Warum sollten wir nicht auf Menschen Rücksicht nehmen, die Hoffnung brauchen? (Allgemeines)

W.W. @, Sonntag, 10.02.2019, 09:37 (vor 191 Tagen)

Sollten wir wirklich so arrogant sein und sagen: "Wenn die Leute so dumm sind, soll man sie in ihr eigenes Unglück laufen lassen!" Oder: "Ich habe mir so viel Mühe gegeben, aber sie wollen ja nicht hören. Da kann man nichts machen. Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied!" Oder: ""Es kommt nicht darauf an, was richtig ist, sondern darauf, worauf die Menschen fliegen."

Wäre es nicht geradezu verrückt, wenn wir die Hoffnung zum überflüssigen Gepäck erklären würden, und nur das gelten ließen, was uns logisch und unumstößlich erscheint?

Dürfen wir uns anmaßen, die Hoffnung der Menschen als primitiven Glauben abzutun?

W.W.

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Warum sollten wir nicht auf Menschen Rücksicht nehmen, die Hoffnung brauchen?

agno @, Sonntag, 10.02.2019, 10:24 (vor 191 Tagen) @ W.W.

Wie beeinflusst mein denken, die Hoffnung anderer MS-Patienten?
:confused: agno

--
Gschafft ist aber noch nix

Warum sollten wir nicht auf Menschen Rücksicht nehmen, die Hoffnung brauchen?

W.W. @, Sonntag, 10.02.2019, 11:41 (vor 191 Tagen) @ agno

Wie beeinflusst mein denken, die Hoffnung anderer MS-Patienten?

Wir hängen sehr von dem Denken anderer Menschen ab! Was sie für die allgemeine Meinung halten. Was sie von Expertenwissen halten. Was für sie abergläubisches Zeug oder dumm ist.

Ich wollte darauf hinaus, dass wir vielleicht manchmal dazu neigen, Menschen für dumm zu halten, nur weil sie eine andere Meinung haben.:-(

Deutlich wird das im Falle der Homöopathie: Es gibt einige unter uns, die halten Menschen, die an die Homöopathie glauben, für dumm, weil bei den irrsinnigen Verdünnungen kein einziges Molekül des "Verums" in der Tinktur sein kann.

Aber hier treffen zwei ganz unterschiedliche Arten zu Denken aufeinander, die sich nicht dadurch charakterisieren lassen, dass ich meinen Partner für dumm oder ungebildet halte.

W.W.

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Respektfalle?

agno @, Sonntag, 10.02.2019, 20:05 (vor 191 Tagen) @ W.W.

Wie beeinflusst mein denken, die Hoffnung anderer MS-Patienten?


Wir hängen sehr von dem Denken anderer Menschen ab! Was sie für die allgemeine Meinung halten. Was sie von Expertenwissen halten. Was für sie abergläubisches Zeug oder dumm ist.

Ich wollte darauf hinaus, dass wir vielleicht manchmal dazu neigen, Menschen für dumm zu halten, nur weil sie eine andere Meinung haben.:-(

Deutlich wird das im Falle der Homöopathie: Es gibt einige unter uns, die halten Menschen, die an die Homöopathie glauben, für dumm, weil bei den irrsinnigen Verdünnungen kein einziges Molekül des "Verums" in der Tinktur sein kann.

Aber hier treffen zwei ganz unterschiedliche Arten zu Denken aufeinander, die sich nicht dadurch charakterisieren lassen, dass ich meinen Partner für dumm oder ungebildet halte.

W.W.

;-)
Wo wurde mit Dummheit argumentiert?
Imho sitzt das Problem anders:
Jedes mal wenn ich unter Freunden versuche die Logik davon zu argumentieren, dass diejenigen auch vernünftig sein könnten, die anders als ich denken?
Dann bleibt jedes mal ein unangenehmes Gschmäckle.
Gibt es irgendeinen berühmten Philosophen, der sich auf dieses Problem gestürzt hat?
Prinzip:
1. Ich bin anders als Du.
2. Ich akzeptiere dass Du anders bist.
3. Ich fühle keinen Bedarf mich zu ändern.
Warum hat dieser Dreisprung entweder den Makel von:
a. Du bist mir egal. Oder
b. Du bist dumm und oder ungebildet und oder einfach auf dem falschen "Zug"!

agno

--
Gschafft ist aber noch nix

Respektfalle?

tournesol @, Sonntag, 10.02.2019, 22:23 (vor 191 Tagen) @ agno

Ich stimme mit dir überein.

Andere Denk- und Verhaltensweisen zu respektieren habe ich auch in Seminaren zu interkultureller Kompetenz gelernt. Das finde ich sehr spannend und ich habe dabei auch viel über mich selber gelernt.

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Respektfalle Wahrheit?

agno @, Sonntag, 10.02.2019, 22:24 (vor 191 Tagen) @ agno

Gerade kam auf Arte
"Wer den Wind säht"
irgendwie ... bin ich erschüttert...
Trost, denken, Wahrheit, was die anderen glauben...
gutn8 wünscht agno

--
Gschafft ist aber noch nix

Respektfalle Wahrheit?

W.W. @, Montag, 11.02.2019, 09:00 (vor 190 Tagen) @ agno

Gerade kam auf Arte
"Wer den Wind säht"
irgendwie ... bin ich erschüttert...
Trost, denken, Wahrheit, was die anderen glauben...

Ich habe den Film mit Tracy auch gesehen. Es ging um eine Stadt im Süden von den USA und ob dort ein Lehrer seinen Schülern die Darwinsche Evolutionslehre beibringen darf. Auch hier ging es nicht um Logik und Argumente, sondern um z-T. sehr unangenehme Emotionen.

Mir ist noch einmal deutlich geworden, dass hier eine Vermittlung fehlt, ein "missing link". Es ist doch nicht so, dass die Logik alles ist, die Wissenschaft viel und Gefühle nichts.

Meiner Ansicht nach sind eher die Gefühle viel, die Wissenschaft wenig und die Logik nichts bzw. der Kitt zwischen Gefühlen und Wissenschaft.

Aber ich glaube, wir stellen Logik, Wissenschaft und Gefühle zu krass gegeneinander. Dabei sind sie nur wertvoll, wenn sie sich ergänzen. Auf dem Grunde meines Herzens stehe ich der Wissenschaft skeptisch gegenüber und halte sie - genau so wie im Film - für etwas Gefährliches.

W.W.

Darum sollten wir glauben und der Natur vertrauen das "MS geheilt" werden kann?

Edithelfriede @, Nordhessen, Sonntag, 10.02.2019, 10:34 (vor 191 Tagen) @ W.W.

Lieber W.W.

In mein eigenes Unglück gelaufen war ich als ich meinem Hausarzt vertraut hatte weil mein Neurologe verunfallt war!

Ganz die Hoffnung hätte ich verlieren können als mehrere ärztliche Gutachter auch der Bfarm den Behandlungsfehler UAW 144 430 abschlägig beurteilt hatten.

Da könnte ich noch mehr Profs wie Olaf Adam, Rohit Bakshi usw zitieren das bei MS viel Arachidonsäure aus Eisen zu Black holes führt!

Wie sollte ein MSler das wissen wenn selbst Ärzte es nicht zu wissen vorgeben?

Meine MRT-Bilder mit Black holes als Beweis meiner UAW würde ich gern jedem wirklich Intressierten zur Verfügung stellen.
Während ich mich vegetarisch ernährt hatte und keine Eisenmedikamente genommen hatte war ich erwerbsfähig und -tätig!

Meine Hoffnung das Mediziner das möglichst bald erkennen soll kein primitiver Glauben
bleiben!

In der Kürze meiner Ausführung soll die Würze liegen und statt Fleisch von Tieren zu essen besser mehr Pflanzen wie Veganer!

lg e

--
Angst die Hoffnung zu verlieren soll nicht mein Leben bestimmen!
Sommer 2o19 bdwußtlos ins ins Krankenhaus nach vier Wochen wieder heim unter Betreuung meiner Tochter.

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Darum sollten wir glauben und der Natur vertrauen das "MS geheilt" werden kann?

UWE, Sonntag, 10.02.2019, 10:56 (vor 191 Tagen) @ Edithelfriede

Ich muss mich wiederholen.
Ernährung ist nicht der Schlüssel bei MS

Beispiel:
Es gibt viele völlig unterschiedliche Ansätze, von Keto bis Evers.
- ALLE haben bei gewissen MS-lern positive Auswirkungen.

Persönliches Beispiel:
Ich habe jahrelang Evers gemacht, die Krankheit schritt weiter fort.
Ich habe ein halbes Jahr streng Keto gemacht mit max. 20gr. Kohlehydrate/Tag.
- Keine dicken Knöchel mehr, wacher im Kopf aber die Progression ging weiter.

Ich kann nur raten auf sein Gefühl zu achten und nur danach zu handeln.
Die einzige Möglichkeit, solange die Ursachen der MS noch nicht mal ansatzweise erkannt sind.

LG
Uwe

--
- Ja, ich führe Selbstgespräche. Manchmal brauche ich einfach den Rat eines Experten.. -

Darum sollten wir glauben und der Natur vertrauen das "MS geheilt" werden kann?

fRAUb @, Sonntag, 10.02.2019, 11:22 (vor 191 Tagen) @ UWE


Beispiel:
Es gibt viele völlig unterschiedliche Ansätze, von Keto bis Evers.
- ALLE haben bei gewissen MS-lern positive Auswirkungen.

Persönliches Beispiel:
Ich habe jahrelang Evers gemacht, die Krankheit schritt weiter fort.
Ich habe ein halbes Jahr streng Keto gemacht mit max. 20gr. Kohlehydrate/Tag.
- Keine dicken Knöchel mehr, wacher im Kopf aber die Progression ging weiter.

Ich kann nur raten auf sein Gefühl zu achten und nur danach zu handeln.
Die einzige Möglichkeit, solange die Ursachen der MS noch nicht mal ansatzweise erkannt sind.

