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Follow up von der "Beck-Studie" zur SNE (Therapien)

naseweis ⌂ @, in meinem Paradies, Mittwoch, 06.02.2019, 21:44 (vor 14 Tagen)

.
Zum Nachlesen

Autoimmunerkrankungen des Auges
von der jährlichen Tagung des Berliner Immunologie Seminars (BIS) (2009)
(PDF von der Charite)

Da finde ich auf Seite 30 folgendes:

"Deutlich in Frage stellte Lagrèze die Behandlung der isolierten, akuten NNO mit Kortikosteroiden. "

"Basierend auf der plazebokontollierten Optic-Neuritis-Treatment-Trial-Studie (ONTT-Studie) wird typischerweise die akute NNO meist mit 1000 mg Methylprednisolon/d intravenös über drei Tage, gefolgt von einer oralen Ausschleichphase behandelt. "

"Damit wird zwar gegenüber der Plazebogabe eine schnellere Visuserholung erreicht, das Endergebnis im Langzeitverlauf ergab allerdings keine Vorteile. "

" Aktualität bekommt diese Nutzen-Risiko-Abwägung durch neuere Befunde, die Hinweise darauf ergaben, dass Steroide möglicherweise den axonalen Schaden durch Apoptoseinduktion retinaler Ganglienzellen verstärken"

Auweia !

Der Artikel basiert auf ONTT: "Long-Term Optic Neuritis Study Finished" von der American Academy of Ophtalmology
https://www.aao.org/eyenet/article/ontt-long-term-optic-neuritis-study-finished

15 Jahre Follow-up

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Disclaimer:
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Augenklinik Freiburg Steroide bei Sehnerverkrankungen?

agno @, Mittwoch, 06.02.2019, 22:00 (vor 14 Tagen) @ naseweis

Danke!!!!
https://static.springer.com/sgw/documents/1027337/application/pdf/Musterbeitrag_DasTherapeutischePrinzip_Ophthalmologe.PDF
;-)

W.A. LagrèzeUniversitäts-Augenklinik FreiburgSteroide bei Sehnerverkrankungen?
"...Ausgehend von dieser Studienlage sollte man im Einzelfall mit dem Patienten diskutieren, ob er unter Inkaufnahme der Steroidnebenwirkungen eine raschere Visuserholung wünscht. Aktualität bekommt diese Nutzen-Risiko-Abwägung durch neuere Befunde, welche Hinweise darauf ergaben, dass Steroide möglicherweise den axonalen Schaden durch Apoptoseinduktion retinaler Ganglienzellen verstärken..."

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Nachtrag: Follow up "Cortison bei SNE"

naseweis ⌂ @, in meinem Paradies, Mittwoch, 06.02.2019, 23:01 (vor 14 Tagen) @ naseweis

.

Hinweise dafür bieten Studien, die zeigten, dass Patienten, die bei NNO eine Hochdosistherapie mit Methylprednisolon erhielten, sechs Monate später retrobulbär dünnere Sehnerven aufwiesen als die Plazebogruppe, berichtete Lagrèze.

Auch bei experimenteller Autoimmunenzephalomyelitis im Tiermodell wurden vergleichbare Befunde berichtet. Bei Tieren mit Steroidtherapie überlebten nur halb so viele retinale Ganglienzellen wie in der Plazebogruppe.

Quelle: Charite (siehe ersten Beitrag)

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Nachtrag: Follow up ....

fRAUb @, Donnerstag, 07.02.2019, 09:15 (vor 13 Tagen) @ naseweis

Was sagt uns das bez. der gängigen Methode Schübe mit Kortikosteroiden zu behandeln? Oder anders gefragt: Was unterscheidet Sehnerven von den anderen?
Oder nochmal anders und direkter (---> für agno :-P )

Warum sollte sich bei anderen Nerven eine bessere Prognose bezüglich der Langzeitfolgen/ Folgeschädigungen durch hochdosierte Kortikosteroidgaben ergeben?


Schlussendlich muss der geneigte Leser/ die geneigte Leserin zugeben, dass die gänge Praxis Schübe mit hochdosiertem Kortison in betrachtnahme dieser Studie mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit einfach Unsinn sein könnte.


fRAUb

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"Es gibt keine Alternative zum Optimismus" (Prof. Harald Lesch)

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Definition: Sehnerven und andere Nerven

naseweis ⌂ @, in meinem Paradies, Donnerstag, 07.02.2019, 09:59 (vor 13 Tagen) @ fRAUb

Was sagt uns das bez. der gängigen Methode Schübe mit Kortikosteroiden zu behandeln? Oder anders gefragt:

Was unterscheidet Sehnerven von den anderen?

Hey fRAUb,
meinst du das ernst ? :confused:

Die Sehnerven sehen (oder leiten zumindest das Gesehene weiter)
und die Fussnerven stecken in den Schuhen und sehen nix.

Sorry, das war jetzt aber wirklich eine Steilvorlage. :wink:

Warum sollte sich bei anderen Nerven eine bessere Prognose bezüglich der Langzeitfolgen/ Folgeschädigungen durch hochdosierte Kortikosteroidgaben ergeben?

Ja die Frage stellt sich.
Man sollte meinen können, dass im Prinzip alle Nerven gleich sind.

Schlussendlich muss der geneigte Leser/ die geneigte Leserin zugeben, dass die gänge Praxis Schübe mit hochdosiertem Kortison in betrachtnahme dieser Studie mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit einfach Unsinn sein könnte.

fRAUb

Da muss ich dir zustimmen.
Aber warum stellt sich niemand sonst diese Fragen ?

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Warum sollte man Schübe mit hochdosiertem Kortison therapieren, wenn dies beim Sehnerv schadet?

agno @, Donnerstag, 07.02.2019, 10:40 (vor 13 Tagen) @ naseweis

Danke fraub :wink: & Naseweis
@ W.W.
Diese Frage müsste man auch nach Freiburg schicken.
Gruß agno

P.S.: Die Mechanismen die mit hochdosiertem Kortison, den Sehnerv dünner machen, was machen die mit einem Entzündungsherd an anderer Stelle?

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Kortison? wenn dies dem Sehnerv schadet?

naseweis ⌂ @, in meinem Paradies, Donnerstag, 07.02.2019, 11:09 (vor 13 Tagen) @ agno

Danke fraub :wink: & Naseweis
@ W.W.
Diese Frage müsste man auch nach Freiburg schicken.
Gruß agno

Lagreze in Freiburg weiß das schon.

Aber was ist mit Gold und Hohlfeld und Mäurer und Flachenecker und all den anderen?

P.S.: Die Mechanismen die mit hochdosiertem Kortison, den Sehnerv dünner machen, was machen die mit einem Entzündungsherd an anderer Stelle?

Also wenn dieses Cortison die Leitungen dünner macht, könnte das Risiko steigen, dass die Leitung kaputt geht und nix mehr leitet.

== Vergleiche dickes Starthilfekabel mit 16 mm Querschnitt mit Klingeldraht oder gar Netzwerkleitung ==

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Kortison? wenn dies dem Sehnerv schadet?

W.W. @, Donnerstag, 07.02.2019, 12:39 (vor 13 Tagen) @ naseweis

Lagreze in Freiburg weiß das schon.

