Die Gefahr bei Narrativen ist ihre Konsistenz! (Allgemeines)

W.W. @, Freitag, 14.09.2018, 21:48 (vor 455 Tagen)

Egal, was man erzählt, und wenn es ein Traum ist, der einem noch halbwegs in Erinnerung zu sein scheint, man erzählt ihn wie eine Geschichte oder im Stil eines Grimmschen Märchens. Das, was im Traum nicht passt, wird passend gemacht. Darum entspricht ein erzählter Traum nie dem, was man wirklich geträumt hat.

Ähnlich ist es mit Geschichten, die wir über unser eigenes Leben erzählen, und den Geschichten, die wir von anderen hören und interpretieren. Wir versuchen auf Deubel komm raus, Geschichten zu erzählen, die konsistent sind, die irgendwie einen inneren Zusammenhang haben, und dabei entstellen wir die wirklichen Geschichten.:-(

Wahrscheinlich geht es mir genau so. Ich dachte darüber nach, was Boggy mir vorwirft. ER wirft mir vor, dass ich dazu neige, genau das zu hören, was mir passt, und genau das nicht zu hören, was mir nicht passt. Was dabei rauskommt. ist eine Interpretation, ein Bild, wie z.B. Picasso ein Porträt gemalt hat, in dem sich niemand wiedererkannt hat.

Auch meine Geschichten könnten Gefahr laufen, dass ich sie so hinbiege, dass sie mir ins Konzept passen. Das hat nichts mit objektiver Schilderung zu tun, sondern ist ein Konstrukt, eine Wirklichkeit, wie ich sie gern hätte.

Und wenn ich über Lebensstil und MS spreche oder über MS als Zivilisationskrankheit, dann will ich zweifellos, dass die MS etwas mit Lebensstil und Zivilisation zu tun hat. Und alle Geschichten, die ich erzähle, scheinen in öder Monotonie immer nur dasselbe zu wiederholen, was hier vielen auf die Nerven geht.

Ich muss aufhören, das zu tun!:-( Aber kann ich dann überhaupt noch über die MS sprechen? Ohne dass ich ein Ziel habe? Muss man nicht immer ein Ziel haben? Viel Ruhm? Viel Geld? Viel Zuneigung? Oder würde es ausreichen, wenn man sich der Wahrheit verpflichtet fühlen würde, und keinen anderen Wunsch hätte, als ihr immer näher zu kommen? Aber was ist, wenn man sich immer weiter von ihr entfernt???:confused:

W.W.

Die Gefahr bei Narrativen ist ihre Konsistenz!

tournesol @, Freitag, 14.09.2018, 23:04 (vor 455 Tagen) @ W.W.

Warum wollen Sie überhaupt über MS reden, wenn Sie gar nicht betroffen sind? Ich verstehe, wenn Sie als 'Experte' Fragen von Betroffenen beantworten wollen, aber Sie bringen immer wieder selber Fragen auf, auf die es gar keine allgemeingültige Antwort gibt.

Soweit ich hier mitgekriegt habe, sind Sie Neurologe. Schreiben Sie auch in Foren für andere neurologische Erkrankungen oder nur über MS? Warum?

Was ist für Sie 'Wahrheit'? Für jeden wahrscheinlich der Teil der Wahrheit, der zu seinen eigenen Vorstellungen passt.

Die Gefahr bei Narrativen ist ihre Konsistenz!

W.W. @, Samstag, 15.09.2018, 10:19 (vor 455 Tagen) @ tournesol

Was ist für Sie 'Wahrheit'? Für jeden wahrscheinlich der Teil der Wahrheit, der zu seinen eigenen Vorstellungen passt.

