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Ehekrach fördert Multiple Sklerose (Therapien)

naseweis ⌂ @, in meinem Paradies, Sonntag, 21.10.2018, 13:43 (vor 27 Tagen)

.
die medical Tribune berichtet.
leider nur für Fachkreise, aber der Textanriss zeigt, wo die Reise hinführt:

"Multiple Sklerose-Patienten mit Psycho-Stress entwickeln mehr als doppelt so häufig einen erneuten Schub verglichen mit MS-Kranken ohne solche Probleme.

"Holländische Neurologen erfassten in einer prospektiven Studie 1,4 Jahre lang die Exazerbationen von 73 MS-Patienten und protokollierten die von diesen als psychisch problematisch erlebten Lebenssituationen."

"Dabei zeigte sich, dass Stressereignisse das Risiko, innerhalb von vier Wochen einen MS-Schub zu erleiden, um den Faktor 2,2 steigerten."

"In den meisten Fällen handelte es sich dabei

* um Krankheiten von bzw. Streit mit engen Familienangehörigen,
* berufliche oder finanzielle Sorgen,
* Schäden an Haus oder Auto,
* Tod von Angehörigen bzw. Freunden oder Ehekrach."

"Möglicherweise kommt es bei Psychostress zu hypothalamisch-hypophysär-adrenalen Effekten oder zur Sympathikus-Aktivierung, die eine..."

Ist das für uns etwas Neues?

Aber wenigstens wurde unser permanenter Ruf nach "further studies" endlich mal erhört !:clap:

Ich weiss jetzt nicht, wie die Forscher damit umgehen, dass auch Singles Multiple Sklerose und Schübe oder Progression haben können. :crying:

Wer einen Zugang hat, kann hier dann hoffentlich den ganzen Artikel lesen
https://www.medical-tribune.de/medizin-und-forschung/artikel/ehekrach-foerdert-multiple-sklerose/

--
Disclaimer:
Ich sprech nur für mich, lass meine Gedanken raus, gebe keine Empfehlungen.
Jede(r) hat ihren/seinen eigenen Kopf, idealerweise zum DENKEN

Ehekrach fördert Multiple Sklerose

GG, Sonntag, 21.10.2018, 17:25 (vor 26 Tagen) @ naseweis

das kann man nicht so stehen lassen, dass Ehekrach die Symptome verschlechtert, ja das kann sein, geht aber auch wieder zurück.
Mit 17 Jahren hatte ich noch keinen Ehemann und auch noch keinen Freund, da spielen andere Faktoren mit, z.B. Familie, Vorgesetztes im Berufsleben, Lehrer usw.

G

--
Mut ist nicht die Abwesenheit von Angst,sondern die Erkenntnis, dass es etwas gibt,das wichtiger als die Angst ist

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"Nicht nur" Ehekrach fördert Multiple Sklerose

naseweis ⌂ @, in meinem Paradies, Sonntag, 21.10.2018, 17:37 (vor 26 Tagen) @ GG

.
Für GG hervorgehoben :wink:

--
Disclaimer:
Ich sprech nur für mich, lass meine Gedanken raus, gebe keine Empfehlungen.
Jede(r) hat ihren/seinen eigenen Kopf, idealerweise zum DENKEN

Ehekrach fördert Multiple Sklerose

Nalini @, Sonntag, 21.10.2018, 21:25 (vor 26 Tagen) @ naseweis

Es mehren sich in letzter Zeit Hinweise, dass Thesen zum Zusammenhang von Lebensstil und/oder Psychostress/Stress mit MS nicht einfach mehr abgetan werden können als Hirngespinste von irgendwelchen Hinterhöflern ;-) oder Sektierern ;-)

• Sogar Merck und die forschenden Pharmaunternehmen schreiben von der Bedeutung von Lebensstil- und Umweltfaktoren
• Und auch "Doc Mäurer" geht aktuell auf "Umwelt"-Faktoren ein
• die Ärztezeitung schreibt vom Zusammenhang zwischen Stress und Autoimmunkrankheiten
• und nun noch die obige holländische Studie

Das, was einige hier schon lange diskutieren und vertreten, wird offensichtlich nach und nach von der konventionellen Forschung aufgenommen.

Tja, war schon immer so, es gibt Vorreiter und Nachzügler :-P

Bleibt nur noch die Frage, wann die ersten Konsequenzen für Präventions- und Therapieempfehlungen gezogen werden. In dieser Hinsicht werden wir wahrscheinlich noch so einige Jahre warten müssen - leider.

Ehekrach wird verboten

Tiff-Ahn, Sonntag, 21.10.2018, 21:28 (vor 26 Tagen) @ Nalini

Bleibt nur noch die Frage, wann die ersten Konsequenzen für Präventions- und Therapieempfehlungen gezogen werden. In dieser Hinsicht werden wir wahrscheinlich noch so einige Jahre warten müssen - leider.

Wie soll die Prävention dann ausehen?
Verbot von Ehekrach?

Ehekrach und sonstige Krisen im Leben

Nalini @, Sonntag, 21.10.2018, 21:35 (vor 26 Tagen) @ Tiff-Ahn

Wie soll die Prävention dann ausehen?
Verbot von Ehekrach?

Ach, Tiff-Ahn, wie wäre es mit etwas mehr Phantasie?
Bist doch sonst auch nicht so........

Ehekrach und sonstige Krisen im Leben

Tiff-Ahn, Montag, 22.10.2018, 07:26 (vor 26 Tagen) @ Nalini

Ich frage mich das ernsthaft - wie könnte eine Prävention gegen MS aussehen?
Was meinst Du?