Aber was ist mit Gold und Hohlfeld und Mäurer und Flachenecker und all den anderen?

Wird das, was wir hier diskutieren, überhaupt von der DMSG diskutiert?

W.W.

Nachtrag: Follow up der Kritik

fRAUb @, Freitag, 08.02.2019, 09:16 (vor 12 Tagen) @ fRAUb

Was sagt uns das bez. der gängigen Methode Schübe mit Kortikosteroiden zu behandeln? Oder anders gefragt: Was unterscheidet Sehnerven von den anderen?
Oder nochmal anders und direkter (---> für agno :-P )

Warum sollte sich bei anderen Nerven eine bessere Prognose bezüglich der Langzeitfolgen/ Folgeschädigungen durch hochdosierte Kortikosteroidgaben ergeben?


Schlussendlich muss der geneigte Leser/ die geneigte Leserin zugeben, dass die gänge Praxis Schübe mit hochdosiertem Kortison in betrachtnahme dieser Studie mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit einfach Unsinn sein könnte.


fRAUb

Ich schreibe mal ein follow up meiner Kritik:

Die BeführworterInnen der Kortisongaben, könnten mit der Autoimmunität argumentieren und dass es vorrangig darum ginge, die Entzündung zu stoppen. Und wer wollte es ihnen verdenken? Wer von uns, hat im akuten Schub nicht gedacht: "sch... wo fängt das an? Und wo hört es auf?" Das heißt, dass die Gegenargumentation auf der Basis der Autoimmunhypothese, nicht nur emotional, sondern auch logisch verständlich wird.

In der weiteren Argumentationslinie der Autoimmunbeführworter, wird kommen "aber wir haben jetzt ja ganz neue Medikamente..." (die ich persönlich als noch viel schlimmer empfinde, aber egal. Medizin ansich nimmt nicht viel Rücksicht auf persönliche Animositäten und das ist letztendlich auch gut so...)

Also muss man sich gut überlegen, auf welcher Grundlage man in die Diskussion einsteigt, so dass sie auch fruchtbar, statt furchtbar werden könnte?!


Mir fiele ad hock Prineas ein. Gab's da nicht auch ein follow up von Brück, Lassmann usw.?

Und K.H. Wiendl, ob ich den mag oder nicht, weil er auf einer ganz anderen Ebene forscht (Blutgerinnung)

Die Heidelberger mit ihrer gestörten Calciumverarbeitung,...

Was ich damit schreiben will: wenn man auf einer schiefen Ebene in die Diskussion einsteigt, könnte es auch 'bergab' gehen...

Moin und LG

--
"Es gibt keine Alternative zum Optimismus" (Prof. Harald Lesch)

Nachtrag: Follow up der Kritik

W.W. @, Freitag, 08.02.2019, 09:55 (vor 12 Tagen) @ fRAUb

Liebe fRAUb,

seit gestern denke ich darüber nach, was schief gelaufen ist in der MS-Therapie und warum? Und warum das so lange dauert und in die falsche Richtung zu gehen scheint. Und niemand ruft: "Stop! Mit aller Kraft zurück!" Wie kann ein Schiff seit nahezu 100 Jahren (ich denke, die Fehlentwicklung begann 1935 mit Rivers) schlingern, den Kurs verfehlen und sich dennoch über Wasser halten?

Weil die Autoimmuntheorie richtig und gut ist? Anscheinend ist das so. Alle Experten scheinen von ihr überzeugt zu sein, seit Jahrzehnten! Eine ganze Industrie hat sich drum herum aufgebaut mit Affenställen, Züchtung von Meerschweinchen, Medizinprofessoren, mikroskopischen Zentren und natürlich den Forschern von der Pharmaindustrie.

Nach Th. S. Kuhn hätte doch schon längst eine Revolution stattfinden müssen, das erfolglose, jahrzehntelange "puzzle solving" hätte in eine wissenschaftliche Krise führen müssen und zu einer Neuorientierung. Das ist alles ausgeblieben! Warum nur?

Es wird weiter geflickt und so getan, als gäbe es gar keine Krise der Autoimmuntheorie, der EAE, des Cortisons und der BT. Alles im grünen Bereich?! Was hindert die MS-Forschung daran festzustellen, dass sie seit Jahren den Karren an die Wand gefahren hat?

W.W.

Nachtrag: Follow up der Kritik

CB @, Freitag, 08.02.2019, 19:34 (vor 12 Tagen) @ W.W.

Lieber Herr W.W.,

Kuhn stellt seine These des Paradigmenwechsels hauptsächlich anhand der Ablösung des ptolemäischen Weltbildes durch das kopernikanische Weltbild da. -- Kopernikus hat rund 1400 Jahre nach Ptolemäus gelebt...

Beste Grüße

CB

Nachtrag: Follow up der Kritik

W.W. @, Freitag, 08.02.2019, 21:06 (vor 12 Tagen) @ CB

Lieber Herr W.W.,

Kuhn stellt seine These des Paradigmenwechsels hauptsächlich anhand der Ablösung des ptolemäischen Weltbildes durch das kopernikanische Weltbild da. -- Kopernikus hat rund 1400 Jahre nach Ptolemäus gelebt...

Ich hatte wirklich gehofft, es würde heutzutage etwas schneller gehen!:-) Wir brauchen einen Paradigmenwandel für die MS - imho.

W.W.

Nachtrag: Follow up der Kritik

klaigo, Freitag, 08.02.2019, 10:45 (vor 12 Tagen) @ fRAUb


Die BeführworterInnen der Kortisongaben, könnten mit der Autoimmunität argumentieren und dass es vorrangig darum ginge, die Entzündung zu stoppen.

Kleine Korrektur: das sind m. E. zwei paar Stiefel. Die Entzündung stoppen ist das eine. Wodurch diese entstanden ist ist damit nicht gesagt: autoimmun, durch Erreger oder sonst wie.

Lg klaigo

Kortison: Follow up der Kritik & seufz

agno @, Freitag, 08.02.2019, 10:50 (vor 12 Tagen) @ klaigo

Die BeführworterInnen der Kortisongaben, könnten mit der Autoimmunität argumentieren und dass es vorrangig darum ginge, die Entzündung zu stoppen.

Kleine Korrektur: das sind m. E. zwei paar Stiefel. Die Entzündung stoppen ist das eine. Wodurch diese entstanden ist ist damit nicht gesagt: autoimmun, durch Erreger oder sonst wie. > Lg klaigo

Ich würde wetten wollen, wenn man einige praktizierende Neurologen fragen würde, dass diese mehr zum Thema Espresso wüssten als zu Hintergrundtheorien von Kortison.
lG agno

--
Gschafft ist aber noch nix

Nachtrag: Follow up ...*hmmm

fRAUb @, Freitag, 08.02.2019, 10:57 (vor 12 Tagen) @ klaigo


Die BeführworterInnen der Kortisongaben, könnten mit der Autoimmunität argumentieren und dass es vorrangig darum ginge, die Entzündung zu stoppen.


Kleine Korrektur: das sind m. E. zwei paar Stiefel. Die Entzündung stoppen ist das eine. Wodurch diese entstanden ist ist damit nicht gesagt: autoimmun, durch Erreger oder sonst wie.