Können wir nicht immer nur für den Teil der Wahrheit eintreten, die für einen zu passen scheint? Camus, Sartre, Heidegger, Chomsky... Wir werden unauthentisch, wenn wir uns einer menschenfernen Wahrheit mit Haut und Haaren verpflichten. Ich meine, wir können nur für das kämpfen, was wir für richtig halten. Auch wenn Zweifel kommen und mach finsteres Tal durchschritten werden muss.:-(

Wir kennen die Wahrheit nicht - und meiner Ansicht nach gibt es sie auch gar nicht, weil es Wahrheit nur im Auge der Menschen gibt. Tragisch ist, wenn wir nicht sein dürfen wie das Fähnlein im Wind, dem ständig ein Zacken aus der Krone bricht.

W.W.

PS: Und auch über die MS gibt es keine Wahrheit. Wir können nur darüber sprechen, wie sie uns erscheint und sie sich in dieser Zeit zeigt.

Die Gefahr bei Narrativen ist ihre Konsistenz!

Nalini @, Samstag, 15.09.2018, 08:34 (vor 455 Tagen) @ W.W.

Und wenn ich über Lebensstil und MS spreche oder über MS als Zivilisationskrankheit, dann will ich zweifellos, dass die MS etwas mit Lebensstil und Zivilisation zu tun hat. Und alle Geschichten, die ich erzähle, scheinen in öder Monotonie immer nur dasselbe zu wiederholen, was hier vielen auf die Nerven geht.

Ich muss aufhören, das zu tun!:-( Aber kann ich dann überhaupt noch über die MS sprechen? Ohne dass ich ein Ziel habe? Muss man nicht immer ein Ziel haben? Viel Ruhm? Viel Geld? Viel Zuneigung? Oder würde es ausreichen, wenn man sich der Wahrheit verpflichtet fühlen würde, und keinen anderen Wunsch hätte, als ihr immer näher zu kommen? Aber was ist, wenn man sich immer weiter von ihr entfernt???:confused:

Wenn Sie gar nicht mehr über "MS und Lebensstil" oder "MS als Zivilisationserkrankung" sprechen würden, dann würde dem Forum etwas sehr fehlen. Imho.

Die These einer lebensstilinduzierten oder zivilisationsbedingten MS ist interessant und nicht ohne weiteres vom Tisch zu wischen. Auch in anderen Bezügen oder Institutionen (vor allem den naturheilkundlich geneigten) wird (für MS oder allgemein für chronische Erkrankungen) mit dieser Annahme gearbeitet. Ein Beispiel ist die an einigen Kliniken institutionalisierte sogenannte Mind-Body-Medizin.

Gar nicht mehr über diese Themen zu sprechen ist mMn keine gute Lösung. Dauerwiederholungen in Form eines Austauschs von ewig gleichen Argumenten der Befürworter und Gegner der Thesen auch nicht.

Wie ein Kompromiss gelingen kann, indem

• einerseits Ihre (und die von Anderen) wichtigen Gedankenimpulse nicht fehlen
• aber andererseits Dauerwiederholungen und ewig gleicher Argumentenaustausch vermieden werden können

das ist mir im Moment noch nicht klar.
Es muss doch aber eine Lösung geben .......

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Die Gefahr bei Narrativen ist ihre Konsistenz!

Zoe @, tieef im Weeeeesten, Samstag, 15.09.2018, 11:25 (vor 455 Tagen) @ Nalini

Wie ein Kompromiss gelingen kann, indem
• einerseits Ihre (und die von Anderen) wichtigen Gedankenimpulse nicht fehlen
• aber andererseits Dauerwiederholungen und ewig gleicher Argumentenaustausch vermieden werden können
das ist mir im Moment noch nicht klar.
Es muss doch aber eine Lösung geben .......
Nalini

Wenn allen klar ist, dass niemand "die Wahrheit" für sich gepachtet haben kann, dann reichen "Respekt und Toleranz" aus, um Meinungsvielfalt ertragen zu können, denke ich (- die ich zunehmend mit mir kämpft, den täglichen Politstuss zu ertragen... vermutlich eine Alterserscheinung)
Zoe

Die Gefahr bei Narrativen ist ihre Konsistenz!

julia @, Samstag, 15.09.2018, 14:03 (vor 454 Tagen) @ Nalini

Wie ein Kompromiss gelingen kann, indem

• einerseits Ihre (und die von Anderen) wichtigen Gedankenimpulse nicht fehlen
• aber andererseits Dauerwiederholungen und ewig gleicher Argumentenaustausch vermieden werden können

das ist mir im Moment noch nicht klar.
Es muss doch aber eine Lösung geben .......


