechowski zu finden sein. Ich finde ihn aber nicht. Trotzdem würde ich nach wie vor unter Eid aussagen, dass ich ihn dort gelesen habe. Aber eigentlich müsste ich doch zweifeln?

Ich denke, dass es in diesem Forum ab und zu so ist, dass man etwas schreibt, bei dem man sich ziemlich sicher ist, es irgendwo so gelesen zu haben. Oder dass es so ähnlich ist wie etwas, das man irgendwo gelesen hat.

Ich denke sogar, dass es manchmal so weit geht, dass man meint, man würde auf den Gedanken, den ein anderer gehabt hat, eingehen, aber der andere stellt fest, dass man ihn missverstanden hat, und auf etwas antwortet, was er selbst nie gemeint hat.

Ich halte beide Vorkommnisse für nicht ganz selten, und ich weiß auch, dass man mir oft den Vorwurf macht, ich würde etwas nicht genau zitieren, oder ich würde an einem Thema vorbeireden.

In manchen Lese-, Schreib-, Gesprächs- und Kommunikationssituationen ist es essenziell, exakt zu zitieren, Aussagen zu belegen und bloße Meinungen (die keineswegs verboten sind) als solche kenntlich zu machen. Das gilt besonders für bestimmte wissenschaftliche Diskurse, Gerichtsverhandlungen, Zeugenaussagen, Steuererklärungen etc. pp.

So habe ich oben geschrieben, dass ich mich an einen Satz erinnere und der Meinung bin, ich hätte ihn bei Czechowski gelesen - aber belegen kann ich nicht, dass der Satz tatsächlich dort steht. Beim Durchblättern habe ich ihn jedenfalls nicht gefunden. Ich habe meine Rechercheprinzipien also offen gelegt, auf die fehlende Nachprüfbarkeit hingewiesen, die Schreib- bzw. Diskurssituation thematisiert und auch meine Meinung als solche kenntlich gemacht statt sie als Faktum auszugeben.

Man hätte wohl auch ganz gern, ich würde mich mehr "zusammenreißen" und "disziplinierter" sein. Allerdings muss ich gestehen, dass das Ungefähre, was andere verrückt macht, zu einer guten Kommunikation dazugehört, weil es ein Irrtum sein könnte, man könnte beim Thema bleiben und müsse dringend vermeiden, von Höxken auf Stöckschen zu kommen.

Wir sollten bei einem Gespräch versuchen, sich durch empathisches Nachfragen dem Gemeinten zu nähern.

Wer ist "wir"? Ich frage nicht zuletzt deshalb, weil Ihr Satz ungrammatisch ist - statt <Wir sollten [...] versuchen, sich durch empathisches Nachfragen dem Gemeinten zu nähern> müsste es richtig heißen: <Wir sollten [...] versuchen, uns durch empathisches Nachfragen dem Gemeinten zu nähern.>

Das falsche Reflexivpronomen scheint mir darauf zu verweisen, dass Sie das gerne so hätten und Ihr Umfeld auf das Ungefähre, nicht Nachprüfbare, Abschweifende, bisweilen Irrlichternde verpflichten möchten. Dieses zweifelhafte Ideal einer "guten Kommunikation" in der Wissenschaft ist bei Ihnen Programm, aus Gründen - die hier schon oft, viel zu oft diskutiert worden sind.

Auch der paternalistische Tonfall des Satzes stört, aber das lasse ich mal beiseite.

Das Hundertprozentige ist meiner Ansicht nach oft kleinkariert.

Alain Robbe-Grillet sieht das ganz anders: "Rien n'est plus fantastique, en definitive, que la precision." (In: Pour un nouveau roman. Paris 1963. S. 142).

Den Hinweis auf Robbe-Grillet habe ich bei Imre Kertész entdeckt: "'Letztlich gibt es nichts Phantastischeres als die Genauigkeit.'" (Imre Kertész: Galeerentagebuch. Berlin: Rowohlt Berlin 1993, S. 22).