Lg klaigo

*hmmm,
ich bitte gegebenenfalls um Korrektur, aber bei Erregern ist Kortison, nach meinem bisherigen Wissensstand kontrainduziert.

--
"Es gibt keine Alternative zum Optimismus" (Prof. Harald Lesch)

SqNachtrag: Follow up ...*hmmm

klaigo, Freitag, 08.02.2019, 12:02 (vor 12 Tagen) @ fRAUb


*hmmm,
ich bitte gegebenenfalls um Korrektur, aber bei Erregern ist Kortison, nach meinem bisherigen Wissensstand kontrainduziert.

Du hast recht! Ersetze Erreger durch..... Diverses

Follow up von der "Beck-Studie" zur SNE

W.W. @, Donnerstag, 07.02.2019, 09:45 (vor 13 Tagen) @ naseweis

Lieber Uli,

ich danke dir sehr für den Hinweis.:-) Manchmal habe ich das Gefühl der Hilflosigkeit, aber dein Hinweis auf Lagrèze tröstet mich ein wenig.

Zu der Problematik habe ich folgendes geschrieben:

Noch einmal: Mit dem Augenlicht ist nicht zu spaßen!
Zum letzten Mal die Opticusneuritis, weil sie mir keine Ruhe lässt.

Sie wachen morgens auf und haben einen dumpfen Schmerz hinter dem rechten Auge. Vor dem Spiegel merken Sie, dass Sie auf dem betroffenen Auge nicht so richtig sehen können.

Ich weiß, dass allen MS-Betroffenen diese Frage auf den Fingernägeln brennt: ‚Riskiere ich nicht mein Augenlicht bei einer Sehnerventzündung? Sollte ich in diesem Fall nicht besonders vorsichtig sein und haben nicht alle die, die Cortison empfehlen, vielleicht doch Recht?’ Es ist ein schwieriges Unterfangen, sich gegen die herrschende Meinung zu stellen. Nachdenklich könnte auch dieses Argument machen: ‚Könnte es nicht sein, dass mein Sehnerv im Canalis opticus durch eine MS-bedingte Schwellung abgeklemmt wird?’

---
Gibt es das Engpass-Syndrom überhaupt?
Patienten, aber auch Ärzte, gehen oft davon aus, dass es für das Nervensystem zwei ‚Engpässe’ gibt: dort, wo der Sehnerv durch den knöchernen Sehnervkanal verläuft, und an der Stelle, wo das Halsmark sowieso schon etwas aufgetrieben und zusätzlich in den Wirbelkanal eingezwängt ist. Wenn dann eine zusätzliche Schwellung durch einen MS-Herd auftritt, dann könnte es zu eng werden.

So einleuchtend das klingen mag, es ist überall genug Platz - selbst wenn das Gewebe heftig anschwillt. Dennoch kann der Gedanke aus den Köpfen der Menschen schwer verscheucht werden, dass man sich ‚vorsichtshalber’ Cortison spritzen lassen sollte, um Schwellungen abzumildern. Das betrifft übrigens auch das benachbarte Gewebe. Man denkt verständlicherweise, wenn eine Hirnregion anschwillt, dann kann es auch in dem Bezirk um die Schwellung herum an sich gesundes Nervengewebe schädigen. Auch wenn das logisch zu sein scheint, stimmt es nicht, denn noch nie hat eine Studie zeigen können, dass die Cortisonbehandlung in irgendeiner Weise etwas daran geändert hat, was nach einem Schub letztendlich zurückbleibt.
---
2007 wurde die Übersichtsarbeit ‚Steroide bei Sehnerverkrankungen?’ in DER OPTHALMOLOGE publiziert. Der Autor W.A. Lagréze ist der Direktor der Augenklinik der Universität Freiburg. Er kommt zu dem Schluss: ‚Bei Neuritis nervi optici ist der Nutzen hochdosierter Steroide aufgrund neuerer Ergebnisse zunehmend fraglich, da Steroide den axonalen Schaden möglicherweise sogar verstärken.’ Dabei meint er Corticosteroide und bezieht sich vermutlich auf die bereits erwähnte Arbeit von Ricarda Diem.

Um ganz sicher zu gehen, habe ich mich an ihn gewandt und ihn gefragt, wie er zur Behandlung der Sehnervenentzündung bei MS steht. Er antwortete: ‚Ich denke, dass Sie meinen Standpunkt richtig wiedergegeben haben, und wir uns recht einig sind. Ursache des Dissenz beider Fachgruppen (der Augenärzte und der Neurologen) ist sicher nicht der Einfluss der Cortisonhersteller. Damit lässt sich kaum Geld verdienen. Ich denke, dass es eher historisch unterschiedlich gewachsene Behandlungsmuster sind.’

Wolfgang

Follow up von der "Beck-Studie" zur SNE

Edithelfriede @, Nordhessen, Donnerstag, 07.02.2019, 10:48 (vor 13 Tagen) @ W.W.

Lieber Wolfang

Als Patientin hätte ich vorher wissen müssen was dann in Studien herausgefunden wurde.
Oder nur Ärzte und besonders Neurologen meiden müssen. Diese haben sowieso keine Zeit für Termine bei denen sie ja dann doch aus meinen MS-Erfahrungen nichts lernen möchten.

Da ich das Heilmittel C brauchen könnte und ich nun kein Rezept vom Arzt für Dronabinol bekommen kann sowie keinen freien Händler der quasi zum Hausbesuch zu mir kommen würde muß ich mich in die Niederlande bringen lassen.

Von solch einer Reise oder das ein Händler mich aufsucht kann ich nur träumen.
Aber böse Verwünschungen nur zu denken möchte ich nicht denn viel was ich nur gedacht/gelesen hatte ist eingetreten!

lg e

PS Bitte nicht lesen und vor allem nicht darüber nachdenken wie das Politiker und Pharmaproduzenten nun schon Jahrhunderten wirtschaftlich erfolgreich tun!

--
Angst die Hoffnung zu verlieren soll nicht mein Leben bestimmen!

Follow up von der "Beck-Studie" zur SNE

klaigo, Donnerstag, 07.02.2019, 11:50 (vor 13 Tagen) @ W.W.

Lieber Uli,

ich danke dir sehr für den Hinweis.:-) Manchmal habe ich das Gefühl der Hilflosigkeit, aber dein Hinweis auf Lagrèze tröstet mich ein wenig.

Zu der Problematik habe ich folgendes geschrieben:

Noch einmal: Mit dem Augenlicht ist nicht zu spaßen!

Genau, und wieder mal schreibt es sich leicht wenn man selbst nicht betroffen ist.

Ich hatte es schon mal ausgeführt :

SNE linkes Auge - Cortison oral und erst nach mehreren Wochen - Gesichtsfeldeinschränkung

SNE rechtes Auge: Cortison intravenös hochdosiert - alles wieder zurückgebildet.

Ich denke es erübrigt sich zu schreiben wie ich handeln würde.....
Und ich bereue es, dies damals nicht gemacht zu haben.

Klaigo

Man pokert um das eigene Leben & hat seltsame Berater.

agno @, Donnerstag, 07.02.2019, 11:56 (vor 13 Tagen) @ klaigo

Bereuen ist nicht das Thema.
Mit Reue ändert sich nichts.
Ist so wie es ist.
agno

--
Gschafft ist aber noch nix

Fürs eigene Leben braucht man kluge, mutige Berater.