Endlose Grabenkämpfe anstelle von Diskussionen, die sich weiterentwickeln, hinterlassen auch bei mir zunehmend ein Gefühl von Hilflosigkeit.

Ich schließe mich da Zoes Aussage an, dass die Lösung des Problems in einer Veränderung der inneren Haltung in Richtung von mehr Akzeptanz und Respekt gegenüber anderen Meinungen liegen könnte.

Reichts jetzt, oder reicht es nicht?

Boggy, Samstag, 15.09.2018, 14:16 (vor 454 Tagen) @ julia

Endlose Grabenkämpfe anstelle von Diskussionen, die sich weiterentwickeln, hinterlassen auch bei mir zunehmend ein Gefühl von Hilflosigkeit.

Sorry, Julia; hier solltest Du konkret werden, sonst ist es nur diffuse Stimmungsmache.

Ich schließe mich da Zoes Aussage an, dass die Lösung des Problems in einer Veränderung der inneren Haltung in Richtung von mehr Akzeptanz und Respekt gegenüber anderen Meinungen liegen könnte.

Und das bedeutet was?
Meinst Du mich?
Falls Du mir mangelnden Respekt unterstelltst: ich bemühe mich, die Person zu respektieren, aber ich kritisiere den Inhalt, wenn ich das für richtig halte.

In der Regel geht eine Wiederholung eines Themas nicht von mir aus. Ich antworte, und reagiere. Oder bringe ein neues Thema ein.

Nalinis Stimmungsmache gegen mich und meine Beträge nervt mich zusehends.
Dies ist ein öffentliches Forum. Wenn hier jemand etwas schreibt, muß er/sie mit Gegenmeinungen rechnen. Wer sich ohne "Einmischung" unterhalten möchte, muß einen anderen Weg finden.

Oder bestimmte Forumsmitglieder aussperren.

Langsam reichts mir hier wirklich, aber ehrlich!

Gruß
Boggy

--
Um unserer persönlichen und gesellschaftlichen Freiheit willen müssen wir immer wieder die Saat des kritischen Verstandes und des begründeten Zweifels säen.

Reicht es wirklich?

julia @, Samstag, 15.09.2018, 14:58 (vor 454 Tagen) @ Boggy

Ach was, Boggy, das ist ein Missverständnis, ich meinte keineswegs speziell dich mit meiner Forderung nach mehr Respekt. Das ist lediglich ein grundsätzliches Anliegen von mir und ich schließe mich dabei auch selbst ein.

Ich schätze deine Beiträge sehr und dass du für mich eine wichtige Stimme im Forum bist, habe ich dir bereits an anderer Stelle geschrieben. Ich mag sogar deinen heiligen Zorn, weil ich spüre, dass es dir darum geht, andere zu schützen.

Bitte erwarte von mir jetzt nicht, dass ich mein eingangs im Beitrag weiter oben erwähntes Gefühl der Hilflosigkeit exakt anhand von Beispielen erläutere im Sinne einer juristischen Beweisführung.
Es löst in mir einfach ein Gefühl der Ohnmacht aus, wenn sich Menschen in die Haare geraten, obwohl aus meiner Sicht zumindest teilweise Kommunikationsschwierigkeiten dahinter stecken.
Viele Probleme ließen sich wahrscheinlich schon allein dadurch lösen, indem man sich zusammen an einen Tisch setzte anstatt endlos Beiträge zu tippen.