Ich kann mir allerdings auch nicht vorstellen, dass es in dieser Gesellschaft jemanden in wirkmächtigen Strukturen gibt, der/die sowas wollen täte. Denn das würde mMn einen radikalen geselschaftlichen Umbau voraussetzen.

Die CRISPR-Technologie könnte vlt. was entwickeln, dass weniger Kinder mit MS-Risiko geboren werden, ... aber das hat nix mit Ursachenbekämpfung zu tun.

Ehekrach und sonstige Krisen im Leben

Nalini @, Montag, 22.10.2018, 08:47 (vor 26 Tagen) @ Tiff-Ahn

Ich frage mich das ernsthaft - wie könnte eine Prävention gegen MS aussehen?
Was meinst Du?

Ich kann mir allerdings auch nicht vorstellen, dass es in dieser Gesellschaft jemanden in wirkmächtigen Strukturen gibt, der/die sowas wollen täte. Denn das würde mMn einen radikalen geselschaftlichen Umbau voraussetzen.

Okay. Dann schildere ich die Sicht der Dinge, so wie ich das sehe.

Es ist ganz einfach.
Wenn in der holländischen Studie als Ergebnis festgehalten wird, dass Stress-Ereignisse bzw. Psycho-Stress das Risiko steigern, einen MS-Schub zu erleiden, dann ist eine Form der MS-Prävention, ganz simpel, die Vermeidung von schädlichem Stress. So weit es den Betroffenen oder Anwärtern halt möglich ist.

Mikkelina nebenan bei Sallys postet öfter mal :-) unter der neuen Kategorie "Körper-Geist-Seele'" verschiedene Tipps und Ansätze zu Themen wie Umgang mit Stress, Achtsamkeit, Meditation usw. Vor dem Hintergrund der Ergebnisse der von naseweis geposteten neuen Studie :-) wird nochmal klar, dass solche Tipps einen wohlberechtigten Platz auch in einem MS-Forum haben.

Prävention wäre (imho), in Bezug auf Stressoren im Leben achtsam zu sein und Wege zu entwickeln, mit Stressereignissen so umzugehen, dass es einem so wenig wie möglich schadet. Bezogen auf eine problematische Ehe mit viel Streit wären zum Beispiel folgende Lösungsansätze denkbar:

• Paartherapie/Eheberatung
• Versuche klärender Gespräche
• Ich als Betroffene/r entwickele Strategien, mit dem Streit so umzugehen, dass es mir nicht mehr so nahe geht und mir damit nicht so schadet
• sich eine Zeit lang verstärkt aus dem Weg gehen
• temporäre Trennung
• Trennung
• weitere ?

Ich hoffe, ich habe verständlich rübergebracht, was ich unter Prävention als Konsequenz der Studienergebnisse verstehe.
Du siehst, ich verstehe es als gar nicht kompliziert, sondern eigentlich ganz simpel.

Ehekrach und sonstige Krisen im Leben

agno @, Montag, 22.10.2018, 08:51 (vor 26 Tagen) @ Nalini

Somit wäre MS nicht die Krankheit, sondern das Symptom einer unzureichenden Lebenskompetenz?
lG & immer noch :confused:
agno

--
Im übrigen möchte ich darauf hinweisen, dass der Mediamarkt nur Spülmaschinen montieren kann, wenn der Küchenbesitzer das Altgerät selbst ausbaut. -> Frohe Weihnachten!

Ehekrach und sonstige Krisen im Leben

Nalini @, Montag, 22.10.2018, 09:22 (vor 26 Tagen) @ agno

Somit wäre MS nicht die Krankheit, sondern das Symptom einer unzureichenden Lebenskompetenz?
lG & immer noch :confused:
agno

Unzureichende Lebenskompetenz?
Nein !

Denn:

• Stress ist möglicherweise bzw. wahrscheinlich nicht der einzige MS-"Trigger". Die neue Studie weist Stress als einen möglichen Trigger nach. Es ist ein Baustein, hat aber nicht den Anspruch, die gesamte MS-Theorie abzudecken.

• Außerdem, agno, bist du nicht einverstanden mit W.W.'s Theorie der Verstrickung? Es ist ganz oft nicht mangelnde Lebenskompetenz, wenn wir uns so im Stress verhadern, dass es auch unserer Gesundheit schadet. Denn leicht werden wir in problematische Situationen "verstrickt", und es ist nicht einfach und manchmal fast unmöglich, sich daraus zu lösen.

• Und nochmal das alte Argument, hier immer wieder wiederholt: Die Chancen dieses Ansatzes gewichte ich für mich höher als die eventuellen Probleme.

Ehekrach und sonstige Krisen im Leben

agno @, Dienstag, 23.10.2018, 11:57 (vor 25 Tagen) @ Nalini

Somit wäre MS nicht die Krankheit, sondern das Symptom einer unzureichenden Lebenskompetenz?
lG & immer noch :confused:
agno


Unzureichende Lebenskompetenz?
Nein !

Denn:

• Stress ist möglicherweise bzw. wahrscheinlich nicht der einzige MS-"Trigger". Die neue Studie weist Stress als einen möglichen Trigger nach. Es ist ein Baustein, hat aber nicht den Anspruch, die gesamte MS-Theorie abzudecken.

Naja, imho lässt sich Stress so flexibel definieren, dass es dann doch fast immer passt.