Ich wollte den Satz im französischen Original lesen, habe aufs Geratewohl <Robbe-Grillet fantastique> gegoogelt und bin auf diesen Link diese Sekundärquelle gestoßen, in der das französische Original in einer Fußnote zitiert wird.

Würde ich in einem wissenschaftlichen Kontext schreiben und nicht hier im Forum, müsste ich das in der Sekundärquelle wiedergegebene Zitat anhand des Originaltextes Pour un nouveau roman überprüfen, mir das Umfeld des Satzes anschauen etc. pp.

Soll heißen: Mit der Genauigkeit ist das so ne Sache. Es kommt halt immer darauf an.

Die Sache mit der Genauigkeit

fRAUb @, Freitag, 31.07.2020, 06:06 (vor 5 Tagen) @ Karo

Das:

Wir sollten bei einem Gespräch versuchen, sich durch empathisches Nachfragen dem Gemeinten zu nähern.


Wer ist "wir"? Ich frage nicht zuletzt deshalb, weil Ihr Satz ungrammatisch ist - statt <Wir sollten [...] versuchen, sich durch empathisches Nachfragen dem Gemeinten zu nähern> müsste es richtig heißen: <Wir sollten [...] versuchen, uns durch empathisches Nachfragen dem Gemeinten zu nähern.>

Das falsche Reflexivpronomen scheint mir darauf zu verweisen, dass Sie das gerne so hätten und Ihr Umfeld auf das Ungefähre, nicht Nachprüfbare, Abschweifende, bisweilen Irrlichternde verpflichten möchten. Dieses zweifelhafte Ideal einer "guten Kommunikation" in der Wissenschaft ist bei Ihnen Programm, aus Gründen - die hier schon oft, viel zu oft diskutiert worden sind.

Auch der paternalistische Tonfall des Satzes stört, aber das lasse ich mal beiseite.

Das Hundertprozentige ist meiner Ansicht nach oft kleinkariert.

Ist eine interessante Kritik, die genau das Gespräch zwischen Stefan und mir berührt- und eigentlich grundsätzlich das trifft, was ich damit ansprechen und aussagen wollte!

Wenn ich aber glaube, dass das Universum meine Gedanken und Gefühle kennt und meine Geschicke regelt, brauche ich mich mit niemandem mehr gemein zu machen, der das vielleicht in dem Moment gar nicht kann oder will. Wenn es so sein soll, werden die Weggefährten mich finden.

Nicht, weil ich falsch liegen würde, sondern weil das Universum vielleicht genau in diesem Moment andere Menschen vor andere Aufgaben gestellt hat und diese mit der Bewältigung derselbigen gerade beschäftigt sind.
Oder das Universum hat bestimmt, dass jetzt nicht die Zeit dafür ist und ich mich eher mit etwas anderem auseinander setzen muss.
Wenn dem so ist und ich dränge trotzdem drauf, wird es mein eigenes, kleines Universum in Unordnung geraten lassen, denn seine Ordnung, wird das Universum auf keinen Fall durcheinanderbringen lassen- oder gar das Universum eines anderen!

Persönlich, finde ich den Gedanken beruhigend.
Für diese Erkenntnis, habe ich ein paar Jahre meditiert.
Vielleicht könnte man auch schreiben, dass das Universum mich nicht mit der kürzesten Leitung gesegnet hat.
Bei genauerer Betrachtung also, ist es nicht mehr verwunderlich, dass ich so krank geworden bin.

So. Lieber Doc- und dies war mein Beitrag zur Ursachenforschung der MS!


Jetzt, genau in diesem Moment, fühlt es sich genau SO richtig an.

Danke dafür!

LG und schönes Wochenende für alle.

Die Sache mit der Genauigkeit

W.W. @, Freitag, 31.07.2020, 09:43 (vor 5 Tagen) @ fRAUb

Wenn ich aber glaube, dass das Universum meine Gedanken und Gefühle kennt und meine Geschicke regelt, brauche ich mich mit niemandem mehr gemein zu machen, der das vielleicht in dem Moment gar nicht kann oder will. Wenn es so sein soll, werden die Weggefährten mich finden.