Edithelfriede @, Nordhessen, Freitag, 08.02.2019, 10:00 (vor 12 Tagen) @ agno

Ihr Lieben

Bereuen muß ich vom Arzt verschrieben Eisenmedikamete und mir Eisen, Kortison, Mitoxantron sogar infundiertesn haben lassen. Als Laie hätte ich mir sowas nicht geben lassen dürfen aber wenn ich deswegen Balint beginnen würde bei meinem früheren ärztlichen Psychotherapeuten? Wem könnte es nutzen außer der Bfarm aber außer digital melden kann ich nichts mehr! Mein Herz schlägt noch sehr intensiv tachycard und meines Blutdrucks von 240 zu 110 vor 27 Jahren wegen/während meiner ersten Entbindung unter Medikamenten hatten mein Sohn und ich auch überlebt!

Sich von Medizinern behandeln zu lassen zu müssen kann gefährlich sein!
Aber sicher diagnostieren können halt nur wenige.
Neurologen die bei MS nicht behandeln wollen sind ehrlicher und mir deshalb lieber. Und ich brauche keine Rezepte denn Nahrungs- und Heilmittel selbst anzubauen ist preiswerter, gesünder und ökologisch sinnvoller!
Kannabis aus Übersee erfordert Schiffdiesel oder Flugbenzin, auch deswegen muß und will ich in meiner Heimat selbst anbauen!

lh e

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Angst die Hoffnung zu verlieren soll nicht mein Leben bestimmen!

Fürs eigene Leben braucht man kluge, mutige Berater.

GG, Freitag, 08.02.2019, 10:27 (vor 12 Tagen) @ Edithelfriede

Kannabis aus Übersee erfordert Schiffdiesel oder Flugbenzin, auch deswegen muß und will ich in meiner Heimat selbst anbauen!

lh e

Dann viel Erfolg, im Vogelfutter findet man den Samen. Bei Erfolg der Pflanzung, bitte um Rückmeldung.

G

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Mut ist nicht die Abwesenheit von Angst,sondern die Erkenntnis, dass es etwas gibt,das wichtiger als die Angst ist

der kleine Mensch & die großen Ziele ...

agno @, Freitag, 08.02.2019, 10:47 (vor 12 Tagen) @ GG

Dann viel Erfolg, im Vogelfutter findet man den Samen. Bei Erfolg der Pflanzung, bitte um Rückmeldung. > G

Wo waren die großen Ziele?:
Eine Welt mit Hanf
Eine Welt ohne MS
Eine Welt ohne Armut
Eine Welt ohne Krieg

Wenn ich mir die Liste so anschaue, macht Edith alles richtig!
Und wenn der erste Punkt geschafft ist, kann der Nächste kommen.

Gruß agno

P.S.: Warum lächeln wir über Edith und nicht über das Amselmotto?

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Gschafft ist aber noch nix

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die gute Gewissheit

naseweis ⌂ @, in meinem Paradies, Freitag, 08.02.2019, 11:09 (vor 12 Tagen) @ agno


P.S.: Warum lächeln wir nicht über das Amselmotto?

nacch dem Klicken bitte Lächeln :-D

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Wenn man einen Vogel hat

agno @, Freitag, 08.02.2019, 11:16 (vor 12 Tagen) @ naseweis

Ich habe die Quelle deiner Inspiration auch gesehen,
und vermute dass besagte Person eine Meise hat.

--
Gschafft ist aber noch nix

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. . . die gute Gewissheit beruhigt und entspannt . . .

naseweis ⌂ @, in meinem Paradies, Freitag, 08.02.2019, 11:31 (vor 12 Tagen) @ agno

Ich habe die Quelle deiner Inspiration auch gesehen,

lieber Agno,

du fragtest nach dem Amselmotto.
Deshalb hab ich das Bild hier verlinkt.

Wenn die Untersuchungen so schöne Bilder ergeben, mit der Nachricht dass alles gut sei:

- dann brauchen sich keine DMSG oder Amsel,
- keine Ärzte und keine Patienten,
- keine Wissenschaft und kein Drogenverkäufer der medizynischen Industrie

mehr über Ursache - Auslösung - Ätiologie - Pathogenese - Risikofaktoren... Gedanken machen.

Das Rad dreht sich,
der Rubel (Euro, Dollar) rollt,
es ist für jede(n) was drin und dran

Musste nur gucken, dass du (man, Industrie) regelmässig irgendwas Neues auf den Markt bringst, bevor die Patente auslaufen.

PS: Ob dann mit Corticosteroiden die Nerven dünner werden ist da auch nicht relevant. Wichtig ist nur, dass man als Vertreiber/Verkäufer genügend Menschen an die Nadeln bekommt.

Und wenn tatsächlich mal eine(r) nach Durchprobieren aller Möglichkeiten sich eher von dieser Welt verabschieden muss, dann könnt man ihm/ihr posthum das Label: "Gestorben im Dienste am medizinisch-wissenschaftlichen Kapitalismus" verleihen.

[image]

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"Gestorben im Dienste am medizinisch-wissenschaftlichen Kapitalismus"

agno @, Freitag, 08.02.2019, 12:13 (vor 12 Tagen) @ naseweis

Wenn jeder Held des Systems seinen posthumen Orden bekommen würde, dann bräuchte es eine eigene Industrie, um diese exorbitanten Massen, herzustellen.
gruß agno
P.S.: Worauf ich in unpassend satirischer Weise hinaus wollte, für das was normal ist, gibt es keinen Orden.

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Gschafft ist aber noch nix

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"Dienst am Kapitalismus"

naseweis ⌂ @, in meinem Paradies, Freitag, 08.02.2019, 12:21 (vor 12 Tagen) @ agno

Wenn jeder Held des Systems seinen posthumen Orden bekommen würde, dann bräuchte es eine eigene Industrie, um diese exorbitanten Massen, herzustellen.

Das sind Arbeitsplätze !!!


[Ironiemodus wieder aus]

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Nocht sterben müssen wegen dem Kapitalismus

Edithelfriede @, Nordhessen, Freitag, 08.02.2019, 13:01 (vor 12 Tagen) @ agno

Wenn jeder Held des Systems seinen posthumen Orden bekommen würde, dann bräuchte es eine eigene Industrie, um diese exorbitanten Massen, herzustellen.
gruß agno
P.S.: Worauf ich in unpassend satirischer Weise hinaus wollte, für das was normal ist, gibt es keinen Orden.

Liebe/r agno
Keinen Orden aber eine Entschädigung hätte ich gern bekommen für den Behandlungsfehler UAW 144 430 und aktuell für die Rente die immer mehr alters- und erwerbsunfähige Rentner bekommen müssen und sicher werden.
Erwerbsunfähig berentet werden müssen hatte ich nicht gewollt sondern ARBRITEN egal wo?
Einfach so jung mit 43 und zwei schulpflichtigen Kindern sterben müssen wollte ich verhindern und deswegen hatte ich berenten lassen. Da es mir aber nunb nach zwölf Jahren immer noch nicht besser sondern schlechter geht könnte ich verbal aggressiv werden wenn ich lese und höre was die Medinentscheidenten und Regierenden so fatal falsch machen.
https://www.google.com/search?client=firefox-b-d&q=greta+umweltaktivistin ist klüger als alle Politiker.
Bitte !!!

lg e

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Was mich am meisten ärgert...