LG
Uwe


low carb, mach ich auch öfter mal. Außerdem, bin ich seit fast 10 Jahren Vegetarierin und verzichte überwiegend auf tierische Fette. D.h. ich esse gerne Käse, aber wenn schon denn schon, alt gereift und keine Massen und Joghurt. Sahne usw. ist nicht so meins. Streng genommen, lasse ich mich kaum in eine Kategorie einordnen. Von allem ein bisschen, aber 100% nichts. Epi- Food, find ich sehr geil. Ein ganz neues Geschmackserlebnis...

Ich gehe aus dem low carb Bereich immer mal wieder in den high Carb Bereich, weil ich einfach Hunger habe, dafür aber keinen Muskeltonus mehr. Fleisch, esse ich gar nicht und Fisch tut's mir auch gerade nicht an. Zucker? Ja, aber nicht aus Rüben, Weizen, eher selten...

Zu all dem passt weniger meine Leidenschaft für Eiscreme...

Erfolge? Hinsichtlich der MS wenig, aber meine Schuppenflechte ist fast weg. Achso: bin gestern Abend aus der Low Carb raus,...heute morgen wieder Spastik und leichtes Halsweh... So is es halt.

Na dann... wird's doch...

--
"Es gibt keine Alternative zum Optimismus" (Prof. Harald Lesch)

Darum sollten wir glauben und der Natur vertrauen das "MS geheilt" werden kann?

W.W. @, Sonntag, 10.02.2019, 11:47 (vor 191 Tagen) @ UWE

Lieber Uwe,

ich kann das nur unterstreichen, was Sie geschrieben haben!:-( Wenn man es kompliziert ausdrücken will, nennt man das einen "Kategorienirrtum", wenn man sagt, dass es im Winter kälter sei als draußen.

Darüber können wir uns ja vielleicht lustig machen, aber wenn wir sagen, Homöopathie könne ja gar nicht wirken, weil das physikalisch unmöglich sei, verwechseln wir Gefühl und Verstand, und unterstellen sogar, dass der Verstand dem Gefühl überlegen sei.

Wir müssen vielleicht aufhören, eine starre Grenze zwischen Gefühl und Verstand zu ziehen.:confused: Natürlich wirkt das nicht überzeugend, wenn gerade ich das sage.:-(

W.W.

Darum sollten wir glauben und der Natur vertrauen das "MS geheilt" werden kann?

tournesol @, Sonntag, 10.02.2019, 12:27 (vor 191 Tagen) @ W.W.

Das ist wieder einmal eine Diskussion, mit der ich wenig anfangen kann.

Schon die Überschrift 'Warum sollten wir nicht auf Menschen Rücksicht nehmen, die Hoffnung brauchen?' verstehe ich nicht. Ich denke, jeder braucht Hoffnung, sonst könnte ich ja gleich auf den Tod warten. Dann ist der Tod die Hoffnung auf Erlösung.

Homöopathie entspricht mir nicht. Aber auch Tiere werden homöopathisch behandelt. Vielleicht wirkt es da über das Gefühl der Besitzer? Es gibt eben Dinge zwischen Himmel und Erde, die wir bzw. ich nicht verstehen. Da brauche ich mir keine Erklärung zurechtzubasteln.

Ich hoffe nicht darauf, dass die MS geheilt werden kann, sondern dass ich damit einigermaßen gut leben kann.

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glauben oder wissen bzw wessen Glaube & welches Wissen?

agno @, Sonntag, 10.02.2019, 13:30 (vor 191 Tagen) @ tournesol

Ja

--
Gschafft ist aber noch nix

glauben oder wissen bzw wessen Glaube & welches Wissen?

W.W. @, Sonntag, 10.02.2019, 15:25 (vor 191 Tagen) @ agno

Lieber agno,

natürlich tut es mir leid, dass ich tournesol (oder Jakobine) mit meiner Überschrift gelangweilt oder verletzt habe, wo ich doch das Gegenteil bewirken sollte. Wenn wir nämlich zu "rational2 Vorgehen - und ich neige dazu:-( - vernachlässigen wir das Gefühl; und was noch schlimmer ist: Wir tun so, als sei es eine ausgemachte Sache, dass Verstand besser als Gefühl ist!:confused:

Ich versuchte, genau das in Frage zu stellen. Könnte es nicht sein, dass das, was mir ein Gedicht sagt, wichtiger ist als eine Formel?

W.W.

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Rationalität versus Gefühl, logisch gesehen

agno @, Sonntag, 10.02.2019, 15:59 (vor 191 Tagen) @ W.W.

Lieber Wolfgang
Die Situation ist noch viel vertrackter als man sich das vorstellen kann.

Z.B. Zitat W.W.: "Wenn wir nämlich zu "rational2 Vorgehen"
Erstens unterstellst Du damit deinem Gegenüber nicht klug zu handeln.
OK, du nimmst Dich ins selbe Boot, aber dann relativierst Du deine Schwäche... :-D

Worauf ich hinaus möchte:
Entweder dein Gesprächspartner ist Dir zugewandt und hat sich diese Gedanken bisher noch nie gemacht. (Dann machst Du ihn mit deiner Meinung platt. Was, wenn Du ein fener Mensch bist, hoffentlich nicht deine Intuition war.)

Oder dein Gesprächspartner hat sich diesem Gedankenkonstrukt auch schon gestellt und sich eine Meinung gebildet. (Dann wird er Dir im Idealfall relativ höflich-gelangweilt, mit betonfester Eigenmeinung, zuhören und abwarten welche Windrichtng dein Fazit hat)

Oder man ist dir aus irgendwelchen Gründen nicht gewogen: Dann wartet man bedächtig auf Sätze die angriffig bewertet werden können & nockt diese aus.

Es gibt keinen rationalen Ausweg :-(
gruß agno

--
Gschafft ist aber noch nix

glauben oder wissen bzw wessen Glaube & welches Wissen?

W.W. @, Sonntag, 10.02.2019, 16:02 (vor 191 Tagen) @ agno

Ich habe immer mehr das Gefühl, dass ich 1., 2. und 3. langweile!:-(

Wolfgang

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glauben oder wissen bzw wessen Glaube & welches Wissen?

agno @, Sonntag, 10.02.2019, 16:10 (vor 191 Tagen) @ W.W.

Ideal!
Du hast niemand verletzt & niemand platt gemacht.
& Du scheinst einen guten Umgang, mit denen die Dir nicht gewogen sind, gefunden zu haben.
lG agno

P.S.: Dumm am System ist, dass mit denjenigen die so denken wie Du, niemand inspiriert wird.
Bei denen die anders denken, wird niemand verstanden.

P.P.S.: Imho können wir nicht ändern, nur teilen.

--
Gschafft ist aber noch nix

glauben oder wissen bzw wessen Glaube & welches Wissen?

W.W. @, Sonntag, 10.02.2019, 16:28 (vor 191 Tagen) @ agno

Ideal!
Du hast niemand verletzt & niemand platt gemacht.
& Du scheinst einen guten Umgang, mit denen die Dir nicht gewogen sind, gefunden zu haben.
lG agno

P.S.: Dumm am System ist, dass mit denjenigen die so denken wie Du, niemand inspiriert wird.
Bei denen die anders denken, wird niemand verstanden.

P.P.S.: Imho können wir nicht ändern, nur teilen.

Das merke ich auch mehr und mehr: Denen, die mit mir einer Meinung sind, habe ich nichts zu sagen, und die, die meine Meinung ablehnen, hören mir gar nicht mehr zu. Ich sollte aufhören zu kommunizieren.:-(

W.W.

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glauben oder wissen bzw wessen Glaube & welches Wissen?

agno @, Sonntag, 10.02.2019, 16:31 (vor 191 Tagen) @ W.W.

Wir müssen denken.
Wir müssen kommunizieren.
https://www.youtube.com/watch?v=xp6l59mZojM
seufz & lG agno

P.S.: Zustimmendes schweigen unter Freunden ist ein erhabener Genuss

--
Gschafft ist aber noch nix

glauben und erfahren

Tiff-Ahn, Sonntag, 10.02.2019, 16:47 (vor 191 Tagen) @ agno

Wir müssen denken.
Wir müssen kommunizieren.
https://www.youtube.com/watch?v=xp6l59mZojM
seufz & lG agno

P.S.: Zustimmendes schweigen unter Freunden ist ein erhabener Genuss

glauben oder wissen bzw wessen Glaube & welches Wissen?

????????????

Ich glaube nur, was ich erfahren/erlebt habe, und dazu muss ich es ausprobieren :footprint: , so einfach ist das.
Und diese Freiheit habe ich.

Denken hilft da NIX :no: oder versperrt sogar manchmal noch den Weg zu dieser Freiheit.

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glauben und erfahren

agno @, Sonntag, 10.02.2019, 17:08 (vor 191 Tagen) @ Tiff-Ahn

manche Menschen lieben die unendlichen Möglichkeiten der Virtualbox mit Namen Gehirn.
Wobei das nicht dem Prinzip "tun & spüren" wiederspricht.

--
Gschafft ist aber noch nix

glauben oder wissen bzw wessen Glaube & welches Wissen?

tournesol @, Sonntag, 10.02.2019, 17:06 (vor 191 Tagen) @ W.W.

Sie haben mich nicht gelangweilt, sonst hätte ich nicht geantwortet und verletzt schon gar nicht.

Ich habe das Gefühl, dass Sie oft Fragen aufwerfen, auf die es keine Antwort gibt und sich dann eine Antwort zurechtbasteln, die zu Ihren Überzeugungen passt. Manchmal kann ich Ihre Überlegungen nachvollziehen, aber es nützt mir nichts, egal ob ich der gleichen oder einer anderen Ansicht bin. Aber natürlich kann man sich gern darüber austauschen.

Wenn ich Wissenschaftlerin wäre, würde ich zu Fragen forschen, die mich interessieren und vielleicht eine stichhaltige Antwort finden. Bin ich aber nicht. Also lasse ich viele Fragen einfach offen.

glauben oder wissen bzw wessen Glaube & welches Wissen?

W.W. @, Sonntag, 10.02.2019, 17:46 (vor 191 Tagen) @ tournesol

Liebe tournesol,

ja natürlich stelle ich am liebsten die Fragen, die ich nicht beantworten kann. Weil es die interessantesten sind: „Die Frage nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest." Und gerade diese Fragen lassen die wichtigsten Antworten zu, etwa wie das jemand aus seiner Sicht sieht.

