Ist das Kunst oder kann das weg? (Straßencafé)

jerry @, Dienstag, 30.06.2020, 19:09 (vor 38 Tagen)

Christof Sieber zu seiner großen Sorge um das Überleben von Kultur und Kulturschaffenden in diesen Zeiten. Eineinhalb wichtige Minuten, mit einer überraschenden Einsicht...

Rechtsklick, neuen Tab aufmachen, und dann das (derzeit) oberste Video klicken.


Und als Dreingabe aus seriöser Quelle was Spaßiges zur Krise zum Mitschunkeln ;-)


LG, jerry

Ist das Kunst oder kann das weg?

Nalini @, Mittwoch, 01.07.2020, 11:32 (vor 38 Tagen) @ jerry

Wahre Worte von Herrn Sieber...

Derzeit sind all solche Bereiche stark gefährdet, die unser Leben lebenswert machen: Kunst, Kultur, aber auch Gastronomie, allgemein das Gastgewerbe, und die Tourismusbranche.

Der Mensch ist und braucht mehr als nur Arbeit, Essen, Verdauen, und einen Bildschirm :-D

Es werden dringend Lösungen gebraucht, diese liebenswerten Bereiche und Branchen vor dem Untergang zu bewahren. Sonst könnte unser Leben bald sehr trostlos aussehen :-(

PS Kulturveranstaltungen im PKW zu besuchen finde ich :no: (seelenlos) Auch Künstler spielen nicht gerne auf einer Bühne vor einem Heer von Autos, wie in einem der nachfolgenden Videos deutlich wird.

PPS Sollte man nicht in manchen Fällen das Wörtchen "seriös" in Anführungszeichen setzen? :lookaround: ;-)

Ist das Kunst oder kann das weg?

jerry @, Mittwoch, 01.07.2020, 11:44 (vor 38 Tagen) @ Nalini


PPS Sollte man nicht in manchen Fällen das Wörtchen "seriös" in Anführungszeichen setzen? :lookaround: ;-)

Im Hinterzimmer - pssst - würde ich mir dies Ungeheuerliche zutrauen. ;-)


jerry

Ist das Kunst oder kann das weg?

Nalini @, Mittwoch, 01.07.2020, 13:10 (vor 38 Tagen) @ jerry

dies Ungeheuerliche

:-D ;-)

Feldenkrais-Wpersch@gmx.de

Edithelfriede @, Nordhessen, Mittwoch, 01.07.2020, 19:26 (vor 37 Tagen) @ Nalini

HALLO

Beim LWV bekam ich eine Stelle beim dort in der Computerabteilung als
Informatikerin eigentlich ganz von selber. 1989 als ich schwarz noch
ganz wirklich nur etwas genesen war von meiner halbseitigen Erblindung
aber ich wollte gerne wieder arbeiten.
In Kassel konnte ich da schaffen für Menschen die ihre Sehbehinderung
nicht verloren hatten zu arbeiten.
Ja die den Fehler behalten hatten so das ich keine Stelle mehr anders
gefunden hatte. Mein Sohn konnte vormittags in der Schule sich aufhalten
und meine kleine Tochter ging vormittags in den Kindergarten.
Nur ich war allein also mußte ich mir einen Job suchen.
Beim VW Werk hätte ich arbeiten können als Informatikerin aber beim LWV bot
man mir auch eine Stelle an.
Da ich wegen der LWV nur halbtagts arbeiten konnte schien mir das besser
weil meine Mutter auch ihren Hals operiert hatte.
Eigentlich war es schlecht für alle nur ich wollte gerne arbeiten als
Inforatikertin. Also bewarb ich mich und in Kassel bekam ich die Stelle.
Mein Sehen war wieder da und mein Sohn ging in die Schule meine Tochter
war im Kindergarten.
Also wollte ich gerne wieder arbeiten.
Nur sohause sitzen war mit schwerer Arbeit verbunden und jeder Mensch möchte
auch andere Mitmenschen um sich haben.
Als erwachsene Frau braucht man etwas zu tun.
Also was kann ich tun? Außer vielleicht jetzt krank sein und deshalb bin
ich berentet und meine Kinder wollen das?
Ich will das nicht aber die MS will das. Oder sie macht das unbedingt.
Meine Tochter studiert noch zwei Monate glaub ich dann wird sie fertig sein.
Also dann bin ich auch fertig mit Allem.
Vielleicht ist dann die MS fertig mit der
https://de.wikipedia.org/wiki/Multiple_Sklerose

lg ed
?

