kann schlecht tippen: (Allgemeines)

fRAUb @, Montag, 07.01.2019, 10:24 (vor 190 Tagen)

Liebe Leute,
ich hatte mich an einer Antwort an Jerry, im thread weiter unten versucht. Dann kam ich auf die falsche Taste und alles war weg.
Da meine Finger gerade ihren Dienst versagen *grmblfx! kann ich momentan schlecht tippen und schreibe nur das notwendigste.
LG und bis dahin

kann schlecht tippen:

jerry @, Montag, 07.01.2019, 10:35 (vor 190 Tagen) @ fRAUb

Liebe fRAUb,

wer könnte so ein Pech und die Probleme mit der Tipperei besser nachvollziehen als ich... ;-)

Freut mich, dass Du es versuchtest, sicher wieder versuchen wirst, und wir (alle) im Austausch bleiben.


LG, jerry

kann schlecht tippen:

Edithelfriede @, Nordhessen, Montag, 07.01.2019, 11:13 (vor 190 Tagen) @ fRAUb

Liebe Leute,
ich hatte mich an einer Antwort an Jerry, im thread weiter unten versucht. Dann kam ich auf die falsche Taste und alles war weg.
Da meine Finger gerade ihren Dienst versagen *grmblfx! kann ich momentan schlecht tippen und schreibe nur das notwendigste.
LG und bis dahin

Liebe fBRAUb

Mit neiner rechten Hand kann ich auch nur zittern aber dafür tippe ich halt mit links.
Versehentlich löschen lies mich es oft kürzer ausdrücken!:no:

lg e

--
Angst die Hoffnung zu verlieren soll nicht mein Leben bestimmen!

kann schlecht tippen:

Marc @, Montag, 07.01.2019, 11:44 (vor 190 Tagen) @ fRAUb

Da meine Finger gerade ihren Dienst versagen *grmblfx! kann ich momentan schlecht tippen und schreibe nur das notwendigste.
LG und bis dahin

Hast du schon mal Spracherkennung versucht?
https://support.microsoft.com/de-de/help/4042244/windows-10-use-dictation

Vielleicht gibt's ja irgendwas Äquivalentes für dein Endgerät..

Avatar

kann schlecht tippen:

UWE, Montag, 07.01.2019, 23:45 (vor 190 Tagen) @ Marc


Hast du schon mal Spracherkennung versucht?

+++++++++++++++++++++++++++++++++++
Tippen ist für mich wie Ergotherapie.
Ist anstrengend aber alternativlos.
- Spracherkennung trainiert die Finger nicht.

LG
Uwe

--
- Ja, ich führe Selbstgespräche. Manchmal brauche ich einfach den Rat eines Experten.. -

kann schlecht tippen/ @ Jerry

fRAUb @, Dienstag, 08.01.2019, 11:00 (vor 189 Tagen) @ UWE


Hast du schon mal Spracherkennung versucht?


+++++++++++++++++++++++++++++++++++
Tippen ist für mich wie Ergotherapie.
Ist anstrengend aber alternativlos.
- Spracherkennung trainiert die Finger nicht.

LG
Uwe

Geht wieder einigermassen. War wohl einfach Überlastung, Linke Hand fiel aus, eigentlich ist eher die rechte, die betroffen ist, das bin ich ja gewohnt, aber im Moment ist alles drin."Don't panic!"
Zurück zum Wesentlichen:

Lieber Jerry,

ich denke nicht, dass WWs Überlastungsthese unmittelbar gleichzusetzen ist, mit einem psychischen Fehlverhalten. Es geht dabei, meinem Verständniss nach, einfach nur um die Folgen von Stress - und die körperlichen Auswirkungen. Eine ganze Hormonkaskade wird in Gang gesetzt: Cortisol, Adrenalin, Neurohormone, die Psyche kriegt auch was ab, Immunsysthem, sogar die Gerinnungsfaktoren werden durch Stress beeinflusst!