• Außerdem, agno, bist du nicht einverstanden mit W.W.'s Theorie der Verstrickung? Es ist ganz oft nicht mangelnde Lebenskompetenz, wenn wir uns so im Stress verhadern, dass es auch unserer Gesundheit schadet. Denn leicht werden wir in problematische Situationen "verstrickt", und es ist nicht einfach und manchmal fast unmöglich, sich daraus zu lösen.

Doch!
Aber es bringt nichts.
Der gordische Knoten der Verstrickung braucht einfache Lösungen :-D


• Und nochmal das alte Argument, hier immer wieder wiederholt: Die Chancen dieses Ansatzes gewichte ich für mich höher als die eventuellen Probleme.

Ich sehe hier auch ein Paradoxon.
Riesige Chancen und sobald darüber geredet wird, noch mehr Gefahren. Ohne reden geht es aber nicht.

Liebe Nalini
Sorry, vermutlich ist dieses flexible Antwortposting nicht wirklich nützlich. *seufz*
lG agno

P.S.: Mein Stichwort mit der mangelhaften Lebenskompetenz, war etwas extrem.
Klar, wenn es dicke kommt und man den Plan verliert, dann hat man schon mal ein Lebenskompetenzproblem. Nur, leider macht es jemand anders nicht besser. Jeder hat mal seine größeren oder kleineren Durchänger. Besser wird es nur wenn man seinen Kahn selbst organisiert & lenkt. Auch wenn das mit dem Ziel so eine Sache ist.

--
Im übrigen möchte ich darauf hinweisen, dass der Mediamarkt nur Spülmaschinen montieren kann, wenn der Küchenbesitzer das Altgerät selbst ausbaut. -> Frohe Weihnachten!

Ehekrach und sonstige Krisen im Leben

Nalini @, Dienstag, 23.10.2018, 17:17 (vor 24 Tagen) @ agno

Naja, imho lässt sich Stress so flexibel definieren, dass es dann doch fast immer passt.

Widerspruch, denn:
In der im thread benannten Studie geht es eindeutig um eine bestimmte Form von Stress, und zwar um "Psychostress in Folge von als problematisch erlebten Lebenssituationen".

Neben "Stress" bzw. "Psychostress" werden in der Alternativmedizin (meint: jenseits der Schulmedizin) noch viele andere mögliche Trigger diskutiert: Ernährung, Darm, Vitamin D, Impfungen, Giftbelastungen, ... (habe ich noch was wichtiges vergessen?) Diese Themen haben mit Stress nichts bzw. höchstens bedingt zu tun. Das sind eigenständige Bereiche.

Doch!
Aber es bringt nichts.
Der gordische Knoten der Verstrickung braucht einfache Lösungen :-D

Einfache Lösungen?
So kompliziert ist die Idee der "Verstrickung" doch nicht.
Allerdings ist schon die Fähigkeit eines etwas differenzierteren Denkens erforderlich, wenn mit dem Konzept der Verstrickung argumentiert wird. Da gibt es (imho) kein entschiedenes ja oder nein, nicht nur schwarz und weiß.
Warum brauchst du für das Konzept der Verstrickung unbedingt einfache Lösungen?

Ich sehe hier auch ein Paradoxon.
Riesige Chancen und sobald darüber geredet wird, noch mehr Gefahren. Ohne reden geht es aber nicht.

Okay, einverstanden. Chancen und Gefahren.
Und es geht nicht ohne Reden?
Manchmal vielleicht doch ....... ;-)

Indem ich einfach mal teste, einen Versuch starte, ganz spielerisch und ohne Verkrampfung und Leistungsdruck, und ohne Schuldgefühle, falls der Erfolg nicht wie gewünscht eintritt:

• Wie geht es mir nach einer Ernährungsumstellung?
• Wie entwickelt sich die Schubrate, wenn ich mein Leben "beruhige", und sei es um den Preis, dass es um ein ganzes Stück "langweiliger" :lookaround: ;-) als vorher wird?
• Macht es mich stärker, wenn ich regelmäßigen Sport versuche, oder stresst mich das nur?
• Habe ich weniger Schübe mit einem ausreichenden Vitamin-D-Spiegel?
* Usw. undsofort ...

ms & Krisen im Leben

agno @, Dienstag, 23.10.2018, 21:18 (vor 24 Tagen) @ Nalini

... In der im thread benannten Studie geht es eindeutig um eine bestimmte Form von Stress, und zwar um "Psychostress in Folge von als problematisch erlebten Lebenssituationen".

Neben "Stress" bzw. "Psychostress" werden in der Alternativmedizin (meint: jenseits der Schulmedizin) noch viele andere mögliche Trigger diskutiert: Ernährung, Darm, Vitamin D, Impfungen, Giftbelastungen, ... (habe ich noch was wichtiges vergessen?) Diese Themen haben mit Stress nichts bzw. höchstens bedingt zu tun. Das sind eigenständige Bereiche.