W.W. @, Freitag, 08.02.2019, 12:51 (vor 12 Tagen) @ naseweis

Was mich am meisten ärgert und mich völlig hilflos macht, ist nicht das Cortison (weil es doch wirkt, weil es doch bei vielen ganz offensichtlich die Symptome mildert, indem es das Umgebungsödem zum Abschwellen bringt: "Wie kann etwas nicht wirken, wenn es doch wirkt?!"), was mich am meisten nervt, ist etwas anderes, was ich ebenso wenig widerlegen kann: "Natürlich wirkt nicht alles und auf Anhieb, aber wir haben doch eine ganze Palette von Medikamenten, die man ausprobieren kann, wenn das erste nicht wirkt."

Damit probiert man aus und aus, bis man entweder zu dem Schluss kommt "Es wirkt alles ja doch nichts!", oder die MS ganz normalerweise ihre Schübe eingestellt hat, wie es bei jeder MS nach längerer Zeit üblich ist.

Es gibt kein Argument, das dieser Argumentation gewachsen wäre!:-(

Ich kämpfe auf verlorenem Posten und wiederhole, wiederhole und wiederhole mich.

Wie kann ich irgendjemanden aufrütteln? Sieht man am Horizont eine wissenschaftliche Revolution? Sterben die Golds, Toykas und wie sie alle heißen aus?

W.W.

Was W.W. am meisten ärgert...

agno @, Freitag, 08.02.2019, 13:03 (vor 12 Tagen) @ W.W.

Ja!
Das was der Schnaps bei Alkoholikern, scheint mir das Kortison unter den MSlern.
imho wirst Du niemals Zustimmung bekommen.
Gruß agno

--
Gschafft ist aber noch nix

Was W.W. am meisten ärgert...

W.W. @, Freitag, 08.02.2019, 13:15 (vor 12 Tagen) @ agno

Ja!
Das was der Schnaps bei Alkoholikern, scheint mir das Kortison unter den MSlern.
imho wirst Du niemals Zustimmung bekommen.

Das macht mich wahnsinnig!!!

W.W.

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das macht mich wahnsinnig ...

naseweis ⌂ @, in meinem Paradies, Freitag, 08.02.2019, 13:29 (vor 12 Tagen) @ W.W.

Ja!
Das was der Schnaps bei Alkoholikern, scheint mir das Kortison unter den MSlern.
imho wirst Du niemals Zustimmung bekommen.


Das macht mich wahnsinnig!!!

W.W.

Es hilft ja Alles nix.
So wie es Menschen gibt,
die nur Aral ® oder Shell ® tanken,
weil sonst der Motor kaputt gehn könnte,

so wie es eingefleischte Fans von Bayern München gibt
und andere, die immer noch an Auferstehung der Löwen (1860),
den Nürnberger Club, BVB oder die Roten Teufel vom Betzenberg glauben,

so wie Manche(r) an die Bekehrung und Erneuerung der DMSG und ihrer Funktionäre,
so wird es immer unterschiedliche Lager/Einstellungen/Überzeugungen/Glaubensgeschichten geben.

"Mann oder Frau müssen immer wieder mal auf den Boden der Tatsachen kommen"
=== Es ist wie es ist. === schreibt nicht nur Jakobine und agno

Wahnsinn mag da ein schlechter Ratgeber sein, das führt zu Furor.

Wer lächelt statt zu toben ist immer der Stärkere.
{wusste Laotse schon im 6. Jh.v.Chr.}

--
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Jede(r) hat ihren/seinen eigenen Kopf, idealerweise zum DENKEN

das macht mich wahnsinnig ...

W.W. @, Freitag, 08.02.2019, 15:09 (vor 12 Tagen) @ naseweis

Es hilft ja Alles nix.
So wie es Menschen gibt,
die nur Aral ® oder Shell ® tanken,
weil sonst der Motor kaputt gehn könnte,

Das ist ein tolles Beispiel!:-)

Gruß,
Wolfgang

Was W.W. am meisten ärgert...

agno @, Freitag, 08.02.2019, 13:53 (vor 12 Tagen) @ W.W.

Solange von den Ärzten das Kortison als Therapie gegen Schübe verkauft wird, ist das auszuhalten.
Dass man sich als leistungsgeminderter MSler über die Dopinggefühle von mehr Leistungsfähigkeit freut, scheint mir nicht ungewöhnlich.
Dass ich inzwischen Ärzte und insbesondere Neurologen nicht mehr als gebildete Heilungskünstler sehe, mag mir vielleicht im Bezug auf manche unnötige Therapie nützen?
Aber sicher wird mir das im Hinblick auf die Placebowirkung eines Professortitels, an einer weißen Arztjacke, schaden.
*seufz*
Schneller, höher, weiter, billiger... lässt sich wohl kaum mit einfühlsamer Heilungskunst vereinbaren.
agno

P.S.: Besteht die Möglichkeit dass Medizin nur ein ganz kleiner Anteil an einer Therapie hat?
Dass egal ob vernünftig, logisch oder einfach Murks, das Drumherum viel wichtiger ist?

--
Gschafft ist aber noch nix

Was W.W. am meisten ärgert...

W.W. @, Freitag, 08.02.2019, 15:13 (vor 12 Tagen) @ agno

Solange von den Ärzten das Kortison als Therapie gegen Schübe verkauft wird, ist das auszuhalten.
Dass man sich als leistungsgeminderter MSler über die Dopinggefühle von mehr Leistungsfähigkeit freut, scheint mir nicht ungewöhnlich.
Dass ich inzwischen Ärzte und insbesondere Neurologen nicht mehr als gebildete Heilungskünstler sehe, mag mir vielleicht im Bezug auf manche unnötige Therapie nützen?
Aber sicher wird mir das im Hinblick auf die Placebowirkung eines Professortitels, an einer weißen Arztjacke, schaden.
*seufz*
Schneller, höher, weiter, billiger... lässt sich wohl kaum mit einfühlsamer Heilungskunst vereinbaren.
agno

P.S.: Besteht die Möglichkeit dass Medizin nur ein ganz kleiner Anteil an einer Therapie hat?
Dass egal ob vernünftig, logisch oder einfach Murks, das Drumherum viel wichtiger ist?

Ich glaube, du verstehst mich nicht!:-( Es geht um offensichtliche Vernunftschlüsse, die man mit der Vernunft nicht widerlegen kann. Vernunft gegen Vernunft - wie Bayern München gegen den BVB Dortmund.

Wolfgang

Was W.W. am meisten ärgert...

agno @, Freitag, 08.02.2019, 15:21 (vor 12 Tagen) @ W.W.

Ich verstehe Dich schon.
Aber mit der gleichen Überzeugung wie Du, aber mit anderen Argumenten & etwas Vertrauen in die medizinische Beratung, ist die andere Meinung unterwegs.