Das wirklich Interessante ist, dass jeder oder jede alles anders sehen - und dennoch kann man sich so darüber unterhalten, als sähe man in etwa dasselbe. Als gäbe es dieses "Ding an sich".

W.W.

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Darum sollten wir glauben und der Natur vertrauen das "MS geheilt" werden kann?

UWE, Sonntag, 10.02.2019, 14:37 (vor 191 Tagen) @ tournesol

Ich hoffe nicht darauf, dass die MS geheilt werden kann, sondern dass ich damit einigermaßen gut leben kann.

Ja, da bin ich eben GANZ anders drauf.

Frei nach Zarah Leander
"Ich weiß, es wird einmal ein Wunder geschehn..." ;-)

... Übrigens mein Jahresmotto 2019

LG
Uwe

--
- Ja, ich führe Selbstgespräche. Manchmal brauche ich einfach den Rat eines Experten.. -

Hoffen allein reicht leider nicht!

Edithelfriede @, Nordhessen, Sonntag, 10.02.2019, 15:04 (vor 191 Tagen) @ UWE

Lieber Uwe

Glauben möchte ichs aber kann ichs kaum noch nach zwölf Jahren EDSS 6,5 und Erwerbsunfähigkeitsberentung bzw nachdem vor 24 Jahren meine MS durch ein MRT festgestellt wobei meine Vermutung schon 1990 nur durch einen Neurologen nicht bestätigt worden war.
Auf wie Zarah Leander "Ich weiß, es wird einmal ein Wunder geschehn..." hoffe ich noch
aber vom wartend im Rollstuhl sitzen kann sich nichts tun bei mir!
Danke dafür das Sie mir dies als Ihr Jahresmotto 2019 mitgeteilt haben denn es gibt mir Hoffnung. flowers
Suchend möchte ich nicht bleiben sondern zur Not auch mir von einem (welchen) Arzt Dronabinol oder was Besseres verschreiben lassen.
Sativex ist viel schlechter aber Fasten oder Verzicht auf Rüben- und Rohrzucker wonach ich süchtig bin könnte mir mit F20.9 Schizophrenie, nicht näher bezeichnet
helfen?
G35.9 Multiple Sklerose des Hirnstamms habe auch also was kann ich noch tun um wieder gesund zu werden?
Kein Mediziner möchte mir noch helfen also muss ich mir selber helfen!
Angst habe ich nur noch weil mein Wohngebäudedach kaputt ist es reinregnet

lg e

--
Angst die Hoffnung zu verlieren soll nicht mein Leben bestimmen!
Sommer 2o19 bdwußtlos ins ins Krankenhaus nach vier Wochen wieder heim unter Betreuung meiner Tochter.

Darum sollten wir glauben und der Natur vertrauen das "MS geheilt" werden kann?

W.W. @, Sonntag, 10.02.2019, 15:33 (vor 191 Tagen) @ UWE

Ich hoffe nicht darauf, dass die MS geheilt werden kann, sondern dass ich damit einigermaßen gut leben kann.


Ja, da bin ich eben GANZ anders drauf.

Frei nach Zarah Leander
"Ich weiß, es wird einmal ein Wunder geschehn..." ;-)

... Übrigens mein Jahresmotto 2019

Das Problem mit den Wundern ist, dass wir sie nicht wahrnehmen, wenn sie geschehen. Ich würde fast so weit gehen und sagen: Wir können Wunder gar nicht sehen!

W.W.

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Darum sollten wir glauben und der Natur vertrauen das "MS geheilt" werden kann?

UWE, Sonntag, 10.02.2019, 14:30 (vor 191 Tagen) @ W.W.

Lieber Doc

Ich bin Naturwissenschaftler und musste das mit dem "Gefühl" auch erst lernen... ;-)

LG
Uwe

--
- Ja, ich führe Selbstgespräche. Manchmal brauche ich einfach den Rat eines Experten.. -

Darum sollten wir glauben und der Natur vertrauen das "MS geheilt" werden kann?

W.W. @, Sonntag, 10.02.2019, 15:30 (vor 191 Tagen) @ UWE

Lieber Doc

Ich bin Naturwissenschaftler und musste das mit dem "Gefühl" auch erst lernen... ;-)

Ich danke Ihnen!:-) Ich bin auch gerade dabei zu lernen. Der Punkt ist - imho -, dass uns die Logik nichts über die Welt sagt, in der wir leben. Und es gibt sicherlich Leute, die meinen, die Logik sei fast alles, was die Welt ist, jedenfalls regele sie fast alles.

Der Gedanke ist ebenso verführerisch wie falsch.

W.W.

Warum sollten wir nicht auf Menschen Rücksicht nehmen, die Hoffnung brauchen?

Jakobine, Sonntag, 10.02.2019, 14:22 (vor 191 Tagen) @ W.W.

Die Überschrift finde ich nicht passend. Ist wie immer eine Meta-Ebene.

Ich habe vor einiger Zeit erfahren, dass eine Bekannte, ihre Tochter hatte schon MS, ebenfalls an der MS erkrankt ist. So hatten sich bei ihr viele Phänomene zusammengefügt bis es zu der Diagnose kam.
Zu der Aussage, jeder ist seines Glückes Schmied, kann ich nur sagen, es gibt unterschiedliche Persönlichkeiten. Die einen werden aktiv, die anderen inaktiv. Da ich in der Regel aktiv werde, verstehe ich oft nicht, weshalb jemand anderes inaktiv ist.

So hat meine Bekannte nach ihrer Diagnose keine Physio gemacht und das schon seit einem guten halben Jahr nicht. Leider ist sie immer noch auf den Rollator angewiesen.

Jedenfalls habe ich bei meiner Diagnose alles daran gesetzt, wieder auf eigenen Beinen zu laufen, den Rollator hatte ich nur zwei Tage und ich konnte garnicht mehr laufen.
Da die Menschen ihre eigenen Entscheidungen treffen und die Konsequenzen selbst mit ihren Familien, Freunden tragen müssen, ist es mühselig sich einzumischen, obwohl ich das trotzdem ab und an mache. G. Jakobine

Ps. Sicher gibt es Stadien der Erkrankung, wo die eigene Aktivität nur teilweise helfen kann.

Warum sollten wir nicht auf Menschen Rücksicht nehmen, die Hoffnung brauchen?

Jakobine, Sonntag, 10.02.2019, 14:30 (vor 191 Tagen) @ Jakobine

Was die Homöophatie betrifft, bin ich gespalten.
Es gibt bei bestimmten Wirkstoffen eine Symptom-Verbesserung bei anderen nicht.
Ich bin gut sortiert mit den Mitteln und probiere einiges aus. Apis hilft bei Allergien bzw. Heuschnupfen immer, allerdings ist es bei mir nicht so schlimm. Ich war bei mehreren Homöpathen, viele Behandlungen haben wenig gebracht. Aber bei den Wechseljahres-Beschwerden war die Behandlung eine grosse Hilfe. G.Jakobine

Warum sollten wir nicht auf Menschen Rücksicht nehmen, die Hoffnung brauchen?

Mimmi, Sonntag, 10.02.2019, 18:48 (vor 191 Tagen) @ Jakobine

Und wie so oft, kann ich Ihren Gedanken nicht folgen Herr Weihe.
Mir fällt dazu spontan ein Stichwort ein:"Entmenschlichung".
Sie vertreten doch permanent und vehement Ihre ganz eigene Sichtweise auf die Dinge und neigen dazu Andersdenkende abzuwerten.

Gegenseitige Rücksichtnahme sollte etwas Selbstverständliches sein - egal in welch einer Lebenssituation sich jemand befindet.

Warum also über eine Selbstverständlichkeit disskutieren?
Genauso wie die Hoffnung etwas Urmenschliches ist. Befindet sich jemand in einer ausweglosen Situation und ich nehme Ihm das letzte Fünkchen Hoffnung, dann wäre dies einfach nur abscheulich.

Bezogen auf die MS
- es ist nunmal eine chronisch, fortschreitende, bislang unheilbare Erkrankung
- es kann also kein richtig oder falsch geben
- jeder Verlauf ist anders, jeder Körper reagiert anders, jeder entwickelt seine eigenen Strategie damit umzugehen
- setzt jemand seine ganze Hoffnung in eine Vorgehensweise um seinen Status quo zu erhalten/zu verbessern, dann kann man doch einfach nur gutes Gelingen wünschen

Ich persönlich glaube nicht an Homöopathie und etliche alternative
Heilsversprechen. Kenne aber einige MSler die genau diesen Weg gehen und gut damit fahren - also bitteschön, warum nicht.
Letztendlich ist egal was man unternimmt oder eben auch nicht. Wichtig ist nur, dass es sich für einen persönlich richtig anfühlt.

Für mich ist es eher traurig zu sehen, wenn jemand einfach nur verzweifelt ist, weil die MS so rasant fortschreitet und in der Situation Unmengen an Geld für alternative Wege, Geistheiler usw. ausgibt. Trotzdem ist auch hier wiederum positiv, dass noch ein Rest Hoffnung vorhanden ist.

In diesem Sinne:"Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt."

Warum sollten wir nicht auf Menschen Rücksicht nehmen, die Hoffnung brauchen?

W.W. @, Sonntag, 10.02.2019, 19:02 (vor 191 Tagen) @ Mimmi

Und wie so oft, kann ich Ihren Gedanken nicht folgen Herr Weihe.
Mir fällt dazu spontan ein Stichwort ein:"Entmenschlichung".
Sie vertreten doch permanent und vehement Ihre ganz eigene Sichtweise auf die Dinge und neigen dazu Andersdenkende abzuwerten.

Wirklich, das tut mir leid.:-( Ich suchte eigentlich danach, wie man als Arzt aufrichtig sein kann und trotzdem einem Menschen seine Hoffnung nicht zu nehmen.

Ich halte das für schwierig und sehe keinen anständigen Weg, aber vermutlich habe ich mich unklar ausgedrückt.

W.W.

Warum sollten wir nicht auf Menschen Rücksicht nehmen, die Hoffnung brauchen?

Mimmi, Sonntag, 10.02.2019, 22:33 (vor 191 Tagen) @ W.W.