Liebe Nalini
In dem Teil meines Lebens an dem ich ein nützliches Mitglied der Gesellschaft war, habe ich mich mit genau dem Thema beschäftigt.
Sobald die Komplexität einen gewissen Umfang eingenommen hat, ist das System nicht mehr beherrschbar. Und das passiert viel früher, als man sich das so vorstellt.
Das Blasenthema wurde von mir früher mit: Heißem Wasser & Bier als Feintuning justiert.
Nach spätestens einer Woche hatte ich das dann meistens im Griff.
Seit einem knappen halben Jahr murkse ich nun mit einem neuen Zustand rum.
Der optimistische Anteil von agno redet ja gerne von seiner Freundin der Spastik. Kurze Strecken wie Robocop ohne Schmiernippel. Sieht anscheinend mitleiderregend aus, aber funktioniert. Verschiedene Antispastika in verschiedenen Dosierungen gestestet, aber der Mist haut nicht hin... *NeverendingStory*
Partnerschaft & MS?
Ist der MS-Protagonist zu empfindlich oder zu ungeschickt oder passen die Wohnverhältnisse nicht oder zu wenig Geld oder ist der Partner zu anspruchsvoll oder zu egoistisch oder oder oder... Oder bekommt der MSler dann auch seine Depressionen, wenn er dann alleine ist und der gordische Knoten durchtrennt wurde?
Imho ist das alles zu sehr verkopft!!!
Ich halte Gefühle für ein komprimiertes Packet. Imho könnte man denen wieder etwas mehr folgen und würde damit einige Probleme lösen und einiges zerschmettern und lächeln und leiden.

Der gordische Knoten der Verstrickung braucht einfache Lösungen :-D


Einfache Lösungen?
So kompliziert ist die Idee der "Verstrickung" doch nicht.
Allerdings ist schon die Fähigkeit eines etwas differenzierteren Denkens erforderlich, wenn mit dem Konzept der Verstrickung argumentiert wird. Da gibt es (imho) kein entschiedenes ja oder nein, nicht nur schwarz und weiß.
Warum brauchst du für das Konzept der Verstrickung unbedingt einfache Lösungen?

Weil man sich noch mehr verstrickt, wenn man sich aus einer Verstrickung analytisch entwirren möchte.

Ich sehe hier auch ein Paradoxon.
Riesige Chancen und sobald darüber geredet wird, noch mehr Gefahren. Ohne reden geht es aber nicht.

Okay, einverstanden. Chancen und Gefahren.
Und es geht nicht ohne Reden?
Manchmal vielleicht doch ....... ;-)

Indem ich einfach mal teste, einen Versuch starte, ganz spielerisch und ohne Verkrampfung und Leistungsdruck, und ohne Schuldgefühle, falls der Erfolg nicht wie gewünscht eintritt:

• Wie geht es mir nach einer Ernährungsumstellung?
• Wie entwickelt sich die Schubrate, wenn ich mein Leben "beruhige", und sei es um den Preis, dass es um ein ganzes Stück "langweiliger" :lookaround: ;-) als vorher wird?
• Macht es mich stärker, wenn ich regelmäßigen Sport versuche, oder stresst mich das nur?
• Habe ich weniger Schübe mit einem ausreichenden Vitamin-D-Spiegel?
* Usw. undsofort ...

*schluck* & *puh* ... würde ich zum bösen Hoffnungsmörder, wenn ich da weiter argumentieren würde?
So viele Details und so unendlich viele Möglichkeiten... *seufz* Ich hol mir mal ein kleines Bier! Entweder der Hopfenanteil nützt mir therapeutisch oder weil es schmeckt. Noch besser wäre mit einem Freund und noch besser wäre mit einem Freund an einem Konzert. :-)
lG agno

--
Im übrigen möchte ich darauf hinweisen, dass der Mediamarkt nur Spülmaschinen montieren kann, wenn der Küchenbesitzer das Altgerät selbst ausbaut. -> Frohe Weihnachten!

ms & Krisen im Leben

Nalini @, Dienstag, 23.10.2018, 23:03 (vor 24 Tagen) @ agno

Lieber agno,

Weil man sich noch mehr verstrickt, wenn man sich aus einer Verstrickung analytisch entwirren möchte.

nur: Das Konzept der Verstrickung, so wie ich es verstehe, verlangt doch gar nicht vom betroffenen "Verstrickten", er möge sich doch bitte selbst aus einer Verstrickung "analytisch entwirren".

Ich verstehe das Konzept der Verstrickung als eine Erklärung für den Umstand, dass betroffene Erkrankte zwar in einem gewissen Sinne mitbeteiligt sein können bei der Entstehung der Erkrankung, man aber dennoch nicht von "Mitschuld" sprechen sollte. Denn eine verstrickte Person sieht keine Handlungsalternativen, sondern kann gar nicht anders als im Rahmen der Zwänge handeln, die die 'Verstrickung' vorgibt.

*schluck* & *puh* ... würde ich zum bösen Hoffnungsmörder, wenn ich da weiter argumentieren würde?

Von mir aus kannst du gerne zum bösen Hoffnungsmörder werden.
Wenn wir der Wahrheit dabei näherkommen ... ;-)

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Ohne Mord Verstrickung lösen ?

naseweis ⌂ @, in meinem Paradies, Mittwoch, 24.10.2018, 00:13 (vor 24 Tagen) @ Nalini


Ich verstehe das Konzept der Verstrickung als eine Erklärung für den Umstand, dass betroffene Erkrankte zwar in einem gewissen Sinne mitbeteiligt sein können bei der Entstehung der Erkrankung, man aber dennoch nicht von "Mitschuld" sprechen sollte. Denn eine verstrickte Person sieht keine Handlungsalternativen, sondern kann gar nicht anders als im Rahmen der Zwänge handeln, die die 'Verstrickung' vorgibt.


Was spricht dagegen,
die Lebenssituation (gern auch mit externer Hilfe!) anzuschaun und zu analysieren

Manche Verstrickung mag zu lösen sein:
Der Arbeitsplatz /Arbeitsumgebung
Abstand zu unseliger Verwandschaft
es soll auch Menschen geben, die sich von ihrem/ihrer PartnerIn getrennt haben

Nein, das muss nicht einen (Auftrags-)Mord zur folgen haben, es muss auch nicht das ganze Geburtstagsfest auf den Kopf gestellt werden wiein dem tollen Film "Das Fest"

*schluck* & *puh* ... würde ich zum bösen Hoffnungsmörder, wenn ich da weiter argumentieren würde?


