Entmenschlichung in der Medizin (Allgemeines)

agno @, Sonntag, 04.11.2018, 15:36 (vor 10 Tagen)

Da ich mich in meinen Äußerungen meistens zwischen unverstanden und missverstanden bewege, versuche ich mich einmal am Beispiel von Christian Stöcker mit Donald Trump.

"Die wenigsten Menschen, die anderen schlimme Dinge antun, betrachten sich selbst als böse. Im Gegenteil: Die Selbstwahrnehmung vieler Täter, von Psychopathen, Berufskillern und gewalttätigen Satanisten vielleicht abgesehen, ist eine völlig andere: Sie tun, was getan werden muss. Sie bekämpfen einen Feind, der - ihrer Wahrnehmung zufolge - eine schlimme Bedrohung darstellt."

Ich kann mich noch daran erinnern, damals als die erste Antikörper-MS-Therapie zurückgezogen wurde, weil man bis zu jenem Zeitpunkt ein solch hohes TherapieRisiko für untragbar gehalten hatte.
Daraufhin gab es großes Geschrei vieler MS-Patienten.

Ich behaupte jetzt etwas wofür ich wahrscheinlich Haue bekomme.
Die Entmenschlichung der MS-Patienten kam ursprünglich von den Patienten!

In der alten Zeit der Hilflosigkeit, nahmen sich die Ärzte zurück.
Die Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit blieb unausgesprochen.
Jeder Patient hatte seinen selbstgewählten Weg.

Inzwischen ist da ein Krieg entstanden.
Ein Krieg, bei dem Kollateralschäden als unvermeidlich kommuniziert werden.
Ich kann mir einige Lebenssituationen vorstellen, bei denen ich vermute, dass ich jedes Risiko für tragbar halten würde.
Nur, wenn ein Neurologe bei dieser Risikobewertung zwischen Hoffnung und kleinem bzw großen Fiasko, Stellung nimmt, dann empfinde ich das als maximal übergriffig.
Die Art und Weise wie diese Neurologenmeinung aktuell begründet wird, empfinde ich als Entmenschlichung.

mfG agno

--
Im übrigen möchte ich darauf hinweisen, dass der Mediamarkt nur Spülmaschinen montieren kann, wenn der Küchenbesitzer das Altgerät selbst ausbaut. -> Frohe Weihnachten!

Entmenschlichung in der Medizin

kirstenna, Sonntag, 04.11.2018, 17:38 (vor 10 Tagen) @ agno

Weil es auf Lüge und Selbstüberschätzung beruht.

Vg. Hitmann Text: "Auch wenn wirksamere Medikamente häufig ernstere Nebenwirkungen haben, gäbe es ausreichende Monitoring- und Sicherheitsmaßnahmen, die eine effektive Risikoreduktion erlauben und somit Nutzen und Risiko einer solchen Therapie in ein vernünftiges Verhältnis zueinander setzen."

Das glaube ich eben nicht, dass sie hinterher irgendetwas noch sichern können, "wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist."

Wenn du den Schierlingsbecher schon geleert hast, dann hat sich meines Wissens der Schalter umgelegt. Ein eifriger Sicherer von 9 to 5 kann nichts mehr ausrichten.

Du musst dich dahin bemühen und von oben herab betrachtet er deine letzten Zuckungen.

Es ist daher beim Hitmann nicht ausgeführt, wie man dich hinterher noch "sichern will".

Und auf beobachtetes Sterben "monitoring" musst du ja nun keinen Wert legen.

Ich glaube, dass es ganz schlimm ist, und viele Eiferer sich delektieren, einen panischen Patienten so richtig in den Grund zu richten.

Einmal können sie es eben nicht besser. Vgl. Wissen, Forschung, Pharma-Verstrickung...

Zum Anderen macht es auch so richtig Spass und stärkt die Allmachtsphantasie. "Ich helfe kranken Menschen - auf meine Weise".

Und man verdient viel Geld für nichts dabei.