Sie sprechen also rein von der Arzt-Patienten-Beziehung; war mir nicht klar.
In Bezug auf das Thema "Hoffnung" finde ich den Arzt gar nicht so wichtig.
Dr. Med. stellt die Diagnose, klärt mich über die Therapiemöglichkeiten gemäß der Leitlinien auf, und dokumentiert den körperlichen Zustand.
Gesetz den Fall ich schlage alle seine Empfehlung in den Wind und mit mir geht es körperlich bergab, so wäre es dennoch anmaßend, unprofessionell und übergriffig, wenn er herablassend von "selber Schuld" sprechen würde.
Z.B. hält mein Neurologe die Gabe von Vitamin D für überflüssig - ich nehme aber dennoch 60.000IE pro Woche zu mir - seine Reaktion: exakt neutral, Achselzucken.

Generell kommt es natürlich auch immer auf die Erkrankung an. Ist eine Erkrankung gut erforscht und mit sehr gutem Erfolg zu behandeln, dann kann sich der Arzt sicherlich etwas weiter aus dem Fenster lehnen und auch mal ein mahnendes Wort fallen lassen.

Gerade bei z.B.chronisch fortschreitenden Erkrankungen kommt es in Punkto "Hoffnung" meines Erachtens stärker auf das soziale Umfeld an.

Warum sollten wir nicht auf Menschen Rücksicht nehmen, die Hoffnung brauchen?

W.W. @, Sonntag, 10.02.2019, 22:41 (vor 191 Tagen) @ Mimmi

Ich habe mich sicherlich nicht klar genug ausgedrückt und entschuldige mich dafür.

Generell kommt es natürlich auch immer auf die Erkrankung an. Ist eine Erkrankung gut erforscht und mit sehr gutem Erfolg zu behandeln, dann kann sich der Arzt sicherlich etwas weiter aus dem Fenster lehnen und auch mal ein mahnendes Wort fallen lassen.

Können Sie Beispiele für diese Erkrankungen bringen?

W.W.

Warum sollten wir nicht auf Menschen Rücksicht nehmen, die Hoffnung brauchen?

tournesol @, Sonntag, 10.02.2019, 22:50 (vor 191 Tagen) @ W.W.

Ich denke z.B. an Typ-1-Diabetes. Da wäre es gefährlich, wenn ein Patient das anstatt mit Insulin mit Homöopathie oder anderen alternativen Heilmethoden behandeln wollte.

Warum sollten wir nicht auf Menschen Rücksicht nehmen, die Hoffnung brauchen?

W.W. @, Montag, 11.02.2019, 09:05 (vor 190 Tagen) @ tournesol

Ich denke z.B. an Typ-1-Diabetes. Da wäre es gefährlich, wenn ein Patient das anstatt mit Insulin mit Homöopathie oder anderen alternativen Heilmethoden behandeln wollte.

Einverstanden! Aber vielleicht werden Sie mir ja zugeben, dass es gar so viele treffende Beispiele gar nicht gibt.

Bei der Bluttransfusion und Jehovas Zeugen kämme ich in Schwierigkeiten und würde möglicherweise den Eltern zugestehen, dass sie ihr Kind lieber sterben lassen, als einer Bluttransfusion zuzustimmen.

W.W.

PS: Und wenn jemand kein Insulin will? Sondern eher sein Übergewicht abbauen möchte?

Hoffnung bei Black holes die durch Behandlungsfehler hervorgerufen wurden?

Edithelfriede @, Nordhessen, Montag, 11.02.2019, 10:43 (vor 190 Tagen) @ W.W.

Ähnlich Diabetis Typ-1 ist Sekundär chronisch progrediente MS allein schon weil der/die Betroffene entweder stets Medikamente nehmen muß oder/und das ist bei MS weniger gefährlich besser nicht wegen der öft tödlichen Nebenwirkungen!.

Zu häufige Kortisongaben wirken nicht so positiv wie regelmäßige Insulingaben mit Blutzuckerkontrolle.
Leider darf ich nicht versuchen ob und wieviel Cannabisdampf/-öl/Dronabinol mir
Besserung bringen könnte. Mein vor Jahren verstorbenen Arzt hatte mir Dosisteigerung empfohlen und er war als Internist und Tropenmediziner sehr erfahren gewesen.
Leider konnte ich seit Monaten kein Dronabinol mehr bekommen und etwas vergleichbar wirksameres gibt es nicht!
Eine sehr radikale Ernährung wie Fasten schaffe ich nicht aber vegan mit hohem Rohkostanteil möchte ich machen

lg e

--
Angst die Hoffnung zu verlieren soll nicht mein Leben bestimmen!
Sommer 2o19 bdwußtlos ins ins Krankenhaus nach vier Wochen wieder heim unter Betreuung meiner Tochter.

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Warum sollten wir nicht auf Menschen Rücksicht nehmen, die Hoffnung brauchen?

agno @, Montag, 11.02.2019, 06:36 (vor 190 Tagen) @ Mimmi

Hi Mimmi
Ich stimme Dir zu!
Die Hoffnung durch den MS-Spezialisten kommt imho durch einen schrägen Dreh.
Zuerst verbreitet der Arzt Hoffnungslosigkeit, bevor das Pharmahoffnungswahrscheinlichkeitspaket aufgeschnürt wird.
Gruß agno

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Gschafft ist aber noch nix

Warum sollten wir nicht auf Menschen Rücksicht nehmen, die Hoffnung brauchen?

W.W. @, Montag, 11.02.2019, 09:08 (vor 190 Tagen) @ agno

Der "schräge Dreh" kommt daher, dass der Arzt erst den Menschen erschreckt wie ein Buhmann und schließlich tröstlich sagte: "Aber wir haben da noch etwas für sie, was Ihnen helfen könnte!" Ein schrecklich schräger Dreh, der mich an mittelalterliche Sitten auf dem Jahrmarkt erinnert.

W.W.

Warum sollten wir nicht auf Menschen Rücksicht nehmen, die Hoffnung brauchen?

Mimmi, Montag, 11.02.2019, 13:24 (vor 190 Tagen) @ W.W.

Herr Weihe ich glaube in Bezug auf Diabetes haben Sie Typ1 mit Typ 2 verwechselt (Regulation durch Gewichtsabnahme).
Ansonsten ist Hepatitis C heute heilbar, HIV ist gut zu behandeln, einige psychische Erkrankungen sind medikamentös relativ gut in den Griff zu bekommen, ebenso diverse Herz-Kreislauf-Erkrankungen usw....

Warum sollten wir nicht auf Menschen Rücksicht nehmen, die Hoffnung brauchen?

W.W. @, Montag, 11.02.2019, 13:32 (vor 190 Tagen) @ Mimmi

Herr Weihe ich glaube in Bezug auf Diabetes haben Sie Typ1 mit Typ 2 verwechselt (Regulation durch Gewichtsabnahme).
Ansonsten ist Hepatitis C heute heilbar, HIV ist gut zu behandeln, einige psychische Erkrankungen sind medikamentös relativ gut in den Griff zu bekommen, ebenso diverse Herz-Kreislauf-Erkrankungen usw....

Nein, nein, nein! Ich sage ja nichts! Nur dieses und jenes - aber das wäre ein moröses Herummäkeln. Ihre Liste hat mich geradezu erschlagen.

W.W.

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Warum sollten wir nicht auf Menschen Rücksicht nehmen, die Hoffnung brauchen?

agno @, Montag, 11.02.2019, 14:48 (vor 190 Tagen) @ W.W.

;-)
Ich hatte die Liste mit Freude registriert.
Ja, ich weiß dass es für eine gute Diskussion gut ist, wenn jemand die Extrempositionen vertritt.
Aber im gelebten Leben, ist mir wohler, wenn die Extrempositionen relativiert werden.
lG agno

--
Gschafft ist aber noch nix

Warum sollten wir nicht auf Menschen Rücksicht nehmen, die Hoffnung brauchen?

W.W. @, Montag, 11.02.2019, 15:51 (vor 190 Tagen) @ agno

;-)
Ich hatte die Liste mit Freude registriert.
Ja, ich weiß dass es für eine gute Diskussion gut ist, wenn jemand die Extrempositionen vertritt.
Aber im gelebten Leben, ist mir wohler, wenn die Extrempositionen relativiert werden.

Ich habe mich schon immer gefragt, ob es ein Segen ist, dass es gegen psychiatrische Krankheiten so gute Medikamente gibt?!:confused:

W.W.

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Warum sollten wir nicht auf Menschen Rücksicht nehmen, die Hoffnung brauchen?

agno @, Montag, 11.02.2019, 16:22 (vor 190 Tagen) @ W.W.

Wenn man die Suizidrate alter Künstler betrachtet, ja.
Wenn man einen Freund unter Psychopharmaka hat und bedenkt wie dieser zuvor war, dann hoffe ich nicht übergriffig zu sein, wenn ich richtung nein tendiere.
Man ist niemals sicher!
gruß agno

--
Gschafft ist aber noch nix

Warum sollten wir nicht auf Menschen Rücksicht nehmen, die Hoffnung brauchen?

tournesol @, Montag, 11.02.2019, 17:21 (vor 190 Tagen) @ agno

Aber wie wäre er und wie ginge es ihm und seinen Familienangehörigen krank und ohne Medikamente?

Es gibt ja auch kontroverse Diskussionen darüber und ist eine schwierige Entscheidung, ob Kinder mit ADHS mit Medikamenten behandelt werden sollen.

Warum sollten wir nicht auf Menschen Rücksicht nehmen, die Hoffnung brauchen?

W.W. @, Montag, 11.02.2019, 17:46 (vor 190 Tagen) @ tournesol

Aber wie wäre er und wie ginge es ihm und seinen Familienangehörigen krank und ohne Medikamente?

Es gibt ja auch kontroverse Diskussionen darüber und ist eine schwierige Entscheidung, ob Kinder mit ADHS mit Medikamenten behandelt werden sollen.

Dass ist eine wirkliche schwierige Entscheidung! So etwas meinte ich. Der Krankheitsbegriff ist sehr weitgespannt. Ich könnte mir sogar Medikamente gegen Heimweh oder Liebeskummer vorstellen.

W.W.

Warum sollten wir nicht auf Menschen Rücksicht nehmen, die Hoffnung brauchen?