Von mir aus kannst du gerne zum bösen Hoffnungsmörder werden.
Wenn wir der Wahrheit dabei näherkommen ... ;-)

--
Disclaimer:
Ich sprech nur für mich, lass meine Gedanken raus, gebe keine Empfehlungen.
Jede(r) hat ihren/seinen eigenen Kopf, idealerweise zum DENKEN

Ohne Mord Verstrickung lösen ?

Nalini @, Mittwoch, 24.10.2018, 09:47 (vor 24 Tagen) @ naseweis

Was spricht dagegen,
die Lebenssituation (gern auch mit externer Hilfe!) anzuschaun und zu analysieren

Manche Verstrickung mag zu lösen sein:
Der Arbeitsplatz /Arbeitsumgebung
Abstand zu unseliger Verwandschaft
es soll auch Menschen geben, die sich von ihrem/ihrer PartnerIn getrennt haben

Ja, sicher geht das prinzipiell, und es spricht auch nichts dagegen.

Jedoch: Das Konzept der Verstrickung an sich, so wie ich es verstehe, soll in erster Linie nur erklären. Und impliziert keine Handlungsanweisungen.

PS Schade, dass sich der Urheber des Konzepts derzeit nicht äußert. Seine Meinung würde mich interessieren.

Ohne Mord Verstrickung lösen ?

agno @, Mittwoch, 24.10.2018, 10:38 (vor 24 Tagen) @ Nalini

Jedoch: Das Konzept der Verstrickung an sich, so wie ich es verstehe, soll in erster Linie nur erklären. Und impliziert keine Handlungsanweisungen.

"Handlungsanweisung" ist ein etwas unglückliches Wort.
Im Zusammenhang der verschiedenen Äußerungen habe ich das so verstanden, dass der Urheber erwartet dass der unglückliche Mensch seine Probleme, nach deren Identifizierung, gefälligst zu beheben hat.
(was niemals verbalisiert wurde)
Es gibt zwei Ideologien:
Entweder a.) Nach der Problemanalyse ist eine medikamentöse Therapie nicht notwendig, weil sich das, dank kluger Entscheidungen, von selbst erledigt.
Oder b.) Ob mit oder ohne Analyse, bleibt die Feststellung dass das Leben so geballt zuschlägt, dass nur modifizierte Autoimmunprozesse die Selbstzerstörung des Patienten verhindern können.

a. -> entspricht dem SuperMSler.
b. -> entspricht dem Supermediziner.

Mir ist da zuviel "Super" und zuwenig Menschlichkeit.

lG agno

--
Im übrigen möchte ich darauf hinweisen, dass der Mediamarkt nur Spülmaschinen montieren kann, wenn der Küchenbesitzer das Altgerät selbst ausbaut. -> Frohe Weihnachten!

Ohne Mord Verstrickung lösen ?

Edithelfriede @, Nordhessen, Mittwoch, 24.10.2018, 11:31 (vor 24 Tagen) @ agno

Entweder a.) Nach der Problemanalyse ist eine medikamentöse Therapie nicht notwendig, weil sich das, dank kluger Entscheidungen, von selbst erledigt.
Oder b.) Ob mit oder ohne Analyse, bleibt die Feststellung dass das Leben so geballt zuschlägt, dass nur modifizierte Autoimmunprozesse die Selbstzerstörung des Patienten verhindern können.

a. -> entspricht dem SuperMSler.
b. -> entspricht dem Supermediziner.

Mir ist da zuviel "Super" und zuwenig Menschlichkeit.

lG agno

Liebe/r agno

Wenn ich mich 2003 für a. entschieden hätte wäre es besser gewesen aber so Super war und bin ich mit HOPS leider nicht :no: !

lg e

--
Angst die Hoffnung zu verlieren soll nicht mein Leben bestimmen!

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Verstrickung ? Bestrickend !

naseweis ⌂ @, in meinem Paradies, Mittwoch, 24.10.2018, 11:35 (vor 24 Tagen) @ agno

Jedoch: Das Konzept der Verstrickung an sich, so wie ich es verstehe, soll in erster Linie nur erklären. Und impliziert keine Handlungsanweisungen.


"Handlungsanweisung" ist ein etwas unglückliches Wort.
Im Zusammenhang der verschiedenen Äußerungen habe ich das so verstanden, dass der Urheber erwartet dass der unglückliche Mensch seine Probleme, nach deren Identifizierung, gefälligst zu beheben hat.
(was niemals verbalisiert wurde)

a. -> entspricht dem SuperMSler.
b. -> entspricht dem Supermediziner.

Mir ist da zuviel "Super" und zuwenig Menschlichkeit.

dann füg doch noch d. -> in die Reihe ein: Superman - Superwoman -Supermensch ;-)

Das (die Verstrickung)
ist nach meiner Ansicht ein mögliches Denkmodell.
Wenn das für jemand passt ist's gut.
Wenn sich daraus für jemand tragfähige Handlungsideen entwickeln, ist's besser.
Wenn sich bei der Umsetzung der Handlungsideen Verbesserungen ergeben, ist's am Besten.

Aber:
Es ist kein Rezept mit: "Man nehme!" und dann wird ein Kuchen/Auflauf/Pizza draus.
Das wär ja der Schlager, wenn das so einfach funktionieren würde.