Du bist in jedem Falle der Depp, das Opfer, und zudem hast du die Verantwortung für deine Erkrankung. Auto-Perforation.

Entmenschlichung in der Medizin

Nalini @, Sonntag, 04.11.2018, 21:24 (vor 10 Tagen) @ agno

Da ich mich in meinen Äußerungen meistens zwischen unverstanden und missverstanden bewege, ....

Stell dir vor, in diesem deinem posting habe ich jeden einzelnen Satz verstanden. Und auch den Gesamtzusammenhang. Wenn das kein Grund zu feiern :schampus: ist ;-)

Inhaltlich halte ich mich an dieser Stelle heraus. Zum einen, weil ich eine kleine Forenpause brauche. Zum anderen, weil mir dazu heute nichts gewinnbringendes einfällt. Es ist ein komplexes Thema, und viele Faktoren spielen mit hinein. Einer der Faktoren ist auch die Verwandlung unseres Gesundheitswesens in eine Gesundheits-Wirtschaft. Mikkelina hat nebenan dazu heute einen guten Artikel gepostet, um 16:39 Uhr (sorry, kann mobil gerade nicht verlinken).

Entmenschlichung in der Medizin

kirstenna, Sonntag, 04.11.2018, 22:23 (vor 10 Tagen) @ Nalini

Mach ich gern für dich, Nalini:)


Mikkelinas link

Daraus vorletzter Satz:

"Nicht mehr der Kranke ist Gegenstand der Medizin, der Heilkunst, sondern die Krankheit ist Gegenstand eines Programms; um es genau zu sagen: eines profitablen Wirtschaftsprogramms."

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Verwirtschaftung der Medizin

naseweis ⌂ @, in meinem Paradies, Sonntag, 04.11.2018, 23:40 (vor 10 Tagen) @ kirstenna

.

Zum Bericht in der Taz

Daraus vorletzter Satz:

"Nicht mehr der Kranke ist Gegenstand der Medizin, der Heilkunst, sondern die Krankheit ist Gegenstand eines Programms; um es genau zu sagen: eines profitablen Wirtschaftsprogramms."

... Und die Medizinwirtschaft fördert dieses Programm mit zielgerichteten Zuwendungen wie wir von Correctiv erfahren haben.

Ist das dann das berühmte Doppelblindprinzip,
wenn die rechte Hand nicht wissen soll,
was die Linke Hand kassieren tut?

--
Disclaimer:
Ich sprech nur für mich, lass meine Gedanken raus, gebe keine Empfehlungen.
Jede(r) hat ihren/seinen eigenen Kopf, idealerweise zum DENKEN

Verwirtschaftung der Medizin

kirstenna, Montag, 05.11.2018, 10:22 (vor 9 Tagen) @ naseweis

Doppelblindsystem, bei dem die rechte ...

:ok:

Entmenschlichung in der Medizin

Nalini @, Montag, 05.11.2018, 05:33 (vor 9 Tagen) @ kirstenna

Mach ich gern für dich

Danke dir, kirstenna.

Ich kann hier gleich mal die Gelegenheit nutzen, dir zu sagen, wie gut mir dein Bild vom ""geleerten Schierlingsbecher" gefällt. Neulich nebenan habe ich es auch schon gelesen. Es ist nicht nur ein anschauliches Bild, sondern auch so wahr.

Zum Beispiel die monoklonalen Antikörper. Nach Absetzen kann es bis zu zwei Jahren dauern, bis sich das Immunsystem wieder hin zum ursprünglichen Zustand regeneriert hat. Das reduzierte Immunsystem ist aber in der Regel die Ursache für den eingetretenen Notfall. Wie sollen Mediziner/innen im akuten Notfall eingreifen, wenn die Reduzierung des Immunsystems, also die Ursache für den "worst case", auf Dauer gestellt ist? Das muss mir mal jemand erklären.