Gruß,
Julia


PS: Du bist ganz schön feurig, wenn ich mir die Bemerkung mal erlauben darf.

Reicht es wirklich?

Boggy, Samstag, 15.09.2018, 15:13 (vor 454 Tagen) @ julia

Ach was, Boggy, das ist ein Missverständnis, ich meinte keineswegs speziell dich mit meiner Forderung nach mehr Respekt. Das ist lediglich ein grundsätzliches Anliegen von mir und ich schließe mich dabei auch selbst ein.

(...)

PS: Du bist ganz schön feurig, wenn ich mir die Bemerkung mal erlauben darf.

Liebe Julia,
ich schätze Dich sehr.
Danke für Deine Antwort.
Nach meiner Erfahrung müssen Konflikte am konkreten Gegenstand in der konkreten Situation ausgetragen werden. Anders gehts nicht.
Bzw. anders bedeutet sonst: nur ein diffuses Feld von unkonkreten Anschuldigungen zu erzeugen, die wiederum nur ein bestimtes Gefühl von waberndem Unheil verbreiten, das wiederum der Nährboden für Gerüchte, Unsicherheit und vage Vermutungen bildet usw.
Wahrscheinlich ist das wieder ein bißchen übertrieben, bezogen auf die Forumssituation. ;-)

Wie dem aus sei ...

Gruß
Boggy

P.S. Ja, daß ich manchmal ganz schön feurig bin, unterschreibe ich sofort. Noch - gottseidank - etwas Lebensfeuer im oft niederdrückenden MS-Alltag. :-)

P.P.S. Ich hatte mir übrigens die Scobel-Sendung angesehen, und fand sie gut; speziell die Teilnehmer ausreichend kritisch; und Tobias Esch fand auch meine Zustimmung. ;-)

--
Um unserer persönlichen und gesellschaftlichen Freiheit willen müssen wir immer wieder die Saat des kritischen Verstandes und des begründeten Zweifels säen.

Reicht es wirklich?

julia @, Montag, 17.09.2018, 10:28 (vor 453 Tagen) @ Boggy

Nach meiner Erfahrung müssen Konflikte am konkreten Gegenstand in der konkreten Situation ausgetragen werden. Anders gehts nicht.
Bzw. anders bedeutet sonst: nur ein diffuses Feld von unkonkreten Anschuldigungen zu erzeugen, die wiederum nur ein bestimtes Gefühl von waberndem Unheil verbreiten, das wiederum der Nährboden für Gerüchte, Unsicherheit und vage Vermutungen bildet usw.


Das ist auch aus meiner Sicht der Idealfall. Lässt sich bloß praktisch nicht so leicht verwirklichen, zumindest was mich anbelangt.
Ich lese hier zwar regelmäßig, habe aber nicht immer die Zeit, um sofort zu antworten bzw. zu reagieren.

P.P.S. Ich hatte mir übrigens die Scobel-Sendung angesehen, und fand sie gut; speziell die Teilnehmer ausreichend kritisch; und Tobias Esch fand auch meine Zustimmung. ;-)

Das freut mich sehr! Ist dies eigentlich das erste Mal nach all den Jahren, dass wir uns einig sind?;-)

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Reichts jetzt, oder reicht es nicht?

Zoe @, tieef im Weeeeesten, Samstag, 15.09.2018, 17:50 (vor 454 Tagen) @ Boggy

Die Begriffe Respekt und Toleranz habe ich eingebracht, Julia hatte sich angeschlossen.

Ich versuch´s mal anders:
Wenn dies Forumsrunde eine Diskussion im real-life wäre, dh. Beiträge stünden in zeitlich engem Zusammenhang, alle Diskussionsteilnehmer wären gleichzeitig anwesend und jemand sollte eine Diskussion zum Thema MS und Psyche moderieren...