--
Gschafft ist aber noch nix

Was W.W. am meisten ärgert...

klaigo, Freitag, 08.02.2019, 17:43 (vor 12 Tagen) @ agno

Ja!
Das was der Schnaps bei Alkoholikern, scheint mir das Kortison unter den MSlern.
imho wirst Du niemals Zustimmung bekommen.
Gruß agno

:confused:

Was ist das für ein Vergleich???

Cortisonabhängig, cortisonbesoffen (:-D schön wärs) ???

Find ich ziemlich unpassend.

Lg klaigo

Was W.W. am meisten ärgert...

Nalini @, Freitag, 08.02.2019, 19:15 (vor 12 Tagen) @ klaigo

Was ist das für ein Vergleich???

Cortisonabhängig, cortisonbesoffen (:-D schön wärs) ???

Find ich ziemlich unpassend.

Agno spricht ja gerne in Bildern, und in Vergleichen.
Und diesmal verstehe ich, wie er es meint.
Glaube ich angel smile zumindest...

Beide Gruppen glauben, ihr Stöffchen sei unentbehrlich. Dabei gibt es handfeste Hinweise, dass beide Stöffchen im Übermaß mehr schaden als nutzen.

Was W.W. am meisten ärgert... / danke owT

agno @, Freitag, 08.02.2019, 20:37 (vor 12 Tagen) @ Nalini

Danke

--
Gschafft ist aber noch nix

der kleine Mensch & die großen Ziele ...

GG, Freitag, 08.02.2019, 11:10 (vor 12 Tagen) @ agno

.: Warum lächeln wir über Edith und nicht über das Amselmotto?


Wer lächelt denn ?
Mit dem Vogelfutter war kein Spaß, es befinden sich Hanfkörner im gemischten Futter.

[image]

Das Bild {war} sehr groß, sorry (ein klick und es wird wieder etwas grösser)

[angepasst, Gruss vom hausmeister]

--
Mut ist nicht die Abwesenheit von Angst,sondern die Erkenntnis, dass es etwas gibt,das wichtiger als die Angst ist

der kleine Mensch & die großen Ziele ...

fRAUb @, Freitag, 08.02.2019, 11:46 (vor 12 Tagen) @ GG

Hanfsamen, gibt's auch in der Drogerie. Da kann man sich das Aschenpuddel-Gedönse ersparen... ich weiß das, weil ich diesen eine Zeitlang mal im Brot verbacken habe. Bei Kindern gilt es unbedingt die Menge zu beachten, da ein 'zuviel' zu Entwicklungsverzögerungen führen kann (@ nase)

Hinsichtlich des Anteils an Omega- Fettsäuren, handelt es sich um ein sog. superfood:
https://www.dm.de/dmbio-hanfsamen-ungeschaelt-p4010355195272.html?wt_mc=pdm.google.onlineshop.pla.Ernaehrung.NuesseSaatenTrockenobst.SaatenKerne.dm...

gibt's geschält und ungeschält.

gibt's auch als Öl.
https://www.dm.de/search/468652.html?type=product&q=hanf%C3%B6l

Ich bin umgestiegen auf Leinsamen. Wirkt bei uns besser.

LG

--
"Es gibt keine Alternative zum Optimismus" (Prof. Harald Lesch)

Fürs eigene Leben braucht man kluge, mutige Berater.

Edithelfriede @, Nordhessen, Freitag, 08.02.2019, 11:16 (vor 12 Tagen) @ GG

Liebe GG

Leider wird nur nur jemand für mich https://www.leafly.com/hybrid/white-widow anbauen, trochnen und für mich in Öl lösen. Ob das dann im Herbst so wirksam wie DronabiEnol sein wird?
Ein höherer Indikaanteil soll bei MS wahrscheinlich besser sein aber sonst müßte ich ja in die Niederlande reisen.
Meine KK hatte mir schon Rezepte für Dronabinol gezahlt und da gings mir so "gut" das ich mit meinem Liegendtrike fahren konnte, aber letztes Jahr nur mit CBDöl was die KK nicht gezahlt hat obwohl mir mein Arzt dafür ein Orivatrezept gegeben hatte und der niederländische Neurologe mir nur mündlich die Empfehlung zum Vapourisieren oder dafür gegeben hatte.

Medikamente müssen heil-/wirksam sein sonst kann ich sie bzw die verordnenten Mediziner nicht gebrauchen!

lg e

--
Angst die Hoffnung zu verlieren soll nicht mein Leben bestimmen!

Follow up von der "Beck-Studie" zur SNE

W.W. @, Donnerstag, 07.02.2019, 12:42 (vor 13 Tagen) @ klaigo

Genau, und wieder mal schreibt es sich leicht wenn man selbst nicht betroffen ist.

Ich hatte es schon mal ausgeführt :

SNE linkes Auge - Cortison oral und erst nach mehreren Wochen - Gesichtsfeldeinschränkung

SNE rechtes Auge: Cortison intravenös hochdosiert - alles wieder zurückgebildet.

Ich denke es erübrigt sich zu schreiben wie ich handeln würde.....
Und ich bereue es, dies damals nicht gemacht zu haben.

Ich kann dazu nichts sagen! Natürlich würde ich, wenn ich Ihre Erfahrung gemacht hätte, mit hochdosiert mit Cortison behandeln lassen, aber ich wäre mir nicht so furchtbar sicher, dass ich aus meiner Erfahrung heraus allen anderen empfehlen würde.

W.W.

Follow up von der "Beck-Studie" zur SNE

klaigo, Donnerstag, 07.02.2019, 13:13 (vor 13 Tagen) @ W.W.

Ich kann dazu nichts sagen! Natürlich würde ich, wenn ich Ihre Erfahrung gemacht hätte, mit hochdosiert mit Cortison behandeln lassen, aber ich wäre mir nicht so furchtbar sicher, dass ich aus meiner Erfahrung heraus allen anderen empfehlen würde.

W.W.


Hab ich irgendwo geschrieben dass ich furchtbar sicher bin und das anderen empfehlen würde :confused:. . Nein.

Trotzdem lasse ich mir MEINE ERFAHRUNG nicht ausreden.

Klaigo

Follow up von der "Beck-Studie" zur SNE

W.W. @, Donnerstag, 07.02.2019, 13:17 (vor 13 Tagen) @ klaigo

Ich kann dazu nichts sagen! Natürlich würde ich, wenn ich Ihre Erfahrung gemacht hätte, mit hochdosiert mit Cortison behandeln lassen, aber ich wäre mir nicht so furchtbar sicher, dass ich aus meiner Erfahrung heraus allen anderen empfehlen würde.

W.W.

Hab ich irgendwo geschrieben dass ich furchtbar sicher bin und das anderen empfehlen würde :confused:. . Nein.

Trotzdem lasse ich mir MEINE ERFAHRUNG nicht ausreden.

Entschuldigen Sie bitte, ich hatte mich umgangssprachlich ausgedrückt, meine aber, sie hätten, wenn Neubetroffene hier lesen, zum Ausdruck gebracht, man sollte sich im Falle einer SNE lieber so früh wie möglich mit hochdosiertem Cortison intravenös behandeln lassen.

Ich meine das auch, weil Sie mir den Vorwurf machten, nicht selbst betroffen zu sein.

W.W.