Ich bin mir nicht sicher, ob das Universum meine Gedanken und Gefühle kennt.:confused: Vielleicht steht es dem, was ich denke und fühle, genauso fremd gegenüber, wie mir das Innerleben einer Fledermaus fremd ist.

Ich kann nur von mir sprechen. Mir erscheint das Universum nichts Großes und unnahbar Fernes zu sein, was mich lenkt wie ein Horoskop, sondern ich glaube vielmehr, dass ich das Universum mitpräge, dass es also ein bisschen das ist, was ich in es hineininterpretiere.

Das Universum ist mir nicht gleichgültig gegenüber. Es ist keine physikalische Maschine, sondern etwas, das viel subtiler ist und auf den leisesten Gedanken reagiert.

W.W.

Die Sache mit der Genauigkeit

fRAUb @, Samstag, 01.08.2020, 07:37 (vor 4 Tagen) @ W.W.

Für mich ist es die Basis des Blickwinkels: die Banalität des Alltags wird zum Geschenk, das ich vom Universum erhalte. Über das ein oder andere Highlight (treffen mit Freunden, etc.) freue ich mich vielleicht besonders, das andere ist eher mit Mühe verbunden (Spülmaschine ausräumen), aber alles ist ein Geschenk. Das macht mich neugierig, auf das, was das Universum noch an Geschenken für mein Leben bereit hält. Jeden Tag.

Es ist einfach eine Lebenseinstellung. Aber halt eine nette, friedliche.
Ich habe viel meditiert, um an diese Stelle zu gelangen. Ich freue mich jeden Tag auf das, was das Universum an Geschenken für mein Leben bereit hält.
Ich glaube, man könnte es auch mit los-lassen bezeichnen.

Einfach der Gedanke, dass das Leben daraus bestehen könnte, was ich vom Universum erhalte.

Liebe Grüße

Schöne Gedanken

Karo, Freitag, 31.07.2020, 11:36 (vor 5 Tagen) @ fRAUb

Das:

Wir sollten bei einem Gespräch versuchen, sich durch empathisches Nachfragen dem Gemeinten zu nähern.


Wer ist "wir"? Ich frage nicht zuletzt deshalb, weil Ihr Satz ungrammatisch ist - statt <Wir sollten [...] versuchen, sich durch empathisches Nachfragen dem Gemeinten

Ist eine interessante Kritik, die genau das Gespräch zwischen Stefan und mir berührt- und eigentlich grundsätzlich das trifft, was ich damit ansprechen und aussagen wollte!

Wenn ich aber glaube, dass das Universum meine Gedanken und Gefühle kennt und meine Geschicke regelt, brauche ich mich mit niemandem mehr gemein zu machen, der das vielleicht in dem Moment gar nicht kann oder will. Wenn es so sein soll, werden die Weggefährten mich finden.

Nicht, weil ich falsch liegen würde, sondern weil das Universum vielleicht genau in diesem Moment andere Menschen vor andere Aufgaben gestellt hat und diese mit der Bewältigung derselbigen gerade beschäftigt sind.
Oder das Universum hat bestimmt, dass jetzt nicht die Zeit dafür ist und ich mich eher mit etwas anderem auseinander setzen muss.
Wenn dem so ist und ich dränge trotzdem drauf, wird es mein eigenes, kleines Universum in Unordnung geraten lassen, denn seine Ordnung, wird das Universum auf keinen Fall durcheinanderbringen lassen- oder gar das Universum eines anderen!

Persönlich, finde ich den Gedanken beruhigend.
Für diese Erkenntnis, habe ich ein paar Jahre meditiert.
Vielleicht könnte man auch schreiben, dass das Universum mich nicht mit der kürzesten Leitung gesegnet hat.
Bei genauerer Betrachtung also, ist es nicht mehr verwunderlich, dass ich so krank geworden bin.