Bildersprache in der Medizin (Schierlingsbecher)

agno @, Montag, 05.11.2018, 11:07 (vor 9 Tagen) @ Nalini

Bildersprache erfreut mich.
Der Schierlingsbecher ist nach meiner Meinung fúr verallgemeinernde Forensprache etwas unpassend.
The Way of no Return?
Die Büchse der Pandorra?
Der Schierlingsbecher?
Auf einen groben Klotz einen groben Keil?
Das sind die Bilder der Gefühle.
Mir persönlich graut vor der Vorstellung, dass wenn ich gefragt würde, wie es mir geht, ich zuerst das Labor meiner Neurologiepraxis fragen müsste.
Aber, geht es den Millionen von Diabetiker nicht genau so und es geht doch recht gut?
Mir geht es um die freie und diskriminierungsfreie Wahl der individuellen Risikozone.
mfG agno

--
Im übrigen möchte ich darauf hinweisen, dass der Mediamarkt nur Spülmaschinen montieren kann, wenn der Küchenbesitzer das Altgerät selbst ausbaut. -> Frohe Weihnachten!

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passend ? Schierlingsbecher homöopathisch

naseweis ⌂ @, in meinem Paradies, Montag, 05.11.2018, 12:08 (vor 9 Tagen) @ agno

.

Der Schierlingsbecher ist nach meiner Meinung fúr verallgemeinernde Forensprache etwas unpassend.

Den "Schierlingsbecher" hätte ich in Erinnerung an Sokratees auch eigentlich eher der Krankheit ALS zugeordnet. Dieses aufsteigende Absterben . . . (zumindest wenn das stimmt, was ich seinerzeit im Gymnasium lernte)

. . . Es wirkt vor allem auf das Nervensystem. Die Vergiftung äußert sich durch Brennen in Mund und Rachen, Brechreiz, Sehstörung, Verlust des Sprech- und Schluckvermögens und Muskelkrämpfe, bis schließlich durch Atemlähmung bei völlig erhaltenem Bewusstsein der Tod eintritt. . . .

Wenn ich das bei Tante Wiki lese, ist der Gedanke zur homöopathischen Anwendung (ähnliches mit ähnlichem heilen) gar nicht so weit entfernt.

Und in der Tat wird der Schierling da verwendet.
Gut, als Globuli und nicht als voller Becher: Conium maculatum

interessante Leitsymptome: [Auszug]

  • fortschreitende Schwäche, so dass irgendwann kaum noch ein Gefühl in den Gliedern wahrgenommen werden kann
  • unter Umständen bis hin zu Lähmungserscheinungen
  • Umhertaumeln
  • taubes Gefühl auf der Haut
  • Drehschwindel
  • Lichtempfindlichkeit
  • Sehen von schwarzen Fäden, die vor den Augen hin und her springen
  • starkes Gliederzittern

Interssante Bilder die da auftauchen . . .

--
Disclaimer:
Ich sprech nur für mich, lass meine Gedanken raus, gebe keine Empfehlungen.
Jede(r) hat ihren/seinen eigenen Kopf, idealerweise zum DENKEN

passend ? Schierlingsbecher homöopathisch (nein!)

agno @, Montag, 05.11.2018, 12:45 (vor 9 Tagen) @ naseweis

Lieber Naseweiß
:no:
nicht uninteressant aber passt nicht auf den Gedanken der entmenschlichten Medizin bzw der Bildersprache zu deren Gefühlen.
mfG agno

--
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passend ? Schierlingsbecher (ja!)

naseweis ⌂ @, in meinem Paradies, Montag, 05.11.2018, 12:52 (vor 9 Tagen) @ agno

passt nicht auf den Gedanken der entmenschlichten Medizin


:crying: :crying: :crying:

Waren ja nur meine Assoziationen zum Schierlingsbecher (als Solchem)
nach dem Motto: liberae sunt nostrae cogitationes

Drum will ich auf immer
den Sorgen entsagen
und will mich auch nimmer
mit Grillen mehr plagen.
Man kann ja im Herzen
stets lachen und scherzen
und denken dabei:
Die Gedanken sind frei!