--
Angst die Hoffnung zu verlieren soll nicht mein Leben bestimmen!
Sommer 2o19 bewußtlos ins ins Krankenhaus war nach vier Wochen wieder heim unter Betreuung meiner Tochter.

Ist das Kunst oder kann das weg?

tournesol @, Mittwoch, 01.07.2020, 21:34 (vor 37 Tagen) @ jerry

Da wird so einiges auf der Strecke bleiben.

Ich weiß auch nicht, ob es nach den Sommerferien wieder VHS-Kurse gibt. Mein Französisch-Konversationskurs wurde online angeboten, aber dazu habe ich keine Lust. Konversation ist für mich, mich mit anderen treffen und hinterher zusammen einen Kaffee trinken und nicht alleine vor dem Laptop sitzen. Ein Seminar, wozu ich mich angemeldet hatte, wurde gleich ganz abgesagt, genauso wie die Woche Bildungsurlaub in Paris.

An unserer Hochschule soll auch das kommende Wintersemester weitgehend digital stattfinden. Gerade für Erstsemester, die neu in einer Stadt sind, stelle ich mir das ätzend vor, keine Kennenlern-Woche, keine Hochschulrallye, keine Kneipentouren … oder alles nur sehr eingeschränkt, mit Maske und Abstand. Für mich war Studium mehr als nur lernen.
In der Bibliothek sollen wir uns jetzt überlegen, wie wir neuen Benutzern alles digital erklären, ohne persönlichen Kontakt.

Spaßig finde ich das alles nicht, vor allem wenn ich mir vorstelle, dass es womöglich noch Jahre so weitergeht. Ich merke, dass ich immer unzufriedener werde, obwohl ich objektiv gar nicht so eingeschränkt bin.

Existenziell?

fRAUb @, Donnerstag, 02.07.2020, 06:34 (vor 37 Tagen) @ tournesol

Ich glaube bei Herrn Sieber, Herrn Richling, Martin sonneborn u.v.mehr, geht's um existentielle Sorgen und Nöte.

Begründet sich deine Unzufriedenheit über den nicht stattfindenden französisch- konversationskurs denn auf einer existenziellen Notlage? Also arbeitest du vielleicht als Dozentin und bietest diesen an? Oder handelt es sich um Luxusproblem (dass die Teilnahme an selbigem nicht möglich ist)?

Existenziell?

tournesol @, Donnerstag, 02.07.2020, 09:57 (vor 37 Tagen) @ fRAUb

Ich glaube bei Herrn Sieber, Herrn Richling, Martin sonneborn u.v.mehr, geht's um existentielle Sorgen und Nöte.

Begründet sich deine Unzufriedenheit über den nicht stattfindenden französisch- konversationskurs denn auf einer existenziellen Notlage? Also arbeitest du vielleicht als Dozentin und bietest diesen an? Oder handelt es sich um Luxusproblem (dass die Teilnahme an selbigem nicht möglich ist)?

Nein, ich bin glücklicherweise in keiner existentiellen Notlage, sondern es handelt sich nur um ein Luxusproblem.

Wie ich die Künstler verstehe, meinen sie nicht nur, dass sie durch die Corona-Maßnahmen in ihrer Existenz bedroht sind, wie Gastronomen, Reiseveranstalter, Event-Manager …, sondern dass uns allen etwas verloren geht, wenn Kunst und Kultur nicht oder nur sehr eingeschränkt möglich sind.

Mir fehlen soziale Kontakte, wenn ich mich nicht spontan, ohne über damit verbundene Risiken nachzudenken, (in Gruppen) treffen kann. Digitale Kontakte sind längerfristig kein vollwertiger Ersatz für mich. Ich habe so langsam auch keine Lust mehr auf Online-Fortbildung und Webinare.

Auch das ist ein Luxusproblem. Ich sitze nicht einsam in einer kleinen Butze, sondern lebe mit meiner Familie zusammen und gehe zur Arbeit.

So lange das alles für eine begrenzte Zeit gedacht war, war es überhaupt kein Problem für mich. Aber womöglich über Jahre?

Existenziell?