Wenn ich die Moderationsrolle hätte, würde ich zunächst einigen Befürwortern das Wort erteilen, damit diese nicht immer wieder abgeblockt werden, bevor sie miteinsnder in einen Austausch treten konnten, dazu würde ich GERNE auch SPÄTER deine Meinung hören, Boggy.

Manchmal habe ich den Eindruck, du bekämpfest evt. irgendwelche Schatten alter Auseinandersetzungen, ohne dich wirklich auf die Erfahrungen der Anderen einzulassen.

Das kann ich ertragen, bzw. ignorieren, aber ich finde es schade, dass du für mein Empfinden sehr früh in jede aufkommende Diskussion zum Thema "hineintrampelst" - Wir :heelsr: :heelsr: sind evt. anderer Meinung, aber nicht völlig blöd.

Zoe

Reichts jetzt, oder reicht es nicht?

Boggy, Samstag, 15.09.2018, 18:27 (vor 454 Tagen) @ Zoe

Wenn dies Forumsrunde eine Diskussion im real-life wäre, dh. (...) zum Thema MS und Psyche moderieren...

Dies ist aber nun mal ein Forum.

Wenn ich die Moderationsrolle hätte, würde ich zunächst einigen Befürwortern das Wort erteilen, damit diese nicht immer wieder abgeblockt werden, bevor sie miteinsnder in einen Austausch treten konnten, dazu würde ich GERNE auch SPÄTER deine Meinung hören, Boggy.

mmhmm ... Ich "blocke" also andere Teilnehmer ab? "Bevor" diese in Austausch treten können?
Interessant. Wie geht das in einem Forum?
Andere Teilnehmer können mich doch einfach ignorieren, und weiter "miteinander in Austausch treten". Oder sehe ich das falsch?

Und meine Beiträge sind als kein Teil des "Austausches"? mmmhmmm ... interessante Wahrnehmung ... da komm ich ins Grübeln ...

Das kann ich ertragen, bzw. ignorieren, aber ich finde es schade, dass du für mein Empfinden sehr früh in jede aufkommende Diskussion zum Thema "hineintrampelst" - Wir :heelsr: :heelsr: sind evt. anderer Meinung, aber nicht völlig blöd.

Und ich "trample" sehr früh in "jede aufkommende Diskussion"? Da wäre wohl ein Realitätscheck angebracht.
In verschiedener Hinsicht. Ob das überhaupt generell richtig ist; und ob ich tatsächlich "trample" (ich halte mich für eleganter).

Kurzum:
ich finde das alles vorgeschoben, und kaum eine realitätsgerchte Beschreibung meiner Beiträge.
Was ich verstehe ist dies: da möchten einige (?) Teilnehmer ungestört durch kritische Argumente miteinander ihre gleichen oder ähnlichen Ansichten teilen und wachsen und gedeihen lassen.
Ok.
Macht doch.
Aber wäre da ein geschlossenes Forum mit exklusivem Teilnehmerkreis nicht wirklich die angenehmere Lösung? Mit Freude auf allen Seiten.

Is schon ok ...

was solls ...

Boggy

--
Um unserer persönlichen und gesellschaftlichen Freiheit willen müssen wir immer wieder die Saat des kritischen Verstandes und des begründeten Zweifels säen.

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Reichts jetzt, oder reicht es nicht? o.T. (Spässle)

agno @, Samstag, 15.09.2018, 19:00 (vor 454 Tagen) @ Zoe

Das kann ich ertragen, bzw. ignorieren, aber ich finde es schade, dass du für mein Empfinden sehr früh in jede aufkommende Diskussion zum Thema "hineintrampelst" - Wir :heelsr: :heelsr: sind evt. anderer Meinung, aber nicht völlig blöd.