Prof. Harald Lesch, erklärte erst neulich die Zusammenhänge zwischen Angst und Epigenetik und die Studienteilnehmer in der französischen Studie, waren einfach nur zur falschen Zeit am falschen Ort.

Es hat aber Auswirkungen, bishin ins Genom der nachfolgenden Generationen.

Was für mich dabei von Interesse ist, ist, dass man in Frankreich die alten Wege verlassen hat und nicht mehr in den Neurohormonhaushalt eingreift, sondern versucht hat die Information via Blutdrucksenker zu überschreiben. Das ist, m.persönlichen Meinung nach, eine ganz andere Stelle an der man ansetzt und wäre in ungefähr so, als ob man bei der MS plötzlich die Leber behandeln würde, die Lunge oder den großen Zeh!

Ach, ich schweife schon wieder ab,...

Naja, ich mag die die körperlichen Folgen von Stress nicht nochmal alle aufdröseln. Das hab ich früher bereits zu Genüge getan. Ich mag nur schreiben, dass eine Überlastungshypothese , bzw. Stresshypothese, die ja maßgeblich auch mit einem außerordentlichen Anteil an Gewimmel,an Hormonen, Neurohormonen und was weiß ich was,.. im Gehirn und im ganzen Körper einhergeht, für mich nicht gleichbedeutend ist mit einem psychischen Fehlverhalten!

LG und ciao

kann schlecht tippen/ @ Jerry

Marc @, Dienstag, 08.01.2019, 12:00 (vor 189 Tagen) @ fRAUb

ich denke nicht, dass WWs Überlastungsthese unmittelbar gleichzusetzen ist, mit einem psychischen Fehlverhalten. Es geht dabei, meinem Verständniss nach, einfach nur um die Folgen von Stress - und die körperlichen Auswirkungen. Eine ganze Hormonkaskade wird in Gang gesetzt: Cortisol, Adrenalin, Neurohormone, die Psyche kriegt auch was ab, Immunsysthem, sogar die Gerinnungsfaktoren werden durch Stress beeinflusst!

...
Naja, ich mag die die körperlichen Folgen von Stress nicht nochmal alle aufdröseln. Das hab ich früher bereits zu Genüge getan. Ich mag nur schreiben, dass eine Überlastungshypothese , bzw. Stresshypothese, die ja maßgeblich auch mit einem außerordentlichen Anteil an Gewimmel,an Hormonen, Neurohormonen und was weiß ich was,.. im Gehirn und im ganzen Körper einhergeht, für mich nicht gleichbedeutend ist mit einem psychischen Fehlverhalten!

Wobei eigentlich nachgewiesen werden konnte, daß erhöhte Mengen an Cortisol mit einer niedrigereren Schubbelastung einhergehen...
Punktueller Stress, verbunden mit Cortisol Ausschüttung, führte zu weniger Entzündungslast und Krankheitsprogression...

Acta Neuropathol. 2013 Aug;126(2):237-49. doi: 10.1007/s00401-013-1140-7. Epub 2013 Jun 28.
Die Aktivität des Hypothalamus korreliert mit dem Schweregrad der Erkrankung, dem Läsionstyp und der Genexpression in der weißen Substanz