PS: Ich merke, wie schwer es mir fällt, mich auszudrücken, ohne dass es Gefahr läuft, missverstanden zu werden. Wenn man immer mehr auf Konjunktive und Einschränkungen (manchmal, oft, häufig...) setzen würde, würde das, was man meint, zwar schwerer juristisch angreifbar, aber nichtssagender.:-(

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agno @, Donnerstag, 07.02.2019, 13:30 (vor 13 Tagen) @ klaigo

Mehrere Sehnerventzündungen an beiden Augen.
Und nun, sollen wir uns duellieren?
oder schlagen?
oder Mülltonnenweitwurf?
Ich bin der Meinung, wir MSler sind wie die verrückten Tauben von Skinner.
Die Ärzte auch.
agno

--
Gschafft ist aber noch nix

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W.W. @, Donnerstag, 07.02.2019, 13:47 (vor 13 Tagen) @ agno

Manchmal könnte man sich fragen: Haben wir uns jetzt gegen das Schienbein getreten oder sachlich miteinander diskutiert? Wie verwechseln manchmal Vorwürfe mit Argumenten - nicht, weil wir bösartig sind (Gott bewahre!), sondern weil es immer mehr um Gefühle als um Logik geht.

W.W.

Im Wiederspruch der Eindrücke

agno @, Donnerstag, 07.02.2019, 14:33 (vor 13 Tagen) @ W.W.

Man hängt im Gefühl vom "Hotel-California-Effekt" von Yanis Varoufakis:
"You can check out any time you like. But you can never leave!"
agno
P.S.: Damit meine ich dass man den Eindruck hat sich (missverständlich) zu äußern, sogar wenn man nichts sagt.

P.P.S: Wie damit umgehen, wenn der MedizinmanboheiEffekt gegen die medizinisch-negativen Effekte kämpft und nach außen eine konträre Wirkung simulieren würde?

--
Gschafft ist aber noch nix

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W.W. @, Donnerstag, 07.02.2019, 16:24 (vor 13 Tagen) @ W.W.

Manchmal könnte man sich fragen: Haben wir uns jetzt gegen das Schienbein getreten oder sachlich miteinander diskutiert? Wie verwechseln manchmal Vorwürfe mit Argumenten - nicht, weil wir bösartig sind (Gott bewahre!), sondern weil es immer mehr um Gefühle als um Logik geht.

Um das deutlicher zum Ausdruck zu bringen: Wenn man über Gewalt-Videospiele diskutiert, dass werden (grob geschätzt) 1/3 sagen, sie würden die Gewaltbereitschaft bei Jugendlichen erhöhen, 1/3 wird sagen, dass sie die Gewaltbereitschaft eher senken, weil sie ja Aggressionen virtuell abbauen, und 1/3 werden schwanken.

Ich glaube, man kann so lange diskutieren, wie man will, trotz aller noch so guten Argumente wird die gefühlsmäßige Entscheidung so bleiben, wie sie ist.

Das Problem ist kein logisches Problem, und deshalb helfen auch keine logischen Argumente.

W.W.

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zur SNE nicht leicht geschrieben

naseweis ⌂ @, in meinem Paradies, Donnerstag, 07.02.2019, 13:06 (vor 13 Tagen) @ klaigo


Genau, und wieder mal schreibt es sich leicht wenn man selbst nicht betroffen ist.

ICH schreib als Betroffener.

Die SNE war im Mai *99 der Beginn, das erste Symptom.
Und wenn ich die letzten Veröffentlichungen zum Thema Sehnerv und Cortison les, bin ich immer noch froh, dass mein Augenprofessor gerade die nicht umumstrittene Beck'sche Studie gelesen hatte.

Seine Empfehlung daraus "SNE ohne Cortison"

Und die SNE ist weg, die Sehfähigkeit wieder vollständig da. Keine SNE mehr aufgetreten in dem vergangenen 20 Jahren.

Was sonst noch so alles kam (das war quer durch die Symptomenkiste) hab ich in Folge auch ohne Cortison und BT's ausgesessen.

Ich bin zufrieden so wie's ist.


Ich hatte es schon mal ausgeführt :

SNE linkes Auge - Cortison oral und erst nach mehreren Wochen - Gesichtsfeldeinschränkung

SNE rechtes Auge: Cortison intravenös hochdosiert - alles wieder zurückgebildet.

Ich denke es erübrigt sich zu schreiben wie ich handeln würde.....
Und ich bereue es, dies damals nicht gemacht zu haben.

Klaigo

--
Disclaimer:
Ich sprech nur für mich, lass meine Gedanken raus, gebe keine Empfehlungen.
Jede(r) hat ihren/seinen eigenen Kopf, idealerweise zum DENKEN

zur SNE nicht leicht geschrieben

klaigo, Donnerstag, 07.02.2019, 13:17 (vor 13 Tagen) @ naseweis


Genau, und wieder mal schreibt es sich leicht wenn man selbst nicht betroffen ist.


ICH schreib als Betroffener.

Die SNE war im Mai *99 der Beginn, das erste Symptom.
Und wenn ich die letzten Veröffentlichungen zum Thema Sehnerv und Cortison les, bin ich immer noch froh, dass mein Augenprofessor gerade die nicht umumstrittene Beck'sche Studie gelesen hatte.

Seine Empfehlung daraus "SNE ohne Cortison"

Und die SNE ist weg, die Sehfähigkeit wieder vollständig da. Keine SNE mehr aufgetreten in dem vergangenen 20 Jahren.

Was sonst noch so alles kam (das war quer durch die Symptomenkiste) hab ich in Folge auch ohne Cortison und BT's ausgesessen.

Ich bin zufrieden so wie's ist.

Tja, das ist super für dich! Freut mich!

Wieder mal der Beweis: jeder macht andere Erfahrungen, umso wichtiger, diese auch zu akzeptieren. (aus Sicht der anderen) und nicht anzuzweifeln, weil sie nicht in das eigene Denkschema passen.

Lg klaigo

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W.W. @, Donnerstag, 07.02.2019, 13:11 (vor 13 Tagen) @ klaigo

Ich versuche noch einmal, auf Sie und tournesol eine Antwort zu finden, aber ich fürchte, sie fällt zu umständlich aus. Mir ist die Fähigkeit abhanden gekommen, das kurz und bündig zu sagen, was ich ausdrücken will.:-( Ich glaube, das ist das, was agno zurecht beklagt.

Was ich mich frage ist, ob es so etwas mit eine "Mitte" gibt, von der aus man ruhig und sachlich diskutiert? Dass man z.B. für Cortison oder die BT sein kann, seine Gründe vortragen und sich die Gegengründe anhören kann, und nach dem gehaltvollen Gespräch zusammen abwägen kann.

Irgendwie scheint das unmöglich sein!:-( Man ist entweder für oder gegen etwas, und im Eifer des Gefechts gehen einem die Pferde durch. Warum ist das so? Weil wir alle dumm und undiszipliniert sind? Oder hat das einen anderen Grund? Und gehe ich mit schlechtem Beispiel voraus?

W.W.

Follow up von der "Beck-Studie" zur SNE

tournesol, Donnerstag, 07.02.2019, 15:36 (vor 13 Tagen) @ W.W.