--
Disclaimer:
Ich sprech nur für mich, lass meine Gedanken raus, gebe keine Empfehlungen.
Jede(r) hat ihren/seinen eigenen Kopf, idealerweise zum DENKEN

Assoziationen zum Schierlingsbecher

agno @, Montag, 05.11.2018, 12:59 (vor 9 Tagen) @ naseweis

Meine Assoziationen zum homöopathischen Schierlingsbecher hatte ich in höflicher Zurückhaltung verschluckt. ;-) :rauch:
gruß agno

--
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verschluckte Assoziationen zum Schierlingsbecher

naseweis ⌂ @, in meinem Paradies, Montag, 05.11.2018, 13:09 (vor 9 Tagen) @ agno

Meine Assoziationen zum homöopathischen Schierlingsbecher hatte ich in höflicher Zurückhaltung verschluckt. ;-) :rauch:
gruß agno

Bevor du dran erstickst schreib sie hier oder schick mir zumindest eine Mail an was DU gedacht hast !

--
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Assoziationen zum verschlucken?

agno @, Montag, 05.11.2018, 13:22 (vor 9 Tagen) @ naseweis

Nur wenn Willi den Homöopathiezweig absägt.
Wobei,mach Dir um meine seelische Gesundheit kein Kopf.
des bassd scho! :-)

--
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Assoziationen zum verschlucken?

kirstenna, Montag, 05.11.2018, 13:39 (vor 9 Tagen) @ agno

Du weißt doch genau, was los ist:)

Du hast es doch selber schon gesagt:))

Sie sind nicht böse, es ist denen nur egal:(((

passend ? Schierlingsbecher homöopathisch

kirstenna, Montag, 05.11.2018, 13:41 (vor 9 Tagen) @ naseweis

Eine interessante Assoziation.

Ich werde mich damit befassen.

Obgleich ich mit dem Schierlingsbecher Therapieempfehlungen meinte wie Mitoxantron, Lemtrada, Ocrelizumab etc.

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passend !!! Schierlingsbecher

naseweis ⌂ @, in meinem Paradies, Montag, 05.11.2018, 14:16 (vor 9 Tagen) @ kirstenna

Eine interessante Assoziation.

Ich werde mich damit befassen.

Obgleich ich mit dem Schierlingsbecher Therapieempfehlungen meinte wie Mitoxantron, Lemtrada, Ocrelizumab etc.

Ja,
das hatte ich schon auch so verstanden.

Aber ich hab halt den Schierlingsbecher nochmal nachgeschlagen, weil die Schule schon so lang her ist. Dieses aufsteigende Absterben, das war so ein Bild, das mich damals sehr beeindruckt hat.
Und die Selbstverständlichkeit, mit der Sokrates laut der Überlieferung nach dem Becher griff, das war schon auch eine besondere Haltung.
[image]

Und dann hab ich eben diesen (pst. homöopathischen) Link gefunden.

Interessante Bilder, die da entstehen,
interessante Vergleiche, die da gezogen werden.

und ja, ich schreib das rein akademisch, nicht etwa, weil bei mir im Garten Schierling wächst und ich den jetzt teuer verkaufen wollen würde :-D

[Ich hoffe ja, dass mir agno zum Thema nur Schreib- und nicht auch Denkverbot erteilt] :wink:

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Disclaimer:
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Schreib & Denkverbot für Naseweiß

agno @, Montag, 05.11.2018, 16:18 (vor 9 Tagen) @ naseweis

[Ich hoffe ja, dass mir agno zum Thema nur Schreib- und nicht auch Denkverbot erteilt] :wink:

Naseweiß, an dem Tag an dem das passiert, melde ich mich bei Facebook an, lass von einem Freund einen Ochsen am Spieß im Garten grillen
und lade alle Rollstuhlfahrer zum großen miristallesegalaußerLebensfreudeFest ein.
agno

--
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Freudenfest

naseweis ⌂ @, in meinem Paradies, Montag, 05.11.2018, 16:32 (vor 9 Tagen) @ agno

Naseweiß, an dem Tag an dem das passiert, melde ich mich bei Facebook an, lass von einem Freund einen Ochsen am Spieß im Garten grillen
und lade alle Rollstuhlfahrer zum großen miristallesegalaußerLebensfreudeFest ein.
agno

Gegrillter Ochse?

