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oligoklonale Banden im Liquor (Allgemeines)

Wolkenblume @, Freitag, 05.07.2019, 13:31 (vor 101 Tagen)

Ich habe gesehen, dass es mal einen Thread gab über die oligoklonale Banden - aber meine Antwort auf meine Frage, die ich mir eigentlich schon seit der Diagnose selber stelle und die mir auch andere nicht wirklich beantworten konnten, stell ich nun mal hier.....

Bei mir wurden 22 oligoklonale Banden im Liquor festgestellt.......

Sagt die Anzahl dieser Olios irgendwas aus und wenn ja, was?

Gibt es bei dieser Anzahl irgendeinen Hinweis auf weitere Krankheiten zb. ?

Wie viele oligoklonale Banden im Liquor hattet ihr?

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oligoklonale Banden im Liquor

naseweis ⌂ @, in meinem Paradies, Freitag, 05.07.2019, 13:38 (vor 101 Tagen) @ Wolkenblume

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Wie viele oligoklonale Banden im Liquor hattet ihr?

Nicht definiert,
keine Zahl angegeben.

Lediglich "positiver Nachweis oligoklonaler Banden im Liquor"

(das war *99)

--
Disclaimer:
Ich sprech nur für mich, lass meine Gedanken raus, gebe keine Empfehlungen.
Jede(r) hat ihren/seinen eigenen Kopf, idealerweise zum DENKEN

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oligoklonale Banden

oligoklonale Banden im Liquor

Marc @, Freitag, 05.07.2019, 14:07 (vor 101 Tagen) @ Wolkenblume

Bei mir wurden 22 oligoklonale Banden im Liquor festgestellt.......

Sagt die Anzahl dieser Olios irgendwas aus und wenn ja, was?

Es gibt keinen nachweisbaren Zusammenhang. Geschätzte 5% haben bei der Diagnose sogar überhaupt keine Banden und deren Verlauf ist nicht viel anders. Und mann kann im Laufe der Krankheit seine Banden auch wieder komplett verlieren ohne daß das einen großen Einfluss auf die Progression hätte.

Im Zusammenhang mit einer Diskussion an anderer Stelle im Forum besteht jedoch ein Verdacht, daß eine erhöhte Konzentration der Immunoglobine eine stimulierende Auswirkung auf die Aktivitäten von Makrophagen und Astrozyten hat was zu einer verstärkten „Progredienz ohne Entzündungen“ führen könnte. Das ist aber aktuell nur eine wissenschaftliche Vermutung.

Weniger Banden wäre also wohl besser wegen der möglichen langfristigen Progredienz, genauer kann man es aktuell aber nicht sagen. Eher auch ein Zeichen dafür, dass alle ihren individuellen Krankheitsverlauf haben..

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