W.W. @, Donnerstag, 02.07.2020, 10:11 (vor 37 Tagen) @ tournesol

Nein, ich bin glücklicherweise in keiner existentiellen Notlage, sondern es handelt sich nur um ein Luxusproblem.

Mich schaudert es ja immer, wenn jemand von "Luxusproblemen" spricht. Und ich hasse die Rede vom "Jammern auf hohem Niveau". Das scheinen mir Totschlagargumente zu sein, die man Missliebigen um die Ohren haut. Ich hätte das an fRAUbs Stelle nicht geschrieben!:-( Ich kann es gut verstehen, dass Sand im Getriebe ist, dass in unserem Leben etwas in Unordnung geraten ist, und dass es nicht mehr so richtig Spaß macht. Ich hoffe, wir finden einen neuen Weg, obwohl ich nicht glaube, dass wir einfach zurück auf START sollten.

Man stelle sich vor, es wäre die Nacht gekommen, und am nächsten Morgen würde die Welt im Licht einer neuen Sonne erstrahlen!

W.W.

Existenziell? Jawohl.

jerry @, Donnerstag, 02.07.2020, 11:06 (vor 37 Tagen) @ W.W.


Mich schaudert es ja immer, wenn jemand von "Luxusproblemen" spricht.

Mich auch.

Wenn mein Luxusproblem darin besteht, mein Leben nicht auf Scheißen, Fressen und Kaufen - mit Mundschutz - reduzieren zu wollen, und dies auf unbestimmte Zeit (wenn man Herrn Lauterbach gestern abend bei Lanz gelauscht hat, dann hat eine gruselige Zukunft mit immer neuen schrecklichen gesundheitlichen Katastrophen längst begonnen), dann habe ich ein ebensolches.

Wir sind Menschen! Und sich nicht mehr nahe kommen zu dürfen, im Gegenteil als Gefährder des Allgemeinwohls denunziert und abgestraft zu werden, wenn ich dies wg. unmenschlich nicht durchhalte, das ist zum :wuerg:


jerry

Existenziell? Jawohl.

tournesol @, Donnerstag, 02.07.2020, 11:38 (vor 37 Tagen) @ jerry

https://chrismon.evangelisch.de/artikel/2020/50179/das-portal-kuessen-verboten-waehrend-corona

Existenziell? Jawohl.

jerry @, Freitag, 03.07.2020, 10:50 (vor 36 Tagen) @ tournesol

Danke, liebe tournesol!

War gestern mit Handy unterwegs und hab den (Nicht)Link von da aus nicht öffnen können. Sehr in meinem Sinne flowers


jerry

Existenziell? Jawohl.

fRAUb @, Donnerstag, 02.07.2020, 15:22 (vor 37 Tagen) @ jerry


Mich schaudert es ja immer, wenn jemand von "Luxusproblemen" spricht.


Mich auch.

Wenn mein Luxusproblem darin besteht, mein Leben nicht auf Scheißen, Fressen und Kaufen - mit Mundschutz - reduzieren zu wollen, und dies auf unbestimmte Zeit (wenn man Herrn Lauterbach gestern abend bei Lanz gelauscht hat, dann hat eine gruselige Zukunft mit immer neuen schrecklichen gesundheitlichen Katastrophen längst begonnen), dann habe ich ein ebensolches.

Wir sind Menschen! Und sich nicht mehr nahe kommen zu dürfen, im Gegenteil als Gefährder des Allgemeinwohls denunziert und abgestraft zu werden, wenn ich dies wg. unmenschlich nicht durchhalte, das ist zum :wuerg:


jerry

Alles klar, Jerry!

Es interessieren also weniger die existenziellen Nöte der kulturachaffenden. Das ist schade.

Ich gehe davon aus, dass ihr euch arrangieren werdet.

Eigentlich hatte ich gehofft, du verstehst die Links, die du hier rein setzt...

Existenziell? Jawohl.

jerry @, Donnerstag, 02.07.2020, 16:20 (vor 36 Tagen) @ fRAUb

Also meinen Link hab ich nicht nur verstanden, sondern gezielt verwendet.

Und aller Nöte interessieren mich.

Noch Fragen?