Da Sie mich direkt ansprechen, will ich noch einmal antworten, obwohl es in dieser Frage für mich eigentlich nichts zu diskutieren gibt. Jeder muss sich für sich selber für oder gegen eine Basistherapie oder irgendetwas anderes entscheiden.

Ich weiß, dass die BT umstritten ist und es wäre für mich auch eine Option gewesen erst 'mal nichts zu machen und abzuwarten wie sich das Ganze bei mir entwickelt.

Ich habe mich letztendlich dafür entschieden und es geht mir gut mit BT. Trotzdem bin ich nicht überzeugt davon, dass sie bei mir wirkt, weil ich ja nicht weiß, wie es mir ohne ginge. Solange es mir gut geht, möchte ich jetzt aber auch nicht das Risiko eingehen, die BT abzusetzen.

Was mir zu denken gibt ist, dass ich vielleicht sinnlos so viel Geld der Krankenkasse verbrauche. Ich finde es erstaunlich, dass die Krankenkassen so teure Medikamente bezahlen, nur auf den Verdacht hin, dass sie vielleicht etwas nützen könnten.

vom grundsätzlichen Wert einer ehrlichen Meinung

agno @, Donnerstag, 07.02.2019, 15:41 (vor 13 Tagen) @ tournesol

flowers
Danke!!!
Wo kämen Wir hin, wenn Basistherapieanwender das Gefühl hätten, hier nicht willkommen zu sein.
mfG agno

--
Gschafft ist aber noch nix

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W.W. @, Donnerstag, 07.02.2019, 15:56 (vor 13 Tagen) @ tournesol

Da Sie mich direkt ansprechen, will ich noch einmal antworten, obwohl es in dieser Frage für mich eigentlich nichts zu diskutieren gibt. Jeder muss sich für sich selber für oder gegen eine Basistherapie oder irgendetwas anderes entscheiden.

Ich weiß, dass die BT umstritten ist und es wäre für mich auch eine Option gewesen erst 'mal nichts zu machen und abzuwarten wie sich das Ganze bei mir entwickelt.

Ich habe mich letztendlich dafür entschieden und es geht mir gut mit BT. Trotzdem bin ich nicht überzeugt davon, dass sie bei mir wirkt, weil ich ja nicht weiß, wie es mir ohne ginge. Solange es mir gut geht, möchte ich jetzt aber auch nicht das Risiko eingehen, die BT abzusetzen.

Was mir zu denken gibt ist, dass ich vielleicht sinnlos so viel Geld der Krankenkasse verbrauche. Ich finde es erstaunlich, dass die Krankenkassen so teure Medikamente bezahlen, nur auf den Verdacht hin, dass sie vielleicht etwas nützen könnten.

Ich kann Ihnen in allem, was Sie sagen, nur Recht geben. Ich würde auch weiter auf ein winning horse setzen.

Das mit den Krankenkassen finde ich auch maßlos erstaunlich. Ich verstehe es nicht, glaube aber, es ist für die, die es nehmen ein starkes Argument, dass die BT wirken muss, weil sonst die Krankenkassen sie nicht bezahlen würden. Dieses Argument ist so überzeugend, dass ich nichts dagegen setzen kann!:-(

W.W.

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stellanova, Donnerstag, 07.02.2019, 20:07 (vor 13 Tagen) @ W.W.

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Follow Me or not - Find your own way !

naseweis ⌂ @, in meinem Paradies, Donnerstag, 07.02.2019, 16:08 (vor 13 Tagen) @ tournesol

Ich weiß, dass die BT umstritten ist und es wäre für mich auch eine Option gewesen erst 'mal nichts zu machen und abzuwarten wie sich das Ganze bei mir entwickelt.

Wonaders ist es ja im gleichen Maße umstritten NICHTS zu nehmen. Da muss jede(r) für sich durch.


Ich habe mich letztendlich dafür entschieden und es geht mir gut mit BT.

Das ist das was zählt.
Und ich wünsch dir, dass es dir weiterhin gut geht.

Trotzdem bin ich nicht überzeugt davon, dass sie bei mir wirkt, weil ich ja nicht weiß, wie es mir ohne ginge. Solange es mir gut geht, möchte ich jetzt aber auch nicht das Risiko eingehen, die BT abzusetzen.

verflixte Zwickmühle


Was mir zu denken gibt ist, dass ich vielleicht sinnlos so viel Geld der Krankenkasse verbrauche. Ich finde es erstaunlich, dass die Krankenkassen so teure Medikamente bezahlen, nur auf den Verdacht hin, dass sie vielleicht etwas nützen könnten.

Da müssen die Kassen mit leben,
die richten sich nach den Leitlinien, egal wer die zusammnegeschrieben hat, mit welchen Einflüsterungen von wo auch immer.

Der NHS in Grossbritannien hat ja 2010 nach der verlinkten Studie schon die Reissleine gezogen. https://www.independent.co.uk/life-style/health-and-families/health-news/ms-drug-trial-a-fiasco-ndash-and-nhs-paid-for-it-1991104.html

die "Disease-modifying therapies" kommen hier erst am Ende der ganzen Behandlungsmöglichkeiten.

Als allererstes steht da:
There's currently no cure for multiple sclerosis (MS), but it's possible to treat the symptoms with medications and other treatments.
"Für Multiple Sklerose (MS) gibt es derzeit keine Heilung, aber es ist möglich, die Symptome mit Medikamenten und anderen Behandlungen zu behandeln."

Und dann kommen erst mal die symptomatischen Behandlungsmöglichkeiten . . .

--
Disclaimer:
Ich sprech nur für mich, lass meine Gedanken raus, gebe keine Empfehlungen.
Jede(r) hat ihren/seinen eigenen Kopf, idealerweise zum DENKEN

MS-Herde & Sehnerventzündung in der Uni Freiburg bei W.A. Lagréze

agno @, Donnerstag, 07.02.2019, 12:09 (vor 13 Tagen) @ W.W.

2007 wurde die Übersichtsarbeit ‚Steroide bei Sehnerverkrankungen?’ in DER OPTHALMOLOGE publiziert. Der Autor W.A. Lagréze ist der Direktor der Augenklinik der Universität Freiburg. Er kommt zu dem Schluss: ‚Bei Neuritis nervi optici ist der Nutzen hochdosierter Steroide aufgrund neuerer Ergebnisse zunehmend fraglich, da Steroide den axonalen Schaden möglicherweise sogar verstärken....

...habe ich mich an ihn gewandt und ihn gefragt, wie er zur Behandlung der Sehnervenentzündung bei MS steht. Er antwortete: ‚Ich denke, dass Sie meinen Standpunkt richtig wiedergegeben haben, und wir uns recht einig sind. Ursache des Dissenz beider Fachgruppen (der Augenärzte und der Neurologen) ... Ich denke, dass es eher historisch unterschiedlich gewachsene Behandlungsmuster sind.’ > Wolfgang

In diesem Zusammenhang brummelt mein Kopfkino...
Stellt imaginäre Zusammenhänge her.
Zwischen der Unfehlbarkeit des Papstes und den globalisierten MS-Behandlungsleitlinien.
Je weniger Plan desto mehr Gebote!

Danke und Gruß
agno

--
Gschafft ist aber noch nix

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