Ebensowenig, wie "CBD" das ultimative Heilmittel ist, das derzeit so gehypt wird. Originlazitat: "Mein Mann nimmt CBD stem komplex. Mit Stammzellen Bildung. Hab mich bei der FA eingeschrieben, welche das Produkt entwickelt hat. Und komme günstiger ran. Könnt ihr gerne über mein Online Shop nachlesen. Bei Spezial Produkt. Wenn Interesse besteht bitte PN an mich. Dann geb ich mehr info"
Wow, da setigt mein Interesse gewaltig an, das klingt ja fast wie bei diesen Multilevelkosmetikverkäufern

Da fehlt jetzt nur noch der Hinweis, dass die Stammzellenbildung zu 100% garantiert ist, 'bei Nichtbildung Geld zurück' oder so. Dann gibt es Geld zurück und grosses Bedauern und 50% Rabatt beim nächsten Kauf.


lG agno

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Disclaimer:
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Ohne Mord Verstrickung lösen ?

Nalini @, Mittwoch, 24.10.2018, 19:01 (vor 23 Tagen) @ agno

Im Zusammenhang der verschiedenen Äußerungen habe ich das so verstanden, dass der Urheber erwartet dass der unglückliche Mensch seine Probleme, nach deren Identifizierung, gefälligst zu beheben hat.

Das Verstrickungskonzept habe ich ganz anders verstanden. Hmmmh, und nun?

PS Zuviel super und zu wenig Menschlichkeit, das mag ich auch nicht. Denn das ist unmenschlich.

ms & Krisen im Leben

agno @, Mittwoch, 24.10.2018, 10:10 (vor 24 Tagen) @ Nalini

Nunja, wenn sich jemand gefühlt in einer Zwickmühle befindet, bin ich der letzte der sagt man solle nicht hinter den Vorhang schauen.
Imho ist es ein Irrtum dass es eine Analyse für den Ausweg braucht.
Die erfolgreiche Analyse ist "nur" ein Selbstbewusstseinsverstärker um das Notwendige besser durchziehen zu können. Gefühlt weiß der Mensch ganz genau was ihm Unbehagen bereitet.
Bei MS vermute ich die Zwickmühle noch etwas diabolischer.
Ich glaube dass dem MS-Patienten die Zwickmühle durchaus bewusst ist, dass dieser aber bewusst entscheidet, dass er mehrere Hinkelsteine schultern will.
Ein mikroskopisches aufdröseln macht imho niemand glücklich.
Lösungen sind manchmal genauso schmerzhaft wie der krankhafte Zustand.
Ich glaube dass es um einen optimierten Ausstieg geht, den es optimal nicht gibt. So wie es bei der Börse nur Zufall ist, ob man nun bei einem Risikopoker reich wird oder pleite geht.
Wenn man das Problem vermisst (ich nehme Bezug auf den Wortstamm "messen"), dann geht die Aufmerksamkeit vom "Ich" weg. Ich glaube dass man in der Zwickmühle wieder zum "Ich" finden muss. Wo sind meine Grenzen? Was kann ich nicht akzeptieren? Was ändert mein Radar?
Puh, klingt das verquarxt! Verstehst Du trotzdem was ich meine?
lG agno

--
Im übrigen möchte ich darauf hinweisen, dass der Mediamarkt nur Spülmaschinen montieren kann, wenn der Küchenbesitzer das Altgerät selbst ausbaut. -> Frohe Weihnachten!

Rezepte :-(

Tiff-Ahn, Dienstag, 23.10.2018, 09:02 (vor 25 Tagen) @ Nalini

Danke für die Antwort. Ich habe lange überlegt, was mich daran so stresst. Ich versuche mich mal ganz kurz zu fassen:

Ich fürchte, dass aus diesen Konzepten Vorschriften und Diktate (und vlt. auch mal Urteile) erwachsen und dass damit

- zum einen den Betroffenen noch die letzten Freiheiten genommen werden - die ihres Geistes und ihres Herzens

- und zum anderen den Opfern dieses profitorientiert-zerstörerischen Systems die Schuld gegeben wird, dafür, dass sie in eine Falle geraten sind, die sie vorher nicht erkennen konnten, während das System stabil bliebt.

Ich finde Selbstverantwortung absolut wichtig, keine Frage. Aber ein "du musst es nur wollen" führt nicht dahin.

Und ich, das schrieb ich glaube ich schon, habe was gegen "REZEPTE".

Rezepte :-(

Nalini @, Dienstag, 23.10.2018, 12:28 (vor 25 Tagen) @ Tiff-Ahn

Zunächst mal: Schön, dass du noch auf meine Antwort reagierst. Deine Meinung interessiert mich.

Und inhaltlich: Tja, jetzt sind wir wieder bei der alten Streitfrage: Sind das, was du "Rezepte" nennst, sinnvolle, attraktive und unverbindliche Handlungsangebote für Gefährdete und Betroffene, und zwar attraktive Handlungsangebote jenseits der Schulmedizin mit ihren stereotypen Handlungsangeboten, den chemischen Medikamenten mit oft problematischen Nebenwirkungen? Oder sind es restriktive Handlungsanweisungen, "Rezepte", die die Betroffenen einschränken, unter Druck setzen und am Ende gar unberechtigterweise Schuld zuschreiben?

Es gibt an anderer Stelle hier im thread einen ähnlichen Einwand von agno HIER, und ich habe darauf HIER geantwortet.