Du hast offenbar noch nicht verstanden, dass es inzwischen auch um eigene 'Luxusprobleme' ging.


jerry

Existenziell? Jawohl.

fRAUb @, Donnerstag, 02.07.2020, 22:19 (vor 36 Tagen) @ jerry

Also meinen Link hab ich nicht nur verstanden, sondern gezielt verwendet.

Und aller Nöte interessieren mich.

Noch Fragen?

Du hast offenbar noch nicht verstanden, dass es inzwischen auch um eigene 'Luxusprobleme' ging.


jerry

Doch. In der Tat, das habe ich.

Existenziell? Jawohl.

jerry @, Donnerstag, 02.07.2020, 23:57 (vor 36 Tagen) @ fRAUb

Dann lass Deinen schwerwiegenden Unklarheiten deutliche Fragen folgen. Fänd ich fairer als das Bisherige.

Eigentlich würde ich hoffen, Du könntest auch Klartext.


jerry

Existenziell? Jawohl.

fRAUb @, Freitag, 03.07.2020, 08:30 (vor 36 Tagen) @ jerry

Dann lass Deinen schwerwiegenden Unklarheiten deutliche Fragen folgen. Fänd ich fairer als das Bisherige.

Eigentlich würde ich hoffen, Du könntest auch Klartext.


jerry

1. Ich habe weniger Möglichkeiten als Du, was das betrifft. Einkaufen, wäre eine schwer wiegende Sache, da mein Rolli so schwer ist. Wir fahren dazu in den nächsten Ort. Insofern, bin ich mit meinem Mann übereingekommen, dass er das übernimmt.

2. Was das private betrifft, ist es nach den lockerungen hier, fast wieder normal. Da das Leben hier sowieso von Frühjahr bis Herbst draußen stattfindet, merkt man, bis auf dass keine umarmungen stattfinden kaum einen Unterschied. Man trifft sich. Ohne mundschutz, außer man bewegt sich im geschlossenen öffentlichen Bereich. Keiner hat ein Maßband dabei.
Das passt schon.

Ich bin wohl eher distanzierter strukturiert als Du, deswegen macht es mir nicht so viel aus. Auch kann ich gut mit anderen Meinungen von Freunden oder meinem Mann leben, solange der Grundkonsens stimmt. Der Begriff 'Freiheit ' definiert sich in meinem Fall, also anders, als bei Dir. Maske tragen, finde ich allerhöchstens etwas nervig (weil man immer dran denken muss) im Zusammensein mit Freunden, Angehörigen, sowieso nicht, weil wir meistens draußen sind. So treffe ich auch ab dem Frühjahr täglich irgendwen , mit dem ich kurz (oder meistens auch länger) ein paar Worte wechsle. Ohne Maske und es macht mir wenig aus, weil ich nicht so ein großes kuschelbedürfnis habe.

Singen, kann ich ohnehin nicht. Sonntags, hab ich weniger frei , weil meine Männer derzeit keinen Gottesdienst besuchen. Wir warten auf das anlaufen des Trainings für unser Kind. Das dauert noch 4 Wochen.
Auch haben wir uns, nach reiflicher Überlegung dafür entschieden unser Kind bei den Schulöffnungen beschulen zu lassen und gemerkt, wie gut ihm das tut. Auch sonst hat er seine Kontakte wieder - und wir auch.

Mein Leben hat also wieder fahrt aufgenommen und seit 2 Wochen, bin ich fast wieder auf voller Fahrt. Langweilig ist mir nicht. Nur muss ich in absehbarer Zeit anders strukturieren.

Ich hab Spaß am Leben, deswegen bin ich bezüglich dem 'Sieber- Aufruf ' (neulich war's Sebastian Puffpaff, der im ZDF darüber sprach) weit weg von mir und eher bei dem Aufruf!

Du müsstest bezüglich deiner Umstände schon konkreter werden, damit ich was dazu schreiben kann, was Dir hilft. Momentan, habe ich den Eindruck, mir geht's gesundheitlich schlechter- aber mit mehr Möglichkeiten zur sozialen Integration.

LG

Existenziell? Jawohl.

jerry @, Freitag, 03.07.2020, 11:10 (vor 36 Tagen) @ fRAUb


Du müsstest bezüglich deiner Umstände schon konkreter werden, damit ich was dazu schreiben kann, was Dir hilft.

???