Bei 42 MS-Patienten wurde die HPA-Achsenaktivität durch Messung von Cortisol (Stresshormon) in Liquor cerebrospinalis (CSF) und durch Zählen von hypothalamischen Corticotropin-Releasing-Hormon (CRH) -exprimierenden Neuronen bestimmt. Der Grad der Neurodegeneration beruhte auf Glutamat (exzitatorischer Neurotransmitter), Tau (Nervenprotein, das mit Mikrotubuli assoziiert ist und an der Neurdegeneration beteiligt ist) und Neurofilament (strukturelles Nervenprotein). Die Dauer der MS und die Zeit bis zum EDSS 6 dienten als Indikator für den Schweregrad der Erkrankung. Die Glutamatspiegel (zu viel können Nervenzellen schädigen) korrelierten mit der Anzahl der CRH-exprimierenden Neuronen, am deutlichsten bei primär progressiven MS-Patienten. Dies legt nahe, dass die Neurodegeneration eine starke Determinante der Aktivität der HPA-Achse ist. Hohe Cortisolwerte (ein bekanntes Hormon zur Unterdrückung der Immunreaktion) waren mit einem langsameren Fortschreiten der Erkrankung assoziiert, insbesondere bei Frauen mit sekundärer progressiver MS. Patienten mit niedrigen Cortisolspiegeln hatten eine größere Anzahl aktiver Läsionen und tendierten zu weniger remyelinisierten Plaques als Patienten mit hohen Cortisolspiegeln. Interessanterweise zeigte das NAWM von Patienten mit hohen Cortisolspiegeln eine erhöhte Expression von auf Glucocorticoid reagierenden Genen wie CD163 und eine verminderte Expression von proinflammatorischen Genen wie Tumornekrosefaktor-α. Somit fällt die Hyperaktivität der HPA-Achse bei MS mit einer niedrigen Entzündung und / oder Neurodegeneration zusammen und kann die Läsionspathologie und molekulare Mechanismen in NAWM beeinflussen und daher für die Unterdrückung der Krankheitsaktivität von großer Bedeutung sein.

kann schlecht tippen/ @ Jerry

W.W. @, Dienstag, 08.01.2019, 13:06 (vor 189 Tagen) @ Marc

Erstens würde ich sagen, dass die ACTA NEUROPATHOLOGICA keine besonders anerkannte Quelle ist, dort und im Scandinavian Journal landet alles, was NEUROLOY, BRAIN, LANCET usw. nicht veröffentlichen wollen.

Zweitens aber finde ich auch die Rolle des Cortison(l)s bei der MS schillernd. Ich glaube auch, dass es im Stress zu keinem Schub kommt, sondern eher danach, wenn also (im Bild) die gedehnte Feder losgelassen wird und über den Ruhepunkt zurückschnellt.

Ich halte das für eine interessante Überlegung, dass also der MS-Herd doch eine Folge eines Cortisonmangels sein könnte, aber nicht eines Mangels, den man mit Megadosen (Renate_S.) von Cortison wieder ausgleichen könnte, sondern eines Mangels, der eine andere Geschichte hat, als die einer verminderten Produktion, sondern der dadurch zustand kommt, dass so viel Cortison in einem chronischen Stresszustand ausgeschüttet wurde, dass es deswegen zur Neige gegangen ist.

Lieber Marc, ich finde es sehr schön, dass Sie dieses Phänomen angesprochen haben!:-)

W.W.

kann schlecht tippen/ @ Jerry

fRAUb @, Dienstag, 08.01.2019, 16:05 (vor 189 Tagen) @ W.W.


Zweitens aber finde ich auch die Rolle des Cortison(l)s bei der MS schillernd. Ich glaube auch, dass es im Stress zu keinem Schub kommt, sondern eher danach, wenn also (im Bild) die gedehnte Feder losgelassen wird und über den Ruhepunkt zurückschnellt.

Es gibt, in der Tat, eine Studie die den von Ihnen beschriebenen Sachverhalt so belegt.
Ich meine, ich hätte sie letztes Jahr sogar hier im Forum gefunden. Es blieb hängen, weil wir or 10 Jahren bereits darüber diskutiert hatten, was es mit dem Cortisol im Stress-Fall auf sich hat - und ob es sein könnte, dass die Cortisolproduktion der NNR sich einach erschöpft.

*hmmm... ich hab gerade keine Lust zu suchen...

kann schlecht tippen/ @ Jerry

jerry @, Dienstag, 08.01.2019, 12:23 (vor 189 Tagen) @ fRAUb

Liebe fRAUb,

Danke für Deinen Beitrag! Für mich bleiben viele Fragen offen (siehe auch Marc), und so ganz klar sind mir Deine Vorstellungen von jener komplementären Medizin noch immer nicht.

