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vom neuronalen Code und seinem Fehler (Straßencafé)

agno @, Sonntag, 04.08.2019, 09:54 (vor 130 Tagen)

...essen, sich fortpflanzen, Macht gewinnen, dabei möglichst wenig Energie aufwenden und so viele Informationen wie möglich über die Umwelt sammeln...

...Neurone, die bei jedem überlebensförderlichen Verhalten Dopamin ausschütten und somit Lust erzeugen. Sie sind die treibende Kraft für Fische, Reptilien, Vögel und Säugetiere wie den Menschen.
Das Striatum kann sich selbst keine Grenzen setzen. Es ist in seinem Bauplan nicht angelegt...

https://www.spektrum.de/news/bewusster-leben/1662326?utm_source=pocket-newtab

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Gschafft ist aber noch nix

Von der Macht, scheinbar Unvermeidliches zu ändern

IceUrmel, Sonntag, 04.08.2019, 11:40 (vor 130 Tagen) @ agno

Lieber Agno,

danke für den lesenswerten Artikel.

Und wie tröstlich, dass es ein Herauskommen aus den scheinbar festgelegten Handlungsweisen gibt, und wir das Striatum wortwörtlich erziehen können:

„Das zeigt, dass der Mensch nicht nur Essen, Sex, Nichtstun oder Macht zu schätzen weiß. Diese Verstärker beherrschen uns unter anderem deshalb, weil es für die Industrie ein Leichtes ist, aus ihnen Profit zu schlagen. Aber sie sind nicht der einzige Weg, Freude am Leben zu finden.

Weibliche Großzügigkeit ist lediglich ein Beispiel dafür, dass das Striatum lernen kann, andere Dinge zu lieben, und dass sich unsere Ziele durch soziale Normen umdefinieren lassen. Eltern, Schule, Medien und Politik können Altruismus, Mäßigung und Respekt vor der Umwelt vermitteln, indem sie diese schätzen und belohnen und das Striatum so auf neue Gleise setzen.“

Liebe Grüße

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