Irgendwie haben wir aneinander vorbei geschrieben. Es hatte sich im Threadverlauf so ergeben, dass es nicht mehr nur um die Nöte der Kulturschaffenden ging, sondern auch derjenigen, die Kulturelles gerne mal wieder im gewohnten Umfang und Ambiente erleben möchten, und weitere 'Luxusprobleme', die viele von uns eben nicht als Luxus ansehen.

Du hattest mir daraufhin schrägerweise vorgehalten, meinen eigenen Link nicht verstanden zu haben... was ich völlig ungerechtfertigt fand.

Wenn Du die Einschränkungen in Zeiten der Corona nicht als wesentlich empfindest, sei Dir das von Herzen gegönnt. Du scheinst fürs Überleben in der Schönen Neuen Welt besser geeignet als andere von uns, z.B. ich.


jerry

Existenziell? Jawohl.

fRAUb @, Freitag, 03.07.2020, 14:06 (vor 36 Tagen) @ jerry

Weiß ich nicht.

Du schriebst etwas von nicht möglicher Nähe und unmenschlicher distanz. Da ich vermutete, dass Christoph sieber nicht zu deinem engen Freundeskreis gehört, habe ich das wohl falsch interpretiert.

Falls nicht, habe ich das Gefühl, dass Du dich aus der Konversation gerade auf für mich schwer erträgliche Weise raus windest.

Also: gehabt dich wohl! Auf solche Spielchen hab ich keinen Bock!

Existenziell? Jawohl.

jerry @, Freitag, 03.07.2020, 17:43 (vor 35 Tagen) @ fRAUb


...habe ich das wohl falsch interpretiert.

Offenbar liegst Du mit dieser Einschätzung richtig. Und wir nähern uns auf für mich schwer erträgliche Weise dem Gagaismus an... :-D


Also: gehabt dich wohl! Auf solche Spielchen hab ich keinen Bock!

Da bin ich ganz bei Dir!! :wink:


jerry

Existenziell? Jawohl.

fRAUb @, Samstag, 04.07.2020, 07:43 (vor 35 Tagen) @ jerry


Da bin ich ganz bei Dir!! :wink:


jerry

Da bin ich aber froh! So muss ich mir wenigstens keine ungerechtfertigten Schuldzuweisungen und halbgaren Unterstellungen (Gagaismus) bezogen auf meine person mehr anlesen.

Im übrigen, hab ich's nicht so mit Männern, die nicht dazu in der Lage sind sich selbst oder ihr eigenes Geschreibsel zu reflektieren!

Desweiteren: ja! Das hat mich ärgerlich gemacht! Und darüberhinaus: sogar sehr!

Ohne deine drängende (!) Aufforderung hätte ich doch gar nichts mehr dazu geschrieben!

Und ja: Du gehörst zu der Sorte Mann, mit der ich als Frau nicht kann! Nicht, dass ich jetzt mit jemandem irgendwie können wollte, aber ihr geht mir schon seit jeher auf den Zeiger!!! Immer sind die anderen Schuld- vorzugsweise die weiblichen anderen (ist klar, man(n)...)

Das nachdem ihr sie zuvor bedrängt habt, ein Statement abzugeben! Ich hätte doch gar nichts mehr dazu geschrieben, wenn ich mich nicht genötigt gefühlt hätte!

Jetzt fühl ich mich von dir komplett verarscht!

Das ist #metoo auf höchster Ebene!

Kein Sorry für diesen Beitrag! Das musste nach all den versuchen, dich schriftlich über die Corona Maßnahmen zu retten jetzt raus!
Und jammern in der Senioren- Residenz ist ebenfalls Luxusproblem in reinform!

Die meisten kommen nicht mal dorthin (weil zu teuer!)

Bei uns ist bei Seniorenheim schon Ende! Wenn ich ginge, könnte der Rest der Familie einpacken!

Und du sitzt hier und jammert über die Beschränkungen in der Seniorenresidenz!

...

So. Das musste jetzt raus!

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Existenziell? Jawohl.

agno @, Samstag, 04.07.2020, 09:26 (vor 35 Tagen) @ fRAUb

Und jammern in der Senioren- Residenz ist ebenfalls Luxusproblem in reinform!
Die meisten kommen nicht mal dorthin (weil zu teuer!)
Bei uns ist bei Seniorenheim schon Ende! Wenn ich ginge, könnte der Rest der Familie einpacken!

