Der Msler als Fliege - agno (Allgemeines)

kirstenna, Montag, 13.01.2020, 14:59 (vor 4 Tagen)

Hallo agno, du hattest weiter unten das geschrieben:

Lieber Wolfgang
Das was Du als "ausgebrannt" definierst, ist ein unschöner Begriff, für ein Geschehen, das viele Menschen einfach nicht verstehen.

Nehmen wir einmal einen MSler als Fliege.
Eine Fliege inmitten einer zu großen Menge an zu lösenden Problemen.
Was sie im Endeffekt immer an der Glasscheibe der Möglichkeiten scheitern lässt.
Nun wird sie krank, leidet aber weiterhin am Berg der Menge an zu lösenden Problemen.
Die Zeit vergeht...
Sie arrangiert sich irgendwie im Chaos.
Sie ist langsamer geworden, sie hat gelernt. Und sie ist etwas weniger fein,
bzw. lässt sie manches einfach so wie es ist.
Jetzt brummselt sie, etwas unbeholfen aber nicht unglücklich, durch das Leben.


agno


Ich habe mal dein "es" und "man" mit "sie" ersetzt, weil sich das besser liest. Und ein klein wenig Text ergänzt für den Schreibfluss.

Ich fand das sehr schön gesehen, agno:)

Ich sehe mich auch so gern als Fliege, die früher immer gegen die Fensterscheibe gebumst ist und womöglich nun eine Gehirnerschütterung und einen Rückenmark-Schaden hat, nur, weil sie da raus wollte.

Jetzt fliegt sie nicht mehr, sondern krabbelt leise brummend vorsichtig an der Scheibe hoch und runter.

Tja, draußen ist die Welt.

Raus geht es nicht mehr.

Das ist der Fliege klar.

Und wenn es raus gehen würde, wird sie wohl die Glasscheibe vermissen, an der sie sich noch orientieren konnte.

Denn ohne das Gleichgewicht zu halten, fliegt es sich nicht so cool in der Welt, die ja dreidimensional ist und nicht flach wie die Glasscheibe.

Sollte sie rauskommen, fliegt sie womöglich immer im Kreis:(

Oder wie ein brennendes Flugzeug in einer Spirale nach unten, wenn sie es tatsächlich nach draußen schafft.

Denn dort sind auch die Problemen noch viel größer, vielschichtiger, umfangreicher und komplexer.

Raus kommt sie nicht?

Sie brummt vor sich hin.

Glücklich womöglich.

Denkt Gott der hinter dem Fenster steht und den Latsch schon eine Weile in der Hand hält.

Während der so versonnen auf die Fliege glotzt, hat die doch eben den winzigen Spalt entdeckt und ist raus gekrabbelt.

Unerhört!

Unverschämt!

Und nun dreht sie die Düsen auf und brummt und brummt und schaukelt wie ein Zirkuspferd.

AAAAber - sie fliegt.

Tja, sagt Gott. Die kann mich mal.

Die wird sich schon umgucken.

Und ich, die Erzählerin, ziehe jetzt meine Schuhe an und ab geht es zum Lauftraining um den Block.

Im Schneckentempo.

Wie ein Zirkuspferd und brummend.

Aber ich geb jetzt Düse.

Ich geb alles!

Der Msler als Fliege - agno

W.W. @, Montag, 13.01.2020, 15:03 (vor 4 Tagen) @ kirstenna

Nehmen wir einmal einen MSler als Fliege.
Eine Fliege inmitten einer zu großen Menge an zu lösenden Problemen.
Was sie im Endeffekt immer an der Glasscheibe der Möglichkeiten scheitern lässt.
Nun wird sie krank, leidet aber weiterhin am Berg der Menge an zu lösenden Problemen.
Die Zeit vergeht...
Sie arrangiert sich irgendwie im Chaos.
Sie ist langsamer geworden, sie hat gelernt. Und sie ist etwas weniger fein,
bzw. lässt sie manches einfach so wie es ist.
Jetzt brummselt sie, etwas unbeholfen aber nicht unglücklich, durch das Leben.

Wirklich nicht schlecht, dieser Agno-Kirstenna-Text!:-)

W.W.

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Der Msler als Fliege

agno @, Montag, 13.01.2020, 15:18 (vor 4 Tagen) @ W.W.

Danke
:herzle:
Hat doch jemand gelesen.
lG agno

--
Gschafft ist aber noch nix

Der Msler als Fliege

kirstenna, Dienstag, 14.01.2020, 13:56 (vor 3 Tagen) @ agno

Ich lese dich gern, brumm, brumm:)

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Der Msler als Fliege (updated)

agno @, Dienstag, 14.01.2020, 14:47 (vor 3 Tagen) @ kirstenna

Besser eine Brumselfliege als Tanuschkas Eintagsfliege

--
Gschafft ist aber noch nix

Der Msler als Fliege (updated)

kirstenna, Dienstag, 14.01.2020, 18:52 (vor 3 Tagen) @ agno

Genau:)))

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