Da komm ich auch, falls du drauf bestehst leih ich mir sogar extra einen Rollstuhl aus :kamikazerolli:

--
Disclaimer:
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Bildersprache in der Medizin (Schierlingsbecher)

Nalini @, Montag, 05.11.2018, 14:34 (vor 9 Tagen) @ agno

Bildersprache erfreut mich.
Der Schierlingsbecher ist nach meiner Meinung fúr verallgemeinernde Forensprache etwas unpassend.

Für mich steht das Bild des Schierlingsbechers in diesem Fall für folgendes:

■ Wenn *es* mal intus ist, ist alles zu spät ■

Ich gebe zu, der Schierlingsbecher ist die 'harte' Version, aber irgendwie passts.
Bilder sind auch Geschmackssache.

PS Ich sollte es aufgeben, von einer Forenpause zu sprechen. Klappt ja doch nicht. Ich schreibe ja eigentlich auch zu gerne......

Bildersprache in der Medizin (Schierlingsbecher)

agno @, Montag, 05.11.2018, 16:04 (vor 9 Tagen) @ Nalini

Bildersprache erfreut mich.
Der Schierlingsbecher ist nach meiner Meinung fúr verallgemeinernde Forensprache etwas unpassend.


Für mich steht das Bild des Schierlingsbechers in diesem Fall für folgendes:

■ Wenn *es* mal intus ist, ist alles zu spät ■

Ich gebe zu, der Schierlingsbecher ist die 'harte' Version, aber irgendwie passts.
Bilder sind auch Geschmackssache.

Das ist der kurze Gedanken.
Der lange Gedanken der folgt -> Schierlingsbecher trinken bedeutet unweigerlich Suizid.
Das würde implizieren, dass man als MS-VerlaufsOptimist(*), die überzeugten Basistherapieanwender für dämliche, lebensunfähige & lebensmüde Idioten hält.
Das würde implizieren dass es nur Sinn hätte, wenn jeder in seinem:
Entweder MS-Therapiekritikerforum oder MS-Therapieanwenderforum oder MS-Therapieagnostikerforum schreiben würde.
Ich fände einen solchen Zustand nicht optimal.
mfG agno


PS Ich sollte es aufgeben, von einer Forenpause zu sprechen. Klappt ja doch nicht. Ich schreibe ja eigentlich auch zu gerne......

:-)

* Ein MS-VerlaufsOptimist glaubt entweder:
a.) Es wird schon nicht so schlimm.
oder
b.) Egal was kommt, im Endeffekt glaube ich nicht, dass nach 50 Jahren noch ein Vorteil für die BasisTherapieanwender vorhanden ist.

--
Im übrigen möchte ich darauf hinweisen, dass der Mediamarkt nur Spülmaschinen montieren kann, wenn der Küchenbesitzer das Altgerät selbst ausbaut. -> Frohe Weihnachten!

Bildersprache in der Medizin (Schierlingsbecher)

Edithelfriede @, Nordhessen, Montag, 05.11.2018, 18:51 (vor 9 Tagen) @ agno

Liebe/r agno

Angesichts von https://de.wikipedia.org/wiki/Globale_Erw%C3%A4rmung glaube ich nicht mehr an eine Zukunft des Menschen denn wir werden immer dramatischere Katastrophen wie Überschwemmungen und Dürren haben werden. Die MS wird dabei belanglos sein wenn wir ertrinken oder verdursten müssen :crying: !

lg e

--
Angst die Hoffnung zu verlieren soll nicht mein Leben bestimmen!

Bildersprache in der Medizin (Schierlingsbecher)

Nalini @, Montag, 05.11.2018, 21:53 (vor 9 Tagen) @ agno

Das ist der kurze Gedanken.
Der lange Gedanken der folgt -> Schierlingsbecher trinken bedeutet unweigerlich Suizid.
Das würde implizieren, dass man als MS-VerlaufsOptimist(*), die überzeugten Basistherapieanwender für dämliche, lebensunfähige & lebensmüde Idioten hält.