Zoe

hat nie jemand behauptet!
Wer weiß, was alles passieren kann...
http://m.spiegel.de/netzwelt/web/facebook-ermittlungen-gegen-studenten-weil-er-postillon-artikel-likt-was-ist-los-a-1228223.html
Weil ein Musiker einen Beitrag der Satireseite "Der Postillon" bei Facebook mit "Gefällt mir" markiert hatte, leitete die Polizei eine Ermittlung ein,

So schnell verbaut man sich Jobhoffnungen

https://m.focus.de/politik/deutschland/bis-2021-maassen-dringt-auf-ausbau-verfassungsschutz-soll-mitarbeiterzahl-verdoppeln_id_9598654.html?utm_cam...

--
Gschafft ist aber noch nix

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Reichts jetzt, oder reicht es nicht?

Zoe @, tieef im Weeeeesten, Samstag, 15.09.2018, 19:13 (vor 454 Tagen) @ agno

hat nie jemand behauptet!

Richtig, stimmt, zutreffende Aussage, Agno!
Zoe

(Auf dem Rückweg in meinen Elfenbeinturm)

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Reichts jetzt, oder was ist Sicherheit?

agno @, Samstag, 15.09.2018, 20:56 (vor 454 Tagen) @ Zoe

Neben einer kleinen KFZ-Werkstadt, ist ein kleines Bistro.
Dort unterhalten sich zwei Freundinnen:
Du Herta, ich mache in jüngster Zeit täglich Yoga.
Irgendwie fühle ich mich seither ausgeglichener & sicherer beim Autofahren.
In der Mitte des Satzes kam der Mechaniker hinzu und meinte: Wenn Sie in Zukunft regelmäßig ihren Kundendienst bei uns machen, dann sind Sie sicher unterwegs.
Jetzt platze der Lehrling herein: Frau Herta Müller, ihr Auto ist zwar fertig, zur Sicherheit würde ich ihnen empfehlen neue Reifen aufzuziehen. Bald kommt der nasskalte herbst und ihr Profil ist mit 4mm sehr grenzwertig.
Inzwischen ist es Mittag und auch der Autoverkäufer im feinen Anzug möchte sich seine Kleinigkeit gönnen, bevor der nächste Kundentermin ruft:
Ah, hallo Frau Müller!
Schön Sie hier zu treffen! Ich habe gerade ein besonders sicheres Auto hereinbekommen!
automatischer Bremsassistent, sprachgesteuertes Autoradio, selbstfahrendes Einparkprogramm.
Da klingelt das Handy von Frau Müller, ihr 90 jähriger Vater ist am Telefon:
Du Herta, kannst du mich nachher abholen? Ich will mich mit meinen alten Freunden der Betriebsrentner treffen. Es hat noch jemand Geburtstag. Ich kann zwar gut fahren und wegen zwei Bier ist bei meiner Erfahrung die Sicherheit nicht in Gefahr!
Aber mein Oldtimer klappert etwas und mit Bierfahne möchte ich nicht in eine Autokontrolle fahren.

liebe Zoe, sorry wegen meinem ot, ich hoffe der Elfenbeinturm ist nicht zu gemütlich.
flowers
lG agno

P.S.: Ich könnte diese Geschichte auch mit Heilung...
Oder die psychischen Faktoren auf die Sicherheit, in dieser Geschichte noch weiter ausbauen. :-D
Solange man sich wohlgesonnen ist, könnte man auch auf einen etwas temeramentvollen Einwurf vom lieben Opa, trotzdem beim Thema bleiben. (etwas dickhäutiger werden)
Ist halt der liebe Opa, der sich Sorgen macht, es gut meint und dem hin und wieder mal der Gaul durchgeht. Er ist im Grunde seines Herzens richtig lieb.
Trotz allem, hat der alte Brummbär schon recht. Man muss aufpassen, wenn man redet. Nicht alle Menschen sind immer wohlgesonnen!
Die netten Mädels, werden doch nicht so schüchtern sein und ihre gute Idee weiter verfolgen?

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Gschafft ist aber noch nix

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