Ich für meinen Teil sehe eher die Chancen solcher Ansätze und Optionen, und gewichte die Risiken geringer. Das habe ich schon in meiner Antwort an agno geschrieben. Für mich fand ich damals als Neuerkrankte die Erkenntnis befreiend, den Verlauf der Erkrankung zumindest ein wenig in der Hand zu haben, indem ich versuche, das Risiko, einen Schub auszulösen, zu vermindern. Und das ohne toxische Medikamente! Ich habe diese Option nie als unangenehmen Druck empfunden, sondern stets nur als Chance, die ich freiwillig nutze oder auch nicht. Eine Erfolglosigkeit meiner Bemühungen (wenn dann eben trotzdem ein Schub kam) habe ich nie als "Versagen" meinerseits interpretiert. Denn da war schnell die Einsicht, dass ich nicht alle Einflussfaktoren unter Kontrolle habe.

Im übrigen gibt es auf der gesellschaftlichen Ebene derzeit keinerlei Anzeichen, dass Kranke diesbezüglich in unzulässiger Weise unter Druck gesetzt werden. Zum Beispiel müssen auch Raucher bei ziemlich eindeutig rauchbedingten Erkrankungen keine Einschränkungen in der Versorgung durch unser Gesundheitssystem befürchten. Oder auch die Idee von Zusatzbeiträgen für Raucher oder bestimmte Sportler wurde bisher nie umgesetzt.

Bitte kein Rezept

Edithelfriede @, Nordhessen, Mittwoch, 24.10.2018, 11:17 (vor 24 Tagen) @ Nalini

Liebe/r Nalini

Meinen früheren Neurologen hatte mein HA zu meinem 1984 wegen MS berenteten Vater kommen lassen als er bettlägerig rieder einen Schub mit epileptischen Anfall gehabt hatte. Schlucken konnte er da kaum noch dh etwa EDSS 9 oder 9,5! Das verordnete Prednisolon gehört zur Gruppe der synthetischen, also der künstlich hergestellten Glukokortikoide.
Infundiert wegen auch Dehydratation wars ihm worden zusammen mit Isotonischer Kochsalzlösung. Von Kortison hielt eigentlich mein Neuro wenig aber im diesem Notfall war es sinnvoll.

Meine Erfahrungen mit Kortison sind insgesamt negativ selbst bei meinen Schub 2010 nach der Eskalationstherapie Mitox!

Über eine Überweisung zu einen wirklich MSkundigen Mediziner wäre ich sehr froh aber wenn diese/r nicht besser die Ursachen meiner MS kennt als ich ist es überflüssig ???:no:

lg e

--
Angst die Hoffnung zu verlieren soll nicht mein Leben bestimmen!

im öffentlichen Diskurs

Tiff-Ahn, Mittwoch, 24.10.2018, 14:01 (vor 24 Tagen) @ Nalini

Hi,
ich mag mich jetzt gar nicht so weit ins Thema reinversteigen.

Du hast gute Erfahrungen gemacht mit Beratungen und Theapien, die meinen waren eher herbe Tiefschläge. Hätte ich nicht eine Ahnung gehabt, dass etwas in mir drin es besser weiß, dann wäre ich daran zerbrochen.

Zu bedenken bei den "Schub-Prophylaxe-Empfehlungen" ist auch, dass doch die meisten Therapeut*innen voll im System stecken, und uU eben krass neoliberaliös sind.

Ich finde wichtig, dass das Wissen um Zusammenhänge wie:

- zwischenmenschliche Probs können krank machen,
- Familiengeschichten können krank machen,
- falsches Essen kann krank machen,
- zuwenig Sonne kann krank machen,
- zuviel Antibiotika kann krank machen,
- unerträglichem Stress ausgeliefert sein kann krank machen,
- eine unglückliche Umwelt kann krank machen ....

und auch verschiedene Lösungsansätze,

dass all das im öffentlichen Raum diskutiert wird. So dass es möglich ist, dass die Leute sich erst mal selbst wieder zu fassen bekommen. Welche Schlussfolgerung sie darau ziehen sollte ihnen überlassen bleiben.

Und wenn diese Themen im öffentlichen Diskurs sind, dann kann sich vieles ändern.

Was deine Ansicht zum Krankenkassenverhalten angeht - ich teile sie nicht.

im öffentlichen Diskurs

Nalini @, Mittwoch, 24.10.2018, 18:54 (vor 23 Tagen) @ Tiff-Ahn

ich mag mich jetzt gar nicht so weit ins Thema reinversteigen.

Niemand muss hier. Auch ich diskutiere nur, je nachdem, wie es sich ergibt und wie ich Freude daran habe.

Du hast gute Erfahrungen gemacht mit Beratungen und Theapien, die meinen waren eher herbe Tiefschläge. Hätte ich nicht eine Ahnung gehabt, dass etwas in mir drin es besser weiß, dann wäre ich daran zerbrochen.

Wie kommst du darauf? Ich selber habe kaum therapeutische Erfahrung, abgesehen von einigen Gesprächen mit Reha-Psychologinnen. Es gibt Bekannte von mir, die gute Erfahrungen machen konnten. Aber ich gebe dir recht, es ist alles andere als einfach, gute therapeutische Hilfe zu bekommen, und schon gar nicht, wenn es schnell gehen muss.

Ich finde wichtig, dass das Wissen um Zusammenhänge wie:

- zwischenmenschliche Probs können krank machen,
- Familiengeschichten können krank machen,
- falsches Essen kann krank machen,
- zuwenig Sonne kann krank machen,
- zuviel Antibiotika kann krank machen,
- unerträglichem Stress ausgeliefert sein kann krank machen,
- eine unglückliche Umwelt kann krank machen ....

und auch verschiedene Lösungsansätze,

dass all das im öffentlichen Raum diskutiert wird. So dass es möglich ist, dass die Leute sich erst mal selbst wieder zu fassen bekommen. Welche Schlussfolgerung sie darau ziehen sollte ihnen überlassen bleiben.