Und du sitzt hier und jammert über die Beschränkungen in der Seniorenresidenz!

Jerry darf das!
Die Schmerzen und das Leid verschwinden nicht durch den von Dir bezeichneten "Luxus".
Und Dir stehen deine Ängste zu.
Es ist gut möglich dass Jerry das fehlt was Du hast und Dir fehlt was Jerry hat.
So ist das Leben.

verflixtes Corona
agno

--
Gschafft ist aber noch nix

Existenziell? Jawohl.

fRAUb @, Samstag, 04.07.2020, 18:33 (vor 34 Tagen) @ agno


Jerry darf das!
Die Schmerzen und das Leid verschwinden nicht durch den von Dir bezeichneten "Luxus".
Und Dir stehen deine Ängste zu.
Es ist gut möglich dass Jerry das fehlt was Du hast und Dir fehlt was Jerry hat.
So ist das Leben.

verflixtes Corona
agno

Du glaubst nicht ernsthaft, dass ich mir den Luxus leisten kann, über Dinge, die außer Frage stehen nachzudenken?!

Ich fühle mich im Threadverlauf komplett auf den Arm genommen- und habe definitiv die Faxen dicke von dem Rumgeeier! Bei den Kulturschffenden geht's an die existenz. Darum ging's in dem Link und, so vermute ich, um staatliche Hilfe, damit die Kunst und Kultur nicht zugrunde geht und sie irgendwann wieder auftreten können.
Jerry stellte dem sein leid mit der sozialen Distanz gegenüber. Das akzeptiere ich, auch wenn ich diesbezüglich anders gestrickt bin.
Was ich ihm vermitteln wollte war, dass ausgerechnet wir in der Lage sind, noch ein Stück weit selbst zu entscheiden, wo wir was wie zulassen- und wo nicht! Die kulturschaffenden im übrigen weniger bis gar nicht.
Eigentlich wollte ich eiben Weg aufzeigen. Stattdessen Krieg ich schon wieder so'n Brett als Antwort!

Ich ertrage das nicht mehr. Und nein, ich möchte nicht mit Jerry tauschen! Zwar muss ich oft sehen, wie ich klar komme, habe weniger möglichkeiten und es ist auch oft viel, aber ich bin zufrieden und habe irgendwann bewusst mein Einverständnis zu der Situation.

Existenziell? Jawohl.

tournesol @, Samstag, 04.07.2020, 10:26 (vor 35 Tagen) @ fRAUb

Bevor der arme böse Jerry wieder verzweifelt nach seinen Freunden hier im Forum rufen muss (vorsichtshalber: Ironie) möchte ich etwas zu deinem Beitrag schreiben, auch wenn ich keine Freundin bin, sondern nur ein Mitmensch und er meine Unterstützung denke ich auch nicht braucht.

Ich weiß nicht, was für eine Sorte Mann er ist. Du scheinst ihn offensichtlich besser zu kennen oder du bist in deinen Urteilen schneller als ich.

Ich habe mir euren Dialog noch mal durchgelesen und nichts gefunden, wo er dich bedrängt. Wenn du es so empfunden hast, hättest du nicht darauf eingehen müssen. Oder bist und in irgendeiner Form von ihm abhängig?

Dein Beitrag hört sich für mich gefrustet an, warum weiß ich nicht, wegen deiner allgemeinen und gesundheitlichen Situation oder weil deine 'Versuche ihn schriftlich über die Corona-Maßnahmen zu retten' nichts gefruchtet haben? Das kann, denke ich, niemand, weder schriftlich noch direkt, sondern ich kann höchstens Verständnis und Zuversicht versuchen zu vermitteln.

Ich weiß nicht, wie Jerry lebt. Ist das so wichtig? Mein Mann lebt im gleichen Luxus wie ich. Er fühlt sich durch Corona so gut wie nicht beeinträchtigt, ich schon.

Im übrigen empfinde ich, das was Jerry schreibt, nicht als jammern.

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Existenziell !.

naseweis ⌂ @, in meinem Paradies, Samstag, 04.07.2020, 11:30 (vor 35 Tagen) @ tournesol

.
"Erinnert euch, zu den Sternen aufzuschauen und nicht auf eure Füße. Versucht einen Sinn zu erkennen in dem, was ihr seht, fragt euch, was das Universum existieren lässt.