W.W. @, Montag, 11.02.2019, 19:31 (vor 190 Tagen) @ tournesol

Das Problem ist: Sobald Ärzte eine neue Krankheit entdecken (erfinden), ist die forschende Pharmaindustrie schon gestiefelt und gespornt, um ein Medikament dagegen zu entwickeln. Manchmal spricht man auch von einem "Sissi-Syndrom".

W.W.

Warum sollten wir nicht auf Menschen Rücksicht nehmen, die Hoffnung brauchen?

jerry @, Montag, 11.02.2019, 20:23 (vor 190 Tagen) @ tournesol

Aber wie wäre er und wie ginge es ihm und seinen Familienangehörigen krank und ohne Medikamente?

Es gibt ja auch kontroverse Diskussionen darüber und ist eine schwierige Entscheidung, ob Kinder mit ADHS mit Medikamenten behandelt werden sollen.

:thumps up: thumb up :ok:

Ebenso sprach der gemeine Feld-Wald-und Wiesenkinderarzt jerry, wenn er von Pharmareferenten mit entsprechenden Präparaten im Köcher heimgesucht wurde.

Kein Problem, entgegneten jene meist: Da Kinder- und JugendpsychiaterInnen bekanntlich völlig 'überlaufen' sind, würden wir Ihnen, verehrter Doc jerry, gerne die Entscheidungskriterien in unseren straffen Wochenendkursen vermitteln.

Jene Pharmareferenten wurden im gleichen Moment unmittelbar und unehrenhaft aus der Praxis entlassen. :wuerg:


LG, jerry

Warum sollten wir nicht auf Menschen Rücksicht nehmen, die Hoffnung brauchen?

tournesol @, Montag, 11.02.2019, 22:15 (vor 190 Tagen) @ jerry

Über Medikamente bei ADHS kann und will ich mir kein Urteil erlauben, da wir zum Glück kein Kind mit ADHS haben.

Aber einer unserer Söhne ist von FAS betroffen, das reicht mir völlig. Da wird der Einsatz von Medikamenten ja auch diskutiert, um ein Zusammenleben mit diesen Kindern bzw. Jugendlichen überhaupt längerfristig möglich zu machen. Ich denke, Ärzte oder andere Fachleute, die nicht täglich rund um die Uhr damit leben, können meistens gar nicht nachvollziehen, was da in Familien abläuft. Ähnlich kann es auch bei ADHS sein.

Das ist eine Parallele zu MS. Da kann man von außen oft auch nicht ermessen, wie es den Betroffenen geht.

Warum sollten wir nicht auf Menschen Rücksicht nehmen, die Hoffnung brauchen?

W.W. @, Dienstag, 12.02.2019, 00:00 (vor 190 Tagen) @ tournesol

Aber einer unserer Söhne ist von FAS betroffen, das reicht mir völlig. Da wird der Einsatz von Medikamenten ja auch diskutiert, um ein Zusammenleben mit diesen Kindern bzw. Jugendlichen überhaupt längerfristig möglich zu machen.

Ich muss gestehen, dass ich die Bezeichnung FAS nie gehört habe. Aber vielleicht haben Sie sich ja verschrieben? Oder wollten Sie mich testen?:confused: Soll ich in Wikipedia nachschauen - und meiner eigenen Schande gewahr werden?

W.W.

Warum sollten wir nicht auf Menschen Rücksicht nehmen, die Hoffnung brauchen?

jerry @, Dienstag, 12.02.2019, 00:08 (vor 190 Tagen) @ W.W.

Lieber Wofgang,

ich hatte so'n Verdacht (Alkoholembryopathie) und hab nachgesehen:

war Fetales Alkohol-Syndrom gemeint?

Gute Nacht allerseits :star:
jerry

Warum sollten wir nicht auf Menschen Rücksicht nehmen, die Hoffnung brauchen?

W.W. @, Dienstag, 12.02.2019, 09:26 (vor 189 Tagen) @ jerry

Lieber Jerry,

meinst du? Aber warum schreibt Tournesol das einfach so? Oder habe ich etwas überlesen?

Es verwirrt mich beides, dass ich "FAS" nicht kenne, aber auch, was Tournesol eventuell zum Ausdruck bringen wollte. Und der Zusammenhang mit den Fortschritten der Medizin? Aber vielleicht wird sie es ja auch noch näher erklären?! Denn so wirkt es bedrückend.

Wolfgang

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vom seltsamen Sprachgebrauch von Medizin & Fortschritt.

agno @, Dienstag, 12.02.2019, 11:38 (vor 189 Tagen) @ jerry

Lieber Jerry
Irgendwo weiß ich nicht wo ich jetzt passend einen Seitenast in das Thema einfügen könnte.
Es geht mir auch um den Sprachgebrauch von Medizin & Fortschritt.
Während ich als "Außenstehender" eher eine fachfremde Patientenmodifikation sehe.
Die Oma im Altersheim wird etwas beruhigt.
Das "Hibbelkind" in der Schule wird medikamentös Fokussiert.
Der MSler mit Schluckstörungen bekommt eine Magensonde.
(Füttern ist zu Anstrengend und geht zu Lange)

--
Gschafft ist aber noch nix

Stilles Ableben, Patientenverfügung

Edithelfriede @, Nordhessen, Dienstag, 12.02.2019, 12:57 (vor 189 Tagen) @ agno

Liebe/r agno

Meine Mutter hatte nach ihrer ZungenkrebsOP und Bestrahlung 1998 und nach einem Sturz mit intrakranieller Blutung 2007 mit Pflegeklasse 3+ bis 2014 leben dürfen/müssen.
Zu Willensäußerungen war sie außer mit Augen- und Wimpern bewegungen sie nicht mehr fähig gewesen und damit sie nicht ersticken mußte ihre Trachealkanüle
abgesaugt werden. Beamtmungspflichtig war sie also nur im Krankenhaus gewesen!
Während der Kurzzeitpflege im Pflegeheim hatte sie dann gehen dürfenangel smile .

Wir Töchter und besonders die sie pflegenden Krankenschwestertochter waren sehr traurig gewesen aber auch etwas erleichert das das lautlose Leiden unserer Mutter und Großmtter von neun Enkeln zu einem Ende gekommen war.
Medizin kann hilfreich sein und wie teuer sie ist wobei ich gar bewerten kann
wie furchtbar oder erlösend andere es empfunden hatten.
Zu Psychopharmaka, einer Magensonde und erst recht zur Beatmung muß man sich in der Patientenverfügung möglicht immer zeitnah und juristisch sicher oder handschriftlich mit Zeugen geäußert haben.

lg e

--
Angst die Hoffnung zu verlieren soll nicht mein Leben bestimmen!
Sommer 2o19 bdwußtlos ins ins Krankenhaus nach vier Wochen wieder heim unter Betreuung meiner Tochter.

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Therapiebegrenzung

naseweis ⌂ @, in meinem Paradies, Dienstag, 12.02.2019, 13:26 (vor 189 Tagen) @ Edithelfriede

.
Da gibt es eine Empfehlung der Sektion Ethik der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) unter Mitarbeit der Sektion Ethik der Deutschen Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN)

https://www.researchgate.net/figure/Dokumentationsbogen-Therapiebegrenzung_fig1_318625681

das sollte in den Kliniken bekannt sein und kann auch noch kurzfristig in der Klinik besprochen werden.

--
Disclaimer:
Ich sprech nur für mich, lass meine Gedanken raus, gebe keine Empfehlungen.
Jede(r) hat ihren/seinen eigenen Kopf, idealerweise zum DENKEN

Therapiebegrenzung und meine negativen Erfahrungen

Edithelfriede @, Nordhessen, Dienstag, 12.02.2019, 18:17 (vor 189 Tagen) @ naseweis

Liebe/r naseweis

Als meine Mutter also eine Krebspatientin gestürzt war konnte mein Sohn als 15 jähriger Enkel nur schnell einen Notarzt anrufen und danach weitere Verwandte.
Meine erfolglose Berentungskur 2007 von meiner Rentenversicherung war zufällig auch zu Ende und meine Mutter war dann sehr schwer Pflegebedürftig! konnte kaum mehr schlucken,überhaupt nicht mehr sprechen oder sich selbständig bewegen!

Etwas mit Hilfe zu schreiben wäre ihr noch möglich gewesen aber war nicht mehr wichtig glaube ich.

Bevor mein Vater 1995 an MS verstorben war hatte ihn meine Mutter liebevoll zehn Jahre gepflegt aber wirklich hilfreich war die Schulmedizin da nicht gewesen!

Lg e

--
Angst die Hoffnung zu verlieren soll nicht mein Leben bestimmen!
Sommer 2o19 bdwußtlos ins ins Krankenhaus nach vier Wochen wieder heim unter Betreuung meiner Tochter.

vom Drinnen und Draußen

jerry @, Dienstag, 12.02.2019, 13:35 (vor 189 Tagen) @ agno

Es geht mir auch um den Sprachgebrauch von Medizin & Fortschritt.
Während ich als "Außenstehender" eher eine fachfremde Patientenmodifikation sehe.

Lieber agno,

Wenn mich in der Angelegenheit 'drin stehende' Familien oder der jugendliche ADHS-Patient selber baten, doch bitte ein vom Kinder-und Jugendpsychiater angesetztes Medikament (im Rahmen einer Gesamtförderung mit z.B. Verhaltenstherapie, Maßnahmen zur Umorganisation/Strukturierung des Alltags, Gesprächen etc.) nachzurezeptieren in Urlaubszeiten:

Dann hab ich mich nicht als 'Außenstehender' verhalten (können!), sondern die Bitte erfüllt. :wink:


jerry

Warum sollten wir nicht auf Menschen Rücksicht nehmen, die Hoffnung brauchen?J

tournesol @, Dienstag, 12.02.2019, 18:26 (vor 189 Tagen) @ jerry

Ja. Und ich habe noch ein weiteres Rätsel: die genaue (Verdachts-)Diagnose ist ARND.

Was ich geschrieben habe, hat sich auf deinen vorhergehenden Beitrag bezogen. Ich habe etwas über FAS geschrieben, weil das oft zu ähnlichem Verhalten führt wie ADHS. Mit FAS habe ich Erfahrung, mit ADHS nicht.

