Welche Argumente gibt es dafür, dass die PPMS eine eigenständige Erkrankung ist? (Allgemeines)

W.W. @, Donnerstag, 13.09.2018, 12:34 (vor 63 Tagen)

Ich weiß, dass das immer wieder behauptet wird, weil
1. dass Erkrankungshöher ist,
2. Männer häufiger betroffen sind als Frauen,
3. die Prognose ungünstiger ist, und
4. angebliche keine Herde im MRT nachweisbar sein sollen.

Punkt 4 ist sicher unzutreffend, aber im übrigen weiß ich nicht so recht, welche Meinung die offizielle MS-Forschung vertritt. Gibt es die überhaupt? Gibt es eine offizielle DMSG-Meinung? der hat jedes Land eine eigene Ansicht zur MS?

W.W.

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Andere Länder - andere Lehren ?

naseweis ⌂ @, in meinem Paradies, Donnerstag, 13.09.2018, 12:52 (vor 63 Tagen) @ W.W.


Oder hat jedes Land eine eigene Ansicht zur MS?

W.W.

Ich fand interessant, dass Helen Tremlett am kanadischen Forschungsstuhl für Neuroepidemiologie und Multiple Sklerose forscht und lehrt.

Das ist doch was ganz was anderes als "Neuroimmunologie" hierzulande.

kann es sein, dass der Rest der Welt (oder zumindest ein Teil davon) gar nicht von der angeblichen Autoimmunitätsproblematik erfasst ist ?

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Jede(r) hat ihren/seinen eigenen Kopf, idealerweise zum DENKEN

Andere Länder - andere Lehren ?

W.W. @, Donnerstag, 13.09.2018, 13:00 (vor 63 Tagen) @ naseweis

Ich fand interessant, dass Helen Tremlett am kanadischen Forschungsstuhl für Neuroepidemiologie und Multiple Sklerose lehrt.

Das ist doch was ganz was anderes als "Neuroimmunologie" hierzulande.

kann es sein, dass der Rest der Welt (oder zumindest ein Teil davon) gar nicht von der angeblichen Autoimmunitätsproblematik erfasst ist ?

Ich frage mich auch, welche Sonderrolle Helen Tremlett in der MS-Community spielt? Wird sie von der DMSG totgeschwiegen? Vielleicht sollte ich sie einmal (in meinem hervorragenden Englisch!) anschreiben?!

W.W.

PS: Es scheint sich mehr und mehr eine kritische MS-Front auszubilden, die gegen die Autoimmuntheorie und gegen die Basistherapie ist!

Welche Argumente gibt es dafür, dass die PPMS eine eigenständige Erkrankung ist?

schroeder, Donnerstag, 13.09.2018, 18:54 (vor 63 Tagen) @ W.W.

Welche Argumente gibt es dafür, dass die PPMS eine eigenständige Erkrankung ist?

Für mich viele! Als Betroffener. Ich finde ich habe, wenn ich so lese, wie es anderen mit 'ner Schubförmigen geht, erst recht Gründe zu der o.g. Annahme. Und wenn sie mal, W.W., ein paar Minuten oder auch Stunden darüber nachdenken würden, würden sie dem zustimmen, dass es so ist. Sie wissen wahrscheinlich, dass ich viel von ihrer These halte, dass MS keine Autoimmunkrankheit ist. Aber wenn sie noch einen Schritt weiter gehen würden, um von ihrer eigenen These abzurücken, dass es nur eine Ursache für die MS (folglich auch nur eine MS) gäbe, würde sich die oben genannte Frage, nicht stellen.

Die MS resultiert aus einer Schädigung der Myelinschicht. So weit sind sich alles einig, oder?
Nach ganz vielen Autoren (Umweltmedizinern, Biomedizinern) können Umweltgifte und Metalle, die ins Hirn eindringen und die Myelinschicht auch zerstören. ES ist sicher und bekannt, dass durch die o.g. Gifte, Fett zerstört wird. Und die Myelinschicht besteht doch aus Fett,oder?
Und dass gerade Metalle ins Gehirn auch mit der Blutgehirnschranke locker ins Hirn eindringen können, stört die Neurologen offenbar überhaupt nicht.
Oder wie BAP schreiben würde:
Un dann rettet kein Kavallerie,
Keine NEURRO kömmert sich do dröm,
Dä piss höchstens e’ „N“ enn dä Schnie
Un fällt lallend vüür Lässigkeit öm::-P

Zitat von "BAP" etwas abgewandelt aus Kristallnacht vom schroeder

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