Wie schwer auch immer das Leben erscheinen mag, es gibt immer etwas, das ihr tun könnt und worin ihr erfolgreich sein könnt. Es ist entscheidend, dass ihr nicht aufgebt."

(Stephen Hawking)

--
...---... # s t a y _ a t _ h o m e
# f l a t t e n _ t h e _ c u r v e ...---...

Disclaimer:
Ich sprech nur für mich, lass meine Gedanken raus, gebe keine Empfehlungen.
Jede(r) hat ihren/seinen eigenen Kopf, idealerweise zum DENKEN

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Zwischenfrage

agno @, Freitag, 03.07.2020, 18:31 (vor 35 Tagen) @ jerry

Hi Jerry
Ist das Coronathema für Dich vorbei?
Leidest Du noch unter "sozialer Distanz"?
Gibt es wieder Konzerte?
Ich hatte vor zwei Wochen ein Gespröch mit einem jungen Nachbar, der meinte dass für ihn jetzt gefühlt alles vorbei sei.
gruß agno

--
Gschafft ist aber noch nix

Zwischenfrage

jerry @, Freitag, 03.07.2020, 19:10 (vor 35 Tagen) @ agno

Hi Jerry
Ist das Coronathema für Dich vorbei?

Nein.

Leidest Du noch unter "sozialer Distanz"?

Ja.

Gibt es wieder Konzerte?

Nur Open Air bestuhlt, Sicherheitsabstand, nicht mehr als 200 Personen gesamt. Ausschließlich deutsche Musiker wg. Quarantänebestimmungen.

Ich hatte vor zwei Wochen ein Gespröch mit einem jungen Nachbar, der meinte dass für ihn jetzt gefühlt alles vorbei sei.

Vater des Gedanken: der Wunsch? ;-)

gruß agno

LG zurück, jerry

Ist das Kunst oder kann das weg?

Nalini @, Donnerstag, 02.07.2020, 11:44 (vor 37 Tagen) @ tournesol

Spaßig finde ich das alles nicht, vor allem wenn ich mir vorstelle, dass es womöglich noch Jahre so weitergeht. Ich merke, dass ich immer unzufriedener werde, obwohl ich objektiv gar nicht so eingeschränkt bin.

Ich finde das auch nicht spaßig, alles andere als das.
Und das ist auch kein "Luxusproblem", sondern es geht um ureigenste menschliche Bedürfnisse, und letztlich auch um "Menschlichkeit".

Menschen brauchen andere Menschen um sich. Das gilt für alle Altersklassen, und für die Jüngeren ganz besonders, die im Kontakt mit anderen sich entwickeln und reifen.

So sehe ich den momentanen Trend zu immer mehr Digitalisierung mit großer Sorge. Mehr und mehr haben wir es mit Bildschirmen zu tun und nicht mit realen Menschen. Das leistet der Vereinzelung in unserer Gesellschaft großen Vorschub.

Nein, das ist kein Luxusproblem! Es geht um Menschlichkeit in unserer Gesellschaft.

Ist das Kunst oder kann das weg?

W.W. @, Donnerstag, 02.07.2020, 12:24 (vor 37 Tagen) @ Nalini

Menschen brauchen andere Menschen um sich. Das gilt für alle Altersklassen, und für die Jüngeren ganz besonders, die im Kontakt mit anderen sich entwickeln und reifen.

So sehe ich den momentanen Trend zu immer mehr Digitalisierung mit großer Sorge. Mehr und mehr haben wir es mit Bildschirmen zu tun und nicht mit realen Menschen. Das leistet der Vereinzelung in unserer Gesellschaft großen Vorschub.

Nein, das ist kein Luxusproblem! Es geht um Menschlichkeit in unserer Gesellschaft.

Ja, so sehe ich das auch! Der Abstand zwischen den Menschen nimmt zu, und ich habe Probleme, jemanden zu erkennen, der eine Maske trägt, oder mit ihm zu kommunizieren. Man beschränkt sich dann auf das Notwendigste.

Das ist anders, als wenn zwei alte Menschen nebeneinander auf einer Bank unter einer Linde sitzen, und auch anders, wenn eine Gruppe älterer Menschen miteinander Boule spielen. Man kann das als "Luxusprobleme" abtun, aber in Wirklichkeit entfernen wir uns voneinander.

W.W.

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