Warum hast du die Pharmareferenten rausgeworfen und nicht an der Wochenendfortbildung teilgenommen? Die hat doch bestimmt an einem schönen Ort mit schönem Rahmenprogramm, auch für mitreisende Partner, stattgefunden? Außerdem hättest du Fortbildungspunkte erworben. Ich hätte da, glaube ich, nicht so viele Berührungsängste.

Ich weiß, dass wir hier Pharma-kritisch sind. Bedeutet das auch, als Arzt sich nicht über Medikamente zu informieren, die nicht ins eigene Konzept passen? Vielleicht hätte eines für einen deiner Patienten gepasst? Bei manchen wirkt ja auch eine Basistherapie, wie in anderen Foren berichtet wird.

In einer Selbsthilfegruppe für Eltern von FAS-Kindern sagte eine Pflegemutter, ihr Leben sei zu Ende. Ein wirksames Medikament für ihre Tochter wäre eine Hoffnung für sie.

@tournesol, Warum sollten wir...

jerry @, Dienstag, 12.02.2019, 20:11 (vor 189 Tagen) @ tournesol

Hallo tournesol,

ich weiß angesichts dieses Deines Beitrages nicht so recht, ob Du mich einfach 'ein wenig' missverstehst, schlicht ziemlich blauäugig bist, ob Du provozieren willst und ich mich fürchterlich ärgern sollte.

Man versucht (ärztekammernseitig) inzwischen, von der Pharmaindustrie aufgelegten und finanzierten Fortbildungen die Akkreditierung bzw Möglichkeit der Zertifizierung und Vergabe jener cme-Fortbildungspunkte zu entziehen.

Warum?

Weil sich bis in jene Instanzen herumgesprochen hat, dass solche Fortbildungen nicht streng wissenschaftlich und sachlich informieren, sondern produktwerbende Züge aufweisen. Oder Schlimmeres...

Schöner Ort, Rahmenprogramm, auch für mitreisende Partner... klingt ja beinahe dananch, als stündest Du 'sowas' ebenfalls kritisch gegenüber. So what?! Wieso hätte ich doch teilnehmen sollen?


Ich weiß, dass wir hier Pharma-kritisch sind. Bedeutet das auch, als Arzt sich nicht über Medikamente zu informieren, die nicht ins eigene Konzept passen?

Wenn sich diese Einlassung auf meine damalige Weigerung beziehen sollte, am Wochenendkurs teilzunehmen, ist das eine Unterstellung, die ich zwischen lächerlich und bösartig einstufen würde.

Natürlich hab ich mich informiert. Aber seriöse Quellen genutzt.

Und im Ergebnis beschlossen, die Entscheidung zu einem Ansetzen dieser Therapien spezieller ausgebildeten Kinder- und Jugendpsychiatern zu überlassen / Patienten zu überweisen, die dafür in frage kamen.

Denn als Kinder- und Jugendarzt mit sozialpädiatrischer Ausrichtung meiner Praxis war ich mit meiner 'übrigen' Patientenklientel zur Genüge ausgelastet.

Auch falls Du nicht über Medikamente zu informieren, die nicht ins eigene Konzept passen? schlicht auf die überwiegend 'pharmakritischen ufoS' und mich als heutigen ufo beziehen wolltest, finde ich es anmaßend. Zumal hier u.a. gern die nicht hochglanzgetränkten Infos der MS-Stiftung Trier / ZIMS /TIMS /TAG gelesen und zitiert werden, oder die Publikationen der UKE.

Auch von mir.


jerry

@tournesol, Warum sollten wir...

tournesol @, Dienstag, 12.02.2019, 20:56 (vor 189 Tagen) @ jerry

Hallo tournesol,

ich weiß angesichts dieses Deines Beitrages nicht so recht, ob Du mich einfach 'ein wenig' missverstehst, schlicht ziemlich blauäugig bist, ob Du provozieren willst und ich mich fürchterlich ärgern sollte.

Vielleicht von jedem etwas. Ich wollte dich nicht verletzen, es tut mir Leid und ich entschuldige mich dafür.

Ich kenne dich nicht, da hätte ich das nicht schreiben sollen. Rückgängig machen kann ich es leider nicht.

@tournesol, Warum sollten wir...

jerry @, Mittwoch, 13.02.2019, 12:32 (vor 188 Tagen) @ tournesol

Hallo,

wie agno schreibt, bisschen luftleerer Raum ist da schon... aber: Danke. flowers


LG, jerry

@tournesol, Warum sollten wir...

W.W. @, Mittwoch, 13.02.2019, 08:51 (vor 188 Tagen) @ jerry

Hallo tournesol,

ich weiß angesichts dieses Deines Beitrages nicht so recht, ob Du mich einfach 'ein wenig' missverstehst, schlicht ziemlich blauäugig bist, ob Du provozieren willst und ich mich fürchterlich ärgern sollte.

Ich hatte auch den Eindruck, dass tournesol eine etwas böse Stimmung erzeugt hätte - als sei man Pharisäer oder wisse nicht, worüber man rede.

W.W.

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@all, Wir sind Menschen...

agno @, Mittwoch, 13.02.2019, 09:19 (vor 188 Tagen) @ W.W.

Lieber Wolfgang
"...tournesol eine etwas böse Stimmung erzeugt..."
Nein!
Sie hat uns einfach im luftleeren Raum hängen lassen.
Dass die neugierigen Gedankensprünge Kapriolen schlugen, war jedem sein individuelles Problem (oder auch nicht)
Im Endeffekt hat sich das als Wahrheit herausgestellt, was in der Situation als einzig passende Schlussfolgerung übrig geblieben war.
Es gibt keine Pflicht zum Forenstriptease!
Damit muss man als Leser klar kommen.
Dass der Leser im luftleeren Raum Kapriolen schlägt, damit muss der Schreiber klar kommen.
Wir sind alle Menschen. Niemand ist perfekt!
Gruß agno

--
Gschafft ist aber noch nix

@all, Wir sind Menschen...

W.W. @, Mittwoch, 13.02.2019, 13:30 (vor 188 Tagen) @ agno

Lieber Wolfgang
"...tournesol eine etwas böse Stimmung erzeugt..."
Nein!
Sie hat uns einfach im luftleeren Raum hängen lassen.

Ich glaube, tournesol wollte uns zeigen "Hony soit, qui mal y pense!" Wenn es tatsächlich so wäre, wie es wohl auch Jerry verstanden hat, dann war das nicht sehr anständig. Jemand bewusst zu provozieren, um ihn dann seiner Unterstellungen wegen anzugreifen...

W.W.

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@all, Wir sind Menschen...

agno @, Mittwoch, 13.02.2019, 13:45 (vor 188 Tagen) @ W.W.

Lieber Wolfgang
imho bist Du zwischenmenschlich manchmal etwas unbeholfen.
Zwischen den Zeilen stand ganz dick: "Ich bin verzweifelt".
Wer jetzt den moralischen Zeigefinger hebt,
um eventuell nicht ganz glattes agieren zu tadeln,
der stellt sich selbst kein gutes Zeugnis aus.
Sogar wenn man im Recht wäre. Was man nicht wissen kann!
wir sind Menschen, unsere Dialogpartner auch ;-)
lG agno

--
Gschafft ist aber noch nix

@all, Wir sind Menschen...

W.W. @, Mittwoch, 13.02.2019, 16:05 (vor 188 Tagen) @ agno

imho bist Du zwischenmenschlich manchmal etwas unbeholfen.

Eigentlich wollte ich nur Jerry hilfreich beispringen, weil ich tournesol in ähnlicher Weise (miss)verstanden hatte.:-(

W.W.

@all, Wir sind Menschen...

fRAUb @, Mittwoch, 13.02.2019, 13:48 (vor 188 Tagen) @ W.W.

Lieber Wolfgang
"...tournesol eine etwas böse Stimmung erzeugt..."
Nein!
Sie hat uns einfach im luftleeren Raum hängen lassen.


Ich glaube, tournesol wollte uns zeigen "Hony soit, qui mal y pense!" Wenn es tatsächlich so wäre, wie es wohl auch Jerry verstanden hat, dann war das nicht sehr anständig. Jemand bewusst zu provozieren, um ihn dann seiner Unterstellungen wegen anzugreifen...

W.W.

Manchmal ist es auch wie mit der SPD...abwarten! Plötzlich taucht Kevin, der Kühne(rt) auf und schon ist man Mitten drin, statt nur dabei...

...abwarten...

--
"Es gibt keine Alternative zum Optimismus" (Prof. Harald Lesch)

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Spekulation: Wir sind "Alle"Menschen...

naseweis ⌂ @, in meinem Paradies, Mittwoch, 13.02.2019, 14:01 (vor 188 Tagen) @ W.W.

Lieber Wolfgang
"...tournesol eine etwas böse Stimmung erzeugt..."
Nein!
Sie hat uns einfach im luftleeren Raum hängen lassen.


Ich glaube, tournesol wollte uns zeigen "Hony soit, qui mal y pense!" Wenn es tatsächlich so wäre, wie es wohl auch Jerry verstanden hat, dann war das nicht sehr anständig. Jemand bewusst zu provozieren, um ihn dann seiner Unterstellungen wegen anzugreifen...

W.W.

[Spekulationsmodus]
es könnte aber ja auch sein, dass Tournesol einfach schrieb, wass ihr in aus dem Kopf in die Tasten floss. Nicht immer und nicht bei jedem Menschen ist das dann absolut druckreif, wie wir wissen.

Ich nenne jetzt keine Namen und schau niemanden an !!!

[Glaubensbekenntnis]
Ich glaube nicht, dass Tournesol bewusst provozieren wollte um Jerry dann "wegen angeblicher Unterstellungen" anzugreifen.

[Fazit]
Ball flach halten, nicht über jedes Hölzchen springen, das einem hingehalten wird.