Ich meinte nur das, was du den 'kurzen Gedanken' nennst. Also: *Wenn es intus ist, ist es zu spät*
Weiter habe ich nicht gedacht, also nicht an Suizid oder Verachtung anderen gegenüber usw.
Nur: Wenn du das intus hast, ist Feierabend, dann nutzt auch kein monitoring und keine Kontrolle......

Ist schon interessant, wie unterschiedlich die Worte bei den Menschen ankommen.

Verständnis: Spastiken und Peanuts

fRAUb, Dienstag, 06.11.2018, 06:25 (vor 8 Tagen) @ agno

Ich glaube, dass unser Verständnis von Krankheit und entsprechend auch unser Verständnis von Medizin, dringend ein Update braucht.

Will damit ,bsp. bezogen auf die MS schreiben, dass ich denke, dass es das nicht ist, was wir denken. Und dass wir es nicht fassen können, vielleicht damit zusammenhängt, wie wir denken.

Ich gebe ein kurzes Beispiel: alle (erst recht die Ärzte) haben immer gedacht, ich müsste etwas zu mir nehmen, damit sich die Spastiken reduzieren. Ich habe jetzt festgestellt: Ich muss was weglassen: Erdnüsse. Wie es sich bei anderen Nüssen verhält, weiß ich nicht. Aber seit ich die Erdnüsse weg lasse. habe ich überwiegend einen annehmbaren Tonus.

Das heißt für mich, dass wir die Reaktionen unseres Körpers gar nicht verstehen. Das wir im Falle von Symptomen vielleicht vielmehr fragen müssen: Was will mir mein Körper sagen? Anstatt: Was kann ich nehmen, damit das weg geht?

Naja, egal.

Moinsen.

Verständnis: Spastiken und Peanuts

klaigo, Dienstag, 06.11.2018, 07:28 (vor 8 Tagen) @ fRAUb

Das heißt für mich, dass wir die Reaktionen unseres Körpers gar nicht verstehen. Das wir im Falle von Symptomen vielleicht vielmehr fragen müssen: Was will mir mein Körper sagen? Anstatt: Was kann ich nehmen, damit das weg geht?

Naja, egal.

Nein, nicht egal ;-)

Das ist, knackig zusammengefasst, eines der Prinzipien der Naturheilkunde.

Allerdings muss man die Stimme des Körpers HÖREN, und, noch schwieriger, VERSTEHEN.
Genau das ist das Problem.

Bei Patienten gelingt mir das Hören und Verstehen übrigens deutlich besser als bei mir selbst ;-).

Andererseits ist ständiges Grübeln über die Botschaft des Körpers auch nicht unbedingt vorteilhaft für 'unsere' (und jede andere) Krankheit.
Vor lauter 'in den Körper hineinhören' hört man dann die Flöhe husten :-D.

Vieles kann man beeinflussen, manches ist wie es ist.

Und das muss man auch noch unterscheiden können.....


Lg klaigo

Verständnis: Spastiken und Peanuts

Nalini @, Dienstag, 06.11.2018, 08:15 (vor 8 Tagen) @ klaigo

Nein, nicht egal ;-)

Das ist, knackig zusammengefasst, eines der Prinzipien der Naturheilkunde.

Ja, klaigo, du hast recht, das ist nicht egal. Sondern ein wichtiges Prinzip. Allerdings, wie du sagst, nicht in der Schulmedizin, sondern in der Naturheilkunde.

Allerdings muss man die Stimme des Körpers HÖREN, und, noch schwieriger, VERSTEHEN.
Genau das ist das Problem.

Bei Patienten gelingt mir das Hören und Verstehen übrigens deutlich besser als bei mir selbst ;-).