Wir bleiben im Gespräch flowers


LG, jerry

kann schlecht tippen/ @ Jerry

fRAUb @, Dienstag, 08.01.2019, 16:15 (vor 189 Tagen) @ jerry

Liebe fRAUb,

Danke für Deinen Beitrag! Für mich bleiben viele Fragen offen (siehe auch Marc), und so ganz klar sind mir Deine Vorstellungen von jener komplementären Medizin noch immer nicht.

Wir bleiben im Gespräch flowers


LG, jerry

Nee, nee, komplexere Medizin. Komplementär, gerne, wenn möglich - aber ich meinte komplexere Medizin und meine damit vielmehr Interdisziplinäre Ansätze, also eher ein über den fachspezifischen Tellerrand hinaus-schauen, statt dem Hoheitsrecht der Neuroimmunologen.

LG

kann schlecht tippen/ @ Jerry

Nalini @, Dienstag, 08.01.2019, 15:22 (vor 189 Tagen) @ fRAUb

ich denke nicht, dass WWs Überlastungsthese unmittelbar gleichzusetzen ist, mit einem psychischen Fehlverhalten. Es geht dabei, meinem Verständniss nach, einfach nur um die Folgen von Stress - und die körperlichen Auswirkungen. Eine ganze Hormonkaskade wird in Gang gesetzt: Cortisol, Adrenalin, Neurohormone, die Psyche kriegt auch was ab, Immunsysthem, sogar die Gerinnungsfaktoren werden durch Stress beeinflusst!
.........
Naja, ich mag die die körperlichen Folgen von Stress nicht nochmal alle aufdröseln. Das hab ich früher bereits zu Genüge getan. Ich mag nur schreiben, dass eine Überlastungshypothese , bzw. Stresshypothese, die ja maßgeblich auch mit einem außerordentlichen Anteil an Gewimmel,an Hormonen, Neurohormonen und was weiß ich was,.. im Gehirn und im ganzen Körper einhergeht, für mich nicht gleichbedeutend ist mit einem psychischen Fehlverhalten!

LG und ciao

Hallo FrauB, ich sehe das anscheinend ähnlich wie du.
Auch für mich impliziert die Überlastungshypothese nicht automatisch *Fehlverhalten* der überlasteten Person. Und auch nicht automatisch *Schuld*. Der Sachverhalt ist schon etwas komplexer.

Trete doch bitte nicht gleich den Rückzug an, nur weil es hier im Forum kleine Auseinandersetzungen gibt. Diese können doch sogar ganz spannend sein (wenn die Kontrahenten in ihrem Ton sachlich bleiben :-D ;-) ) Es gibt, so weit ich mich erinnere, einige hier im Forum, die das ähnlich sehen wie du und ich.

kann schlecht tippen/ @ Jerry

fRAUb @, Dienstag, 08.01.2019, 16:21 (vor 189 Tagen) @ Nalini


Hallo FrauB, ich sehe das anscheinend ähnlich wie du.
Auch für mich impliziert die Überlastungshypothese nicht automatisch *Fehlverhalten* der überlasteten Person. Und auch nicht automatisch *Schuld*. Der Sachverhalt ist schon etwas komplexer.

Trete doch bitte nicht gleich den Rückzug an, nur weil es hier im Forum kleine Auseinandersetzungen gibt. Diese können doch sogar ganz spannend sein (wenn die Kontrahenten in ihrem Ton sachlich bleiben :-D ;-) ) Es gibt, so weit ich mich erinnere, einige hier im Forum, die das ähnlich sehen wie du und ich.

Du hast gewiss Recht. Für mich bedeutet Internet eine Zeit der Entspannung. Da fällts mir manchmal schwer, noch einen Standpunkt zu vertreten, was zu erklären oder mich zu streiten.

LG

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