PS: mit "Zuckerkügelchen statt Kortison" hatte ich ja auch ganz unbewusst so ein Hölzchen geworfen. Meine Intention war eigentlich eine ganz andere

--
Disclaimer:
Ich sprech nur für mich, lass meine Gedanken raus, gebe keine Empfehlungen.
Jede(r) hat ihren/seinen eigenen Kopf, idealerweise zum DENKEN

Spekulation: Wir sind "Alle"Menschen...

tournesol @, Mittwoch, 13.02.2019, 17:08 (vor 188 Tagen) @ naseweis

Ich musste erst 'mal googeln um zu verstehen, was "Hony soit, qui mal y pense!" bedeutet und ich verstehe immer noch nicht ganz, was es auf mich bezogen heißen soll.

Ja, vielleicht wollte ich Jerry provozieren und er hat sich auch leicht provozieren lassen. Aber ich habe ihn nicht bewusst provoziert 'um ihn dann seiner Unterstellungen wegen anzugreifen...' Unterstellungen gegen mich habe ich von dir, Jerry gar nicht wahrgenommen und ich habe dich auch nicht angegriffen, vielleicht hast du dich trotzdem angegriffen gefühlt.

Ich habe das gemacht, weil für meinen Geschmack einiges, was ich hier lese von vorneherein ein bißchen sehr Pharma-kritisch ist. In meinem Beitrag war das mit dem Wochenendkurs ironisch gemeint, aber ich hätte da wohl wirklich weniger Berührungsängste. Ich nehme auch Einladungen von Reiseveranstaltern zu Werbeveranstaltungen mit kostenlosem mehrgängigem Menü an um zu schauen, was die so anbieten. Vielleicht blauäugig. Eine Reise gebucht habe ich da noch nie.

Ich hätte das so nicht schreiben sollen und entschuldige mich bei allen dafür. Weiter möchte ich mich hier dazu nicht äußern.

@ agno Ja, ich war lange Zeit verzweifelt und hatte keine Hoffnung mehr auf eine vernünftige Lösung. Aber dann bekamen wir unverhofft unerwartete Unterstützung vom Gericht, wo es eigentlich um eine andere Sache ging, und es kam genau zu der Lösung, die wir die ganze Zeit wollten. So viel zum Thema Hoffnung. Seither geht es mir gut, dafür habe ich jetzt MS.

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Spekulation: Wir sind "Alle"Menschen...

agno @, Mittwoch, 13.02.2019, 17:50 (vor 188 Tagen) @ tournesol

Ich musste erst 'mal googeln um zu verstehen, was "Hony soit, qui mal y pense!" bedeutet und ich verstehe immer noch nicht ganz, was es auf mich bezogen heißen soll.

Ich auch ;-)

Ja, vielleicht wollte ich Jerry provozieren und er hat sich auch leicht provozieren lassen. Aber ich habe ihn nicht bewusst provoziert 'um ihn dann seiner Unterstellungen wegen anzugreifen...' Unterstellungen gegen mich habe ich von dir, Jerry gar nicht wahrgenommen und ich habe dich auch nicht angegriffen, vielleicht hast du dich trotzdem angegriffen gefühlt.

Ich habe das gemacht, weil für meinen Geschmack einiges, was ich hier lese von vorneherein ein bißchen sehr Pharma-kritisch ist. In meinem Beitrag war das mit dem Wochenendkurs ironisch gemeint, aber ich hätte da wohl wirklich weniger Berührungsängste. Ich nehme auch Einladungen von Reiseveranstaltern zu Werbeveranstaltungen mit kostenlosem mehrgängigem Menü an um zu schauen, was die so anbieten. Vielleicht blauäugig. Eine Reise gebucht habe ich da noch nie.

Ich sehe das auch so!
Und freue mich über solches kratzen an extremfundamentalistischen Positionen!
Leider finde ich bei MS wenig Anhaltspunkte diese Sicht zu ändern. :-(


Ich hätte das so nicht schreiben sollen und entschuldige mich bei allen dafür. Weiter möchte ich mich hier dazu nicht äußern.

@ agno Ja, ich war lange Zeit verzweifelt und hatte keine Hoffnung mehr auf eine vernünftige Lösung. Aber dann bekamen wir unverhofft unerwartete Unterstützung vom Gericht, wo es eigentlich um eine andere Sache ging, und es kam genau zu der Lösung, die wir die ganze Zeit wollten. So viel zum Thema Hoffnung. Seither geht es mir gut, dafür habe ich jetzt MS.

Puh Shit happens
Danke für deine Erklärungen!

imho bezüglich Forenkommunikation alles gut! :-)
lG agno

--
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agno @, Dienstag, 12.02.2019, 20:57 (vor 189 Tagen) @ tournesol

Puh, noch nie war der Titel so passend zum Text wie jetzt.

Ja. Und ich habe noch ein weiteres Rätsel: die genaue (Verdachts-)Diagnose ist ARND.

Was ich geschrieben habe, hat sich auf deinen vorhergehenden Beitrag bezogen. Ich habe etwas über FAS geschrieben, weil das oft zu ähnlichem Verhalten führt wie ADHS. Mit FAS habe ich Erfahrung, mit ADHS nicht.

Warum hast du die Pharmareferenten rausgeworfen und nicht an der Wochenendfortbildung teilgenommen? Die hat doch bestimmt an einem schönen Ort mit schönem Rahmenprogramm, auch für mitreisende Partner, stattgefunden? Außerdem hättest du Fortbildungspunkte erworben.

Wenn der Verkäufer des Produktes den Anwender schult, dann schult er vielleicht in der Anwendung seines Produktes, aber nur vielleicht in der Therapie eines Defizites.
Insgesammt bin ich der Meinung dass eine solche Schulung, als Silberblicktraining, den Gesammtüberblick einschränken könnte.

Ich weiß, dass wir hier Pharma-kritisch sind. Bedeutet das auch, als Arzt sich nicht über Medikamente zu informieren, die nicht ins eigene Konzept passen? Vielleicht hätte eines für einen deiner Patienten gepasst? Bei manchen wirkt ja auch eine Basistherapie, wie in anderen Foren berichtet wird.

"bei manchen wirkt"
Das ist so als würde man armen Menschen, Lotto-spielen als Finanzsicherung, empfehlen.
Bei manchen funktioniert das.
Nur, wenn ein Arzt, der seinen Beruf mit Herzblut ausübt, überlegt mit welchen Möglichkeiten er therapieren könnte, dann geht er diesen Weg nicht!


In einer Selbsthilfegruppe für Eltern von FAS-Kindern sagte eine Pflegemutter, ihr Leben sei zu Ende. Ein wirksames Medikament für ihre Tochter wäre eine Hoffnung für sie.

Du bist ein Held!
Ich kann meine Anerkennung für Eltern, die noch ein krankes Kind in die Familie integrieren, nicht genung betonen!
Wenn eine Familie in einer unausgleichbaren Überlastung steht, dann darauf hoffen dass es eine Medizin geben soll, die das durch Alkohol zerstörte Gehirn repariert, dann *seufz* -> manchen geistigen Verrenkungen bin ich nicht fähig zu folgen.

lG agno

--
Gschafft ist aber noch nix

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tournesol @, Dienstag, 12.02.2019, 21:23 (vor 189 Tagen) @ agno

Ich bin alles andere als eine Heldin. Meistens nimmt man ein Pflegekind auf, weil man sich ein (weiteres) Kind wünscht. Die Schädigungen zeigen sich oft erst später, die richtig großen Probleme oft erst wie bei uns mit Beginn der Pubertät. Und dann versucht man irgendwie damit zu leben.

Von Medikamenten erhoffen sich die Eltern keine Heilung des geschädigten Gehirns, sondern dass das Verhalten für alle Beteiligten erträglich wird.

Ich möchte jetzt nicht weiter darüber diskutieren.

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Warum sollten wir nicht auf Menschen Rücksicht nehmen, die Hoffnung brauchen?

naseweis ⌂ @, in meinem Paradies, Dienstag, 12.02.2019, 14:20 (vor 189 Tagen) @ tournesol


Aber einer unserer Söhne ist von FAS betroffen, das reicht mir völlig.

Das tut mir leid, das klingt nicht ganz so einfach


Das ist eine Parallele zu MS. Da kann man von außen oft auch nicht ermessen, wie es den Betroffenen geht.

--
Disclaimer:
Ich sprech nur für mich, lass meine Gedanken raus, gebe keine Empfehlungen.
Jede(r) hat ihren/seinen eigenen Kopf, idealerweise zum DENKEN

Warum sollten wir nicht auf Menschen Rücksicht nehmen, die Hoffnung brauchen?

W.W. @, Montag, 11.02.2019, 23:56 (vor 190 Tagen) @ jerry

Ebenso sprach der gemeine Feld-Wald-und Wiesenkinderarzt jerry, wenn er von Pharmareferenten mit entsprechenden Präparaten im Köcher heimgesucht wurde.

Kein Problem, entgegneten jene meist: Da Kinder- und JugendpsychiaterInnen bekanntlich völlig 'überlaufen' sind, würden wir Ihnen, verehrter Doc jerry, gerne die Entscheidungskriterien in unseren straffen Wochenendkursen vermitteln.

Jene Pharmareferenten wurden im gleichen Moment unmittelbar und unehrenhaft aus der Praxis entlassen. :wuerg:

Wunderbar, lieber Jerry!:-)

W.W.

Warum sollten wir nicht auf Menschen Rücksicht nehmen, die Hoffnung brauchen?

klaigo, Dienstag, 12.02.2019, 10:56 (vor 189 Tagen) @ W.W.

Ebenso sprach der gemeine Feld-Wald-und Wiesenkinderarzt jerry, wenn er von Pharmareferenten mit entsprechenden Präparaten im Köcher heimgesucht wurde.

Kein Problem, entgegneten jene meist: Da Kinder- und JugendpsychiaterInnen bekanntlich völlig 'überlaufen' sind, würden wir Ihnen, verehrter Doc jerry, gerne die Entscheidungskriterien in unseren straffen Wochenendkursen vermitteln.

Jene Pharmareferenten wurden im gleichen Moment unmittelbar und unehrenhaft aus der Praxis entlassen. :wuerg:


Wunderbar, lieber Jerry!:-)

W.W.

Ich wünsche mir mehr Feld- Wald- und Wiesenärzte ;-)..

und ganz besonders mehr Feld- Wald- und Wiesenärzte, die 'besondere' Kinder integrieren können und nicht den Eltern raten, diese therapieren zu lassen, damit sie ins Schema passen.