Andererseits ist ständiges Grübeln über die Botschaft des Körpers auch nicht unbedingt vorteilhaft für 'unsere' (und jede andere) Krankheit.
Vor lauter 'in den Körper hineinhören' hört man dann die Flöhe husten :-D.

Es ist nicht immer leicht. Aber ein "bisserl was" geht schon. Ich selbst habe für mich Auslöser von Schüben identifiziert. Und Auslöser für Erkältungskrankheiten und Grippe. Und für Blasenentzündungen.

Die Auslöser zu kennen hilft enorm weiter. So kann ich versuchen, diese Dinge in Zukunft zu vermeiden. Wohlgemerkt, versuchen. Es gelingt nicht immer, denn ich bin auch nur ein Mensch und keine Maschine. Aber ich kann die Anzahl der unangenehmen Ereignisse zumindest reduzieren, davon gehe ich aus.

Oje, meine Neugierde. Bist du in einem Heilberuf tätig, Heilpraktikerin?
Ich finde alle Heilberufe sehr interessant. Im nächsten Leben gehe ich vielleicht auch in einen Heilberuf ;-)
Ist übrigens okay für mich, wenn du das hier im Forum nicht erzählen magst.

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Verständnis: Spastiken und Linolsäure (aus peanuts) ?

naseweis ⌂ @, in meinem Paradies, Dienstag, 06.11.2018, 13:10 (vor 8 Tagen) @ fRAUb


Ich gebe ein kurzes Beispiel: alle (erst recht die Ärzte) haben immer gedacht, ich müsste etwas zu mir nehmen, damit sich die Spastiken reduzieren. Ich habe jetzt festgestellt: Ich muss was weglassen: Erdnüsse. Wie es sich bei anderen Nüssen verhält, weiß ich nicht. Aber seit ich die Erdnüsse weg lasse. habe ich überwiegend einen annehmbaren Tonus.

Hat das wmgl. was mit dem Gehalt der Linolsäure zu tun ?
Da war doch was bei Fratzer und Hebener . . . ??

"Ernährungsempfehlungen für MS-Patienten beruhen daher auf dem Grundgedanken, arachidon- und linolsäurereiche Nahrungsmittel zu reduzieren. Diese mehrfach ungesättigten Omega-6-Fettsäuren nehmen eine zentrale Stellung im Entzündungsgeschehen ein und sind Ausgangssubstanz vieler entzündungsfördernder Botenstoffe im Körper."


Das heißt für mich, dass wir die Reaktionen unseres Körpers gar nicht verstehen. Das wir im Falle von Symptomen vielleicht vielmehr fragen müssen: Was will mir mein Körper sagen? Anstatt: Was kann ich nehmen, damit das weg geht?


Naja, egal.

Moinsen.

Gruss ins Bergland
naseweis

--
Disclaimer:
Ich sprech nur für mich, lass meine Gedanken raus, gebe keine Empfehlungen.
Jede(r) hat ihren/seinen eigenen Kopf, idealerweise zum DENKEN

Bildersprache in der Medizin (Schierlingsbecher)

kirstenna, Montag, 05.11.2018, 17:46 (vor 9 Tagen) @ Nalini

Genau das meinte ich. Ist es einmal konsumiert, kannst du es vergessen.

Es ist dreist, zu erzählen, man würde dann Monitoring und Sicherheitsmaßnahmen einsetzen. Eine Lüge, wie es schlimmer nicht geht.

Niemand wird die Verantwortung übernehmen, da "Empfehlung" und niemand wird dich entschädigen. Es würde nicht einmal gehen, wenn es dir gelänge wie bei dem Monsanto-Opfer, hunderte Millionen zugesprochen zu kriegen. Wenn du dann so aussiehst, wie dieser arme Mensch, dann nützt dir das alles nichts mehr.

Schlimm, wenn das alles Methode hat.

Und davon muss ich leider ausgehen.

Auch die, das "gut meinen" und dir extrem schaden, sind gemeint. Sie sind eigentlich die Schlimmsten.

Denn sie sind nicht böse, um es mit agno zu sagen, es ist denen nur egal.

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