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Patientenkommunikation: Der Grund des Problems (Allgemeines)

naseweis ⌂ @, in meinem Paradies, Samstag, 06.04.2019, 08:54 (vor 106 Tagen)

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Heute in der Süddeutschen Zeitung
[link=Ein Artikel der digitalen Ausgabe der Süddeutschen Zeitung vom 06.04.2019

http://sz.de/1.4395422
Ein Plädoyer für mehr Zeit in der Medizin.

VON JULIA ROTHHAAS


"Geht eine Frau zum Arzt und stellt eine Frage zu dem Medikament, das sie nehmen soll. Der Arzt verdreht die Augen, schnaubt durch die Nase und schiebt sie aus dem Zimmer mit dem Satz: "Der mündige Patient, das ist echt der größte Witz aller Zeiten!" Leider war dieser Moment gar nicht lustig; was wie ein Witz klingt, war keiner. Und meine Frage? Blieb unbeantwortet."

"Für Giovanni Maio, Professor am Institut für Ethik und Geschichte der Medizin in Freiburg, liegt der Ursprung des Problems jedoch weit vor jedem Gespräch:

"Der erste Kontakt des Medizinstudenten mit dem Menschen ist die Leiche, die er auseinandernehmen muss. Die Studenten lernen, den lebendigen Leib auf den reinen Körper zu reduzieren, den man zu präparieren hat. Das ist eine Fehlsozialisation."

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Disclaimer:
Ich sprech nur für mich, lass meine Gedanken raus, gebe keine Empfehlungen.
Jede(r) hat ihren/seinen eigenen Kopf, idealerweise zum DENKEN

Kommunikation: Der Grund des Problems

kerstin @, Samstag, 06.04.2019, 15:04 (vor 106 Tagen) @ naseweis

Moin,


"Der erste Kontakt des Medizinstudenten mit dem Menschen ist die Leiche, die er auseinandernehmen muss. Die Studenten lernen, den lebendigen Leib auf den reinen Körper zu reduzieren, den man zu präparieren hat. Das ist eine Fehlsozialisation."

Es soll auch Menschen geben, die mit Toten sprechen ... :wink:


Kerstin

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