Schöne, beruhigende Gedanken. - Ich halte auch viel vom Universum. Nicht immer läuft alles glatt im Alltag, aber ich bin überzeugt, dass das Universum sich in den meisten Fällen was dabei gedacht hat. Auch wenn es sich manchmal einen üblen Scherz erlaubt.

flowers

Geheimnisse

fRAUb @, Donnerstag, 30.07.2020, 13:41 (vor 6 Tagen) @ stefan


PS: für Stefan: Bestellung beim Universum befindet sich in der Warteschleife.
Glaubst Du, dass das Universum unsere Gedanken und Gefühle kennt? Und wenn ja, würde es dich beunruhigen?

LG


Guten Morgen!

Wenn du von dem Buch von Bärbel Mohr sprichst, das habe ich inzwischen längst vergessen. Meiner Erfahrung nach ist eine bewusste Bestellung oft gar nicht nötig bzw. zu anstrengend.

Wenn ich zum Beispiel regelmäßig sonntags zum Flohmarkt gegangen bin, dann auch in freudiger Erwartung, ich bin gespannt, was ich heute möglicherweise geschenkt oder angeboten bekomme, gerade ohne dass ich mir vorher große Gedanken darüber gemacht habe.

Um deine Frage zu beantworten: ich glaube also, es geht noch viel weiter! Meine Gedanken sind vergleichsweise oberflächlich und dahinter verbirgt sich noch ein Universum selbst mir noch gar nicht bekannte Wünsche, Möglichkeiten, Ideen. ... mein „Wesen“.

Auf die Idee, meine Gedanken/Gefühle könnten an dieser Stelle „geheim“ sein, darauf bin ich noch nie gekommen, das erstaunt mich gerade.

Das ist nett.

Auf die Bestell- Praxis, kam ich erst durchs Fernsehen. Es wurde über eine Frau berichtet, die bestellt und erhalten hatte, was sie bestellt hatte.

Zuvor, hielt ich es eher wie Du (und das war großartig!)
Den Gedanken, dass das Universum Ohnehin alle Gedanken und Gefühle kennt, finde ich ebenfalls sehr schön, weil man seine Gedanken und Gefühle so teilen kann , ohne (!) (sich mit- ) teilen zu müssen!

Das Universum wird's schon Regeln. So, wie ich es kenne, macht es seine Sache gut!

Ich danke Dir, Stefan. Das Teilen deiner Gedanken, hat mich zurück an die Stelle gebracht, wo Sachen gut ausgehen.

Vielen Dank dafür! (Stichwort: Ur- vertrauen)

LG

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Zu viel versprochen? Stammzellen

UWE, Freitag, 31.07.2020, 23:04 (vor 4 Tagen) @ naseweis

Ich habe seit geraumer Zeit aus Moskau das "GO" von Dr. Fedorenko.
- Aber noch habe ich Schiss -

Das nur mal so als Diskussionsbeitrag..
Ich werde das an dieser Stelle aber ganz sicher nicht weiter diskutieren.

Jeder hat dazu seine eigene Meinung und missionieren tue ich schon lange nicht mehr..

LG
Uwe

--
- Der OPTIMISMUS ist der wahre Stein der Weisen, der in Gold verwandelt, was immer er berührt -

Heidelberg for Future

fRAUb @, Samstag, 01.08.2020, 07:12 (vor 4 Tagen) @ UWE

Ich habe seit geraumer Zeit aus Moskau das "GO" von Dr. Fedorenko.
- Aber noch habe ich Schiss -

Das nur mal so als Diskussionsbeitrag..
Ich werde das an dieser Stelle aber ganz sicher nicht weiter diskutieren.

Jeder hat dazu seine eigene Meinung und missionieren tue ich schon lange nicht mehr..

LG
Uwe

Ich kann das verstehen (und gleichzeitig nicht, weil meine persönliche Meinung die ist, dass die Heidelberger hinsichtlich Onkologie und Epigenetik gut vorgelegt haben). Das wäre eher etwas wonach ich mich richten würde- aber das, ist meine persönliche Meinung. Ich kenne einen guten internisten, der nach Heidelberg gegangen ist (bin sehr traurig darüber, aber es war das Beste, was er tun konnte)

Uwe, ich würde das nicht machen.