Das klingt gut. Das wäre eine Grundlage für eine gemeinsame Entwicklung eines Konzeptes.

Was deine Ansicht zum Krankenkassenverhalten angeht - ich teile sie nicht.

Macht nix. Lassen wir das so stehen. Vielleicht, aber nur vielleicht, haben wir zu einem anderen Zeitpunkt Lust auf eine Diskussion dieses Aspekts.

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Zölibat und multiple Sklerose

naseweis ⌂ @, in meinem Paradies, Sonntag, 21.10.2018, 22:22 (vor 26 Tagen) @ Tiff-Ahn

.
Ja wenn man/frau den Focus des Beitrags nur beim "Ehekrach" lässt, dann taucht ja ganz von allein der Titel der nächsten Studie auf:

Schützt der Zölibat oder das Leben der Ordensleute nach den evangelischen Räten vor Multiple Sklerose ?

--
Disclaimer:
Ich sprech nur für mich, lass meine Gedanken raus, gebe keine Empfehlungen.
Jede(r) hat ihren/seinen eigenen Kopf, idealerweise zum DENKEN

Zölibat und multiple Sklerose

Tiff-Ahn, Montag, 22.10.2018, 07:28 (vor 26 Tagen) @ naseweis

Schützt der Zölibat oder das Leben der Ordensleute nach den evangelischen Räten vor Multiple Sklerose ?

Genau! Nonnen und Jungfrauen erkranken ja auch nicht an Gebärmutterhallskrebs.

Zölibat und multiple Sklerose

Tiff-Ahn, Montag, 22.10.2018, 07:36 (vor 26 Tagen) @ naseweis

Wobei ...
"Armut, Keuschheit und Gehorsam nennt man die "evangelischen Räte" "


Gehorsam könnte ein MS-Trigger sein, hm hm hm . .

Zölibat und multiple Sklerose

agno @, Montag, 22.10.2018, 08:48 (vor 26 Tagen) @ naseweis

???
Imho ist das (echte) Zölibat seltener als die MS.
Daraus wird auch die klügste (künstliche) Intelligenz nichts draus schnitzen können.
Was die Evangelischen mit dem Thema Zölibat zu tun haben, erschließt sich mir nicht.
lG agn:confused:

--
Im übrigen möchte ich darauf hinweisen, dass der Mediamarkt nur Spülmaschinen montieren kann, wenn der Küchenbesitzer das Altgerät selbst ausbaut. -> Frohe Weihnachten!

Zölibat und multiple Sklerose

GG, Montag, 22.10.2018, 10:03 (vor 26 Tagen) @ agno

von Ehekrach zum Zölibat

welch ein Sprung ?:-D

--
Mut ist nicht die Abwesenheit von Angst,sondern die Erkenntnis, dass es etwas gibt,das wichtiger als die Angst ist

Zölibat und multiple Sklerose

agno @, Montag, 22.10.2018, 10:40 (vor 26 Tagen) @ GG

von Ehekrach zum Zölibat

welch ein Sprung ?:-D

:-D aber naheliegend.
Zumindest den Ehekrach dürfte das Zölibat radikal verhindern.
Wobei das Beispiel verdeutlicht dass radikale Lösungen nicht unbedingt glücklich machen.
lG agno

--
Im übrigen möchte ich darauf hinweisen, dass der Mediamarkt nur Spülmaschinen montieren kann, wenn der Küchenbesitzer das Altgerät selbst ausbaut. -> Frohe Weihnachten!

Psyche und Multiple Sklerose

Edithelfriede @, Nordhessen, Montag, 22.10.2018, 11:33 (vor 26 Tagen) @ naseweis

Liebe/r naseweis

"Multiple Sklerose-Patienten mit Psycho-Stress entwickeln mehr als doppelt so häufig einen erneuten Schub verglichen mit MS-Kranken ohne solche Probleme."

würde erforschenswert sein wenn die MS nicht so mächtig wäre und so viele Nerven "unbrauchbar" machen würde.

HOPS beispielsweise wurde bei mir diagnostiziert und meine kognitiven Defizite sind so umfänglich das ich den Namen meines Gesprächsparters während des Gesprächs verwechsle mit anderen weil ich an die auch gerade denke!

An meine F20.9 Schizophrenie, nicht näher bezeichnetF also diese psychische/
psychiatrische Diagnose konnte und wollte ich nicht glauben.
EEG und MRT Untersuchungsergebnisse waren für mich objektiver während psychiatrische Medikamente so falsch gewesen waren das sie sie mir 1999 in der Psychiatrie sofort wieder weggenommen worden waren von einem Neurologen und Psychiater!
Depressiv bin ich nicht obwohl ich sehr traurig bin wegen meiner MS und all dem was ich nicht mehr tun kann!

Warum frage ich mich ???
Aber wiederholen möchte und brauche ich meine Eisen- und Arachidongeschichte doch nicht mehr.
War ich als MSlerin mündig genug um dem HA für die Falschmedikation UAW 144 430 zu unterschreiben?
Der HA hätte mir gegenüber nur ehrlicher sein müssen und meine Behandlung 2003 ablehnen können aber schnell wieder arbeitsfähig sein zu können war mein Wunsch beim MS Schub gewesen!

lg e

--
Angst die Hoffnung zu verlieren soll nicht mein Leben bestimmen!

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