Und nebenbei, es ist für mich gar nicht vorstellbar, dass ein Zusammenleben der Eltern mit ihren eigenen Kindern nicht möglich ist - und ich bin selbst betroffen. Wo sollten die Kinder denn sonst hin ?

Warum sollten wir nicht auf Menschen Rücksicht nehmen, die Hoffnung brauchen?

klaigo, Dienstag, 12.02.2019, 11:04 (vor 189 Tagen) @ klaigo

Ebenso sprach der gemeine Feld-Wald-und Wiesenkinderarzt jerry, wenn er von Pharmareferenten mit entsprechenden Präparaten im Köcher heimgesucht wurde.

Kein Problem, entgegneten jene meist: Da Kinder- und JugendpsychiaterInnen bekanntlich völlig 'überlaufen' sind, würden wir Ihnen, verehrter Doc jerry, gerne die Entscheidungskriterien in unseren straffen Wochenendkursen vermitteln.

Jene Pharmareferenten wurden im gleichen Moment unmittelbar und unehrenhaft aus der Praxis entlassen. :wuerg:


Wunderbar, lieber Jerry!:-)

W.W.


Ich wünsche mir mehr Feld- Wald- und Wiesenärzte ;-)..

und ganz besonders mehr Feld- Wald- und Wiesenärzte, die 'besondere' Kinder integrieren können und nicht den Eltern raten, diese therapieren zu lassen, damit sie ins Schema passen.

Oh Mann, die Löcher im Kopf fordern mal wieder ihren Tribut. .. :-)

Ich meinte natürlich Feld- Wald und Wiesen LEHRER

Warum sollten wir nicht auf Menschen Rücksicht nehmen, die Hoffnung brauchen?

W.W. @, Dienstag, 12.02.2019, 12:28 (vor 189 Tagen) @ klaigo

Und nebenbei, es ist für mich gar nicht vorstellbar, dass ein Zusammenleben der Eltern mit ihren eigenen Kindern nicht möglich ist - und ich bin selbst betroffen. Wo sollten die Kinder denn sonst hin ?

Wie meinen Sie das? Dass es schwierig ist, mit ADHS-Kindern zusammenzuleben? Oder Kindern, die anders sind, als man es sich gewünscht hat?

Ich sehe immer einen etwa 5-jährigen Jungen am Sonntag im Hallenbad, der irgendwie gestört zu sein scheint, weil es dauernd in Bewegung ist und rumrennt. Dazu kommt, dass er einen entsetzlichen Schrei ausstößt, der einem das Blut in den Adern gerinnen lässt. Aber die Eltern scheinen sich daran gewöhnt zu haben und es gar nicht mehr zu hören. Ich kenne so einen Schrei von dem kleinen Oskar in der "Blechtrommel".

W.W.

Warum sollten wir nicht auf Menschen Rücksicht nehmen, die Hoffnung brauchen?

klaigo, Dienstag, 12.02.2019, 14:55 (vor 189 Tagen) @ W.W.

Ich meine gar nicht, im Gegenteil. Meine Antwort bezog sich auf tournesol :

'.... Einsatz von Medikamenten ja auch diskutiert, um ein Zusammenleben mit diesen Kindern bzw. Jugendlichen überhaupt längerfristig möglich zu machen. Ich denke, Ärzte oder andere Fachleute, die nicht täglich rund um die Uhr damit leben, können meistens gar nicht nachvollziehen, was da in Familien abläuft. Ähnlich kann es auch bei ADHS sein.....

Daraufhin meinte ich für mich gäbe es keine Situation in der ich nicht mit meinem Kind zusammen leben könnte.

Warum sollten wir nicht auf Menschen Rücksicht nehmen, die Hoffnung brauchen?

tournesol @, Dienstag, 12.02.2019, 18:40 (vor 189 Tagen) @ klaigo

Weil du offensichtlich noch nie in so einer Situation warst, die oft Jahre andauert und wo überhaupt keine Lösung abzusehen ist. Dann kann man sich das nicht vorstellen, konnte ich vorher auch nicht.

Für mich waren Menschen in einem entsprechenden Forum, die ähnliches erlebt hatten, eine große Hilfe. Das waren die Einzigen, die nachvollziehen konnten, was bei uns abgelaufen ist. Leute, die beruflich damit befasst waren, haben teilweise ganz offen mir die Schuld für die Probleme gegeben.

Warum sollten wir nicht auf Menschen Rücksicht nehmen, die Hoffnung brauchen?

jerry @, Dienstag, 12.02.2019, 19:44 (vor 189 Tagen) @ tournesol

Hallo tournesol,

wenn beim Vorliegen eines fetalen Alkoholsyndromes beim Kind Dir als (leiblicher?!) Mutter eine Mitverantwortung zuerkannt wird, ist das nicht so ganz von der Hand zu weisen. Vorsichtig formuliert...

Oder geht es um ein Pflege-/Adoptivkind?


jerry

Warum sollten wir nicht auf Menschen Rücksicht nehmen, die Hoffnung brauchen?

W.W. @, Dienstag, 12.02.2019, 19:51 (vor 189 Tagen) @ jerry

Hallo tournesol,

wenn beim Vorliegen eines fetalen Alkoholsyndromes beim Kind Dir als (leiblicher?!) Mutter eine Mitverantwortung zuerkannt wird, ist das nicht so ganz von der Hand zu weisen. Vorsichtig formuliert...

Oder geht es um ein Pflege-/Adoptivkind?


jerry

Ich bin erschüttert. Auch weil ich keine Ahnung habe, worum es geht. Ein Tabu? Ein Geheimnis? Ich habe auch das Gefühl, mich irgendwie ungeschickt benommen zu haben, wofür ich mich natürlich entschuldigen möchte.

Wolfgang

Warum sollten wir nicht auf Menschen Rücksicht nehmen, die Hoffnung brauchen?

tournesol @, Dienstag, 12.02.2019, 20:01 (vor 189 Tagen) @ jerry

Natürlich weiß ich, dass Alkohol in der Schwangerschaft die Ursache für FAS ist. Ja, dieser Sohn ist ein Pflegekind. Das spielte für mich bei dem was ich sagen wollte, keine Rolle. Deshalb habe ich es nicht extra betont.

Warum sollten wir nicht auf Menschen Rücksicht nehmen, die Hoffnung brauchen?

W.W. @, Mittwoch, 13.02.2019, 08:48 (vor 188 Tagen) @ tournesol

Natürlich weiß ich, dass Alkohol in der Schwangerschaft die Ursache für FAS ist. Ja, dieser Sohn ist ein Pflegekind. Das spielte für mich bei dem was ich sagen wollte, keine Rolle. Deshalb habe ich es nicht extra betont.

Vielleicht sollte man es doch tun, auch wenn es der Bescheidenheit zu widersprechen scheint. Der Aufrichtigkeit halber. Weil man niemanden bewusst oder unbewusst in die Irre führen will...? Und jeden falschen Eindruck vermeiden will.

W.W.

Warum sollten wir nicht auf Menschen Rücksicht nehmen, die Hoffnung brauchen?

fRAUb @, Mittwoch, 13.02.2019, 10:31 (vor 188 Tagen) @ W.W.

Natürlich weiß ich, dass Alkohol in der Schwangerschaft die Ursache für FAS ist. Ja, dieser Sohn ist ein Pflegekind. Das spielte für mich bei dem was ich sagen wollte, keine Rolle. Deshalb habe ich es nicht extra betont.


Vielleicht sollte man es doch tun, auch wenn es der Bescheidenheit zu widersprechen scheint. Der Aufrichtigkeit halber. Weil man niemanden bewusst oder unbewusst in die Irre führen will...? Und jeden falschen Eindruck vermeiden will.

W.W.

Mag sein. Ich kannte FAS nicht. Muss ich auch nicht. Als Jerry darüber aufklärte, war mein erster Gedanke ein vielleicht!... ist es was anderes?...hat sie sich verschrieben?...verstoffwechselt sie Zucker falsch und wusste es nicht? … Verstoffwechselt das Kind Zucker falsch...?

Es ist genau, wie ich manchmal Sachen schreibe, die keinen Sinn ergeben...weil die Tastatur am Schleppi manchmal spinnt oder die Sprachsoftware am Smartphone meint, es besser zu wissen und ich vielleicht gerade weder die Zeit, noch die Lust dazu habe, mir den Quark, den die künstliche Intelligenz da ausgespuckt hat, nochmal durchzulesen.... Der geneigte Leser/die geneigte Leserin, könnte auch einfach denken, dass ich doof bin!

Ich bin manchmal schockiert, über den Kauderwelsch, den die Software da ausspuckt! Und ich sage Euch, Freunde: künstliche Intelligenz ist eher künstlich, denn intelligent! Bewahre uns Gott, vor dem therapeutischen Einsatz!

--
"Es gibt keine Alternative zum Optimismus" (Prof. Harald Lesch)

Warum sollten wir nicht auf Menschen Rücksicht nehmen, die Hoffnung brauchen?

fRAUb @, Mittwoch, 13.02.2019, 10:15 (vor 188 Tagen) @ tournesol

Natürlich weiß ich, dass Alkohol in der Schwangerschaft die Ursache für FAS ist. Ja, dieser Sohn ist ein Pflegekind. Das spielte für mich bei dem was ich sagen wollte, keine Rolle. Deshalb habe ich es nicht extra betont.

@tournesol, wie alt ist das Kind?


Und was mich noch interessieren würde, welche Therapien/Möglichkeiten bekommt es?


LG

--
"Es gibt keine Alternative zum Optimismus" (Prof. Harald Lesch)

Warum sollten wir nicht auf Menschen Rücksicht nehmen, die Hoffnung brauchen?

klaigo, Mittwoch, 13.02.2019, 08:06 (vor 188 Tagen) @ tournesol

Weil du offensichtlich noch nie in so einer Situation warst, die oft Jahre andauert und wo überhaupt keine Lösung abzusehen ist. Dann kann man sich das nicht vorstellen, konnte ich vorher auch nicht.

Doch, tournesol, wie ich oben schon schrieb, ich war bzw. Bin in einer solchen Situation, ich kann es sehr wohl beurteilen.

Lg klaigo

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