Ich würde vielleicht die Disziplin wechseln, aber in Deutschland bleiben! Ich weiß der Standesdünkel nervt und interdisziplinäre Zusammenarbeit ist nicht die Parade- Disziplin der Fachärzte, aber du verstehst wenigstens die Sprache und kannst Dich notfalls mit ihnen auseinander setzen.

Russische Ärzte kochen auch nur mit Wasser und auch dort ist Medizin kein Hexenwerk. Die Stammzellentherapie, ist für mich das Risiko- reichere und vor allem kostspieligere Pendant zur Epigenetik- und da: tatsächlich (!), haben wir fähige und ausgewiesene Spezialisten in Heidelberg!

Die scheinen echt fit zu sein, Versuch lieber dort rein zu kommen und Du tust, ganz nebenbei vielleicht für uns alle was gutes.

LG

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Heidelberg for Future

Sandy85 @, Köln, Samstag, 01.08.2020, 11:14 (vor 4 Tagen) @ fRAUb

Ist gerade Off-topic, aber... Könntest du mir erklären was da in Heidelberg gemacht wird?
Oder ggf. einen Link schicken, damit ich mich einlesen kann?
Grüße Sandro

--
Niemals gelben Schnee essen

Heidelberg

fRAUb @, Samstag, 01.08.2020, 15:09 (vor 4 Tagen) @ Sandy85

Die Heidelberger sind führend in der krebstherapie. Das seit Jahren.

Ich kann leider nur die Google Suche "krebstherapie Heidelberg " empfehlen, alles andere nimmt die Website nicht an.


Bei MS? Vergiss es!

Ich hab das Gefühl, dass Neurologen in gewisser Hinsicht zu soziopathisch sind, um zusammen zu arbeiten.
Das beste und interessanteste in Sachen MS, las
ich letztes oder vorletztes Jahr von der LMU. Thomas Misgeld. Hab ich aber nichts mehr von gehört. Ist wohl im Sande verlaufen.

LG

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Heidelberg

UWE, Samstag, 01.08.2020, 17:17 (vor 4 Tagen) @ fRAUb

Die Heidelberger sind führend in der krebstherapie. Das seit Jahren.

Ich kann leider nur die Google Suche "krebstherapie Heidelberg " empfehlen, alles andere nimmt die Website nicht an.


Bei MS? Vergiss es!

Ich hab das Gefühl, dass Neurologen in gewisser Hinsicht zu soziopathisch sind, um zusammen zu arbeiten.
Das beste und interessanteste in Sachen MS, las
ich letztes oder vorletztes Jahr von der LMU. Thomas Misgeld. Hab ich aber nichts mehr von gehört. Ist wohl im Sande verlaufen.

LG

Und was hat de Krebstherapie mit MS zu tun?

Für Epigenetik und Achtsamkeitstraining brauche ich die Heidelberger nicht.

Und die Neurologie dort ist unterirdisch. Nur Mainstream...
Erschreckend hilflos bei langjähriger SPMS.

LG
Uwe

--
- Der OPTIMISMUS ist der wahre Stein der Weisen, der in Gold verwandelt, was immer er berührt -

Heidelberg...oder so.

fRAUb @, Samstag, 01.08.2020, 20:51 (vor 3 Tagen) @ UWE

Es zeigt auf, was möglich sein könnte, so man denn wollte.

Ich glaube, ich habe etwas ähnliches, das ebenfalls in die Richtung weisen könne, bei Thomas Misgeld gelesen:

https://web.med.tum.de/neuroscience/misgeld-lab/

Runter scrollen, Punkt 2.

LG

PS: bei der Epigenetik geht's, wie ich verstanden habe, um die richtige faltung von DNA- Molekülen. Ich meine mich an thymin zu erinnern, dass da mitunter falsch gefaltet wird. Grundsätzlich geht's bei der krebstherapie (aus der die Epigenetik hervorgegangen ist, eher darum, das zellwachstum in Grenzen zu halten und zu kontrollieren.

Bei MS, bräuchte man aufgrund der Apoptose eher ein kontrolliertes Wachstum, bestimmter Zellen (Nervenzellen). Also quasi das Gegenteil (?)!

Ich meine, das müsste hinzukriegen sein.

LG

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